Als neu gewonnener Alien Fan hat dieses Buch die Spannung der Filme in eine neue innovative Idee umgeformt und den Schrecken der Aliens im Weltall eine neue Richtung mit neuen Fragen gegeben.
Schade das diese Version nicht verfilmt wurde.
Der Sommer ist vorbei. Der Herbst fängt an. Leseflaute vorbei …. Hoffentlich.
Ich bin ein großer Fan der Alienfilme. Und der dritte Teil hatte auf seinem Weg durch die Produktionshölle viele Drehbücher. Eines davon würde zu einem Roman umgeschrieben.
Hier knüpft man nahtlos an die Geschehnisse des zweiten Films an und es gibt auch immer mal wieder ein paar Verweise drauf. Ansonsten beginnt das Buch erst mal etwas ruhiger.
Pat Cadigan nimmt sich die Zeit, die Charaktere einzuführen und vorzustellen. Ab der Hälfte geht es dann auch ordentlich zur Sache und hört dann auch nicht mehr auf.
Mich hat es ab einen bestimmten Punkt etwas gelangweilt, da sich die Hetzjagd durch die Raumstation für mich dann irgendwann immer wieder wiederholt hat. Hier eine verschlossene Tür, da ein Schacht wo Aliens herauskommen usw.
Alles in allem aber ein sehr solider Roman mit guten neue Ansätzen.
Wäre dies der bessere Alien 3 Film gewesen? Wer weiß. Aber als Buch taugt es auf jeden Fall etwas.
Als ich das Buch im Buchhandel gesehen hatte war ich mir erst unschlüssig ob ich es mir zulegen soll.
Hab’s dann nach hin und hers gekauft aber lag dann nochmal eine Zeit im Regal.
Letzte Woche damit angefangen und wusste nicht was mich da erwarten wird.
Es ist auf jeden Fall anders als ich gedacht habe. Als Fan der Alien Saga muss ich sagen das ich es schade finde das dieses Buch nicht verfilmt wurde.
Es zeigt eine andere Art wie der Film die sage hätte gehen können. Man stellt sich die Charaktere vor und im Kopf hat man dann einen eigenen Film.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen für die die auch ein Fan der Alien Saga sind. ❤️❤️❤️ das hat sich definitiv gelohnt ❤️❤️❤️
Buch fängt gut an aber ab der Hälfte verliert es an Spannung. Die entwicklung der Xenomorph hätte viel spannendes Potenzial gehabt was leider nicht genutzt wurde. Das Ende lässt suf eine Buch Fortsetzung hoffen
Spannende Alternative zum dritten Film mit Hicks und Bishop in den Hauptrollen
Die Alien-Reihe zählt seit Erscheinen des ersten Films im Jahr 1979 zu den erfolgreichsten Weltraum-Sagen. Die Mischung aus klaustrophobischem Setting, actionreichem Überlebenskampf, beklemmendem Horror und einer faszinierenden Kreatur in Gestalt der Xenomorphen hat nicht nur vier Hauptfilme hervorgebracht, sondern auch zwei Sequels, mehrere Crossovers und Computerspiele sowie Romane, Graphic Novels und Hörspiele. War es im ersten Film ein einziges Alien, das die Besatzung des Frachtschiffs Nostromo dezimierte, sah sich Protagonistin Ellen Ripley im zweiten Film direkt einer ganzen Herde der tödlichen Kreaturen gegenüber, als sie mit einem Trupp Marines die Kolonisten auf einem Terraforming-Planeten retten sollte. Genau ans Ende des zweiten Films knüpft nun der Roman „Alien 3“ an, der auf Basis eines alternativen Drehbuchs zum dritten Film entstand.
Dieses Drehbuch schrieb kein Geringerer als William Gibson, der Erfinder des Sci-Fi-Subgenres Cyberpunk, der mit seiner „Neuromancer“-Trilogie zu Weltruhm gelangte. Auf Basis des Drehbuchs schrieb Sci-Fi-Autorin Pat Cadigan nun diesen Roman. Merkwürdigerweise hatte ich bisher von Pat Cadigan noch nie etwas gehört, obwohl sie mehrfache Hugo-, Arthur C. Clarke- und Locus-Award-Preisträgerin ist. Vielleicht wieder mal ein Problem der mangelnden Sichtbarkeit von Autorinnen in einem männlich dominierten Genre?
Die Handlung des Romans spielt dieses Mal nicht in einem Raumschiff oder auf einem unwirtlichen Planeten, sondern auf einer stark bevölkerten Raumstation. Sobald man auf den ersten 100 Seiten mit dem neuen Setting vertraut gemacht wurde und dabei mitverfolgt, wie sich etwas anbahnt, das ganz und gar nicht gut ausgehen wird, setzt danach die atemlose Action ein und der Kampf ums Überleben beginnt. Den Protagonisten ist dabei klar, dass es nicht nur um das Leben der Stationsbesatzung geht, sondern das der gesamten Menschheit, wenn der skrupellose Weyland-Yutani-Konzern es schafft, die Xenomorphen zu klonen, um sie des Profits wegen als Waffen zu verkaufen.
Als Vorbereitung auf diesen Roman schadet es nicht, den Film „Aliens – Die Rückkehr“ von James Cameron nochmal anzusehen. Hauptakteure sind dieses Mal der überlebende Corporal Hicks sowie die Künstliche Person Bishop. Auch das Mädchen Newt spielt eine kleinere Rolle. Dafür gibt es so gut wie gar nichts von Ripley zu sehen – was einerseits schade ist, andererseits bieten die anderen Charaktere (inkl. der Besatzung der Raumstation) genug Potenzial, um das auszugleichen. Wenn Hicks und Bishop sich an ihre Kolleg:innen erinnern, die von den Aliens dahingerafft wurden, schafft das eine schöne und glaubhafte Verbindung zur Filmreihe.
Ich bin mir nicht sicher, ob das Drehbuch unter der Prämisse entstanden ist, dass Sigourney Weaver für den dritten Film nicht zur Verfügung stand oder ob ganz bewusst auf Ripley verzichtet wurde – wir wissen jedoch alle, dass es dann doch anders kam und der Film „Alien 3“ mit Weaver in der Hauptrolle produziert wurde und auf einem Gefängnisplaneten spielte. Viele Fans sind sich einig, dass der Film einer der schlechtesten der Reihe ist. Ich bin da etwas befangen (ja, hauptsächlich wegen Charles Dance), aber ja, ein Highlight war der Film leider nicht.
Ich hätte gerne dieses alternative Drehbuch verfilmt gesehen, denn im Gegensatz zum realisierten Film bietet es neue Entwicklungen – die Xenomorphen stellen hier ihre unfassbare Anpassungsfähigkeit unter Beweis. Das sorgt für Spannung bis zu den letzten Seiten.
Wer die Alien-Filme mag, wird an diesem Buch seine Freude haben. Man sollte allerdings mindestens die ersten beiden Filme gesehen haben, um es wirklich genießen zu können.
Von mir gibt´s 4 von 5 Sternen für packende Sci-Fi-Action.
Danke ans Bloggerportal für das Rezensions-eBook.
Ich bin schon sehr lange großer Fan des Alien Universums. Nur der dritte Teil der Reihe hat mir nie wirklich gefallen, ich habe ihn im Gegensatz zu den anderen Teilen auch nur einmal gesehen. Die ganze Story hat mir nicht gefallen und deshalb war ich umso aufgeregter als ich von Alien 3 von Pat Cadigan hörte. Ein Roman basierend auf einem Alternativen Drehbuch? Hell yeah!
Dieser dritte Teil ist meiner Meinung nach spannender und, am aller wichtigsten, viel interessanter. Der Film hat nichts neues zum Alien Universum beigetragen, eine seiner größten Schwächen. Das Buch eröffnet uns dagegen neue Einblicke in die ultimative Anpassungsfähigkeit der Xenomorphen und deren Reproduktion. Es kommen sogar komplett neue Exemplare der unheimlichen Kreaturen vor.
Im Buch folgen wir hauptsächlich Hicks, einem Colonial Marine aus Aliens, und Bishop, dem Syntheten, ebenfalls aus dem zweiten Film. Ich schätze, dass dies auch der Grund war, aus dem dieses Drehbuch verworfen wurde. Die Produzenten wollten wahrscheinlich stur an Ripley festhalten. Selbst als das hieß das schlechtere Skript zu verfilmen... 💩
Es gab immer wieder Momente in denen sich Hicks und Bishop an ihre Kameraden aus dem zweiten Film erinnerten und die haben in mir öfter ein Gefühl von Nostalgie geweckt ❤️
Fazit:
Dieses Buch hat definitiv eine spezielle Zielgruppe: Alien Fans. Schockierend, ich weiß 😂 wenn ihr Alien gut findet dann wird euch das Buch auch gefallen. Guckt vorher noch einmal Teil 1&2 oder wenigstens Teil 2. Das macht es noch besser, finde ich 😁
Als Science-Fiction Buch: 3,5/5 🌟
Als Alien Buch: 5/5 🌟
Alien3 kam 1992 in die Kinos und war ein Produktionstechnischer Alptraum. Der Regisseur David Fincher wurde bei diesem Projekt förmlich verheizt und in Interviews würde er in Zusammenhang mit dem Film von mentalen Missbrauch sprechen. Darüber hinaus explodierten die Kosten, das Drehbuch war nicht fertig und man hatte vor Fincher schon einen Regisseur verschlissen. Alles in allem keine gute Ausgangslage für den Regieneuling Fincher. Trotzdem hatte er es geschafft zwar einen akzeptablen aber den umstrittensten Film der Reihe zu drehen. Umso besser ist das die Autorin Pat Cadigan aus dem ersten Drehbuchentwurf von William Gibson (dem Urvater des Cyberpunks) einen Roman gemacht hat der es in sich hat!
Hier kann man lesen was uns erwartet hätte wenn sie das Drehbuch von Gibson verfilmt hätten. Was mir an dieser Version sehr gut gefällt ist das man noch mehr über dieses Universum erfährt. Wie zum Beispiel das Leben auf den Raumstationen abläuft und das Weyland-Yutani natürlich ein skrupelloser Konzern ist der für seine Ziele über Leichen geht. Man merkt hier ganz klar das dass Drehbuch zu Zeiten des kalten Krieges geschrieben wurde. So gibt es mit der UFV (Union fortschrittlicher Völker) eine neue Fraktion. Ich würde sie als Weltraum-Sozialisten bezeichnen. Sie fangen auch an mit Alienzellen zu experimentieren, was natürlich fürchterlich schief geht. Der Fokus der Geschichte liegt auf Cp. Hicks und dem Syntheten Bishop. Beides beliebte Figuren aus dem zweiten Teil. Ripley spielt hier eher eine Nebenrolle (was daran liegt das zum Zeitpunkt des Schreibens des Drehbuchs nicht klar war ob Sigourney Weaver wieder mit dabei ist) was aber nicht weiter schlimm ist. Die Geschichte ist schnell und mitreißend erzählt aber auch sehr blutig und äußerst brutal. Also nichts für zartbesaitete. Für Fans der Alien-Filme und Sci-Fi Horror ein absolutes Muss!