So ein gutes Buch!! Einfach nur wow🥹💞von Anfang bis Ende spannend und eine total irre Idee von einer Welt, in der dein Blut deine Zukunft bestimmt....
Ellie versucht den Blutfarmen ein Ende zu setzen und gerät während ihren geheimen Ermittlungen als Undercover-Polizistin tief in die Geschäfte hinein und steht plötzlich selbst vor Lebensschweren Entscheidungen..🤯🌎🌋
Sehr zu empfehlen!
Wer möchte in einer Welt leben, in der man Angst haben muss, aufgrund des Blutes in Gefahr zu schweben?
In einer Zukunft, in der man als Träger nur noch als Zapfhahn agiert?
Um Krankheiten vorzubeugen. Für die Schönheit. Als eine Person, die nichts mehr Wert ist.
Es klingt beängstigend, oder? Revolutionär? Ja, natürlich. Wenn das Blut freiwillig gegeben wird. Wenn man als Träger Anerkennung bekommt und auch Ruhe, um sich zu erholen. Möglicherweise wäre es dann ethisch auch in Ordnung.
Doch wenn Personen gefangen genommen werden, um quasi nur noch als Blutbank zu existieren …
Als auch noch herauskommt, dass das Blut von schwangere besonders „reinhaut“ ist alles anders.
LAPD Officier Ellie Battista hat sich zur Aufgabe gemacht, dem ganzen den Kampf anzusagen.
Sie will gegen all die Praktiken angehen, doch eigentlich ist sie auf der Suche nach ihrem Bruder und das schon sehr lange.
Das Blut der Träger führt nicht nur dazu, dass Menschen ewig jung bleiben, sondern auch zu Ausfällen. Es ist wie eine Droge und die Personen, die eine Transfusion erhalten, sind high und machen Sachen, die man kaum für möglich halten würde. Bestimmte Verlange werden hier gestärkt …
Das Buch ist schockierend realistisch geschrieben. Es hat mich so in den Bann gezogen, dass ich es kaum aus den Händen legen konnte, obgleich es nicht wirklich mein Genre ist. Aber die Thematik ist intensiv. Es fühlt sich zunächst an, als wären Vampire im Spiel. Doch in diesem Fall sind es Menschen, die andere Menschen teilweise kidnappen und in einer Blutfarm gefangen halten.
Manch eine Szene hat mich so schockiert, dass ich tatsächlich tief durchatmen musste und nicht wusste, wie man das unterordnen soll.
Besonders das mit den schwangeren Frauen …
Ellie Battista ist hier ein ganz starker Charakter und nimmt ihre Arbeit und persönliche Aufgabe sehr ernst, auch wenn vieles für sie ebenfalls kaum vorstellbar ist und doch zur Realität wird.
Das Buch ist nichts für schwache Nerven, aber dass sollte kein Wunder sein bei einem Thriller.
Eher 2,5 ☆
An sich eine spannende Idee, mit Blut Menschen schöner und gesünder zu machen. Allerdings hatten die Protagonisten nicht sehr viel Tiefe und es gab einen Punkt, der bei mir ein Hä? hinterließ. Naja...
Ich weiß nicht ob das buch einfach nicht mein Geschmack ist aber..
Eigentlich liebe ich solche arten von Büchern.
Dieses packt mich leider nicht. Ich habe ca 100 Seiten gelesen und jetzt kommt es wieder in mein Regal.
Ich weiß nicht wie ich es beschreiben kann aber ich glaube mein Problem ist das sehr schnell viele Menschen vorgestellt werden. Manchmal habe ich sogar Probleme zu erkennen wessen POV das jetzt ist und auch die Schreibweise - das könnte aber auch mit der deutschen Übersetzung zusammen hängen. Vielleicht hole ich es mir irgendwann in englisch und gebe dem buch eine neue chance
„Blood World“ ist der neueste Thriller von Chris Mooney, in dem es um eine Verbrecherorganisation geht, die mit Blut handelt, das besondere Fähigkeiten hat. Erschienen ist der Roman im August 2020 bei Berkley. Heyne hat das Buch im Juli 2021 auf deutsch herausgebracht.
Im Blut von einigen Menschen wurde eine besondere DNA Sequenz gefunden, die den Alterungsprozess aufhalten und teilweise sogar rückgängig machen kann. Dies kann mit Hilfe einer Transfusion auch auf Nichtträger dieser Sequenz übertragen werden. Infolgedessen werden immer mehr Träger entführt. Blutkartelle sind entstanden und Elli Bartista, eine Polizistin beim LAPD, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Praktiken ein Ende zu bereiten. Auch vor einem Undercover-Einsatz schreckt sie nicht zurück und so wird sie bald in eine Fehde hineingezogen, die sie ganz tief in die Welt der Blutkartelle reinzieht.
Als ich das Buch in der Vorschau gesehen habe, war ich sofort angetan von der Idee mit dem Blut und ich hatte direkt viele Ideen im Kopf, was im Buch alles passieren konnte. Auf unterschiedlichen Seiten wurde das Buch als Techno- oder auch Science-Thriller beworben, aber in dieser Hinsicht wurde ich herbe enttäuscht. Die Science wurde in drei Sätzen abgehandelt und der Rest des Buches ist ein normaler Thriller, an denen ich persönlich in der Regel nicht so viel Interesse habe.
Anfangs war ich noch guter Dinge und das Buch beginnt direkt spannend, doch es wurde schnell klar, dass hier eher das Verbrechen im Vordergrund steht und nicht die Wissenschaft hinter dem Blut. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen und auch der verwendete englische Wortschatz ist nicht besonders schwierig.
Das Buch ist in verschiedene Abschnitte eingeteilt, die den Fokus der Geschichte immer etwas anders legen. Nachdem die Ausgangslage geschaffen wurde, wird es erstmal etwas ruhiger, bevor die Situation zum Ende hin dann vollkommen eskaliert. Thematisch beschäftigt sich das Buch mit der Wirkung des Blutes auf die Empfänger, der Organisation, die hinter den Bluttransfusionen steckt und die Arbeit als Undercoveragent.
Wir bekommen auch einen kleinen Einblick, wie sich die Welt durch diese Entdeckung verändert hat und ich persönlich hätte mir den Fokus tatsächlich mehr hierauf gewünscht und ich hätte wahnsinnig gerne mehr zur Wissenschaft hinter dem Blut erfahren.
Dass ich wirklich mit jemandem im Buch mitgefiebert habe, kann ich nicht sagen, aber die LAPD-Polizistin Ellie Bartista hatte bei mir durchaus einige Sympathiepunkte. Sie ist sehr fokussiert darauf ihr Ziel zu erreichen und schreckt nicht davor zurück, alles Nötige dafür zu tun und ist auch bereit die Konsequenzen zu tragen. Das ging mir fast schon etwas zu weit, hat mich aber auch beeindruckt.
Die Antagonisten in diesem Buch haben teilweise eine sehr verquere Vorstellung davon, was denn nun Gut und Böse ist. Es gibt in diesem Buch einen „guten“ Bösen und einen „bösen“ Bösen und das hat mir überhaupt nicht gefallen. Man bekommt teilweise einen sehr detaillierten Einblick in die Denkweise und erlebt mit, was diese Personen bereit sind zu tun. Wahrscheinlich sollte erreicht werden, dass ein gewisses Verständnis aufgebracht wird, aber bei mir hat das nur das Gegenteil ausgelöst. Ich war angeekelt davon, wie man sich noch für den Guten halten kann, bei dem was alles schon an Gräueltaten angesammelt wurde.
Wie bereits vorher erwähnt steht das Verbrechen und das Führen des Blutkartells im Vordergrund dieses Buches. Wir erfahren viel über den Aufbau und die Strukturen innerhalb der Organisation, wie sich diese nach außen hin tarnt, wie ausgedehnt die Organisation ist, welche Ressourcen ihr zur Verfügung stehen. Gewalt und Folter kommen häufig vor und werden als probates Mittel angesehen, Zeugen werden ohne jede Reue aus dem Weg geräumt.
Insgesamt war mir die Geschichte teilweise zu vorhersehbar. Ich habe einige Plottwists schon recht früh geahnt, auch wenn diese nicht ganz genau wie erwartet eingetreten sind. Bei einigen Dingen musste ich die Augen verdrehen. Es war teilweise wie in einem schlechten Actionfilm, wo man schon sagen kann, was im nächsten Moment passiert, weil die Personen durch ihr Verhalten das geradezu herausfordern. Das Finale packt noch mal eine Schippe in Sachen Action und Gewalt drauf, aber ich muss zugeben, dass ich die letzten 20% des Buches nur noch quergelesen haben. Einige Entwicklungen haben mich etwas versöhnlicher gestimmt, bei anderen Entwicklungen war mir wiederum zu viel Glück im Spiel. Trotz des Querlesens habe ich nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben, was für ein Buch nicht das beste Zeichen ist.
Fazit: Ein Buch, dass mich auch gemessen an reinen Thriller-Kriterien eher enttäuscht hat. Wenn man einen schlechten Actionfilm in Buchform lesen möchte, dann ist man bei dem Buch genau richtig. Ich hätte mir mehr Wissenschaft und einen deutlich anderen Fokus gewünscht, denn die Idee hat definitiv das Potenzial eine spannende sowie bahnbrechende Geschichte zu erzählen.