Furchtbar.
Abschließend kann ich nur noch mal dieses eine Wort nennen, denn etwas anderes fällt mir nicht ein. Das Buch hatte an vielen Stellen durchaus Potential, doch es ist nicht genutzt worden, so gar nicht. Die Geschichte mit Ethan ist zum Schluss nur noch in die Länge gezogen worden, auch dann noch als Kelly längst erkannt hat, dass sie ihn abschalten muss. Und ja, ich verstehe die Idee dahinter, immerhin hat sie sich in ihn verliebt. Aber Ethan ist ein Roboter und das wussten wir von Anfang an. Es war klar, dass da nichts Langfristiges draus werden kann. Und das lange Zögern hat Kelly zum Schluss hin auch jegliche glaubwürdige Charakterentwicklung genommen. Denn im Endeffekt war es dann doch nicht einmal sie, die den letzten Schritt aus eigener Kraft gegangen ist. Sie brauchte Ethans Erlaubnis. Und dann, als er einmal abgeschaltet war, war alles ganz einfach. Das Ende kam schnell, worüber ich nach 349 Seiten Fremdschämen für alle Charaktere auch ganz froh war. Aber auch hier wurde nicht genutzt, was das Buch eigentlich schon hergegeben hat. Warum zum Beispiel lässt man Kelly wieder in diese Daitingapp schauen und gibt ihr einen neuen Mann an die Seite, obwohl man den Lesern von Beginn an das Gefühl gibt, einen anderen aufzubauen? (Dr. Masden, hier Klischee, hätte aber wunderbar funktioniert) Ich hatte öfter mal das Gefühl, dass die Autorin einen guten Ansatz hatte, sich dann aber zu sehr mit Ethan beschäftigt hat, mit der Beziehung ohne Zukunft.














