14. Sept.
Rating:5

Meine erste Urban-Fantasy, und dafür definitiv perfekt.

Allein der Name “Grimshaw Griswald Grimsby” hat mich überzeugt das Buch zu kaufen. Und ich bereue es nicht diesen beiden verrückten (im Guten Sinne) Hauptcharakteren eine Chance gegeben zu haben. “”Grimsby”, sagte Mayflower ruhig. “Ja?” “Du brennst.”” Die Dynamik der Charaktere macht es unterhaltsam, die magischen Aspekte geben einem begeisterte Gänsehaut und das Handlungstempo war ausgesprochen angenehm - es wurde nie langweilig oder schwer zu folgen. Der Humor in diesem Buch ist entzückend und gut portioniert, nimmt den Charakteren jedoch nicht ihre Tiefe und der Geschichte ihre Ernsthaftigkeit. “Grimsby versuchte, seine Augenbrauen davon abzuhalten, bis an die Decke hochzuschießen - mit Erfolg, wobei ihm natürlich auch seine geringe Körpergröße zugutekam.” Das Ende lässt keine offenen Handlungsstränge (Epilog ausgeschlossen) - man fühlt sich wie nach einem guten Essen. Mein einziger Kritikpunkt wäre hier jedoch, dass die Lösung am Ende etwas vorhersehbar war. Ich kann eine Fortsetzung kaum erwarten!! (Alters abhängig möglicherweise relevant: In einer Situation wird der - nicht sexuelle - Umgang mit Genitalien erwähnt. Diese Szene ist keinesfalls dominieren, noch ausgesprochen explizit und wiederholt sich auch nicht. Für mich überraschend und minimal abschreckend war es dennoch - gelindert durch eine große Portion Humor.)

Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsby
Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsbyby James J. ButcherHeyne
17. Apr.
Rating:4

Guter Start in ein neues Universum. Story ist ganz solide mit ein passt Überraschungen und Ideen. Sind auch ein paar Twists drin. Manchmal hat mich Grimsby etwas genervt aber der große Jäger ist eine coole Figur. Alles etwas klischeehaft aber gut geschrieben. Ich würde mir einen weiteren Teil auch geben. Also eine gute Empfehlung für Fans von Harry Dresden und co.

Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsby
Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsbyby James J. ButcherHeyne
25. Okt.
Rating:5

Chaos,Action, Humor (lest kurz rein, ob der Humor für euch passt) ich hab’s geliebt.

Selten war ich so froh, ein Buch in der Buchhandlung runtergeworfen zu haben. Denn Guido-Maria Kretschmer sagt: "Was runterfällt, will mit". Und da sagt mal einer was gegen. Inhalt: Der untalentierte Hexer Grimshaw Grimbsy... Grimsby Grishaw ... Grimshaw Griswald Grimsby (jetzt aber), beherrscht nur wenige Zauber. Seine ehemalige Mentorin empfahl ihn daher nicht für die Abschlussprüfung zum Auditor des Ministeriums für unorthodoxe-Angelegenheiten - der einzigen Karrieremöglichkeit die Grimsby hätte anstreben können. Frustriert schuftet der leicht dämlich und tollpatschige Zauberer daher Tag für Tag bei "Donalds Mächtiges Magisches Reich Des Essens". Als er sich eines Tages als Taco-Fee verkleidet von einem kleinen, halbstarkem Kind drangsalieren lässt, stehen plötzlich Agenten vor ihm. Schnell wird klar, dass Grimsby am grausigen Mord seiner ehemaligen Mentorin beschuldigt wird. Dann taucht auch noch ihr ehemalige und sehr grimmiger Partner Mayflower auf. Es beginnt eine wilde Jagd nach dem Mörder und für Grimsby geht es um alles. Meinung: Dieses Buch lebt von den Dialogen, den witzigen Vergleichen und lebhaften Charakteren. Ich glaube den Schreibstil liebt, oder hasst man. Ich persönlich kann auch sehr gut über dumme Witze lachen und fand das Buch daher sehr erfrischend. Ich würde jedem raten mal in die ersten Kapitelanfänge reinzulesen (besonders ab Seite 25) und dann zu entscheiden, ob das passt. Die Schlagabtausche in den Dialogen kommen zu Stande, da die Charaktere alle ein wenig überzeichnet sind. Das stört mich im gesamten aber überhaupt nicht, da das Konzept des Buches für mich schlüssig ist. Aber jede Albern- und Überdrehtheit beiseite: Auch die tiefliegenden Botschaften über Loyalität, Freundschaft und Ethik gefallen mir sehr gut. Hier nimmt Butcher für kurze Momente die Späße etwas zurück. Ich hatte das Gefühl in dieser Geschichte passierte für keinen Moment mal nichts und die wenigen Momente, in denen die Charaktere Zeit zum Durchatmen hatten, wurden für den weiteren Szeneaufbau, oder Schlüsselmomente genutzt. Sie kamen mir vor wie Cut-Scenes in einem Computerspiel. Fazit: In meinem Kopf habe ich einen super Fantasy-Actionstreifen gesehen und ich glaube genauso schnell habe ich dieses Buch auch gelesen. Das Buch ist auch alleinstehend lesbar, zwar gibt es einen ganz kleinen Cliffhanger am Ende, aber die Story ist insgesamt abgeschlossen und auch die Charaktere haben alle ein Ende bekommen. Sollte ein weiteres Buch folgen, werde ich das definitiv lesen. Von mir bekommt das Buch eine volle Empfehlung

Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsby
Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsbyby James J. ButcherHeyne
21. Okt.
Rating:5

"Ich verarbeite Stress mit Witzen." "Ist mir aufgefallen. Schlechte Witze." Genau mein HUMOR🤣🤣🤣

Der Autor James Butcher, ist der Sohn von Jim Butcher. Da mir seine Harry-Dresden-Reihe gefällt, konnte ich dieses Buch nicht in der Buchhandlung im Regal stehen lassen. Und ich wurde nicht enttäuscht. James Butcher steht seinem Vater schreibtechnisch in Nichts nach. Einer der Protagonisten, der Hexer Grimshaw Griswald Grimsby, erinnert mich an den Zauberer Rincewind aus den Scheibenwelt-Romanen. Genauso unbeholfen und verplant und doch überrascht er dann einen mit seiner Loyalität und seinem Überlebenswillen. Er macht schlechte Witze, wenn er gerade mal wieder dabei ist draufzugehen und die treffen voll meinen Humor. Der Autor benutzt ebenfalls Situationskomik für Beschreibungen von Handlungen und Personen. Ich habe oft laut gelacht. Die Geschichte hat eine spannende und aktionreiche Handlung, dass man kaum zum Luftholen kommt, so wie die Protagonisten. Neben dem schusseligem Zauberer, gibt es noch einen grummeligen Ex-Auditor Agenten zur Vervollständigung des Dream-Teams. Und diese beiden gehen auf übernatürliche Verbrecherjagd. Was soll da schon schief gehen??? Ich habe das Buch von vorne bis hinten geliebt und hoffe auf eine Fortsetzung. Klare Lese-Empfehlung für Fans von "Tinte und Siegel", "Die Flüsse von London" oder eben "Harry Dresden".

Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsby
Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsbyby James J. ButcherHeyne
24. Juli
Absolut unterhaltender Fantasy-Krimi
Rating:4

Absolut unterhaltender Fantasy-Krimi

Darum geht’s: Grimshaw Grimbsy ist ein Hexer. Allerdings kein besonders guter, deswegen arbeitet er auch nur als schlechtbezahlter Babysitter in einem noch schlechteren Fastfood Geschäft, anstatt für das Department Verbrechen aufzuklären. Als jedoch eines Tages seine ehemalige und sehr verhasste Ausbilderin umgebracht wird und Grimsbys Name am Tatort gefunden wird verändert sich sein Leben schlagartig und findet sich selbst in einem rätselhaften Verbrechen wieder. . Meine Meinung: Ich war erst etwas von der dicke des Buches überfordert, schnell merkte ich jedoch, wie ich durch die Seiten flog. Der Schreibstil von … (und die Übersetzung von…) waren super flüssig und angenehm zu lesen. Die Geschichte brauchte erst ein kleines bisschen um in Fahrt zu kommen und man lernte beide Lebenssituationen der Hauptfiguren kennen. Danach ging es aber rasant los und die Spannung konnte eigentlich während des gesamten Buches gehalten werden. Insbesondere die Gegensätzlichkeiten Grimsbys und Mayflowers (sein grummeliger und unfreiwilliger Partner in diesem Fall) brachte Leichtigkeit und Humor in die Geschichte. Bis zum Ende rätselte ich wegen des Mordes mit und besonders die letzten Kapitel hielten mich in Atem. . Für mich echt eine gelungene Geschichte, bei der ich überraschenderweise gar keine Liebesgeschichte vermisst habe. 🤷🏼‍♀️☺️ . |unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar|

Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsby
Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsbyby James J. ButcherHeyne
17. Juni
Rating:4

Spannende Urban Fantasy mit liebenswertem Underdog

*****Werbung/Rezensionsexemplar***** Dead Man‘s Hand ist eine spannende Urban Fantasy Geschichte die in Boston spielt. Wir begleiten den eher erfolglosen Hexer Grimsby der sich durch die Arbeit als Kinderzauberer in einem Fast Food Restaurant über Wasser zu halten versucht, eigentlich aber lieber als Auditor arbeiten würde. Als dann seine ehemalige Mentorin ermordet aufgefunden wirdund er als Hauptverdächtiger ins Fadenkreuz der Ermittler gerät, versucht er gemeinsam mit ihrem ehemaligen Partner Mayflower alles um den Fall zu lösen und seinen Ruf wieder reinzuwaschen. Den Plot habe ich zu keinem Zeitpunkt als langweilig empfunden und Grimsby und Mayflower waren ein grandioses Ermittlerduo. Besonders geliebt habe ich aber den kleinen Wudge. Dead Man‘s Hand war aber nicht nur spannend, sondern auch super witzig. Der stumpfe Humor von Grimsby hat mich wirklich einige Male zum Schmunzeln gebracht. Woran es für mich ein wenig gefehlt hat war das World Building. Ich fand das Magie System sehr interessant und innovativ, hätte gerne aber noch mehr von der Anderswelt und all den verschiedenen Wesen erfahren. Ich freue mich sehr auf Band 2 (richtig guter aber ultra fieser Cliffhanger!) und hoffe dass dort die Lücken geschlossen werden.

Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsby
Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsbyby James J. ButcherHeyne
8. Juni
Rating:3

Cozy Crime Fantasy

Grimsby ist ein mittelmäßiger, tollpatschiger Hexer. Seine ehemalige Mentorin Mansgraf wurde ermordet, und alle Hinweise deuten auf ihn. Um seine Unschuld zu beweisen, macht er sich zusammen mit dem "Großen Jäger" Mayflower auf die Suche... Der Schreibstil des Autors James J. Butcher ist recht flüssig zu lesen, ich hatte nur mit der Erzählerperspektive etwas meine Probleme. Meist macht es mir nichts aus, aber hier hatte ich Schwierigkeiten mich in die Protagonisten gut hineinversetzen zu können. Grimsby ist - wenn man es unverblümt ausdrücken will - anfangs ein Loser, der hofft mit dem Beweis seiner Unschuld im Ansehen des Departments aufzusteigen. Seine Unsicherheit überspielt er gerne mit schlechten Witzen. Seine Entwicklung während des Buches fand ich nun wieder gut! Mayflower ist ein richtig toller grumpy Typ, ihn mochte ich sehr gerne. Die Fantasy Kreaturen fand ich toll und auch die brutalen und unheimlichen Elemente der Story. An sich war die Krimi Story echt spannend, aber ich bin leider mit den Protagonisten nicht so ganz warm geworden. Das Ende kam für mich recht überraschend und die Plottwists waren auch nicht ohne! Insgesamt war es leider nichts für mich, hauptsächlich weil ich mit dem Humor des Autors nicht zurecht gekommen bin.

Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsby
Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsbyby James J. ButcherHeyne
31. Mai
Rating:5

In diesem Buch triffst du auf: Magie - das Anderswo - seltsame und teils gruselige Wesen - Fantasy-Crime - Verschwörung Das mag Goblin: - auf grumpy Art sehr humorvoll, Goblin viel gelacht - Wachsende Beziehung zwischen mürrischem Mayflower und der Unfähigkeit in Person, Grimsby, sehr rührend ist - Sehr spannend und actionreich - Mörder bis zum Schluss unklar - Mega fieses Schnappatmungs-Cliffhanger-Ende - Kurze Kapitel - Für Goblin genau der richtige Düster-Grusel-Faktor Das würde Goblin sich anders wünschen: - Gerne mehr Hintergrundgeschichte von Mayflower und Hives - Manchmal nicht ganz klar, woher Mayflower Dinge weiß Goblin mochte sehr dieses Buch. Charaktere waren überzeugend, Plot Twists fieslich. Buch mit Sogwirkung.

Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsby
Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsbyby James J. ButcherHeyne
28. Mai
Einfach mal anders, Action, Humor und Magie
Rating:4

Einfach mal anders, Action, Humor und Magie

Grimshaw Griswald Grimsby ist ein Hexer, allerdings ohne abgeschlossene Ausbildung, da seine Ausbilderin Mansfield in ihm keinerlei Potential sah. Nun muss er in einer Restaurantkette Kinder bespaßen und dabei alberne Kostüme tragen. Kurzweg: Grimsby ist ein Loser. Doch dann wird seine ehemalige Ausbilderin ermordet und Grimsby gerät in Verdacht der Täter zu sein. Ihm bleibt also nichts anderes übrig, als zu fliehen. An seiner Seite trifft er unerwartet den ehemaligen Partner Mansfields, Les Mayflower. Dieser wiederum kann nicht glauben, dass so eine Flasche wie Grimsby Mansfield ermordet haben soll und so versuchen die beiden gemeinsam, dem wahren Täter auf die Spur zu kommen. Sowohl Titel als auch Cover weckten meine Neugier, außerdem natürlich auch die Tatsache, dass es sich bei James Butcher um den Sohn des großen Jim Butcher handelt. Da wollte ich durchaus wissen, ob dieser in die Fußstapfen seines Vaters tritt. Und ja, er kann definitiv genauso gut erzählen, wie der Vater. Allerdings ist James Butcher in seinem Erzählstil frischer und moderner und schafft es schnell, Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Witz, Tempo, Sarkasmus und Ironie sorgen dann noch zusätzlich für abwechslungsreiche Lesestunden. Bei Dead Man’s Hand handelt es sich um eine Urban Fantasy, die Handlung spielt in unserer Zeit, allerdings gibt es parallel zu unserer Welt das Anderswo, das allerdings nur Hexen und Hexer sehen können. Dieses Anderswo ist eine ziemlich düstere und brutale Welt mit wirklich erschreckenden Figuren. Insgesamt hat Butcher ein wirklich großartiges Talent im Erschaffen neuer Wesen, die hier für einige Aufregung sorgen. Die Handlung wird dann auch immer mehr geprägt von Kampf- und Actionszenen, die den Leser durch die Seiten treiben. Zugegeben, der Beginn zog sich etwas, Butcher braucht halt auch etwas Zeit, um Charaktere und die Welt zu zeichnen. Doch einmal im Buch angekommen, macht es einfach nur Spaß, diese ungewöhnliche Geschichte zu verfolgen. Grimshaw Griswald Grimsby, allein der Name ließ mich gleich schmunzeln, erinnerte mich aber auch ein wenig an die Harry Potter Welt, allerdings ist das auch die einzige Gemeinsamkeit, denn Dead Man’s Hand ist wesentlich brutaler und actiongeladener. Grimsby mochte ich irgendwie, dieser desillusionierte, junge Mann, der sich selbst erst finden muss. Das allerdings gelingt ihm hier doch soweit ganz gut. Mayflower ist das krasse Gegenteil und auch wenn sie sich am Anfang nicht sonderlich mögen, wird ein interessantes Team aus den beiden. Mein Fazit: Mit Dead Man’s Hand hat James Butcher eine actiongeladene Geschichte erzählt, die nicht nur ganz viel Abwechslung bietet, sondern auch aus einer Mischung aus Krimi und Fantasy mal etwas Neues bietet. Wer Geschichten mag, die auch mal ungewöhnlich werden dürfen, ist hier bestens aufgehoben. Achtung Jim, hier kommt dein Sohn!

Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsby
Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsbyby James J. ButcherHeyne
26. Mai
Post image
Rating:2

Grimsbys Traum war es als Auditor für das Department zu arbeiten. Leider konnte er bei seiner Prüfung die Hexe Mansgraf nicht überzeugen und fiel durch. Um sich über Wasser zu halten, arbeitet er als Animateur und Magier in einem schlechten Fast Food Restaurant. Mayflower ist der ehemalige Partner der Hexe Mansgraf und ist eigentlich in Pension. Als er einen Anruf vom Department bekommt, wird er gebeten sich einen Tatort anzuschauen und es stellt sich heraus, dass Mansgraf ermordet wurde und Grimsby der Hauptverdächtige ist. Die beiden Figuren treffen aufeinander, Grimsby beteuert seine Unschuld und er und Mayflower versuchen gemeinsam diese zu beweisen und machen sich auf die suche nach dem tatsächlichen Täter. Die Charaktere sind ein wirklich merkwürdiges Duo. Es hat was von John Wick trifft auf die Zahnfee, die gleichzeitig ein unbegabter und tollpatschiger Hexer ist. Die Geschichte ist zwar ganz interessant, aber irgendwie auch etwas unausgereift. Das „Anderswo“, die Parallelwelt der Hexenden, kommt immer wieder vor, aber so richtig verstanden habe ich sie nicht, weil sie nicht richtig erklärt wurde. Auch die Charakterentwicklung von Grimsby war sehr schleppend und der Humor war so gar nicht meins. Mayflower fand ich als Charakter spannend, aber wir erfahren so gut wie gar nichts über ihn. Komisch fand ich auch, dass die ganze Geschichte innerhalb eines sehr kurzen Zeitabschnittes stattfand, es immer wieder zu Kämpfen kommt und die Figuren verletzt werden, aber es trotzdem immer weiter geht ohne, dass die Wunden heilen können oder sie richtig verarztet werden oder überhaupt mal was essen. Die Verfolgungsjagden und die Kampfszenen waren recht fesselnd geschrieben, aber insgesamt war das Buch nicht so meins.

Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsby
Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsbyby James J. ButcherHeyne
22. Mai
Düster, stellenweise verrückt und wirklich mal was überraschend anderes: Dead Man's Hand bekommt von mir eine klare Leseempfehlung!

Düster, stellenweise verrückt und wirklich mal was überraschend anderes: Dead Man's Hand bekommt von mir eine klare Leseempfehlung!

Mit Dead Man's Hand bekommen wir eine actionreiche, witzige Fantasy-Crime-Geschichte, die auf ihre eigene, sehr spezielle Art, herzerwärmend ist. Fangen wir mal damit an, dass der absolut chaotische und hilflose Zauberer Grimsby und der grummelige starke Jäger Mayflower das absolut perfekte Protagonisten-Duo abgeben. Grumpy × Sunshine in der bestmöglichen Variante - die Beziehung zwischen den beiden und die Dialoge haben mir köstlich amüsiert 🤣 Auch die Fantasyelemente haben mir gut gefallen. Über Begleiter-Tiere, die aber gar keine wirklichen Tiere mehr sind, sondern nur die Seelen der Tiere in Metallgerüste gepresst, über das Department der Zauberer und magische Artefakte, bis hin zum Anderswo (eine magische Parallelwelt, die ich bis zum Ende des Buches nicht ganz verstanden habe). Es war originell, erfrischend und ganz viel neu gedacht: kurz um ich hatte wirklich meinen Spaß. Auch wenn das Buch nicht perfekt war und es an manchen Stellen etwas too much action war oder nicht genug erklärt wurde & Handlungen des Protagonisten mir auf den Keks gegangen sind, ist es ein gutes Debüt! Der Schreibstil hat mir zu großen Teilen gefallen, bis auf die ein oder andere Wortwiederholung (kann aber auch an der Übersetzung gelegen haben). Ich habe wirklich bis zum Ende mit gerätselt, wer nun der Mörder ist und Leute, ich dachte schon ich wäre ready für das Ende, aber ich war es nicht. Es kam ein Plottwist nach dem nächsten & es war so abartig gruselig - und wir dürfen NIEMANDEM vertrauen, hört ihr?? Niemandem (außer vielleicht Mayflower). 🤣 das habe ich gar nicht erwartet, weil ich total mit einem comedy-crime Buch gerechnet habe 🤣🤯 Düster, stellenweise verrückt und wirklich mal was überraschend anderes: Dead Man's Hand bekommt von mir eine klare Leseempfehlung & ich freue mich auf den zweiten Band (weil ich dringend wissen muss was zum Henker nach diesem Cliffhanger passiert!!!). [Werbung | Rezensionsexemplar]

Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsby
Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsbyby James J. ButcherHeyne
9. Mai
Der Beginn einer Welt, die unglaublich viel bieten wird.
Rating:5

Der Beginn einer Welt, die unglaublich viel bieten wird.

Was für eine tolle Geschichte! Die Charaktere waren einfach so unglaublich authentisch und erlebten im Verlauf der Handlung eine enorme Weiterentwicklung. Der Humor war genau mein Geschmack, locker und ehrlich. Obwohl das Buch mit seinen 478 Seiten nicht kurz war, erlebte ich es dennoch als kurz. Es gab keine unnötigen Abschnitte, die es in die Länge gezogen hätten, es war keine Sekunde lang langweilig und das Ende war mehr als nur perfekt. Es hätte eine komplett abgeschlossene Geschichte werden können, doch der Epilog lässt auf Großes hoffen. Ihr wisst, dass mir Liebe gerade im Fantasy-Bereich wichtig ist, hier war nichts davon zu sehen und dennoch war es ein grandioses Leseerlebnis. Ich bin gespannt, wo uns die Wege von Grimsby und Mayflower noch hinführen werden, und bin gespannt auf verstörende Bilder und obszöne Gestalten. Aber auch auf interessante Unterhaltungen, angsteinflößende Begegnungen und noch ganz viel Wudge (mein liebster Nebencharakter). Danke an das *Team Bloggerportal* für die Bereitstellung des Reziexemplares.

Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsby
Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsbyby James J. ButcherHeyne
21. Apr.
Genau mein Humor!
Rating:5

Genau mein Humor!

Das Buch hab ich wirklich sehr gut unterhalten, was vor allem an dem humorvollen Schreibstil gelegen hat. Es hat einfach genau mein Humor getroffen und ich denke, dass ist es auch was das Buch wirklich ausmacht. Deshalb empfehle ich jedem vorher die Leseprobe zu lesen und wenn man hier bereits lachen oder schmunzeln musste, stehen die Sterne gut für das Buch. Zu dem Humor gab es dann noch eine Prise Spannung hinzu, mit einer interessanten Kriminalgeschichte, die zwar das Rad nicht neu erfunden hat, aber für mich im Zusammenspiel mit den Charakteren sehr gut funktioniert hat. Die Charaktere hätten nicht unterschiedlicher sein können, und trotzdem kommen die Themen Freundschaft und Selbstfindung sehr gut zur Geltung. Ich mochte vor allem, dass wir hier keinen strahlenden Held haben, sondern ein ängstlichen Mann, der nicht weiß, was er vom Leben möchte und sich auf die Suche nach seinem Mut begibt. Auch ein gewisser kleiner (zwiebeliger😉) Nebencharakter konnte mich für sich gewinnen. Alles in allem war es wohl die richtige Story zur richtigen Zeit für mich, die mir ein paar witzige und leichte Lesestunden beschert hat. Ich denke das Buch könnte auch Fans von Benedict Jacka gefallen.

Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsby
Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsbyby James J. ButcherHeyne
19. Apr.
Rating:4

Nicht vergleichbar mit den Dresden Files – im Guten!

„Dead Man’s Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsby“ von James J. Butcher ist ein spannender Roman, der die Leser in eine neue Welt voller Magie und Mysterien entführt. Wir begleiten Grimshaw Griswald Grimsby, der ein Hexer ohne Abschluss ist und in seiner Heimatstadt Boston als Verlierer angesehen wird. Sein Leben nimmt eine dramatische Wendung, als er vom grausamen Mord an seiner Mentorin, der mächtigsten Hexe Bostons, erfährt und zum Hauptverdächtigen wird. Die Geschichte ist eine Mischung aus Fantasy und Krimi und braucht anfangs etwas, um in Fahrt zu kommen. Das liegt vor allem daran, dass einige Textpassagen wie eine Aneinanderreihung von Sätzen klingen, also gar nicht wie ein Fließtext. Zum Glück legt sich das im Laufe der Handlung. James Butchers Stil unterscheidet sich deutlich von dem seines Vaters, Jim Butcher. Er schreibt viel moderner und deutlich heiterer, was sich in seinen lebhaften Dialogen und unerwarteten Wendungen widerspiegelt. Seine Geschichten sind gespickt mit zeitgenössischen Anspielungen und einem Humor, der die Grenzen des Genres auslotet. Während sein Vater für seine detaillierten Welten und tiefgründigen Themen bekannt ist, bringt Butcher eine Frische und Leichtigkeit in die Urban Fantasy, die die verschiedensten Leser begeistern können. Sein einzigartiger Ansatz verleiht der Tradition des Übernatürlichen eine neue, humorvolle Wendung, die das Erbe seines Vaters ehrt, während er gleichzeitig seinen eigenen Weg geht. Der Protagonist des Buches, Grimshaw Griswald Grimsby oder einfach Grimsby, ist das, was man einen typischen Versager nennen könnte, auch wenn er nicht allein für sein Schicksal verantwortlich ist. Er ist ein vom Pech verfolgter Träumer, der schon immer bei dem magischen Äquivalent der Polizei arbeiten wollte, aber mangels Abschluss nicht kann. Stattdessen muss Grimsby seinen Lebensunterhalt als zauberndes Maskottchen für einen Burgerladen verdienen. Trotz allem, was ihm widerfahren ist, verliert Grimsby nie seinen Sinn für Humor und seine Hoffnung. Er mag zwar als magisches Burger-Budenmaskottchen arbeiten, aber in ihm schlummert das Herz eines wahren Zauberers. Seine ungewöhnlichen Methoden und sein unerschütterlicher Glaube an das Gute führen ihn auf einen Weg voller Herausforderungen und Selbsterkenntnis. Grimsby mag auf den ersten Blick wie ein Außenseiter erscheinen, doch seine Reise zeigt, dass wahre Stärke oft in den unerwartetsten Momenten und Menschen zu finden ist. Im Großen und Ganzen ist „Dead Man’s Hand“ ein gelungenes Debüt, das trotz seiner Schwächen eine Bereicherung für das Genre darstellt und sowohl neue als auch erfahrene Leser der Urban Fantasy ansprechen dürfte. James J. Butchers moderne und humorvolle Herangehensweise macht das Buch zu einem unterhaltsamen und einprägsamen Leseerlebnis.

Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsby
Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsbyby James J. ButcherHeyne
16. Apr.
Rating:2.5

War leider anders als erwartet

Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen, aber leider konnte mich der Schreibstil nicht direkt überzeugen. Versteht mich nicht falsch, der Schreibstil ist nicht schlecht, trotzdem aber leider nicht so wirklich flüssig für mich. Dadurch hat sich die Geschichte in meinen Augen sehr gezogen und ich wurde mit dem Protagonisten leider gar nicht warm. Zu Beginn dachte ich, dass ich erst einmal in die Geschichte herein kommen muss. Leider hat es sich für mich jedoch nicht geändert. Dazu kommt noch, dass ich den Humor des Autors nicht nachvollziehen konnte, bzw. es einfach nicht meine Art von Humor war. Trotzdem war die magische Welt unfair auch die Kräfte ganz gut gestaltet, aber es war nicht ausreichend, um mich überzeugen zu können. Daher werde ich die folgenden Bücher der Reihe nicht mehr lesen.

Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsby
Dead Man's Hand – Die unorthodoxen Fälle des Grimshaw Griswald Grimsbyby James J. ButcherHeyne