Konnte mich diesmal nicht ganz erreichen
Irgendwie bin ich mit dem zweiten Teil nicht so richtig warm geworden. Woran es genau liegt, kann ich gar nicht eindeutig sagen, vielleicht waren meine Erwartungen aufgrund der positiven Überraschung bezüglich des ersten Bandes zu hoch. Die Geschichte baut weiterhin auf dem ersten Band auf und bleibt grundsätzlich spannend und klärt offene Fragen, hat aber für mich auch einige kleine Längen. Was mir besonders aufgefallen ist: Der Fokus auf die Figuren und ihre Entwicklung kommt für mein Empfinden etwas zu kurz. Während das im ersten Teil noch sehr präsent war, nimmt sich die Geschichte hier weniger Zeit dafür. Der Einstieg ist diesmal weniger holprig oder fordernd als im ersten Band, aber gleichzeitig haben mich die beiden Hauptfiguren emotional nicht so erreicht. Sie blieben für mich eher auf Distanz – fast wie Fremde im Hintergrund. Besonders Mark…, aber auch Gordo, den man aus dem ersten Teil ja schon recht gut kennt, wirkte auf mich diesmal nicht so greifbar. Die Beziehung zwischen den beiden hatte für mich außerdem nicht die gleiche Wärme und Intensität wie beispielsweise zwischen Ox und Joe im ersten Teil. Zusätzlich hat mich das Thema mit den „Türen“, das gegen Ende aufgegriffen wird, etwas verwirrt. Den Zusammenhang mit Magie sowie den Alphas und Omegas habe ich nicht ganz verstanden. Vielleicht wird das aber in den folgenden Bänden noch näher erklärt. Trotz dieser Kritikpunkte möchte ich die Reihe auf jeden Fall weiterlesen. Die Hauptstory und die Geschichte rund um das Rudel gefallen mir nach wie vor gut. Ich hoffe, dass es sich hier nur um ein kleines Zwischentief handelt, wie es bei Fortsetzungen zwischen Auftakt und Finale ja öfter vorkommt. Das Ende macht auf jeden Fall Lust weiterzulesen.



















