7. Mai
Rating:3

Schwach gestartet, stark geendet. Für ein Debüt nicht schlecht.

Inhalt: Die junge Mannheimer Kriminalhauptkommissarin Alexis Hall und ihr Kollege Oliver Zagorny bekommen es mit einem äußerst grausamen Doppelmord an zwei Frauen zu tun. Pervers zugerichtet und in Szene gesetzt, werden die Leichen aufgefunden. Gemeinsam mit der Kriminalbiologin Karen Hellstern begibt sich das Trio auf eine Jagd, wie sie härter nicht sein könnte. Vor allem, als Alexis merkt, dass es sehr persönlich wird. Ihre Vergangenheit sollte unbedingt geheim bleiben. Mein Eindruck: Gleich zu Beginn werden wir in die Geschichte geschmissen. Langes Vorgeplänkel gibt es nicht und die ersten kriminalbiologischen und rechtsmedizinischen Fakten kommen unumwunden und äußerst ausführlich auf den Tisch. Gerade bei Letzterem ist mir immer wichtig, dass es faktisch korrekt dargestellt wird. Das hat die Autorin mit Bravour gemeistert. Trotzdem hätten die Passagen ruhig etwas kürzer gehalten werden können. Für weniger Interessierte dieser Thematik könnte das hier sonst schnell langatmig werden. Im weiteren Verlauf versucht uns die Autorin über zahlreiche Protagonisten sowie Zeitsprünge in die Irre zu führen. Besonders die Hauptrolle der Kommissarin Alexis Hall war mir extrem unsympathisch in ihrer Art. Von Selbstbewusstsein keine Spur und ständig wird auf deren Vergangenheit herumgeritten, wie schlimm es doch wäre, wenn diese ans Licht käme. Über den gesamten Mittelteil rückt der Fall leider viel zu sehr in den Hintergrund. Erst gut 60 Seiten vor Schluss nimmt der Plot so richtig an Fahrt auf. Auf einmal: Spannung pur. Es gab sogar eine kleine Wendung, die mich überraschen konnte. Warum nicht gleich so? Insgesamt gebe ich gute 3 🌟 um der Geschichte Raum zur Entwicklung zu geben. Schließlich erwarten mich noch 2 Bände, in die ich große Hoffnung lege.

Die Bestimmung des Bösen
Die Bestimmung des Bösenby Julia CorbinDiana
12. Jan.
Rating:3

Tolles, spannendes Buch.

Leider waren mir die einzelnen Personen um die Hauptfigur nicht ganz so greifbar. Deswegen konnte ich an manchen Stellen nicht ganz so mitfiebern. Der biologische Hintergrund ist interessant, an mancher Stelle für meinen Geschmack dann doch etwas zu viel gewesen . Ansonsten aber eine tolle Story, dir bis zum Ende spannend bleibt.

Die Bestimmung des Bösen
Die Bestimmung des Bösenby Julia CorbinDiana
3. Jan.
Spannend mit leichten Abzügen
Rating:4

Spannend mit leichten Abzügen

Das Buch bietet eine spannende Mischung aus Krimi und psychologischem Thriller, auch die biologischen Fakten sind sehr interessant. Die fesselnde Handlung und die gut ausgearbeiteten Charaktere ziehen einen sofort in den Bann. Der Schreibstil ist packend, allerdings hätte eine etwas straffere Erzählung dem Tempo zugutekommen können. Ich hatte zudem immer mal wieder das Gefühl, dass ich einen 2. Teil lese, obwohl es eigentlich der erste ist. Trotzdem empfehlenswert.

Die Bestimmung des Bösen
Die Bestimmung des Bösenby Julia CorbinDiana
2. Juli
Rating:5

Der Thriller „Die Bestimmung des Bösen“ ist spannend und mitreißend, verlangt aber sicherlich eine kleine Affinität zur Kriminalbiologie.

Die Bestimmung des Bösen“ ist das Thrillerdebüt von Julia Corbin und führt uns in die Welt von Alexis Hall – Kommissarin aus Mannheim -, die sich im Rahmen einer Ermittlung mit mehreren brutal entstellten Frauenleichen auseinandersetzen muss und dabei von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Denn die Frauenleichen sind mit weißen Anemonen geschmückt, die Erinnerungen aus ihrer Kindheit hervorrufen, die Alexis Hall eigentlich verdrängen wollte und die für sie tödlich sein könnten. Ein sehr gelungenes Debüt – spannend, mitreißend und unterhaltend! Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, d.h. neben der Darstellung aus der Sicht der Protagonistin Alexis Hall gelangen wir auch in den Kopf des Täters, lernen die Welt der Opfer kennen und erleben gemeinsam mit ihnen den letzten Augenblick ihres Lebens. Hier benötigt man an einigen Stellen wirklich Nerven – absolut blutig! Sehr interessant finde ich die Figur Karin Hellstern, eine Kriminalbiologin, die anhand der Insekten am Tatort/auf der Leiche die Todesumstände der Mordopfer bestimmen kann. Hier finden wir einen Schnittpunkt zur Autorin, die in Heidelberg Biologie studiert hat, die geheime Welt der Insekten liebt und in diesem Beruf auch die Inspiration zum Thriller fand. Das Buch ist dadurch stark von wissenschaftlichen Abhandlungen geprägt, die mit einem biologischen Grundwissen jedoch verständlich nachzuvollziehen sind. Die Kriminalbiologen leisten unglaubliche Arbeit und ohne sie könnten viele Fälle nicht aufgeklärt werden. Für mich ist dieses Buch eine perfekte Mischung von Wissenschaft und Thriller, obwohl die Geschichte dadurch an einigen Stellen sehr lange gezogen wirkt. Vielleicht hat sich die Autorin an manchem Stellen in der Faszination für diesen Beruf etwas verloren, aber für mich nur ein kleiner Knick im Spannungsbogen. Die Autorin geht auch der Frage nach, ob die gute oder böse Seite in unseren Genen bestimmt werden kann, d.h. Bösartigkeit genetisch festgelegt ist. Daher wohl auch der Titel: „Die Bestimmung des Bösen“. Julia Corbin versteht ihr Handwerk. Das Buch bleibt bis zum Ende spannend und die einzelnen Figuren sind interessant und sehr gut ausgearbeitet. Auch die Beziehungen und die Handlungsstränge sind sehr gut konstruiert. Ab einer bestimmten Stelle war ich mir ziemlich sicher, dass ich genau weiß, wie dieses Buch ausgehen wird, und hatte das kleine Wörtchen „vorhersehbar“ schon auf meinen Lippen, als es mir in der Kehle stecken blieb – natürlich war (fast) alles ganz anders! Fazit: Der Thriller von Julia Corbin „Die Bestimmung des Bösen“ ist spannend und mitreißend, verlangt aber sicherlich eine kleine Affinität zur Kriminalbiologie. Lesenswert.

Die Bestimmung des Bösen
Die Bestimmung des Bösenby Julia CorbinDiana
14. Sept.
Rating:5

Der Thriller hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung war sehr ausgefeilt und hat mir sehr gut gefallen. Sie war sehr spannend und hat mich förmlich mitgerissen. Es gab viele Intrigen, Spuren, die einen in die Irre geleitet haben und schließlich dieses geniale Ende, das ich gefeiert habe. Alexis und ihre Kollegen, ganz besonders Alexis war mir sehr sympathisch. Sie hatte eine nicht besonders tolle Zeit, aber sie hat zwar an sich gezweifelt, aber trotzdem nie aufgegeben. Das bewundere ich sehr an ihr. Das Setting fand ich auch sehr interessant und die Idee dahinter, war wirklich sehr interessant und gut gelungen. Insgesamt bildet das Buch einen tollen Thriller und ein geniales Gesamtpaket. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.

Die Bestimmung des Bösen
Die Bestimmung des Bösenby Julia CorbinDiana