,,Seid nicht still.
Erhebt eure Stimme.
Seid ein Licht in der Dunkelheit."👑
Also erstmal war dieses Buch pures Female Rage das hab ich geliebt 🧕👱✊. Zweitens fand ich es super dass es queer war. Feministische queere Jugendliteratur ist etwas was es öfters geben sollte. Ich fand es ziemlich interessant die Geschichte von Cinderella nochmal neu aufgefasst zu lesen vor allem mit den oben genannten Elementen. Es war schrecklich zu lesen wie diese Männer sich benommen haben und dass es in manchen Ländern immer noch Realität ist macht es noch schlimmer. Es war leider für ein Fantasybuch nicht ganz ausgearbeitet da es viele Handlungsstränge gab die die Geschichte noch besser gemacht hätte und ziemlich vieles einfach nur kurz gefasst oder aufgegriffen war. Sophia fand ich aber wirklich symphatisch. Der Plottwist am Ende war auch ziemlich überraschend und ich hätte niemals damit gerechnet. Alles in einem ein solides Fantasybuch mit wichtigen Themen das noch etwas besser ausgearbeitet sein könnte.
✊👑👱👩❤️👩♀️🪄
Es hätte eine unfassbare gute Geschichte werden können. Vllt sogar mehrere.
Leider wurden sehr viele Ideen, in ein kurzes Buch gesteckt.
Unfertige Gedanken angeschnitten und nicht genutzt..
Alles in allem, leider echt enttäuschend.
Queere Liebe, Mut und ein Königreich voller Geheimnisse ✨
Mich hat das Buch sofort angesprochen, besonders weil die Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen eine Rolle spielt ❤️🌈. Außerdem fand ich die Idee sehr spannend, dass die bekannte Cinderella-Geschichte aus einer ganz neuen Perspektive erzählt wird ✨📖.
In dem Buch geht es um Sophia, die in einer Welt lebt, in der Mädchen gezwungen werden, auf einem Ball einen Ehemann zu wählen. Als sie sich dagegen stellt und vom Ball flieht, entdeckt sie nach und nach die Wahrheit über die Cinderella-Geschichte und beginnt, gegen das ungerechte System zu kämpfen.
Die Hauptfigur Sophia fand ich sehr mutig und entschlossen. Ihr Kampf gegen die Ungerechtigkeit im Königreich macht die Geschichte spannend und sorgt gleichzeitig dafür, dass man über viele Dinge nachdenkt 🤔💭. Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch Themen wie Freiheit 🕊️, Selbstbestimmung ✨ und Liebe ❤️ anspricht.
Allerdings hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefe bei der Welt und auch bei den Nebenfiguren gewünscht 👥. Trotzdem finde ich, dass es für ein Jugendbuch wirklich sehr gelungen ist und eine starke Botschaft vermittelt 💖📚.
Die Grundidee gefällt mir wirklich gut. Eine bekannte Story neu zu interpretieren kann schief gehen, das ist hier aber nicht der Fall. Die neu interpretierte Cinderella-Story spielt nur eine nebensächliche Rolle und dient als Grundlage auf der das Königreich aufgebaut ist. Im Fokus steht ganz klar Sophia und ihr Kampf, das Königreich von Unterdrückung und Misogynie zu befreien. Themen, die aktueller nicht sein könnten.
Gemeinsam mit Constance begibt sie sich auf eine spannende Reise auf der Suche nach Antworten und Lösungen, die viele Gefahren, Geheimnisse und Intrigen birgt, aber auch viel Gefühl und Zusammenhalt. Eine Mischung aus allem also.
Das Buch lässt sich leicht lesen und bietet gute Unterhaltung. Es ist modern und feministisch, fokussiert sich auf starke Frauen und hat eine wichtige Message. Aufgrund dieser Thematiken hätte man an einigen Stellen noch tiefgründiger werden können, nichtsdestotrotz ist es unmissverständlich, was das Buch aussagen will und es ist auch in der Lage, das zu vermitteln. Für ein Jugendbuch finde ich es absolut ausreichend. Es behandelt die Themen mit Ernsthaftigkeit, ohne zu erdrückend zu werden und das reicht mir in diesem Fall aus.
Die queere Liebesgeschichte passiert eher am Rande, ist aber trotzdem schön zu verfolgen, gut umgesetzt und eine tolle Repräsentation. Sie fühlt sich an keiner Stelle erzwungen an, sondern perfekt eingeflochten in die restliche Handlung.
Insgesamt ein gutes Buch für zwischendurch.
Düsteres Cinderella Retelling ❤️
Die Geschichte hat seit der ersten Seite eine richtige Faszination auf mich gehabt und ich war sofort drin in den Geschehnissen 😱
Sophia ist eine unglaublich taffe und inspirierende Protagonistin, obwohl sie sich mit ihrer Sturheit immer wieder in die ein oder andere brenzlige Situation bringt 😱
Ich mochte es sehr sie auf ihrem Weg zur Freiheit und Selbstverwirklichung zu begleiten 🥰
Ich war so gefesselt und habe gelesen, gelesen, gelesen und war mit jeder weiteren Seite total schockiert und sprachlos über all die Grausamkeiten und die Brutalität dieser Märchenadaption 😱 die Gewaltdarstellung , der Frauenhass und die Homophobie sind so authentisch beschrieben und wie aus unserem echten Leben gegriffen 😱
Das hat das Leseerlebnis für mich nochmal viel intensiver und das Retelling nochmal düsterer gemacht 😱
Nach den sehr spannungsgeladenen Szenen wurde das Erzähltempo dann ein wenig ruhiger bis sich die Handlung und einige Wendungen zum Schluss überschlugen. Das hätte ich mir gerne anders gewünscht.
Ansonsten ist es eine super gelungene Neuinterpretation mit düsterem Setting und hochaktuellen Themen 🤓
Riesige Leseempfehlung 🤓
Wirklich schade, dass die Geschichte so unter dem Radar fliegt und nicht mehr Bekanntheit erlangt hat 😕
Wer sagt eigentlich was Traditionen sind und dass man an ihnen festhalten muss?Und was passiert wenn diese Regeln gegen ein ganzes Geschlecht gehen? Frauen werden unterdrückt und klein gehalten.
Cinderella's Erbe besagt dass man auf einen Ball gehen muss und ein Mann die Frau auswählt. Dafür hat man 3 Bälle lange Zeit, wobei als Schande wird man schon angesehen wenn man beim ersten schon nicht ausgewählt wird.
Sophie hat anders im Sinn als sich auf eine Zwangsehe mit irgendeinem Mann einzulassen. Und flieht. Sie trifft auf einen Nachfahrin der Stiefschwester von Cinderella namens Constance.
Die Geschichte zeigt uns Selbstfindung, Mutig auf das Recht auf Freiheit zu kämpfen und auf Selbbestimmte Liebe.
Prinzessinnen müssen nicht immer gerettet werden. Das können sie schon ganz alleine!
Es bleibt:
Liebt wenn immer ihr lieben möchtet
Kämpft dafür
Erhebt eure Stimmen: seit laut !
Seit das Licht in der Dunkelheit ✨
Eine Märchenadaption zu Cinderella die mich überrascht und mir gut gefallen hat.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir leider etwas schwer gefallen da man hineingeworfen wurde und auch das Ende ging mir persönlich zu schnell und es waren noch einige Fragen offen.
Dafür fand ich die Atmosphäre von Anfang an besonders, das Königreich von Mersailles und die Stadt Lille, das Schloss des König Manfords und der dort stattfindende Ball, die Vorbereitungen und Traditionen sowie die Geschichte von Cinderella und die Symbole daraus.
Da waren Nachbildungen des Glasschuhs und des Zauberstabs der guten Fee die man kaufen konnte und die Kutsche als Brunnen in den man Münzen für Wünsche werfen konnte, eine Bude an der man Schuhe anprobieren konnte und eine an der die Geschichte vorgelesen wurde.
Und dann waren da die Protagonistin Sophia und ihre beste Freundin Erin, ihre Gefühle für sie und ihr Widerstand gegen das System, der erste Ball der Beiden und Sophias Flucht davon sowie das finden von Cinderellas Grab und das Treffen auf Constance, eine Nachfahrin der Stiefschwester Gabrielle.
Es ging um die Wahrheit über Cinderellas Geschichte und den Prinzen, um einen Fluch und Macht sowie die Rolle der Guten Fee.
Es ging zudem um den Glauben, dass alles aus einem Grund passierte und ihr Treffen Schicksal war, um die Einblicke in das Leben der Anderen und dass sie anders aufgewachsen sind, dass beide Perspektiven wertvoll waren.
Constances milder Optimismus und ihre direkte Art, ihre Enthüllungen und Fähigkeiten haben nicht nur mich beeindruckt, sondern auch Sophia, das Hin und Her zwischen den Beiden und das Feuer in Sophia sowie ihr Gefühl sich bei Constance lebendig zu fühlen haben mich gefreut.
Die beiden zusammen habe ich schnell in mein Herz geschlossen, und ihr gemeinsames Abenteuer hat mich immer mehr gefesselt.
Da waren Hoffnung und ein Plan, aber auch Angst und Zweifel, ein Geständnis und Offenbarungen.
Es ging am Ende um Lügen und die wahre Geschichte und wie diese Sophias Leben auf einen unsicheren Pfad geführt hat sowie um Monster als schreckliche Gestalten im Dunkeln und die wahren Monster und die bestätigte Vermutungen wer das Monster in dem Märchen war.
Denn wie auch Constance sagte:
,,Alle Märchen haben einen wahren Kern. Es ist jedoch gar nicht so einfach, die Wahrheit zwischen den Lügen zu finden.“
🎭 Die Menschen tragen Masken, um nicht aufzufallen und zu überleben.
👠 Das mit der Wahrheit ist kompliziert. Die Menschen wollen sie wissen, aber wenn sie es dann tun, wünschen sie sich manchmal, sie nicht zu kennen.
Viel Potenzial, leider nicht überzeugt- nettes Zwischenbuch
Ich fange mal mit was witzigem an: Kapitel 24 wird eine Blume beschrieben mit "...fragt Amina und zeigt auf eine hüfthohe Pflanze mit Dutzenden amethystfarbenen Blüten, die die Form eines Fingerhuts haben und aneinandergedrängt sind wie die Waben eines Bienenstocks..." und was war das? Fingerhut! Es ist mit Sicherheit ein Übersetzungsfehler, dennoch witzig.😅
Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.
Aber zuerst zum Positiven: Die Idee und das einbringen von einer Protagonistin, die nicht nur homosexuell sondern auch PoC ist, finde ich mal richtig klasse. Alleine dafür bin ich gerne dran geblieben.
Der Schreibstil war flüssig, manchmal waren die Beschreibungen und Gefühlsbekundungen etwas zu viel, aber das ist schließlich Geschmackssache. Der Anfang war toll, die ersten hundert Seiten habe ich verschlungen, danach wurde es aber mähhh. Die Story zog sich etwas in die Länge und nahm die Spannung damit raus, was wirklich sehr schade ist. Die Liebesgeschichte war zudem auch noch zu dolle vertreten und stellte die ganze vorher gestaltene Atmosphäre, die düster und aufregend war, in den Schatten.
Achtung Spoiler: Die Intention hinter Aminas Absichten sind mir zudem schleierhaft, ergeben leider nicht so wirklich Sinn. Zudem verstehe ich nicht, weswegen Sophia nicht vorher umgebracht wurde, warum musste der König erstmal mit ihr tanzen und wieso erst einmal wegsperren und dann eine Stunde später töten wollen? Come on! Gibt es in der Welt Rassismus? Irgendwie kam das beim Lesen nicht durch, Homophobie ja, aber Rassismus habe ich jetzt nicht rausgelesen. Ich dachte, es wäre eine Geschichte über Klassen, über Unterdrückung etc. Ja, teilweise gegeben bzw angemerkt, aber spielt dabei die Hautfarbe eine Rolle oder geht es nur um das Geld und die Stellung. Wie man merkt, habe ich noch ein paar Fragen, die unbeantwortet bleiben.
Fazit: Wer düstere Lovestorys mag, sollte das Buch lesen und wird es mit Sicherheit lieben.
Eine alternative Märchengeschichte, die Cinderella in einem ganz neuen Licht erzählt. Zuallererst einmal ist die Geschichte in einem Stil geschrieben, der sehr schnell vorangeht. Eine Kombination aus sehr kurzen Kapitel und Szenen mit ziemlich klarer wenig lyrischer Sprache sorgt dafür, dass mir die Geschichte teilweise ein bisschen davon gelaufen ist. Es passiert so unglaublich viel von Anfang an. Jedes der Kapitel, die meist höchstens 7 Seiten umfassen prescht voran und man hat wenig Zeit sich in der neuen Welt zu orientieren. Wenn man sich an die Geschwindigkeit gewöhnt hat, finde ich genau diese Punkte aber sehr positiv. Jede Szene bringt die Geschichte voran und es wird wenig Zeit auf herumreden verschwendet.
Zudem finde ich, dass sich das Buch insgesamt überraschend jung ließt. Die Themen und Taten gleichen dies ein bisschen aus, aber die Art und Weise, wie die Protagonistin sich verhält und vielleicht allgemein die Tatsache, dass die Geschichte auf Cinderella basiert, sorgt dafür, dass ich es teilweise als etwas kindisch empfunden habe. Das fand ich persönlich ein wenig ungeeignet, weil, wie bereits gesagt, die Themen wie Misshandlung, Mord und Gewalt gegen Frauen so eine zentrale Rolle spielen.
Ich persönlich konnte der Liebesgeschichte nicht besonders viel abfinden. Sie war ganz niedlich, aber verlief sehr schnell, was für mich immer den Charme einer Liebesgeschichte ein wenig dämmt. Trotzdem mochte ich Constance als Charakter sehr und die beiden zusammen waren ein echtes Power Couple.
Insgesamt ist die Message sehr gut. Sicher etwas on the nose, aber vor allem für junge Mädchen eine wichtige Geschichte. Insgesamt habe ich meine Zeit mit dem Buch genossen, aber würde nicht in näherer Zukunft erneut danach greifen.
Die Geschichte ist eine komplette, düstere Neuinterpretation der Cinderella-Geschichte, bzw. spielt die Story in diesem Buch nach den Geschehnissen, die wir aus dem Cinderella Märchen kennen. Es ist quasi eine "Wie-hätte-es-weitergehen-können-Geschichte", ein sogenanntes Sequel nur in einer düsteren Version.
Mir persönlich hat es echt gut gefallen durch das düstere Setting und den bösen Protagonisten. 🖤 Es hat Spaß gemacht diese neue Dynamik der Geschichte zu entdecken und mit den Protagonisten zu bangen. Vor allem Sophia und Constance habe ich gerne begleitet und auch die Teile mit den Tanzbällen, hat mir gut gefallen, weil genau das wieder an die eigentliche Geschichte erinnert, nur mit ganz anderem Sinn dieser Veranstaltungen. 🙌🏼
Bevor man diese Geschichte allerdings liest, sollte man sich unbedingt von der Geschichte distanzieren, die man durch den Disneyfilm/das Märchen kennt, damit man nicht enttäuscht wird. Und man sollte offen für moderne Einschläge in der Geschichte sein. Sie ist komplett anders, wie man erwartet. Die Autorin hat die Geschichte sehr modern in Szene gesetzt und besticht durch mystisch, magische, wie auch grausame Elemente und es gab auch einige überraschende Momente. Außerdem gab es auch Wendungen, die ich so nicht habe kommen sehen, die mir aber echt gut gefallen haben. Insgesamt war es für mich ein spannendes Leseerlebnis.
𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Eine spannende, düstere Fortsetzung (Sequel) einer "Wie-hätte-es-weitergehen-können-Geschichte", die sehr modern und komplett neuinterpretiert wurde. Mir hat sie gut gefallen. 💙
- Wunderschönes Cover und ich liebe Märchen Neuerzählungen
- Das erste Drittel hat mir super gut gefallen und ich habe ein 5 Sterne Buch erwartet, dann hat es leider sehr stark abgenommen. Ohne den Anfang und die Grundidee wäre meine Bewertung auch schlechter ausgefallen
- Die Idee der Story fand ich super, besonders auch die Message. Das Buch hatte wirklich sehr viel Potenzial
- Queere Protagonisten darf es auch gern viel mehr geben 🙏🏻💕
- Spannung blieb leider aus, gleichzeitig ging alles viel zu schnell. Die Story wurde erzählt und nicht gezeigt.
- Abgehackte Handlungen, fühlte sich an wie eine Aufzählung/Aneinanderreihung vom Ereignissen. Mehrfach wurden Ortswechsel auch innerhalb von einem Satz erwähnt
- Sehr flache Charaktere ohne Tiefe oder Entwicklung
- Unglaubwürdig Lovestory. Ihre "große Liebe" war super unsympathisch. Als sie sich dann in die zweite Person verliebt hat ging das innerhalb von wenigen Stunden und noch während sie ja ihre "große Liebe" hatte. Alles andere als Slowburn und überhaupt nicht nachvollziehbar
- Das Ende fand ich auch wirklich überhaupt nicht gelungen
- Ich-Erzähler und Gegenwart war für mich echt weird zu lesen
- Ein paar kleine relativ unerwartete Plottwists, die mich allerdings auch nicht wirklich vom Hocker gerissen haben
- Alles in allem war ich wohl nicht die richtige Zielgruppe, das Buch war eindeutig für deutlich junge Leute geschrieben.
Leider ist die Protagonistin nicht 100% mein Fall, ich fand sie zeitweise sehr anstrengend. Die Idee eine Geschichte 200 Jahre nach dem Märchen stattfinden zu lassen, fand ich super! Auch die Geschichte an sich ist toll, jedoch sehr flach.
Zu allererst: ich finde das Buch echt schön. Ich hasse ja Menschen auf Covern, aber das hier sieht echt gut aus.
„Cinderella ist tot“ wartete bei mir bestimmt 2 Jahre lang auf meinem SuB & nun hab ich es endlich mal hin bekommen zulesen.
Ich bin positiv überrascht da ich die Story echt toll fand & sie zum nachdenken anregt.
Da es heutzutage einigen Frauen noch genauso geht wie in den Buch :/
Die Charaktere waren auch echt stark 💪🏻
Sehr traurig war auch das Herr Pferd & Mr Hase leider kein gutes Happy End hatten.
RIP 🐴🐰
Gutes Konzept.
Trotzdem habe ich mich nicht wirklich auf den Stil eingefallen und fühlte ihn zu einfach - für meinen Geschmack war die Geschichte zu locker und fühlte sich irgendwie flach an.
Ich verstehe die Idee und die Botschaf-ten, die das Zentrum bilden, und vor allem die Ideen für die letzten Kapitel. Ich habe einfach das Gefühl, dass es mehr hätte geben können.
Ich glaube ich hatte zu hohe Erwartungen an dieses Buch. Es ist eine nette Geschichte mit wichtigen Botschaften, allerdings haben manche Dinge keinen Sinn gemacht. Die Geschichte spielt in Frankreich, jedoch tauchen englische Namen und deutsche Orte im Buch auf und auch die Beziehung zwischen Sophia und Constance ging mir zu schnell. Außerdem wurde das Potenzial von Nebencharakteren nicht wirklich genutzt, was ich schade finde, denn es hätte das Buch interessanter gemacht.
Allgemein finde ich die Grundidee gut, jedoch hätte man sie detaillierter und besser ausführen können.
Schöne Neuinterpretation des Märchens mit den Ansatz einer queeren Lovestory.
Leider wurde genau dort das Potenzial nicht genug ausgeschöpft.
Manchmal ein bisschen schnell und holprig erzählt, aber doch wichtige Themen aufgegriffen (zB Gleichberechtigung).
Abgebrochen nach etwa 70 Seiten. Bisher konnte mich leider nichts wirklich fesseln, die Protagonistin blieb völlig eindimensional und auch der Rest der Welt wurde für mich einfach nicht lebendig.
Nett für zwischendurch.
Das Setting und die Grundidee waren echt gut und interessant, leider konnte es meiner Meinung nach nicht ausgeschöpft werden. Mich konnte das alles nicht so ganz catchen und überzeugen. Es war teilweise zu oberflächlich. Die Charaktere handeln teilweise ziemlich widersprüchlich.
Aber nicht alles war schlecht, ich mochte es echt gerne das die Geschichte ziemlich düster war. Manches war ziemlich konstituiert, anderes wiederum nicht so vorhersehbar.
Zusammenfassend kann man es lesen, hat dabei auch ein wenig Spaß, aber lange im Gedächtnis wird es nicht bleiben.
Ich hatte das Buch vor ein paar Jahren gekauft und angefangen zu lesen. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr es zu lesen, da es langweilig wurde, dann habe ich mich vor ein paar Tagen dazu motiviert es zu ende zu lesen und war überrascht. Das Ende war super gut, et richtig Bock gemacht es zu ende zu lesen, ich empfehle es euch, auch wenn es ein wenig langweilig war.
Das buch war sehr gut aber ich hätte ich mir noch gewunschen das es mehr Romance ist aber sonst wahr es top. Der Schreibstil ist sehr gut. Hoch empfelenswert (ich fänds toll wenn es noch einen band 2 giebt)
Eine völlig neue Welt aufgrund eines Märchens - tolle Idee!
Die Geschichte von Cinderella kennt jeder. Doch was, wenn daraus Regeln werden, die jede junge Frau einschränken?
Jedes Mädchen von 16 Jahren muss zum Ball. Dort ist das Ziel "auserwählt" zu werden oder eher feil geboten zu werden. Dies bedeutet einen Mann zu heiraten, egal wie grausam er ist. Und viele Frauen erfahren Gewalt. Doch niemand wehrt sich, da es Gesetze gibt, die die Männer schützen. Wer sich nicht fügt, wird aufgegeben.
Sophia muss nun auch zum Ball. Doch will sie keinen Mann, da sie Frauen mag, was sie offen niemals zeigen darf.
Sie flieht von dem Ball und findet unerwartet eine Verbündete. Constance, eine Nachfahrin von Cinderellas Schwester, erzählt Sophia die Wahrheit über Cinderella. Gemeinsam beschließen sie die gute Fee aufzusuchen und um Hilfe zu bitten. Die gute Fee entpuppt sich als Hexe, die ihnen schlussendlich hilft.
Aufgrund von Sophias Flucht vom Ball wird ein weiterer Ball veranstaltet und Sophia stellt sich dem König entgegen und kämpft für ein besseres Leben für alle...
Die Idee ist richtig gut, die Umsetzung war an manchen Stellen zu kurz und dafür die Reisen zu sehr ausgeschmückt. Das hat meine Lesemotivation ausgebremst.
Eine interessante Variante von Cinderella mit starken Frauen, aber etwas langwierigen Passagen. 👠
Sophia lebt in dem Königreich der sagenumwobenen Cinderella. Die Geschichte ist überall bekannt und es wird auch erwartet, dass man sie auswendig aufsagen kann. Aus dem Märchen über Liebe Zauber, ist mittlerweile jedoch ein Mittel zum Zweck geworden. Junge Frauen sollen eingebläut bekommen, dass sie gehorchen sollen, sich in das Bild fügen müssen. So ist es Ritual, dass die Frauen zum Ball ins königliche Schloss kommen und dort ihren Mann finden sollen, wird man zweimal in Folge nicht auserwählt, wird man zur Ausgestoßenen. Sophia will sich dem nicht fügen, sie will keinen Mann, sie will Erin, ihre Kindheitsfreundin. So flüchtet Sophia vom Ball und wird von nun an gejagt. Auf ihrer Flucht begegnet sie Constance, einer Nachfahrin der vermeintlichen bösen Schwestern von Cinderella. Doch nicht nur Constance in Person bringt in Sophia Saiten zu schwingen, auch das Geheimnis von Constance bringt Sophias Weltbild ins Wanken.
Eine Geschichte über alte Traditionen, die verstaubt und ganz und gar sexistisch sind. Eine drohende Revolution, welche von einem herrischen und gewalttätigen König bereits im kleinsten Keim zerschlagen wird. Eine Protagonistin, die eine Liebe in ihrem Herzen hat, die gesellschaftlich nicht anerkannt und damit verboten und lebensgefährlich ist. Da erwartet man viel: Spannung, Nervenkitzel, Action und eine fesselnde Geschichte mit einem großen Ende. Tatsächlich habe ich nicht alles davon in dem Ausmaß erhalten, aber ich bin dennoch nicht gänzlich unzufrieden.
Fangen wir mit Sophia an. Eine junge, willensstarke Frau, die einen Dickkopf hat und sich ungern etwas sagen lässt. Sie imponierte mir sehr, bedenkt man doch, welche Umstände in der Welt herrschen. Sie lässt sich nur zähneknirschend den Mund verbieten und so ist es wahrlich interessant, wie schnell sie ihre Meinung ändert. Und zwar in den Momenten, in denen ihr einfällt, dass ihre Familie genauso bestraft wird, wenn sie sich nicht fügen mag. Doch nach ihrer Flucht bleibt sie stark und so gefiel sie mir auch besser. Dennoch konnte ich zu Sophia leider nicht wirklich einen Bindung aufbauen, blieb sie sich undurchsichtig und oberflächlich. Ihre Beziehung zu Constance ganz zu schweigen. Eine magische Anziehung gewaltigen Ausmaßes, welche ich nicht annähernd nachvollziehen konnte. Hier fehlte es mir einfach an Tiefe.
Die weiteren Charaktere sind ebenso oberflächlich und wenig interessant beschrieben. Wo ich gerade über die "gute Fee" mehr zu erfahren hoffte, wurde ich mehr oder weniger mit vorhersehbaren Stereotypen einer Hexe konfrontiert. Ob Spoiler oder nicht, aber letztendlich sind Feen und Hexen Zauberinnen, nicht alle haben gute Gedanken und wer die Märchen der Gebrüder Grimm kennt - die Originale, nicht die geschönten Versionen - den wird es wenig überrascht haben, was sich im Laufe der Geschichte offenbart. Hier hätte ich gerne mehr Wow-Effekt und Überraschung mit Dynamik und Tiefe gehabt.
Der Schreibstil war Recht angenehm. Man kann das Buch flüssig lesen, jedoch sollte man kein sprachliches Wunderwerk erwarten. Tatsächlich empfand ich manche Stellen als nervtötend, lebt die Geschichte doch von vielen Wiederholungen. Das Setting ist dafür gut beschrieben und der dystopische Part kommt gut zur Geltung. Leider vermisse ich doch die Spannung gen Ende. Während der Anfang gut aufbaut, flaut diese schnell ab, um gegen Ende ein Aufbäumen zu symbolisieren, welches durch Vorhersehbarkeit sein Ziel nicht mehr erreichen konnte.
Insgesamt hat die Geschichte viel Potenzial geboten, welches an der einen oder anderen Stelle nicht gänzlich ausgeschöpft worden ist. Manche Stellen war äußerst gut beschrieben und umgesetzt, aber an den besonders wichtige Stellen sprang der Funke nicht über. Dennoch hat mir das Buch ganz gut gefallen. Man kann es gut zwischendurch lesen 🧚🏼♀️
Ich persönlich fand das Buch am Anfang spannend und gut leider gegen den Schluss nicht mehr.
Kalynn Bayron CINDERELLA IST TOT
WENN DAS MÄRCHEN ZUM ALBTRAUM WIRD
Jedes Mädchen ist ab dem 16. Lebensjahr dazu verpflichtet, den jährlichen Ball zu besuchen.
Sollte dieser Anordnung nicht nachgekommen werden, ist die Folge Gefängnis.
Wer nach dem dritten Ballbesuch keinen Mann gefunden hat, hat seine Rechte verwirkt und gilt als vogelfrei.
Dies sind die Gesetze in Cinderellas Königreich, der Heimat der jungen Sophia. Ihr dritter und letzter Besuch des großen Balls steht unmittelbar bevor, ihrer letzte Chance, von einem Mann erwählt zu werden. Aber Sophia will keinen Mann – sie ist in ihre beste Freundin Erin verliebt. Als Erin auf dem Ball gedemütigt wird, widersetzt sich Sophia offen dem König und muss fliehen. Nur wenn sie einen Weg findet, die Herrschaft der Männer im Königreich zu beenden, kann sie ihr Leben, ihre Familie und ihre große Liebe Erin noch retten…
Die Geschichte hatte deutlich Potential,… das wurde leider nicht komplett genutzt, meiner Meinung nach.
Die verschiedenen Figuren bleiben sehr oberflächlich und die Beziehungen untereinander konnte ich nicht nachfühlen.
Spannend wurde es durchaus und ich hab das Buch auch schnell durchgelesen.
Glaub keinen Märchen, denn du weißt nicht, wer sie geschrieben hat
Cinderella ist tot, lang lebe der König.
Diese Geschichte erzählt das Märchen Cinderella neu, es gibt kein Happy End, sondern ein dystopisches Königreich. Hier sind die Mädchen nichts weiter als Ware, die von Männern erwählt werden oder als Aufgegebene enden und die gute Fee nichts weiter als eine Lüge ist, um das Königreich aufrecht zu erhalten.
Sophia liebt Erin. Einen Mann möchte sie nicht, doch dieser Weg steht ihr nicht offen. Fliehen ist die einzige Option, die sie auf dem Ball umsetzt, nachdem ihre Freundin Liv vom König bloß gestellt und abgeführt wird. Auf diesem Weg lernt sie Constance kennt, die Nachfahrin von Gabrielle, die ihr die Wahrheit über Cinderella erzählt. Zusammen versuchen sie den König zu stürzen.
Eine spannende Geschichte, die Dystopie und Märchen miteinander vereint. Die Thematik der gleichgeschlechtlichen Liebe fand ich in diesem Kontext sehr gelungen. Zwischendurch gab es einige Längen, deswegen ein Stern weniger. Dennoch eine Empfehlung für jene, die das Märchen noch einmal anders erleben wollen.
Das Buch von Kalynn Bayron spielt 200 Jahre nach dem Ende von Cinderellas Märchen. Alle Mädchen in diesem Land müssen zum Ball des Königs kommen, um von einem Mann auserwählt zu werden, wie Cinderella einst. Sophia ist eine von ihnen, doch sie will keinen Mann und auch nicht zu dem Ball. In ihrer Welt gibt es viele Missstände, die die Frauen in der Gesellschaft einschränken und der Mann alle Macht über sie hat. Sophia möchte davor fliehen und will die Herrschaft des Königs beenden, doch es ist nicht alles wie es scheint. Sophia ist eine toughe Frau, die ihre Werte kennt und nicht davor zurückschreckt für sie einzustehen. Sie ist gefühlvoll, mutig und möchte eine wahre Änderung bewirken. Erst als sie versucht ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, beginnt sie zu verstehen, was wirklich vor sich geht und wie sie alle jahrelang manipuliert wurden. Sie trifft auf Constance, eine Nachfahrin einer der Stiefschwestern von Cinderella, die ihr die Augen öffnet und mit ihr kämpfen möchte. Die größte Erkenntnis: Es ist nicht alles so wie es scheint. Der Schreibstil der Autorin ist spannend und mitreißend, sie gibt einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere. Die Handlung ist gut nachvollziehbar und baut eine gute Spannung auf, vor allem am Ende. Zwischendurch zieht sich das Buch etwas, fesselt den Leser aber in weiten Teilen gut. Das Buch und die Protagonistin sind sehr feministisch und treten für gute Werte ein. Eine erfrischende Fortführung des bekannten Märchens mit wichtigen Messages. Insgesamt hat es mir gut gefallen.
Eine super Idee für eine moderne, feministische Märchenadaption. Ich habe das Buch gerne gelesen, leider hat mir an einigen Stellen etwas Tiefe gefehlt oder Probleme haben sich "zu einfach" aus der Welt schaffen lassen. Auch das Ende ist etwas zu schön um wahr zu sein. In der Mitte hatte das Buch ein paar Längen. Insgesamt kann ich das Buch dennoch empfehlen, für zwischendurch ist es eine nette Fantasylektüre mit feministischer, empowernder Botschaft.
„Cinderella ist tot“ ist meine zweite Märchenadaption und ich werde definitiv noch weitere lesen! Finde es so spannend Märchen in abgewandelter Form zu lesen.
Kann das Buch nur empfehlen!
"Ich bin nur noch, was ich wirklich bin, und nach all dieser Zeit weiß ich: Das ist genug."
Ich hatte keinerlei Erwartungen an das Buch. Ich fand den Klapptext interessant und war gespannt darauf wie Cinderellas Geschichte anders erzählt werden kann.
Mich hat das Buch definitiv überrascht und ich fand es aufjedenfall gut für zwischendurch zu lesen.
Es hat ein sehr schön gestaltetes düsteres Setting und ist definitiv sehr spannend. Ich fand die Geschichte nicht vorhersehbar.
Das Ende hat mich überrascht und hätte für mich etwas detaillierter geschrieben werden können. Im Vergleich zum Rest des Buches war das Ende sehr kurz gehalten.
Auch die darin aufkommenden wichtigen Themen und wie sie integriert wurden, fand ich super. Die wichtige Kernaussage kam super rüber.
Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen.
Eine Märchenadaption, die so ganz anders ist und eine tolle Botschaft vermittelt.
In diesem Buch, ist die Geschichte Cinderellas sowas wie Gesetz. Die Mädchen sind bei Todesstrafe verpflichtet, jedes Jahr zum Ball zu gehen wer nicht erwählt wird, hat sein Leben verwirkt. Frauen haben keine Rechte, weil Cinderella es so für sich gewählt hat... Bis Sophia sich dagegen erhebt und während ihrer Flucht auf die vermeintlich gute Fee trifft... Es stellt sich heraus, dass alles so ganz anders ist, als im Märchen beschrieben.
Eine wirklich tolle Geschichte über Mut, Emanzipation und den Willen, ein eigenes Leben haben zu wollen und zu dürfen... Ein Buch mit einer tollen politischen Botschaft, die ich wirklich förmlich verschlungen habe.
Absolute Leseempfehlung!
4,5 ⭐️ || ich hab bisher eher mittelmäßige bzw schlechte Meinungen zu diesem Buch gehört/gelesen, daher waren meine Erwartungen nicht allzu hoch, aber ich bin sehr positiv überrascht worden. Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen und tatsächlich hätte ich mir sogar gewünscht, dass das Buch noch etwas länger geht oder es eine Fortsetzung gibt. ❤️
Die Geschichte der jungen Sophia, die sich nicht den gesellschaftlichen Konventionen und restriktiven, diskriminierenden, unbarmherzigen Regeln des Königs beugen will, und stattdessen von einem selbstbestimmten freien Leben ohne Zwänge träumt, hat mich so enorm berührt und gefesselt, dass ich doch glatt die eine oder andere Träme weg blinzeln und mir jetzt unbedingt diese Rezension von der Seele schreiben musste. Selten: ich las das Buch fast in einem Rutsch komplett durch!
Die Story liest sich fast wie eine Allegorie und stellvertretend für die Schicksale zahlloser Frauen und Mädchen (aber auch Männer!) unserer Welt, denen die tief verankerten patriarchalen Strukturen, Sozialisation, Hörigkeit und Manipulation im besten Fall das Leben schwer machen, im schlimmsten Fall Familien und Beziehungen zerstören und zu gesundheitlichen Einbußen oder gar zum Tod führen.
Wenn Angst, zügellose Macht, blinder Regelglaube, gesellschaftlicher Druck, ..., stärker sind als Liebe und Zusammenhalt in der Familie und der Wunsch eines erfüllten, glücklichen Lebens für die eigenen Kinder...
Weshalb ich überhaupt auf das Buch aufmerksam wurde, war die weltbildverdrehende Andeutung des Märchens, das zum Alptraum wird. Wie sich im Laufe der Geschichte herauskristallisiert, sind weder Stiefmutter und -schwestern, noch der Prinz, noch die gute Fee und Aschenputtels Motivation, den Ball zu besuchen, so, wie sie im allseits bekannten und sehr beliebten Märchen dargestellt werden. WAS die gute Fee zudem genau ist, erfährt die geneigte Leser*in zudem in einem fulminanten Plot Twist kurz vor dem Ende, der dem Weltbildverdreher das berühmte Tüpfelchen auf dem i verpasst! Genau so etwas will ich lesen!
Erwähnte ich schon, dass ich Weltbildverdreher liebe?
Dazu noch eine perfekt dosierte Prise queere/lgbtq+ Thematik, machten für mich das Werk zum perfekten Lieblingsbuch.
Unbedingt lesen! 📚❤️🌈❤️🏳️🌈❤️📚
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Gestaltung
Das Cover ist wunderschön! Ich finde, es ist ein sehr schöner Hingucker in jedem Regal. Mir gefällt das Cover echt gut, da es perfekt zu der Geschichte passt und ihre Atmosphäre widerspiegelt.
Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ich war vom ersten Satz an in der Geschichte drin und konnte ihr jederzeit gut folgen. Es lässt sich flüssig, einfach und angenehm lesen. Die Autorin hat an einigen Stellen sehr bildlich geschrieben, was mich umso mehr in die Geschichte gezogen und gefesselt hat. Ihr Schreibstil ist auf jeden Fall mitreißend und spannungsgeladen. Die düstere Atmosphäre der Geschichte ist sehr gut zur Geltung gekommen, wodurch das Lesen umso mitreißender wurde. Zudem hat es mir sehr gut gefallen, dass ich aufgrund des Schreibstils so "mühelos" durch die Geschichte fliegen konnte.
Handlung und Charaktere
Schon von klein auf liebe ich das Märchen Cinderella und habe bisher jede erdenkliche Adaption der ursprünglichen Geschichte gefeiert. So ist es auch bei diesem Buch. Ich finde es großartig, was die Autorin aus dem Märchen gemacht hat und wie sie ihm eine komplett neue Farbe verliehen hat. Sie hat nicht nur People of Colour in die Geschichte eingebracht, sie sogar zu Protagonisten gemacht, sondern auch das klassische Bild des Mädchens, welches von einem Prinzen gerettet werden muss, komplett aufgebrochen und neu konzipiert. Die Geschichte von Cinderella, wie sie vermutlich jeder kennt, ist die Grundlage für die Geschichte. Cinderellas Geschichte ist quasi wie eine Bibel, nach deren Grundsätzen die Gesellschaft des Buches leben muss. Doch was, wenn ein Mädchen nicht von einem Prinzen auserwählt werden möchte; wenn sie gar in ein Mädchen verliebt ist? Diese Fragen nimmt die Autorin als Grundgedanken für ihre Geschichte und gestaltet das altbekannte Märchen komplett neu um, indem sie einen Bezug zur heutigen Zeit herstellt. Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Autorin eine selbstbestimmte, starke, selbstbewusste und mutige Protagonistin in den Vordergrund geschickt hat, die für sich einsteht und gegen Unrecht vorgeht.
Ich finde die Welt und vor allem die Gesellschaft des Buches sehr gut konzipiert und dem Leser verständlich geschildert. Die Geschichte steckt voller interessanter Charaktere. Ich finde es jedoch sehr schade, dass Luke schon so früh aus der Geschichte "entfernt" wurde und dann nur noch am Ende einmal kurz auftaucht. Ich hätte ihn gerne an Sophias Seite gesehen und dass sie sich gemeinsam auflehnen, da er auf jeden Fall das Potenzial dazu hatte, eine interessante Persönlichkeit zu sein. Auch Constance ist eine sehr interessante Figur, die mir gefallen hat. Mir hat es gefallen, dass alle Figuren in gewisser Weise eine Entwicklung durchleben, die das Buch lebendig erscheinen lässt.
Die Handlung an sich war spannend und unterhaltsam. Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen, auch wenn das große Geheimnis eigentlich schon sehr schnell denkbar war. Das Ende hat mir ebenfalls gefallen, da dort alles aufgeklärt wird und zusammenfließt. Allerdings finde ich, dass die Handlung an manchen Stellen nicht so ausgearbeitet erscheint. Z.B. sind Sophia und Constance lange auf der Suche nach dem Tagebuch von Cinderella, um das Geheimnis um den Prinzen zu lösen. Als sie es dann jedoch finden, verwenden sie es kaum. Dafür, dass dieses Buch während des ganzen Handlungsverlaufs als so wichtig dargestellt wurde, war seine Rolle letztendlich zu geringfügig und eher enttäuschend.
Fazit
Spannende Adaption von Cinderella! Mir hat das Buch echt gut gefallen, auch wenn ich kleinere Kritikpunkte habe. Ich finde den Schreibstil der Autorin sehr gut zu lesen und fesselnd. Die Charaktere waren beeindruckend und interessant, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass ein paar Figuren mehr Handlungsspielraum gehabt hätten.
Es gab für mich zwei Gründe, mir dieses Buch zu kaufen. Erstens: Cinderella ist mein Lieblingsmärchen und zweitens: das Cover ist wunderschön. Also gut, die Inhaltsangabe klang auch ganz interessant ;) Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht.
Wie es in Märchenadaptionen oftmals ist, stellt sich die Geschichte komplett anders dar, als man sie kennt. Die Bösen sind hier nicht die Stiefmutter und -schwestern, ganz im Gegenteil...
Es geht in dem Buch um Sophia, die ungefähr 200 Jahre nach der legendären Cinderella lebt. Nach Cinderellas Heirat mit dem Prinz wurden im Land strenge Gesetze eingeführt, die angeblich zum Schutz der Frauen dienen, wodurch diese aber zum Spielball der Männer werden. Frauen besitzen keinerlei Rechte mehr und müssen einmal im Jahr auf dem großen Ball erscheinen, wo sie heiratswilligen Männern zugeteilt werden. Sophia hat generell kein Interesse an Männern und schon gar nicht an einer Zwangsheirat. Es gelingt ihr während des Balls zu fliehen. Auf ihrer Flucht trifft sie Constance, eine direkte Nachfahrin der Stiefschwester Cinderellas. Die beiden decken die Hintergründe und Intrigen im Königreich auf und riskieren alles, um der jahrhundertelangen Unterdrückung der Frauen ein Ende zu bereiten.
Sophia und Constance mochte ich sehr. Sie sind ein richtiges Power-Couple. Auch die Idee, das Märchen auf diese Art fortzusetzen, ist richtig gut.
Das Ende war mir dann etwas zu abrupt, es blieben für mich leider noch ein paar Fragen offen. Aber alles in allem war es eine schöne Geschichte, die ich weiterempfehlen kann.
3,5 Sterne
Was ist eigentlich passiert, nachdem Cinderella ihren Prinzen geheiratet hat? In "Cinderella ist tot" schlägt das altbekannte Märchen neue Wege ein.
Um was geht es?
Zweihundert Jahre nach der Ballnacht existiert Cinderellas Königreich noch immer. Doch ihre vermeintlich romantische Geschichte wird nur dazu genutzt, um die Frauen zu unterdrücken und sie möglichst schnell zu verheiratet. Aber Sophia möchte nicht heiraten - und schon gar keinen Mann. Doch wer sich weigert am jährlichen Ball teilzunehmen, wird getötet und wer am Ende der Ballnacht keinen Mann findet, muss ein Leben als Ausgestoßene führen. Sophia sieht keine andere Möglichkeit als zu fliehen. Als sie auf ihrer Flucht Constance trifft, lernt Sophia schnell, dass nichts so ist wie es scheint.
Meine Meinung:
Die Handlung klingt so gut, dass ich mich schon richtig auf dieses Buch gefreut habe. Leider konnte es meinen Erwartungen nicht vollkommen gerecht werden, dennoch hat mich die Story unterhalten. Schnell habe ich Sympathien für die Protagonistin Sophia entwickelt. Sophia weiß was sie möchte und ist auch bereit dafür zu kämpfen - im Gegensatz zu fast jedem anderen Bewohner des Königreichs. Fast niemand scheint die Regeln des Königs in Frage zu stellen. Ein großer Teil aus Angst, ein anderer Teil auch aus eigener Überzeugung. Ein Lichtblick in diesem Patriarchat ist Luke. Leider kommt der Charakter nur selten vor, da hätte ich mir definitiv mehr Präsens gewünscht.
Was mir leider nicht so gut in diesem Buch gefallen hat, war das Worldbuilding. Alles blieb ziemlich oberflächlich und ich als Leser befand mich nie wirklich mit in dieser Welt, was sehr schade ist. Was mir hingegen sehr gut gefallen hat, ist die Handlung an sich - denn die war stellenweise richtig spannend, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
Von der Thematik her wären da sicher fünf Sterne drin gewesen, doch leider musste ich einfach ein paar Abstriche aufgrund der Gestaltung der Welt machen.
Kurzweilige Neuerzählung von Cinderella in einem queeren Kontext, die sehr unterhaltsam ist und Diversität in das traditionelle Märchen bringt.
Mir hat die Neuerzählung sehr gut gefallen, obwohl sie an manchen Stellen sehr gestresst und schnell vonstatten geht. Die deutsche Übersetzung hat mir nicht so gut gefallen, ich bin mit dem Schreibstil nicht so warm geworden und für mich fühlten sich einige Sätze „unfertig“ und lieblos an. Vielleicht wäre ein Zweiteiler für die Erzählung passender gewesen, weil ich mir an manchen Stellen mehr Tiefgang erwünscht hätte bzw. einige Charaktere einfach links liegen gelassen werden. Ansonsten ein sehr gelungenes Buch mit einer sehr wichtigen Message, nicht nur für junge Mädchen*.
Schöne Stimmung, aber Potential nicht ganz ausgeschöpft
Das Buch hat mit einem vielversprechenden Anfang viel Potential gezeigt und eine schöne Stimmung aufgebaut, die bis zum Ende erhalten blieb. Leider war die Story manchmal oberflächlich und konnte der Tiefe der Geschichte nicht gerecht werden. ABER der Plot-Twist am Ende war echt gelungen und überraschend. Insgesamt würde ich dem Buch 3/5 Sterne geben.
Cinderella ist vor 200 Jahren gestorben und doch hat sich nichts verändert
Dieses Buch war bitter nötig !für mich ist es ein Buch das alle junge Frauen lesen sollten, denn die Autorin hat etwas zur Sprache gebracht das mir seid Jahren durch den Kopf geht !
Was machen die Prinzessinnen mit den köpfen junger mädchen können wir uns nicht selbst retten? Können wir nicht auch von anderen Frauen gerettet werden ? Aber genauso mit männern ! Muss ich jemanden retten ? Muss es eine Frau sein ? Das machen diese märchen mit Kindern und wir fördern das ?
Inhalt:
Es geht um die junge Frau Sophia. Sie lebt 200 Jahre nach dem Cinderella (die wirklich existiert hat) gestorben ist. Und jedes Jahr wird wieder der Ball abgehalten. Doch Sophia will keinen Prinz denn sie liest was viele junge Frauen überlesen. " Auf Weigerung und des abwesend sein folgt die Strafe der aufgegebenen" diese Schicksal verstößt alle Personen die sich weigern oder beim dritten Ball noch nicht von ihrem Mann erwählt wurden. Doch ein anderes Schicksal glitt für Männer die im Gegensatz zu Frauen rechte haben. Darauf hin läuft sie weg ! Weg von ihren Eltern. Weg von ihrer großen liebe Erin. Weg von ihren verstörenden Schicksal. Hin auf eine große Zukunft. Hin auf ein Abenteuer und neue Freunde !
Ein sehr wichtiges Buch, das mir wieder einmal bewusst macht, dass wir zwar schon einen langen Weg in Richtung Gleichberechtigung gegangen sind, wir aber noch längst nicht am Ende sind. Es braucht mehr starke queere Heldinnen, die sich ihre Rechte erkämpfen und eine bessere Welt für uns alle erschaffen!
Die Geschichte ist von Anfang bis Ende spannend und lässt sich sehr flüssig lesen. Sophia und Constance sind plastische und sympathische Figuren, mit denen man mitfiebert. Wirkt die Geschichte zunächst wie eine Dystopie, schleicht sich langsam und stetig immer mehr Märchenhaftes ein. Die Atmosphäre wird von Seite zu Seite reicher.
Dennoch gab es ein paar Wendungen, die mir zu vorhersehbar waren, und ich habe mich gefragt, warum Sophia und Constance da nicht sofort drauf kommen, weil die Beweise wirklich auf der Hand lagen. Das Ende war sehr … extrem. Das verzeihe ich aber, eben weil sich das Buch wie ein Märchen liest. Da finde ich extreme Happy Ends oder extrem traurige Enden in Ordnung.
Der Stil ist einfach und schnörkellos, lässt sich sehr gut lesen und ermüdet nicht. Ein paar Kritikpunkte habe ich dennoch. Das Wort „sagen“ scheint Kalynn Bayrons Lieblingswort zu sein, in den Dialogen war mir das zu uninspiriert. Es gibt gerade zu Anfang auch viel zu wenige Beschreibungen von Figuren und Schauplätzen. Aber sonst hat mir das Buch wirklich gut gefallen!
Sehr überraschend vieles gewesen, aber um so schöner wie die Geschichte erzählt wurde.
War echt sehr angenehm und echt spannend!
Freue mich über das Happy end 😊🤭
Das Buch an sich war in Ordnung. Es war nichts besonderes aber gut um es zwischendurch zu lesen, da man nicht viel im Kopf behalten musste um die Geschichte zu verstehen.
Es ist eine nette Interpretation wie das Cinderella Märchen tatsächlich stattgefunden haben könnte.
Leider ist der Klappentext völlig irreführend. In diesem stehen falsche Angaben drin. Dieser hat mich auch etwas anderes erwarten lassen.