SIE KENNEN ALLE GEHEIMNISSE!
Nach den Hackerangriffen auf die selbstfahrenden Autos hat die britische Regulierung Angst um ihre Staatsgeheimnisse. Sie wandelt diese in genetische Codes um und implantiert sie ausgewählten Zivilisten. Die sogenannten Wächter...aber jedes System hat seine Tücken.
Vorweg muss ich sagen,dass ich den ersten Teil The One nicht gelesen habe. Da wurde ich natürlich jetzt ordentlich gespoilert. War mir gar nicht so bewusst,dass es eine Reihe ist.
The Passengers habe ich gelesen und den fand ich klasse. Da wurde meine ich von DNA Matches gesprochen, aber nicht so wie jetzt hier.
The Watchers hat mir nicht so gefallen.
Lesefluss war super.Kurze Kapitel und man erlebt jeden Charakter über wenige Seiten im Wechsel.
Aber irgendwie haben mich die Charaktere gar nicht gepackt. Weder mochte ich einen noch umgekehrt. Am interessantesten fand ich den Charakter Bruno. Da war wenigstens richtig was los.
Auch die Umsetzung mit den genetischen Codes fand ich schon etwas seltsam und irgendwie überhaupt nicht logisch. Nagut...Logik muss ja nicht sein. Aber es muss dann schon unterhaltsam sein.Manchmal war die Story etwas fade.
Auch das Ende bzw die Auflösung hat mich nicht überzeugt.
Spannend, fesselnd, düster: ein weiterer super Teil aus der dystopischen Welt
Im digitalen Zeitalter sind Daten die neue Währung und „The Watchers“ zeigt auf brillante Weise, wie weit Menschen bzw. Staaten gehen, um sie zu schützen. Nach einem Cyberangriff lässt die britische Regierung geheime Informationen in die DNA von fünf Zivilisten einpflanzen. Ein gewagtes Experiment, das (natürlich) außer Kontrolle gerät.
John Marrs schafft es mal wieder meisterhaft, Science-Fiction, Thriller und politische Satire zu verweben. Die Idee, Informationen genetisch zu speichern, wirkt ehrlich gesagt erschreckend glaubwürdig und eröffnet wichtige moralische Fragen. Wem kann man trauen, wenn jeder Mensch ein wandelndes Staatsgeheimnis ist?
Die Figuren sind sehr vielschichtig, und jede Perspektive bringt neue Enthüllungen und Wendungen, wie ich sie von John Marrs kenne und liebe. Besonders stark ist der psychologische Aspekt. Man spürt die Paranoia, das Misstrauen, den Druck der Verantwortung.
Dieses Mal bin ich leider immer mal wieder durcheinander gekommen, was die Charaktere angeht. Das ist mir bei den zwei vorherigen Büchern aus dieser Welt nicht passiert.
The watchers
John Marrs
Nach The passengers war dieses mein zweites Buch von John Marrs - nun überlege ich tatsächlich (oder noch mehr als nach der Lektüre von The passengers) ob ich nicht doch in der Handlung zurückgehen und The One auch noch lese 🤔 In beiden Büchern finden sich genügend Querverweise, die mich wirklich neugierig gemacht haben auf dieses absonderliche „Programm“. Wie auch immer - hier soll es um The watchers gehen und dieses Buch war wirklich wieder das reinste Vergnügen. John Marrs versteht es, in kurzen Kapiteln aus Sicht der Hauptprotagonisten - der Watcher - und einer lange Zeit mehr oder weniger Unbekannten eine Story aufzubauen, die erschreckend und leider auch erschreckend möglich ist oder zumindest sein könnte. Spannung ⚡️ ist in diesem Buch nicht nur ein Wort. Stilistisch absolut locker und gut zu lesen, Cliffhanger an der richtigen Stelle - es ist einfach eine Freude 😃
Fazit: auch für diesen Teil ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Wissen ist Macht und Informationen daher das wertvollste Gut eines Landes. Um britische Staatsgeheimnisse in einer volldigitalisierten Welt zu schützen werden sie offline genommen und fünf Zivilisten, den Wächtern, als genetischer Code implantiert. Im Gegenzug erhalten diese dafür die Möglichkeit ein neues Leben zu beginnen. Doch können alle die Last der Informationen tragen?
Die Geschichte wird aus den unterschiedlichen Perspektiven der Wächter erzählt. Dazwischen gibt es auch einzelne Kapitel in Form eines Protokolls einer Regierungsbesprechung. Die Kapitel sind dabei relati kurz und Enden oftmals auf einen Cliffhanger. In Kombination mit dem prägnanten und leicht verständlichen Schreibstil baut das Buch dadurch eine starke Sogwirkung auf. Wer bereits The One und The Passengers gelesen hat, wird feststellen, dass es in gewisser Weise die Fortsetzung dieser beiden Bücher ist.
Die unterschiedlichen Charaktere sind in ihrem Charakter sowie ihren Hintergrundgeschichten gut ausgearbeitet. Auch wenn man die Kapitelüberschrift übersprungen hat, weiß man anhand des Schreibstils direkt, welche Perspektive man gerade ließt. Einige Handlungen der Charaktere konnte ich nicht immer nachvollziehen, da mir in diesen Situation die Beschreibung ihrer Gedanken und Gefühle etwas gefehlt hat.
Im gesamten hat mich das Buch verwirrt, was aber nicht daran lag, dass es zu komplex war, sondern eher im Gegenteil. Anhand der anderen Perspektiven wurde mir relativ schnell klar, was es mit Emilia auf sich hat und worauf ihr Handlungsstrang hinauslaufen wird. Andererseits habe ich mir die ganze Zeit die Frage gestellt: Worauf will die Handlung hinaus? Den Großteil des Buches sind die unterschiedlichen Handlungsstränge nur dadurch verbunden, dass den Charakteren die Informationen implantiert wurden. Alle Charaktere leben ihr eigenes Leben, welches mehr oder weniger stark durch das Implantat beeinflusst wird. Die einzelnen Handlungsstränge an sich sind logisch schlüssig, aber haben alle ganz andere Richtungen. Auch Emilia, die eigentlich alles verbinden sollte, hat es für mich nicht geschafft, die Geschichten in eine gemeinsame Richtung zu lenken.
Insgesamt für mich bis jetzt leider das schwächste Buch von John Marrs. Dennoch konnte es mich gut unterhalten.
John Marrs' Bücher sind immer gut darin, einen aus einer Leseflaute zu holen. Das Buch war wieder so wie die anderen rasant geschrieben und man fliegt nur so durch die Seiten. Leider war die Story hier aber etwas undurchdacht und einiges machte wenig Sinn im Gesamtkontext. Dennoch für einen kurzweiligen Lesespaß zu empfehlen.
Leider kein gutes Buch (anders als die vorherigen von John Marrs!). Man baut keine Verbindung zu den Charakteren auf, die Geschichte ist nicht besonders spannend, sehr wirr und einfach nicht überzeugend .. Schade!
The One vom gleichen Autor habe ich positiv in Erinnerung. Auch dieses Buch hörte sich vom Klappentext her spannend an. Ich wollte herausfinden, wie die Wächter sich in ihrem neuen Leben zurechtfinden und die Informationen verteidigen.
Die Kapitel sind kurz gehalten und wir begleiten über das gesamte Buch hinweg alle Wächter, beginnend kurz vor dem Programm.
Den überwiegenden Teil fand ich das Buch wirklich spannend, obwohl mir jetzt keiner der Wächter besonders sympathisch rüber kam und ans Herz gewachsen ist. Trotzdem wollte ich wissen, was da passiert und wer dahinter steckt. Zum Ende des Buches hin ist mein Interesse aber leider immer mehr abgeflaut und mit der Auflösung gehe ich auch nicht wirklich mit.
Fazit: Dieser Teil der Reihe war für mich kein Highlight. Trotzdem werde ich die anderen Teile The Passenger und The Marriage Act lesen, einfach weil ich die Ideen dahinter mega spannend finde und gespannt auf die Umsetzung bin.
An sich fand ich die Idee des Buches unglaublich spannend und mal etwas ganz Neues. Leider konnte mich die Umsetzung nicht wirklich überzeugen. Die Charaktere waren mir persönlich viel zu wenig ausgearbeitet, sodass ich mich auch nach all den Seiten nicht mit ihnen identifizieren konnte.
Das Buch ist mit über 500 Seiten recht lang und hätte viel Platz für Spannung und Action geboten. Leider war beides meiner Meinung nach nicht wirklich vorhanden. Es war sehr langatmig und wenn man die ganzen skurrilen Zwischenfälle etwas gekürzt hätte, wären es locker 200 Seiten weniger geworden. Bis zur Hälfte war ich noch sehr motiviert und dachte, es wird noch besser, aber die zweite Hälfte hat mich leider noch mehr gequält. Irgendwie wollte ich wissen, wie es ausgeht, aber irgendwie wollte ich es auch einfach zuklappen und in den Schrank stellen.
Der Schreibstil hat mich an manchen Stellen auch etwas genervt und das Lesen noch etwas anstrengender gemacht.
👀 Leseempfehlung? Naja... kann man machen, kann man aber auch lassen. Ich werde andere Bücher des Autors lesen, vielleicht überzeugen sie mich mehr.
Ich hab die Geschichte sehr genossen. Für mich war es wirklich ein dicker Brocken, aber es hat sich wirklich gelohnt. Eigentlich wollte ich nie das Buch aus der Hand legen, da es wirklich spannend war. Die Charaktere haben mir recht gut gefallen und trotz der Länge des Buches waren die Kapitel kurz gehalten.
Der Schreibstil war einfach und die Aufmachung des Buches hat mir auch sehr gefallen.
Der Autor ist einer der wenigen, welche mehrere kurze Kapitel mit unterschiedlichen Charakteren schreiben kann, ohne das es unangenehm wird.
Der Anfang war sehr vielversprechend, zog sich dann aber sehr.
Das Ende konnte mich leider nicht wirklich überzeugen.
Leider kam dieses Buch nicht ansatzweise an the One ran.
2,5* Naja. Ich konnte keine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen, fesselnd fand ich es auch erst im letzten Drittel. Gut fand ich aber die Verbindungen zu den anderen Romanen von John Marrs.
Welch herbe Enttäuschung, nachdem The One ein Lesehighlight war und The Passengers ebenfalls ein Near-Future-Thriller, der mich packen konnte. Vor allem auch, weil ich mir bei beiden Stories gut vorstellen konnte, dass die Zukunft so aussehen könnte.
Dass ich Band 3 aus dieser Reihe (besonders vor The Watchers sollte man die anderen beiden gelesen haben, sonst wird man stark gespoilert) so lange auf dem SuB liegen hatte, lag an den negativen Stimmen, welche ich direkt nach Veröffentlichung hörte. Tja, und ich muss mich da einreihen. Die zwei Sterne, die ich vergebe sind knapp und eigentlich hätte es ein Abbruchbuch sein können. Nur hätte mir das doch zu sehr weh getan und ich wollte dann auch wissen wie es ausgeht.
Seinem Stil bleibt John Marrs treu: Kurze und rasante Kapitel, einfache Sprache, wechselnde Perspektiven von immer wieder den gleichen Personen.
Doch die Story von den britischen (dunklen) Geheimnissen, welche aufgrund eines drohenden Hackerangriffs nicht mehr digital gespeichert werden sollen, sondern per DNA-Code ausgewählten Menschen eingepflanzt werden, welche dann ein neues Leben starten, aber auch bewusst und unbewusst diese Geheimnisse erfahren…. Das war einfach zu absurd und wild. Zu viele Logikfehler und so unrealistische Szenen, dass ich mit der Suche nach der Logik gar nicht mehr hinterherkam.
Mit dunklen Geheimnissen sind zum Beispiel klassische Verschwörungsmythen, zu zum Beispiel Lady Di’s Tod oder reichen Scheichs, die Prostituierte töten. Es wird einfach von Kapitel zu Kapitel absurder und im mittleren Teil des Buches sogar etwas langweilig, weil die Charaktere sich versuchen ein neues Leben aufzubauen. Dabei wiederholen sich die Gedanken immer wieder und es zieht sich wie Kaugummi: Einer tötet sinnlos, die andere weiß nicht wer sie ist und alle wirken getrieben von den „Echos“ in ihren Kopf.
Niemand bekommt hier auch nur ansatzweise etwas Tiefgang und die „Zufälle“ sind auch viel zu konstruiert.
Das Ende ist in klassischer John Marrs Manier wieder etwas drüber.
Schade! Wirklich sehr schade!
Leider wurde ich mit „The Watchers“ nicht wirklich warm und mußte mich zum weiterlesen immer wieder animieren. Lag es an mir, am Buch, ich weiß es nicht.
Der Schreibstil war wie auch schon bei „The One“ und „The Passengers“ taktisch klug gewählt. Trotzdem wollte der Funke nicht überspringen, zumal einige Abschnitte, auch für einen Near Future Thriller, zu drüber, zu unrealistisch waren.
Erschreckendes Zukunftsszenario mit unerwarteten Wendungen, jedoch nennenswerten Längen.
Was soll ich sagen? Als großer Fan von John Marrs' Near-Future-Thrillern war ich sehr gespannt auf den dritten Band. Diesmal ging es um sensible Daten und Informationen, die auserwählten Menschen eingepflanzt werden, damit diese geschützt sind. Ob das so eine gute Idee war?
Leider waren die ersten 200 bis 250 Seiten etwas langatmig und zäh. Deswegen hab ich auch - anders als bei den beiden Vorgängerbänden - ziemlich lange für das Buch gebraucht. Danach gab es jedoch so einen Moment, an dem ich gemerkt habe, dass der Meister der Plott-Twists aus dem Winterschlaf erwacht ist. Ab da nahm die Geschichte an Fahrt auf und es ging gewohnt spannend in eine Richtung, mit der ich mal wieder überhaupt nicht gerechnet habe.
Alles in allem wieder ein sehr spannendes und erschreckendes Szenario. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, denn trotz allem gab es ein zufriedenstellendes one of a kind Happy End.
Spannender Near-Future-Thriller, der durch viele Perspektivwechsel zunächst verwirrt, jedoch im Verlauf zu einer schlüssigen überraschenden Auflösung findet! Enthält deutliche Spoiler zu den beiden Vorgängern „The One“ und „The Passengers“!
Eher 3,5
Die Idee dahinter finde ich erstmal gut. Man fragt sich ja schon was passiert, wenn genau so ein Hackerkollektiv wie in John Marrs Romanen die Möglichkeit hätte Staaten mit Daten zu erpressen... Und ich hinterfrage hier einfach mal nicht, das es möglich wäre Daten so zu sichern, wie es im Roman dann geschieht^^
Das Problem für mich war, das die Handlung an einigen Stellen doch sehr vor sich hin plätschert und man sich schon fragt, was wird denn jetzt noch passieren. Nervig fand ich dann, allerdings, das der Autor mal wieder einige Entscheidungen bezüglich Leben und Tot seiner Figuren trifft, die dazu führten das ich mich fragte, weshalb hab ich über sie dann überhaupt gelesen... Nun gut, eigentlich war es auch wieder recht vorhersehbar. Vor allem wenn man mal die Entscheidungen einer der Figuren genauer betrachtet, weiß man wie der Hase läuft.
Trotzdem, es hat eben auch Spaß gemacht und ich hatte richtig Lust weiter zu lesen. Schwierig zu erklären, aber durch die unterschiedlichen Perspektiven wird man schon immer wieder dazu gebracht, wissen zu wollen was mit ihnen zur Zeit so passiert. Dabei hatte ich dieses Mal insgesamt das Problem das ich diese manchmal etwas durcheinander brachte. Ich glaube weil sie alle mit ziemlich viel Altlasten aus ihrer Vergangenheit in das Projekt kommen.
In The Wachters gefiel mir dieses mal die Verbindung zu The One und auch The Passengers besser als in Band 2 der (losen) Reihe. Es fühlte sich passend an und wirkte nicht so konstruiert. Das sorgt aber auch wieder dafür, das man definitiv die Reihenfolge einhalte sollte, obwohl die Geschichten selbst eigentlich eigenständig wären, gibt es schon massive Spoiler.
Insgesamt hätte ich hie und da gerne etwas mehr Spannung gehabt und ich fand die Auflösung wurde mir nicht so präsentiert, das ich sie überzeugend fand. Ja, es machte alles seinen Sinn, aber ich fand es war an ein paar Stellen zu drüber. Das ist ja ein Problem das Marrs gerne mal hat. Aber hier hat es mir persönlich irgendwie die Spannung geklaut. Mir fehlte wohl vor allem ein richtiger Knalleffekt.
Alles in allem solide, aber an The One kommt auch The Watchers nicht heran.
63. Buch im Jahr 2023
Für mich war das zwar ein gutes Buch, bisher aber das schwächste von John Marrs. Aber ich glaube das iiegt einfach nur daran, dass mich die anderen beiden Bücher von der Thematik her mehr angesprochen haben. Hier fand ich es manchmal einfach zu technisch war und mich haben die Plotttwists auch nicht ganz so überzeugt. Spannend war es trotzdem ziemlich und ich fand es auch bisher am brutalsten. Es hat definitiv Spaß gemacht es zu lesen und ich wollte auch immer wissen wie es weiter geht und was mit den einzelnen Personen passiert. Der Schreibstil und die kurzen Kapitel waren genau wie bei den anderen beiden Büchern wieder genau so wie ich es liebe. Insgesamt gibt es von mir hier aber nur 4 Sterne was auch gut ist, aber ich hoffe das nächste John Marrs Buch überzeugt mich wieder genauso wie The One und The Passengers.
Wieder ein sehr spannendes Buch, wo ich nicht aufhören wollte zu lesen.
Der Anfang war ein bisschen langweilig aber das hat sich schnell geändert und ich hab die ganze Zeit "noch ein Kapitel" gedacht.
Allerdings kommt es nicht ganz an die beiden Vorgänger der Reihe heran.
Hier muss man ganz klar sagen, dass man die Bücher "The Passengers" und "The One" zuerst lesen sollte! Es wird in diesem Buch Bezug auf die beiden Bücher genommen. 😇
Aber das Buch ist wirklich großartig geschrieben. Spannend und regt sehr zum nachdenken an! Ich freue mich schon auf den neuen Zukunftsthriller!
Großartig beim Einstieg fand ich die Bezüge zu The Passengers und The One. Hier fühlte man sich wie ein Mitwisser und war schon fast ein weiterer Protagonist in der Geschichte. Auch ohne diese beiden Bücher vorher gelesen zu haben, ist The Watchers ein spannender Ausflug in die nähere Zukunft. Wie immer ein unglaublicher Ritt mit einem "Hätte ich nicht erwartet" Finale - und das sogar mehrfach.
Wie auch schon bei "The One" und "The Passengers" schafft es John Marrs auch hier wieder mich mit seinem genialen Aufbau in die Geschichte eintauchen zu lassen. Dabei lernt man nach und nach die Hauptfiguren kennen und betrachtet die Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Als großer Fan der anderen beiden Bücher hat es mir zudem auch sehr gefallen, wie kleine Easter Eggs aus den anderen Storys in die Geschichte eingeflossen sind. Man kann das Buch also auch ohne Kenntnis der anderen Bücher lesen. Es zaubert einem aber mit Kenntnis der anderen beiden Bücher an vielen Stellen ein Schmunzeln ins Gesicht.
Klare Leseempfelung und jetzt schon ein Highlight im Lesejahr 2022! ✨
Der Schreibstil und die Blickwinkel waren gewohnt großartig. Das Gedankenexperiment der humanen Datenspeicherung war für mein befinden allerdings nicht wirklich fesselnd.
I cannot think of one thing I absolutely enjoyed about this book except the premise, which sounds super cool at first, but the execution is lackluster. The chararcters were super boring to read about, half the time I couldn't even distinguish between them simply because I did not CARE. Had the plot been kept shorter, I think I would've enjoyed the book a lot more though. I can think of countless scenes which could've just been deleted and nobody would've cared, and neither would it have taken anything away from the story. Every time I turned this audiobook ok it couldn't keep my attention for longer than a few minutes, which shows just how boring it really was.
Additionally, apparently the beginning of this book spoils the author's other books, so please be mindful of that!
Im digitalen Zeitalter sind Informationen wertvoller als Gold...
Doch Computer können gehackt und Files gestohlen werden. Nach einem massiven Cyberangriff fürchtet die britische Regierung um ihre Staatsgeheimnisse und entwickelt einen ebenso riskanten wie genialen Plan: die brisantesten Informationen werden offline genommen, in einen genetischen Code umgewandelt und fünf Zivilisten implantiert.
Dafür bekommen diese so genannten Wächter die Chance auf ein neues Leben, eine neue Identität und finanzielle Unabhängigkeit. Auf keinen Fall aber dürfen sie Kontakt zueinander aufnehmen, denn gemeinsam kennen sie jede noch so schmutzige Parteiaffäre, die Wahrheit über Lady Di's Tod und die intimsten Geheimnisse der Queen.
Doch jeder der Wächter verfolgt eine eigene Agenda, und schon bald entwickelt das Regierungsprojekt eine Dynamik, in der niemand mehr weiß, wem er eigentlich noch trauen kann ...
Ich habe schon einige Bücher von John Marrs gelesen und habe mich natürlich auf das neue Buch gefreut. Ich habe zwar schon im Februar mit der englischen Ausgabe angefangen, aber aus Zeitgründen habe ich dann nicht mehr weitergelesen. Ob das ein schlechtes Omen gewesen ist?
Der Schreibstil war wie immer gut und flüssig, die Kapitel waren kurz (teilweise mit Cliffhanger gespickt) und die verschiedenen Erzählperspektiven haben die Geschichte interessant gemacht. Die Querverweise zu The One und zu The Passengers waren ganz cool, wenn man die Bücher gelesen hat. Eigentlich hat mich die Geschichte schon irgendwie unterhalten, aber es hat bei mir nicht Klick gemacht wie bei seinen anderen Büchern.
Ich fand die Charakterentwicklung schwach, was in dieser Geschichte bedeutsam gewesen wäre. Der zweite Teil der Geschichte (es gibt insgesamt 4) war ziemlich durchwachsend. Manchmal interessant und manchmal, ich will nicht langweilig sagen, eher unspektakulär. Und plötzlich passiert so viel und das viel zu schnell, dass man denken könnte, dass da ein paar Seiten fehlen. Schade. Ich bin was anderes gewohnt von John Marrs. Das Ende ist in Ordnung gewesen, aber konnte mich nicht umhauen. Nach Beenden des Buches musste ich mich auch fragen: Um was ging jetzt genau? Ich fand das einfach was zu oberflächlich, obwohl Marrs total Zukunftsszenarien schreiben kann. Schade.
Insgesamt ein Buch was mich zwar unterhalten konnte, aber keinen Eindruck hinterlassen konnte.
Das Buch baut etwas auf „The One“ und „The Passengers“ auf, die beide auch etwas gespoilert werden (nicht in meiner Rezension).
In diesem Teil geht um Personen, denen die geheimen Informationen des Staates in ihr Gedächtnis gepflanzt werden. Es war wieder eine interessante Grundidee, zu der ich aber weniger Zugang hatte als in den vorherigen Bände. Man liest abwechselnd aus den Sichten der verschiedenen „Watchers“ in kurzen Kapiteln, wodurch man nur durch die Seiten fliegt und die Spannung aufrecht erhalten wird, da man wissen möchte, wie es mit den verschiedenen Charakteren weiter geht. Mir sind sie alle irgendwie ins Herz gewachsen, obwohl man viele ihrer Schwächen kennen lernt. Mein Highlight war wieder das Miträtseln und die überraschenden Wendungen, die mich oft sprachlos gemacht haben. Es gibt auch einige brutalere Szenen, mit denen man klar kommen sollte, aber der psychologische Thrill war für mich noch entscheidender. Spätestens aber der Hälfte wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, nachdem der Start vielleicht etwas ruhiger war.
FAZIT: 4/5⭐️
Spannende Geschichte, aber schwächer als die Vorgänger
England nicht gerade Gegenwart aber auch nicht viel in der Zukunft also gerade zwischen heute und morgen.
Die Geheimnisse des Staates sind nicht mehr sicher, Hackerkollektive versuchen hinter die großen, dicken Mauern zu kommen. Deshalb entschließen sich Regierungsstellen zu alternativen Wegen, um die jahrhundertelang zusammengetragenen Geheimnisse besser zu schützen. Bis diese aber tatsächlich genutzt werden können, muss Plan B her: 5 Menschen werden gesucht, um diese Menge an Daten in ihrem Körper zu transportieren. Moderne Medizin und Technik sei Dank. 5 Jahre soll dieser Plan B laufen, um schließlich die Informationen auf ewig sicher zu lagern.
Diese 5 Personen entscheiden sich ihr bisheriges Leben komplett abzubrechen und neu anzufangen. Dass diese Menschen nicht gerade Durchschnitt sind, ist von Beginn an klar. Sie versuchen sich von ihren Problemen davonzuschleichen. Ob das gut gehen kann?
Dieser Near Future Roman von John Marrs ist anders als seine Vorgänger "The One" und "The Passengers". Er ist ähnlich aufgebaut, in dem er meist abwechselnd eine Figur erzählen lässt, aber die Grundstimmung ist deutlich dunkler, düsterer. Die Figuren, leben mit diesen Geheimnissen, mit den Informationen und da hängt sich die Story ein wenig auf, weil man als Leser:in schon ein wenig gefordert wird bzw. einiges als gegeben annehmen muss. Da muss jeder für sich entscheiden, ob das akzeptabel ist oder nicht. Dennoch habe ich die Geschichte gerne und vor allem auch schnell gelesen. Die kleinen "Cameos" von den anderen zwei Büchern finde ich einfach großartig, gut platziert und informativ.
Bin echt schon gespannt, welches recht aktuelle Thema sich John Marrs in seinem nächsten Buch vornehmen wird. Das ist ein Genre, das so extrem viel Potential hat.
Das Buch habe ich bereits vor über einem Monat selbstverständlich im Buddyread mit Jenny gelesen.
Und ich habe so ewig lange keine Rezensionen geschrieben.
Also, worum geht es?
Es kommt zu immer mehr Hacker angriffen, ganze Nationen werden bedroht. Groß Britannien sieht das etwas anders. Sie wollen ihre gesamten elektronischen Geheimnisse als verschlüsselte DNA sogenannten Wächtern anvertrauen.
Fünf Personen werden diese Informationen eingepflanzt, zu ihrer eigenen Sicherheit leben sie nun unter einer Scheinidentität.
Und wie bei jedem Marrs sind die einzelnen Kapitel aus den verschiedenen Sichten der Hauptprotagonisten geschrieben. Und natürlich gab es da auch wieder Personen, die man weniger leiden konnte als andere.
Was mir bei John Marrs auffällt, sind seine Enden. Wenn du gerade dabei bist, alles zu verstehen, wie die einzelnen Fäden zusammenhängen, wirft das Ende einfach alles komplett um.
In diesem Band hat mir das Ende wirklich ausgesprochen gut gefallen, nur war der Rest nicht zu überzeugend wie zum Beispiel der Vorgänger The Passangers.
John Marrs haucht jeder seiner Figuren eine andere Persönlichkeit ein, so das man sich ständig fragt, wie diese nur zusammenspielen können.
Das Buch hat mich gut unterhalten und auch der Austausch mit Jenny hat wieder richtig gutgetan, zumal wie hier mal unterschiedlicher Ansichten waren, aber am Ende auf das gleiche Ergebnis kommen.
Ich muss sagen, dass ich die ersten beiden Bücher (The One und The Passenger) von John Marrs nicht kenne, habe aber gemerkt, dass immer wieder Anspielungen gemacht wurden. Ich glaube die Bücher in der Reihenfolge zu lesen ist sinnvoll und ich werde sie mir jetzt auch auf die Wunschliste schreiben, da ich nach den Teasern richtig gespannt bin wie die anderen wissenschaftlichen Themen umgesetzt wurden.
In The Watcher geht es hauptsächlich um Staatsgeheimnisse, die möglichst geschützt vor Hackern aufbewahrt werden sollen. Dafür wurde ein Verfahren entdeckt, bei den die Geheimnisse mit der DNA in Menschen mit speziellen Fähigkeiten eingesetzt werden. Doch plötzlich sind die Träger gefährdet und werden gejagt.
Zuerst muss ich sagen, dass ich alles liebe was wissenschaftliche und technologische Zukunftsvisionen behandelt. Gerade die Neurowissenschaft finde ich mit am spannendstes.
Die Geschichte wird mal wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Durch die eher kurzen Kapitel wurde man auch immer wieder zum weiterlesen genötigt, da man wissen wollte wie es bei den anderen Charakteren weitergeht. Ich muss allerdings sagen, dass ich nicht alle Perspektiven gleich interessant fand und ich bei manchen einfach schnell gelesen habe um weiterzukommen und bei anderen wirklich interessiert bei der Sache war.
Bis zum Schluss war es super fesselnd und ich hätte nicht alles so erwartet wie es dann gekommen ist.
Der Schreibstil war auch super ansprechend, da er nicht zu einfach war, aber trotzdem flüssig.
Alles in allem kann ich das Buch des Autoren sehr empfehlen. Die Umsetzung ist gelungen und ich freue mich die beiden vorausgegangenen Bücher zu lesen.
Kürzlich ist das neue Buch von John Marrs erschienen: The Watchers (oder wie ich es genannt hätte: The Echoes).
Der dritte auf deutsch erschienene Teil der Near-Future-Thriller, in denen Gene und Künstliche Intelligenz eine große Rolle spielen. Großbritannien möchte seine Staatsgeheimnisse sicher aufbewahren, ohne dass diese gehackt werden können. Folglich werden diese mehreren synästhetisch begabten Menschen per veränderter DNA eingepflanzt. 5 Jahre sollen diese Person als Datenspeicher dienen, bis eine andere Lösung gefunden wurde. Sie müssen dafür aber ein ganz neues Leben beginnen, was nicht so einfach ist, wie es scheint.
Die Geschichte idt der dritte Band, lässt sich meiner Meinung nach aber komplett unabhängig lesen, denn es werden immer wieder Passagen der ersten beiden Bände eingeworfen, so dass wichtige Informationen vorhanden sind. Es gibt in dieser Geschichte wieder viele Perspektiven, wobei ich sagen muss, dass ich damit wie auch schon beim zweiten Band nicht so warm geworden bin. Der Klappentext und der Prolog suggerieren einen etwas anderen Verlauf, als das Buch schließlich tatsächlich hergibt. Auch braucht es knapp 300 Seiten, bis etwas Spannung auftaucht. Leider bin ich bin zum Ende mit den Person und der Story nicht wirklich warm geworden.. obwohl sich das Buch zügig und angenehm lesen lässt, werde ich wohl kein weiteres des Autors lesen. The One mit seinen ultrakurzen Kapiteln konnte mich einfach mega überzeugen, die Folgebände leider nicht mehr. Daher ⭐⭐ von mir.
Grundsätzlich finde ich übrigens Genexperimente unheimlich, es ist schwer zu fassen, was die Experten da tun. Aber darüber zu lesen ist durchaus interessant!
"The Watchers - Wissen kann tödlich sein" von John Marrs war eines der Bücher, auf die ich so so sehr hin gefiebert habe und konnte es kaum erwarten mit dem lesen zu starten! Wie schon seine Near-Future -Thriller zuvor, entwickelte sich für mich hier auch wieder eine enorme Sogwirkung und ich rauschte förmlich durch die Seiten! Durch die kurzen Kapitel und die wechselnden Charaktere war es daran vielen Blickwinkeln zu folgen und zunehmend taucht man einfach tiefer ein in diese von John Marrs konstruierte Near-Future-Welt. Die Bezüge hier zu "The One" und "The Passengers" fand ich klasse, denn so ergab sich jetzt mit "The Watchers" ein großes Ganzes, was auch hier mitunter wieder erschreckend war und mich zum nachdenken gebracht hat. Wenn man bedenkt, wie weit unsere Forschung in vielerlei Hinsicht heute schon ist, dann sind John Marrs Szenarien doch gar nicht so weit entfernt... und das machte mir doch ein mulmiges Gefühl und lies mich diese fiktive Geschichte doch auch nochmal mit einem ernsten Blickwinkel betrachten.
Insgesamt hat John Marrs hier wieder eine tolle Spannung aufgebaut, die sich mehr und mehr zuspitzt. Leider kam das Ende dann für mich persönlich etwas zu flott. ich hatte das Gefühl, am Ende wollte er nochmal alles geben und das war mir persönlich etwas zu viel des Guten. Die einzelnen Charaktere hätten für meinen Geschmack auch ein bisschen mehr Tiefe verdient, sie blieben doch recht flach. Jedoch lässt es sich wirklich so durch das Buch rauschen, von daher gelang es mir doch ganz gut darüber hinweg zu sehen.
Im Vergleich zu den beiden Vorgängern aus John Marrs' Feder belegt "The Watchers" für mich persönlich den dritten Platz.
3,5/5✨
[Werbung unbezahlt | Rezensionsexemplar] [Vielen Dank an penguinrandomhouse für die Bereitstellung]
Darum geht´s:
In diesem Buch von John Marrs aus dem Heyne Verlag geht es um ein Experiment, bei dem wichtiges Wissen, was die Regierung geheimhalten möchte, in die Köpfe von 5 Menschen gepflanzt wird. Ihr altes Leben geben sie auf und starten bei 0 - dabei darf niemand von ihrer Vergangenheit und ihrem Geheimnis erfahren. Allerdings führt das verwahrte Wissen zu gewissen Komplikationen und irgendwann geht es um Leben und Tod.
Mein Lesefazit:
Die Ausgangslage allein war schon super spannend - Synästhetiker werden mithilfe eines Rätsels zu einem Gespräch eingeladen und nach einem längeren Prozess dafür ausgewählt, dass ihnen das geheime Wissen eingepflanzt wird.
Man lernt somit zunächst das bis dahin bestehende Leben der Protagonisten kennen. Dabei wird deutlich, dass alle ihr Päckchen zu tragen haben. Als es dann mit ihrem neuen Leben losging, war es interessant zu sehen, wofür sich jeder einzelne entschieden hat und wie unterschiedlich ihr Leben weiterging. Dabei wurde auch immer mehr erläutert, welche Probleme mit dem verankerten Wissen auftreten können. Zudem gab es eine Perspektive, die sich von den anderen unterschieden hat, was mit Voranschreiten des Buchs wichtiger wurde. Vor allem von „The One“ wurden Erweiterungen geschildert.
Zusammengefasst mochte ich das Buch an sich gerne. Man wollte wissen, wie es weitergeht und es war wie immer recht spannend. Zudem gab es einige Plottwists, die mir einen WTF Moment bereitet haben. Allerdings gab es für mich am Ende zu viele offene Fragen, was irgendwie schade war.
Wieder sind die Kapitel aus Sicht verschiedener Personen geschrieben - alle so unterschiedlich es nur geht. Während dem lesen steht die große Frage danach wie alles zusammenlaufen wird präsent im Kopf und wird mal mehr mal weniger rasant vorangetrieben. Ich bei diesem Marrs fand ich die Grundidee einfach mega
- tatsächlich hat mir das Ende aber nicht ganz so sehr gefallen und irgendwas gefehlt…
an die Vorgänger kommt es für mich nicht ran,
aber dennoch hat es mir gut gefallen!
Wow, dieses Buch ist ein Meisterwerk! Sowie jedes andere Buch von John Marrs eben auch. Die Idee der Geschichte hatte mir anfangs nicht wirklich zugesagt, aber was John daraus gezaubert hat, ist einfach nur übel krass. Die Geschichte hat mich von Anfang an gecatcht und ich kann nicht beschreiben, wie unfassbar gut ich dieses Buch finde. Mit jeder Seite denkt man sich wieder: Nein, oder?? Und man kann wirklich kaum eine Wendung kommen sehen. Aber genug von dem ganzen Schwärmen!!! Jahreshighlight!! Lest es sofort!!❤️❤️❤️
Nach den großartigen Romanen „The One“ und „The Passengers“, durfte natürlich auch der neueste Roman „The Watchers“ direkt bei mir einziehen.
Wir bekommen hier wieder den bereits gewohnten Schreibstil mit den verschiedenen und abwechselnden Perspektiven der Protagonisten.
Ich hatte anfangs einige Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Wir finden hier auch immer wieder die Inhalte der anderen beiden Romane wieder. An ein oder zwei Stellen ging es mir schon fast zu rasant zu, da hätte ich gerne mehr erfahren. Wie gewohnt schafft es auch hier der Autor immer mal wieder am Ende des Kapitels Infos einfließen zu lassen, die einen staunen lassen. Aber leider ist es ihm hier meiner Meinung nach bei weitem nicht so gut gelungen, wie in den anderen beiden Teilen. Auch hatte ich die ganze Zeit eher das Gefühl, dass ich eigentlich nur eine Mischung aus den anderen beiden Bänden lese. Die Story konnte mich nicht so packen und das Ende, das Ende fand ich fast schon absurd.
Leider konnte mich der Band nun nicht so sehr begeistern, wie die anderen beiden Bände. Trotzdem ist es kein schlechtes Buch. Für mich persönlich nur leider der schlechteste der 3 Romane.
Endlich wieder ein neues Buch von John Marrs. Darauf habe ich nur gewartet, denn „The One“ und „The Passenger“ wurden direkt von mir verschlungen, als sie erschienen. Da war es klar, dass auch „The Watchers“ sofort gelesen werden musste.
Zukunftsnahe Themen mit ethischen Fragen
John Marrs schafft es immer wieder, brandheiße Themen in Bücher zu verpacken. Was sich wie ferne Zukunft anhört, könnt eigentlich auch zeitnah schon Realität sein und macht die Geschichten daher so besonders. Auch in „The Watchers“ geht es wieder um einen Bereich der Digitalisierung, bei dem man während des Lesens und auch nach dem Beenden noch ein paar Male drüber nachdenkt.
Ich weiß absolut nicht, wie Marrs es schafft, sich solche Geschichten auszudenken, aber er fasziniert mich immer wieder. Die Ausarbeitung ist immer sehr gut und informativ. Außerdem dreht es sich teilweise auch um ethische Fragen, auf die es meist keine eindeutige Lösung gibt. Das macht die Bücher so spannend und hat mich auch bei „The Watchers“ wieder überzeugen können.
Verschiedene Handlungsstränge
Wie bereits in den anderen Büchern von Marrs verfolgt auch „The Watchers“ den Aufbau der Kapitel aus verschiedenen Sichten. Die Überschrift deutet immer darauf hin, welche Handlung welcher Person nun folgt, sodass man den Überblick nicht verliert. Das Buch bekommt dadurch mehr Perspektiven und teilweise auch unterschiedliche Ansichten, sodass es spannend ist und bleibt.
Stück für Stück erfährt man zuerst einiges über die Person und deren Vergangenheit. Dabei werden auch immer wieder Informationen oder Handlungen aus „The One“ und „The Passenger“ eingewoben, sodass es insgesamt spaßiger ist, wenn man die vorherigen Bücher bereits kennt. Das ist allerdings kein Muss, denn die Bücher lassen sich auch unabhängig voneinander lesen.
Spannende Wendungen
Marrs schafft es wieder, Spannung aufzubauen und lässt immer nur kleine Informationen durchrieseln, die an die Handlung binden. Denn man möchte ja schon wissen, wie es letztendlich ausgehen wird. Schade fand ich dieses Mal aber, dass es mir insgesamt zu lange gedauert hat und dadurch teilweise langatmig wirkte. Der Mittelteil hätte in meinen Augen etwas kürzer ausfallen können.
Erst gegen Ende, wo sich die Handlungsstränge immer mehr verweben, kam die Spannung wieder so richtig zurück für den „Showdown“. An dieser Stelle war ich deutlich mehr an das Buch gefesselt und wieder tief in der Geschichte drin.
Fazit
Insgesamt wieder ein tolles Buch von John Marrs, das mit einem spannenden Thema überzeugt und tolle Sidekicks eingebaut hat. Leider für mich stellenweise etwas langatmig, sodass es mich nicht vollends begeistern konnte. Aber trotzdem immer noch ein sehr gutes Buch, das ich weiterempfehlen kann.