Liebe rostet nicht…
…im Alter!!! Zweifelsohne eines der schönsten und erfrischendsten Bücher, das ich je gelesen habe! Glück und Liebe finden sich immer und in jedem Alter und jeder hat ein Recht darauf, ganz egal, wie alt man ist!
Liebe rostet nicht…
…im Alter!!! Zweifelsohne eines der schönsten und erfrischendsten Bücher, das ich je gelesen habe! Glück und Liebe finden sich immer und in jedem Alter und jeder hat ein Recht darauf, ganz egal, wie alt man ist!
Am Anfang machten mir die französischen Namen und Begriffe etwas Probleme. Ich brauchte etwas Zeit um mich daran zu gewöhnen. Aber dann machte das Lesen auch wieder viel Spaß. Wenn man das bei der Thematik so nennen kann. Denn eigentlich ist das Buch einfach nur traurig. Natürlich gibt es schöne Momente zwischendurch, aber die Grundstimmung ist wirklich traurig. Am Anfang habe ich gedacht, Marcel und Marguerite könnten unterschiedlicher nicht sein. Auch wenn ich sagen muss, dass dieser Tag und Nacht Vergleich im Buch für mich nicht so richtig rüber kommt, der ja in der Info erwähnt wird vom Verlag. Aber schnell stellt man als Leser fest, dass die beiden gar nicht so unterschiedlich sind. Marguerite war nur sehr lange Zeit nicht sie selbst. Diese Buch auf wirklich wunderbare weise, dass in der Liebe nichts unmöglich ist und jeder ein Recht auf Selbstbestimmung hat, auch wenn man schon Älter ist und vielleicht genau dann. Ebenso zeigt aber auch auf, dass man sein Leben nicht vergeuden sollte und versuche sollte, immer sich selbst treu zu bleiben. Aber es ist nie zu spät, solange man noch lebt. Ich vergebe 5 Sterne für dieses tolle berührende Buch.
"Und jetzt lass uns tanzen" ist ein Buch, das mich schon direkt und von Anfang an überrascht hat. Der Klappentext spricht zwar von langjänhrigen Ehepartnern, doch trotzdem hätte ich die beiden Hauptprotagonisten eher um die 50 geschätzt, als um die 70. Natürlich habe ich mich dann auf eine komplett andere Geschichte und eine andere Sicht einstellen müssen, was mich allerdings nicht wirklich gestört hat. Ich wusste schließlich, dass mich da ein tolles Buch erwartet ;) Womit ich ebenfalls nicht gerechnet habe, ist der Pageturner-Effekt, der dieses Buch bei mir ausgelöst hat. Zugegeben habe ich in der letzten Woche nicht allzu viel gelesen und daher 2 1/2 Tage für das kurze Buch gebraucht, aber die Charaktere, der Plot und der Schreibstil haben mich vollständig eingenommen. Die Geschichte an sich ist wunderschön erzählt und hat in mir sehr unterschiedliche Gefühle ausgelöst. Die ersten paar Seiten, die den Tod der beiden Ehepartner aufarbeiten, fand ich sehr traurig, denn ich habe den Schmerz der beiden Hauptprotagonisten durch das Buch hindurch eindeutig wahrgenommen. Ich habe sehr mit beiden mitgelitten, obwohl der eine ein wenig besser damit umgehen konnte, während es den anderen sehr lange zu beschäftigen scheint. Aber ich habe auch viel geschmunzelt und mich für beide sehr gefreut, als sie sich kennenlernen und fast sofort aneinander Interesse bekunden. Maguy und Marcel mochte ich beide ab der ersten Seite. Sie sind zwei typische alte Menschen: klagen über ihre Wehwehchen, sitzen dauernd beim Arzt, reden mit fremden Leuten zuerst über ihre Kinder und fragen sich, was sie mit ihrem Leben noch anfangen können. Aber gerade deshalb sind mir beide ans Herz gewachsen, gerade deshalb haben mir beide so gut gefallen; auch in ihrem Umgang miteinander. Maguy hat mich sehr an meine eigene Oma erinnert, weshalb ich mich sofort mit ihr verbunden gefühlt habe. Während ich ohne Probleme warm mit den beiden Hauptfiguren wurde, gab es noch andere Charaktere, beispielsweise die Kinder von Maguy und Marcel, die mir überhaupt nicht gefallen haben und deren (anfängliche) Missgunst und Abneigung für mich auch völlig fehl am Platz waren. Klar, beide Familien trauern noch um das verlorene Familienmitglied und man möchte sein verbliebenes Elternteil so "kurz" nach dem Tod des Ehepartners nicht unbedingt mit einem neuen Menschen zusammen sehen, doch Marcel und Maguy sind sehr glücklich miteinander und tun sich gut. Sie passen auf einander auf und geben sich gegenseitig einen Sinn. Der Schreibstil der Autorin ist meiner Meinung nach etwas anspruchsvoll. Er lässt sich zwar leicht lesen, ohne große Stolpersteine, aber die Wortwahl und die verschiedenen Metaphern sowie Vergleiche waren schon sehr poetisch, tiefsinnig und eindrucksvoll. Ich habe mir mehrere Zitate notiert, die mich nicht losgelassen haben. Dadurch hat mich die Geschichte nur noch mehr berührt und nachdenklich zurückgelassen – vor allem das Ende. Schließlich bekommt man im Leben nicht ständig eine zweite Chance. Auch das Cover verdient großes Lob. Die Gestaltung hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen und zusammen mit dem Klappentext und dem Titel des Buches hat mich die äußere Optik und das "oberflächliche" Paket direkt überzeugt; ein Buch, das alleine deswegen sicher schon in Erinnerung bleibt. Fazit "Und jetzt lass uns tanzen" ist ein wunder-, wunderschönes Buch, das nicht nur "Ja" zum Leben und zur Liebe sagt, sondern auch zeigt, wie wertvoll letzteres ist; dass es niemals zu spät ist und dass sich uns auch im hohen Alter Chancen bieten, die man ergreifen sollte. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen; ein paar mehr Seiten hätte ich mir jedoch gewünscht, um die Beziehung von Maguy und Marcel noch reifen zu sehen.
Der Roman war nett und ruck zuck durchgelesen. Wird mir wahrscheinlich nicht im Kopf bleiben, aber für zwischendurch eine angenehme Abwechslung.
3 Tage und schwups war es durchgelesen - Ok, es hat auch nur knapp über 200 Seiten. Ich mochte die Geschichte sehr, muss aber sagen, dass hier und da noch ein paar Seiten mehr gut getan hätten - zumindest hätte es mich nicht gestört. Die Geschichte geht ans Herz, und auch wenn ich ein paar mal schmunzeln musste, hatte ich irgendwie die Vorstellung, dass es lustiger ist. Aber schön allemal und einfach mal etwas zum Nachdenken und dahinschwelgen. Meine Rezension auf YouTube https://www.youtube.com/watch?v=kii-zRYKhIQ
3 Tage und schwups war es durchgelesen - Ok, es hat auch nur knapp über 200 Seiten. Ich mochte die Geschichte sehr, muss aber sagen, dass hier und da noch ein paar Seiten mehr gut getan hätten - zumindest hätte es mich nicht gestört. Die Geschichte geht ans Herz, und auch wenn ich ein paar mal schmunzeln musste, hatte ich irgendwie die Vorstellung, dass es lustiger ist. Aber schön allemal und einfach mal etwas zum Nachdenken und dahinschwelgen. Meine Rezension auf YouTube https://www.youtube.com/watch?v=kii-zRYKhIQ
Auf der Suche nach einer für mich ganz besonderen Liebesgeschichten, bin ich nun endlich wieder auf eine Perle gestoßen! Eine Geschichte, bei der mir das Herz aufgegangen ist. Der Markt is voll von Liebesgeschichten. Und meistens sind die Protagonisten so, wie sich die Masse ein Liebespaar vorstellt; im Alter zwischen Anfang / Mitte Zwanzig bis ... ja, bis wann genau? Ab wann kann man sich ein Liebespaar nicht mehr so richtig vorstellen? Ab Mitte 40, 50 oder 60? Was ist mit sehr alten Menschen? Können sie noch lieben? Dürfen sie noch lieben? Als Marguerite Marcel kennenlernt, hat sie nie richtig lieben gelernt und auch nie die echte Liebe erfahren dürfen. Durch den frühen Tod ihrer älteren Schwester nimmt sie sich und ihre Gefühle zurück. Sie erlebt keinen Überschwang und sprühende Lebensfreude mehr, da sie aus Rücksicht auf ihre Eltern ihre Wünsche hinten anstellt. Damit beschäftigt, eine gute, einzig verbleibende Tochter zu werden und ihre Eltern nicht mehr als nötig aufzuregen, plätschert ihr eigentliches Dasein einfach so dahin. Sie heiratet einen gut situierten, freundlichen und achtbaren Mann, der gutes Ansehen und entsprechende gesellschaftliche Manieren der Liebe voranstellt. So wird Marguerite zu einer guten Frau und Mutter ohne eigene Wünsche vorzutragen, ohne sich Gedanken zu machen, allein durch Bevormundung und Führung ihres verstorbenen Mannes. Und plötzlich ist er nicht mehr da. ER, der ihr Leben geregelt und es ihr vorgelebt hat. Doch da ist ja noch der Sohn, ganz das Vorbild des Vaters. Gerne springt er in die Lücke, die der Vater hinterlassen hat ein und führt seine alte Mutter. Doch das kleine Mädchen Marguerite ist nicht weg. Es hat nur geschlafen und erwacht so langsam aber sicher. Zwar ist der Körper jetzt ein alter, doch die Mädchenwünsche bestehen noch! Mit langsamen aber stetigen und mutigen Schritten findet Marguerite zurück zu Glück, Energie, Lebensfreude und auch Liebe. Liebe zu Marcel, der schon einmal tief und innig geliebt hat. Dieser ungewöhnliche und offenherzige Mensch, der sich wenig um die Meinung anderer Menschen sorgt ist in der Lage, noch einmal ehrlich und von Herzen zu lieben! Die Geschichte dieser beiden alten Menschen hat mich sehr berührt. Ein dünnes Buch mit etwas mehr als 200 Seiten, die sich in 5 Stunden als Hörbuch entfalten und durch Iris Berben gelesen genau ins Herz wanderten. Ein einfaches und ehrliches Büchlein, das einen immer wieder innehalten lässt, um das Gesagte / Gehörte zu verarbeiten und wirken zu lassen. Ich folgte diesem rüstigen Liebespaar gerne nach Paris, in die Stadt der Liebe, die nicht fragt, ob ein Liebespaar alt oder jung ist während es im Café sitzt und die Aussicht auf den Eifelturm genießt. Lasst euch einnehmen von Marguerite und Marcel und lest oder besser noch, hört ihre Geschichte.
Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Marcel und Marguerite kommen aus verschiedenen Ehen, Leben und Umständen und obwohl sie so gegensätzlich sind, entspinnen sie trotzdem eine liebevolle, tolle und unglaublich rührende und süße Beziehung zueinander. Ich habe die Beiden echt in mein Herz geschlossen. Sie hatten es nicht leicht, die ganzen Vorurteile und so weiter. Manchmal wollte ich echt ein paar Charaktere schütteln und anbrüllen, dass sie sich um ihre Dinge kümmern sollen und sich nicht wie Eltern aufführen sollen, obwohl sie es nicht sind. Die Handlung war abwechslungsreich und total niedlich geschrieben. Die Flashbacks fand ich sweet, obwohl ich manche Umstände schon ein wenig seltsam fand. Die Atmosphäre und das Setting waren toll und ich kann dieses Buch, das ich innerhalb weniger Stunden verschlungen habe, nur empfehlen. Eine süße Liebesgeschichte, zwar ein wenig ungewöhnlich, aber trotzdem genauso liebenswert, rührend und emotional. Ich habe geweint, gelacht, mitgefiebert und fallen gelassen. Das Buch verdient viel mehr Aufmerksamkeit und ist einfach etwas Besonderes.
Ein schönes Buch, das schnell durchgelesen war. Die Beschreibung von Marcels und Marguerites Zusammensein gefiel mir gut, das Zueinanderfinden an sich hätte noch ein paar mehr Seiten verdient, nach meinem Geschmack. :)