Tolles Slow Burn Horrorbuch mit viel Liebe zum Detail
Die dichte Atmosphäre und die lebhaften (individuellen) Figuren haben mich von Anfang an in den Bann gezogen. Der Autor arbeitet meiner Meinung nach gut mit Foreshadowing und Informationsmanagment. Zum Beispiel erfahren wir als Leser recht schnell von diesem Geist und dem Fluch, der die Stadt heimsucht, lernen jedoch erst in Kapitel 6 so richtig kennen, was es damit auf sich hat.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft. Detaillierte Beschreibungen von Umgebungen, zeitlichen Abläufen und inneren Konflikten machen die Wahrnehmung der Figuren besonders greifbar. Auch das abstrakte Ende mochte ich, weil es gut rüber bringt, wie sich der schlimmste Horror im Kopf des Menschen abspielt.
An Horror-Fans, die auch Stephen King Romane mögen, gibt's von mir eine klare Empfehlung🫶
was mir bei thomas olde heuvelt besonders gut gefällt ist die völlige unvorhersebarkeit der geschichten. er schreckt nicht zurück, seinen figuren schmerzen zuzufügen oder auch sterben zu lassen. genau wie auch bei diesem buch, niemals hätte ich den verlauf der geschichte absehen können und genau das macht diesen autor so besonders für mich.
spannung, gruselige parts, ausgeklügelte story und ein krasses ende. entertaining wegen einer guten balance aus fantasy und realität und regt trotzdem zum nachdenken an, indem
es die abgründe der menschlichen psyche beleuchtet.
Die Story, der Gedanke dahinter und der teilweise morbide, wirklich lustige Humor sprechen total für dieses Buch.
Gerade im letzten Drittel hat das Lesen wirklich Spaß gemacht.
Es gibt Charaktere, die man ins Herz schließt und solche, die man abgrundtief hassen kann. Das Ende habe ich nicht vorhergesehen und es hat mich in seiner letztlichen Intensität getroffen.
Aber der Weg dahin ist zäh und hat mich viel Starrsinn gekostet immer weiterzulesen. Und diese, in diesen ersten 2/3 des Buches sitzende, Zähheit kostet eine in ihren Grundzügen gute und gruselige Geschichte am Ende ihren Charme.
"Was aus Black Spring kommt, bleibt in Black Spring" - Eine gelungene und etwas andere Hexengeschichte
Wir begeben uns in diesem Buch in die dörfliche amerikanische Kleinstadt Black Spring, in der nicht alles so ist, wie an anderen Orten. In ihr geht eine Hexe um und die Bewohner leben sozusagen mit ihr an diesem Ort und halten dies bewusst unter Verschluss. Die Grundidee dieser Geschichte fühlt sich frisch und interessant an. Eine 350 Jahre alte Hexe wandert durch die Kleinstadt, um hier und dort in verschiedenen Häusern oder anderen Schauplätzen aufzutauchen, was für die Bewohner irgendwie als normal abgetan wird. Die Schritte der Hexe werden dabei aufmerksam von einer Sicherheitsabteilung des Ortes mit Namen "Hex" überwacht. Niemandem ist es gestattet, etwas über sie außerhalb von Black Spring zu erzählen oder zu verbreiten, aus Angst damit ihren Zorn auf den gesamten Ort zu ziehen. Zu Beginn tat ich mich etwas schwer, da die Handlung etwas gebraucht hat, sich aufzubauen. Doch später nahm die Spannung gewaltig zu und es entwickelte sich zu einem beachtlichen Szenario aus Wahnsinn und Entsetzen. Eine Leseempfehlung für Gruselfans, die mal eine etwas andere Hexengeschichte lesen wollen.
Ich würde gerne höher bewerten. Hab die Story gerne verfolgt, doch..
Das Buch hat so fand ich eine schöne Story und die Massage dahinter ist gut (wenn auch ein alter Schuh).
Erwartet hatte ich eigentlich einen Klischee Horror Ablauf. Kam aber anders. Der Horroraspekt lebte mit allen in einer Normalität die sich die Leute dort geschaffen haben. War daher gespannt wie man es dann auf das Versprochene umlenken würde.
Die Hexe geriet immer mehr in Vergessenheit und der wahre Horroraspekt des Buches kam zum Vorschein. So war es interessant in die Psyche der Menschen da einzutauchen und was der Ort mit ihnen macht und welche Ausmaße es annehmen kann.
Ich würde auch schon sagen das Buch hatte es geschafft eine gewisse Atmosphäre aufzubauen
Hier kommen wir schon zum ersten Punkt. Spannung wurde aufgebaut, gehalten und fallen gelassen. Es kam häufig nichts zu einem Höhepunkt, oder wurde zu beiläufig abgehakt.
Es gab zwar Höhepunkte und da kann man sich auch denken nicht schlecht. Doch passierten diese dann einfach so extrem schnell, dass man dadurch die Atmosphäre auch wieder kaputt gemacht hatte.
Das ganze was in Teil 2 des Buches passiert ist kam mir eh etwas abgedroschen und erzwungen vor. Ich glaube da hätte ich mir lieber ein zwei Teiler gewünscht wo Teil 2 ein eigenes Buch gewesen wäre was ausführlicher hätte sein können. Nicht BAM BAM BAM und TADA.
Es war ne schöne Story und auch interessant zu lesen. Doch was Aufbau und Tempo innerhalb des Buches angeht macht es das manchmal auch etwas zunichte.
Würde es glaube ich irgendwann evtl dennoch nochmal lesen.
Die Idee hinter diesem Horrorroman ist richtig stark: eine ganze Stadt lebt mit einer uralten Hexe – und organisiert ihren Alltag darum herum. Diese Mischung aus Alltäglichkeit und Bedrohung funktioniert anfangs extrem gut. Die skurrilen Details (App zum Tracken der Hexe, improvisierte Absperrungen, Internetkontrolle) sind kreativ und gleichzeitig unheimlich.
Auch die Figuren sind vielfältig und glaubwürdig. Verschiedene Perspektiven geben der Geschichte Tiefe, besonders die Spannungen innerhalb der Gemeinschaft kommen gut rüber. Spätestens ab der zweiten Hälfte zieht das Tempo an, und die Atmosphäre kippt deutlich ins Düster-Bedrohliche.
Das größte Manko ist allerdings der Schreibstil. Die Sprache wirkt oft gekünstelt. Das nimmt der eigentlich starken Idee einiges an Wirkung und macht es schwerer, komplett in die Geschichte einzutauchen.
Fazit: Inhaltlich originell und stellenweise richtig packend, aber sprachlich leider nicht auf dem gleichen Niveau. Wer über den Stil hinwegsehen kann, bekommt eine ungewöhnliche und zunehmend düstere Horrorstory.
Leider hat mich HEX nicht ganz überzeugt.
Die Aussage dahinter fand ich super gut, denn genau so sind Menschen. Nichts zeigt es mehr als die heutige Situation und das ist ein schauderhafter Gedanke!
Das Buch hat mich stark an Werke von Stephen King erinnert, nur hat King bei mir immer dieses gewisse Schaudern erzeugt, Ekel und dieses Kribbeln im Nacken. Hex hat das nicht geschafft, ich hab mich die ganze Zeit gefragt wann es richtig gruselig wird und für mich kam der Moment bis zum Schluss leider nicht.
Ich weiß nicht an was es lag, am Wordbuilding? Eigentlich war es gut, aber vielleicht ging es nicht genug in die Tiefe, obwohl es manchmal langatmig wurde.
Dennoch ein gutes Buch und durchaus lesbar. Ich hatte es in 2 Tagen durch. Falsch macht man damit nichts😉.
Wie das Leben mit einer „Dorfhexe“ ausschaut, kann sich hier ein Bild machen.
HEX von Thomas Olde Heuvelt lebt vor allem von seiner großartigen Grundidee. In einem kleinen Ort taucht seit hunderten von Jahren immer wieder eine Hexe auf, mal hier, mal dort im Dorf. Die Bewohner sind damit aufgewachsen und haben gelernt irgendwie damit zu leben, aber die Angst vor ihr ist trotzdem immer präsent. Besonders interessant fand ich auch die Institution HEX, die versucht alles zu überwachen und die Existenz der Hexe unbedingt vor der Außenwelt geheim zu halten.
Die Beschreibungen der Hexe und die unterschwellige Angst der Bevölkerung sind richtig stark umgesetzt und sorgen für eine sehr dichte, unheimliche Atmosphäre. Nur das Ende war mir persönlich etwas zu überladen und teilweise auch verwirrend, sodass ein paar Fragen offen geblieben sind. Trotzdem ein sehr gelungenes Horrorbuch mit einer wirklich originellen Idee.
Halte Dich an die Regeln oder ihre Rache ist Dein.
Pass auf wo sie ist, behandle sie gut, berühre sie nicht.
Ihre Augen müssen geschlossen bleiben.
Niemand weiß, was sonst entfesselt wird.
Ein spannendes Buch über eine düstere Hexe aus vergangenen Zeiten. Man fragt sich zwischendurch immer wieder: "geht das wohl gut aus?".
Die Geschichte bietet sowohl Momente des Grauens, als auch Momente der Erkenntnis.
Für Freunde der düsteren Literatur definitiv eine Empfehlung.
Ich werde irgendwie nicht so richtig warm mit diesem Autor. Nach "November" hat mir auch dieses Buch nur mäßig gefallen. Es zog sich stellenweise wie Kaugummi und ich habe mich ernsthaft gelangweilt...
Zum Schluss wurde es dann mal ein bisschen besser, aber von einem Horror-Roman erwarte ich schon mehr!
Kurzbeschreibung: Teenager sind dumm wie Scheiße und bekommen eine vollkommen gerechtfertigte Retourkutsche! Aber gehen wir etwas tiefer in die Materie …
Also … stell dir vor, es gäbe eine Stadt, die seit Jahrhunderten unter dem Fluch einer Hexe lebt. Nicht irgendeiner Hexe, sondern einer, deren Augen und Mund zugenäht wurden, damit sie nicht sprechen oder sehen kann. Und ja, sie spaziert trotzdem durch Häuser, steht neben Betten und guckt einfach so rum. Willkommen in Black Spring.
Ich dachte, das wird ein klassischer „alter Fluch wird gestört“-Roman. Nö. Was Thomas Olde Heuvelt hier macht, ist weit gemeiner: Er nimmt dieses irre Konzept und verpackt es in eine Gemeinschaft, die gelernt hat, mit dem Horror zu leben. Überwachung, Regeln, tägliche Vorsichtsrituale. Da wird nicht mehr diskutiert, da wird organisiert.
Und dann kommen diese dämlichen Teenager. Natürlich, weil ja niemand sonst liebend gern die Regeln bricht, wenn man damit ein uraltes Übel viral machen kann. Dass das in einer Katastrophe endet, ist so logisch, dass ich an mehreren Stellen laut stöhnen musste. Aber genau das macht es so verdammt gut! Der Horror kommt nicht nur von der Hexe – sondern davon, wie Menschen auf Angst reagieren, wie sie versuchen, sie zu kontrollieren, zu rationalisieren, sich ihr mit Humor zu stellen, und am Ende doch alles zerreißen.
Heuvelts Stil ist dabei kein plumpes Zucken-und-Schreien-Horror. Er bleibt ruhig, beobachtend, aber mit diesem beinahe beiläufigen Blick auf das Absurde, das Menschliche und das Unvermeidliche. Du merkst erst spät, dass der wahre Grusel nicht immer dort steht, wo du hinguckst – sondern in den Entscheidungen, die Leute treffen, um sich sicher zu fühlen.
Wenn du Lust auf eine Geschichte hast, die dir sagt, dass der Horror nicht nur in Erscheinungen lauert, sondern in Systemen, Regeln und Leuten, die glauben, sie hätten die Situation im Griff, dann ist Hex ein Hit. Und ja, die Hexe ist creepy. Verdammt creepy! Aber der wahre Horror liegt ganz woanders …
Die ersten dreiviertel des Buches ziehen sich ins Unerträgliche.
Ich lese eigentlich um dem Alltag zu entkommen oder mich vor erwachsenen Sachen zu drücken, aber bei dem Buch hab ich mich eher vorm Lesen gedrückt.
Das letzte Viertel war dann wie ein Fiebertraum. Pures Chaos und wirklich spannend. Nur das Ende war dann so merkwürdig offen, obwohl man im Unterbewusstsein weiß, was los ist. Nicht wirklich befriedigend, aber trotzdem auch nicht schlecht (das Ende).
Im Gesamten betrachtet hat es mir starke Friedhof der Kuscheltiere Vibes gegeben (was ich jedoch wiederum gut fand).
Trotzdem bin ich froh, dass ich das Buch jetzt weglegen kann. Ich hab noch nie so lange für ein doch eigentlich recht kurzes Buch gebraucht..
Verstörend, unheimlich, schräg komisch und skurril
Das Buch hat mich ein wenig an Needful Things von Stephen King erinnert; ein kleines Dorf, in dem eine übernatürliche Gestalt umgeht und die Bewohner langsam aber sicher dazu bringt, ihre tiefsten menschlichen Abgründe zum Vorschein zu bringen.
Den Schreibstil empfand ich zunächst tatsächlich als eher gewöhnungsbedürftig, manche Passagen waren etwas verschachtelt und ich musste über ein paar Sätze echt länger nachdenken, bevor ich sie verstanden habe😅 Aber irgendwann wurde ich komplett in die Story reingesogen.
Die Charaktere sind total detailliert ausgearbeitet und es wird sehr viel auf ihr Innenleben fokussiert (auch ziemlich Stephen-King-mäßig). Während man die Bewohner von Black Spring immer besser kennen lernt, bleibt einem die Hexe Katherine allerdings ein ziemliches Rätsel, was für mich persönlich absolut zum Gruselfaktor beigetragen hat.
Ein paar Abschnitte in denen weniger passiert ist haben sich ein bisschen arg gezogen, deshalb der halbe Stern Abzug. Das Buch stand schon ewig auf meiner Wunschliste und ich bin sehr froh, es jetzt gelesen zu haben😁
Wow - Hex ist eine gekonnte Mischung aus Modernen und Mittelalterlichen Komponenten.
Wie immer bei Thomas Olde Heuvelt ein flüssiger leicht zu lesender Schreibstil.
Mir hat es von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut gefallen. Für mich das beste Buch des Schriftstellers. Zu empfehlen 👍
Insgesamt ein Buch mit starker Idee und starkem Finale, aber mit einem Mittelteil, der für mich deutlich zu lang geraten ist.
Das Buch hatte für mich einen etwas holprigen Verlauf. Der Einstieg in die Geschichte hat mir richtig gut gefallen, ich war schnell drin und fand die Grundidee mit der Hexe in der Stadt spannend und unheimlich.
Der Mittelteil hat sich dann leider ziemlich gezogen. Vor allem die Sache mit den Teenagern, die die Hexe ständig provozieren und ärgern, hat mir einfach zu lange gedauert. Ich hatte mir da mehr Handlung und weniger Wiederholung erhofft und war zwischendurch echt kurz davor, das Buch abzubrechen.
Die letzten etwa 120 Seiten haben dafür wieder richtig Spaß gemacht. Da wurde es endlich spannend, gruselig und bedrückend, genau so, wie ich mir das am Anfang erhofft hatte. Endlich nahm die Geschichte Fahrt auf und die Situation eskalierte konsequent.
Anders als im Klappentext beschrieben war für mich aber nicht ein veröffentlichtes Video der eigentliche Auslöser, sondern eher die dauerhafte Provokation, die alles ins Rollen bringt.
Besonders neugierig macht mich, dass es laut Autor in der niederländischen Originalversion ein anderes Ende geben soll. Die Unterschiede würden mich wirklich interessieren, weil das Ende ja doch einen großen Einfluss darauf hat, wie man das ganze Buch im Nachhinein bewertet.
Ich habe mich echt schwer getan in die Geschichte rein zu finden. Aber als sie mich dann in ihrem Bann hatte, konnte ich das Buch nicht weglegen! Ich bin nicht leicht zu gruseln aber diese Geschichte hat mir nachts Gedanken wie „was ist, wenn die Hexe gerade draußen im Flur steht…“ durch den Kopf gejagt. Und die Story ist auch tatsächlich sehr emotional und eskaliert zum Schluss hin komplett. Richtig richtig gut. Durchhalten lohnt sich! ☝🏻
. Kleinstädtische Idylle prallt auf menschliche Abgründe und dunkle Begierden.
Ein Stoff voller Möglichkeiten und mit großem Potenzial, das letztlich leider ungenutzt bleibt. 2,5/5 ⭐️
. Aber worum geht es genau…
Hudson Valley, dort liegt Black Spring, nach außen scheint alles normal, doch die Stadt hütet seit 300 Jahren ein Geheimnis.
Katherine, die alte Hexe, die ihr unsterbliches Dasein dort fristet.
Damit niemand von ihr erfährt gibt es strenge Regeln, die eines Tages gebrochen werden…
. In „Hex“ begleiten wir eine Vielzahl von Figuren durch die Handlung, aus deren Kreis sich vor allem Steve und sein Sohn Tyler als zentrale Bezugspersonen herauskristallisieren. Die gewählte Erzählweise eröffnet uns Lesern zwar ein breites Panorama an Eindrücken und Perspektiven, führt jedoch mangels klarer personeller Abgrenzung immer wieder zu Momenten der Orientierungslosigkeit.
Besonders bedauerlich erscheint mir zudem, dass uns Katherines innere Welt vollständig verschlossen bleibt. Gerade ihre Gedanken hätten dem Roman eine zusätzliche Dimension verleihen und ihm jene Tiefe geben können, die ich an vielen Stellen schmerzlich vermisst habe.
Meine Erwartungen an dieses Buch waren hoch, nicht zuletzt durch das Lob von Martin und King auf dem Cover. Auch das Motiv der Hexen hat eine gewissen verlässliche Anziehungskraft und vor allem das Versprechen, „überraschend anders“ zu sein, tat sein Übriges. Umso größer war die Ernüchterung!
Jedoch gelingt der Auftakt! Die Geschichte beginnt interessant mit erkennbarem Gespür für eine schauerliche Atmosphäre. Die ersten zwei Drittel des Romans lassen sich flüssig lesen, nicht durchgehend packend, aber auch nie quälend zäh. Immer wieder blitzen Passagen auf, die Hoffnung machen, dass sich das Ganze noch zu etwas Größerem fügen könnte.
Doch im letzten Drittel zerbricht diese Hoffnung. Hier scheint Heuvelt sich übernommen zu haben. Zu viele Themen drängen gleichzeitig ins Bild:
menschliche Abgründe, Obsessionen, Mystik, Scheinheiligkeit und zwischenmenschliche Verflechtungen, Horror, moralischer Zeigefinger und gesellschaftliche Kritik. All dies wird hastig in einen großen Hexenkessel geworfen, nur um uns als Leser ein wenig später unausgegoren und erstaunlich lieblos abzuservieren.
Das ist besonders bedauerlich, denn die Grundidee halte ich nach wie vor für ausgesprochen gut! Mit etwas mehr erzählerischer Geduld, einem klareren roten Faden und dem Mut, nicht um jeden Preis „neu und anders“ sein zu wollen, hätte dieser Roman mein Herz gewinnen können. So bleibt am Ende vor allem eines:
das unbefriedigende Gefühl einer vertanen Chance!
Wirklich schade! ☹️
. Vielleicht habe ich mich der Geschichte auch mit einem zu nüchternen Blick genähert,
habe nach Logik gesucht,
wo eher das Ungeordnete auf mich gewartet hat und wirken sollte. Möglicherweise ist mir dadurch das größere Ganze entglitten…
wer weiß…
Leute, was war denn das. Ich war von Anfang an so lost – wo bin ich?! Wann bin ich?! 😅
Ich habe das Buch im Buddyread gelesen, und ich sage euch direkt, ohne die Mädels hatte ich nach dem ersten Abschnitt abgebrochen.
Wir haben hier ein modernes Märchen, das ich so noch nicht gelesen habe, und ich habe lange gebraucht, um da reinzukommen. Viele Ideen fand ich richtig gut und originell, aber leider wurde vieles auch zu sehr ins Lächerliche gezogen, als dass ich es hätte ernst nehmen können. Man hätte hier eine mega Story erzählen können. Driese Mischung aus düsterem Horror, modernem Setting und fast schon lächerlichen Momenten hat mich eher rausgeworfen als reingezogen. Schieben wir es einfach auf den persönlichen Geschmack. Meinen hat es definitiv nicht getroffen.
Zwischendurch war ich total froh, drangeblieben zu sein, denn im letzten Drittel gab es einige Szenen, wo ich wirklich dauerhaft die Kinnlade unten hatte! An Spannung mangelt es definitiv nicht! Allerdings auch nicht an Logikfehlern und Misogynie. 😒 Da fragt man sich, ob das wirklich sein muss. Zur Handlung hat das nicht viel beigetragen, außer unsympathische Charaktere noch unsympathischer erscheinen zu lassen.
Ich weiß ja nicht, ich kann das Buch wirklich nicht weiterempfehlen, dafür gibt es zu viele andere tolle Bücher. Atmosphärisch top, Handlung durchwachsen. Mal passiert lange lange nichts, dann alles auf einmal. Insgesamt weiß ich wirklich nicht, was ich da gelesen habe. Friedhof der Kuscheltiere meets Blair Witch Project… Aber in albern statt gruselig.
Ich weiß nun, dass mich mein Gefühl von Anfang an nicht getrügt hat. Nein, das war nicht meins. Nicht falsch verstehen bitte, ich mag so ziemlich alles, was bizarr und verrückt ist. Hier war mir einfach zu viel durcheinander und ich konnte dem nichts abgewinnen. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass viele Leser gerade wegen dieser Mischung Spaß an der Geschichte hätten, also lasst euch nicht davon abhalten. Ich wollte meine Meinung dennoch dazu sagen.
Stell dir vor, deine Stadt wird von einer 300 Jahre alten monströsen Hexe heimgesucht, aber wenn Angst regiert, braucht niemand mehr Monster. Die Menschen erledigen den Rest.
Willkommen in Black Spring. 🩸
Junge. Was. War. Das.
Ein wilder Ritt zwischen „Was zur Hölle lese ich da?“ und „Okay, das ist eigentlich irgendwie manchmal genial“ - Die Betonung liegt auf „irgendwie manchmal, Leudde“
Die Idee ist stark:
Ein Dorf, das von Angst regiert wird. Ein Fluch als Ausrede für Kontrolle und eine Hexe, die eigentlich nur still durchs Afterlife schlurft – während die Menschen kollektiv ausrasten.
Katherine van Wyler = einziges Highlight.
Sie ist der Spiegel, den niemand sehen will.
Team Hexe forever. 🕯️
Aber:
Die Story ist stellenweise zu wirr, die POV-Wechsel kommen wie ein Tritt in den Nacken und die Zeitsprünge fühlen sich an wie ein schlechter Fiebertraum.
Keiner der Charaktere hat mich emotional gepackt –
ich wollte ehrlich gesagt nur, dass sie alle möglichst blutig untergehen. Sorry, not sorry.
Was dafür knallt:
Die Gesellschaftskritik. Angst als Machtinstrument.
Patriarchale Kontrolle. Schafe, die Regeln verteidigen, die sie selbst zerstören und der düstere Gedankengang: Die Hexe ist eigentlich gar nicht das Böse – die Menschen sind es.
Wie immer!
Fazit:
Die Story wollte zu viel: Horror, Gesellschaftskritik, Drama, Satire, aber ohne klare Struktur. Eine starke Idee, die brutale Spiegelung unserer Welt, aber erzählerisch oft zu chaotisch. Trotzdem: Es bleibt hängen wie der Gedanke an die Pest und tut genau deshalb irgendwie manchmal weh. Irgendwie manchmal!
Persönlicher Gedanke:
HEX ist übrigens keine Hexengeschichte. Es ist eine Menschheitsanklage. Easy zu erkennen, wenn man sich mit verschiedenen Völker/-Minderheiten Verfolgungen der letzten Jahrhunderte auseinandersetzt. Massenhysterie ist on Par hier 😮💨
Und wie immer gilt:
Die Geschichte wiederholt sich.
Und wir sind zu dumm, es zu merken.
Die Geschichte hat mich gefangen genommen, nicht losgelassen, innerlich zerstört und wieder ausgespuckt. Wir sind nicht nur nahe am menschlichen Abgrund, sondern mittendrin.
Ja, es erinnert an Stephen King, aber für mich war dieses Buch viel "ekliger". Zwischendurch war ich so angewidert, dass sich mein Körper zusammengezogen hat.
Die zeitgenössischen Elemente und Referenzen zum Jahr 2012 haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Für einen Horrorroman war es sehr gut, ich glaube mich hat die Geschichte einfach zu sehr eingenommen. Als nächstes brauche ich erstmal ein seichtes Buch 😅
🍿 wer sich mal so richtig schön gruseln möchte und trotzdem auf ein skurriles Setting steht, wird dieses Buch mögen.
🎥 Eine Kleinstadt nahe New York ist seit 300 Jahren verflucht. Jeder, der offizieller Bewohner des Dorfes ist, kann den Ort nicht mehr verlassen, ohne sich irgendwann in Selbstmordgedanken zu verlieren. Ursache für diesen Fluch ist eine Hexe, die seitdem durch den Ort wandelt. Man darf sie nicht anfassen und man darf ihrem Flüstern nicht zuhören, sonst ergeht es einem wie den Weggezogenen. Noch schlimmer: sie darf ihre Augen nicht öffnen, sonst ist der ganze Ort dem Tode geweiht. Zum Glück haben vor vielen Jahren einige Dorfbewohner ihr Mund und Augen zu nähen können, sodass man sich nur noch an einen Teil der Regeln halten muss. Da der Ort befürchtet, dass Fremde sich nicht an die Regeln halten werden und das Leben aller im Dorf gefährden, verheimlichen sie sie. Wer im Ort ein Haus kaufen möchte, wird davon abgehalten; taucht die Hexe an Stellen auf, wo sie für Touristen sichtbar ist, wird die ganze Straße gesperrt oder Bettlaken gespannt, ums sie zu verdecken. Selbst der Zugang zum Internet ist reglementiert, damit keine Aufnahmen von ihr nach außen gelangen. Gerade den Jugendlichen im Ort ist das ein Dorn im Auge und sie beginnen die Hexe zu necken und zu demütigen, bis es eskaliert…
📝Fazit: ich mochte den Erzählstil, der immer schon ein paar Andeutung machte, dass es bald richtig schlimm wird, ohne schon etwas vorweg zu nehmen. Ein richtig guter Spannungsaufbau. Die Skurrilität mit der Spezialeinheit hat mich Teil 2 gut ertragen lassen. Da ging es dann richtig ab 🙈aber auch interessant beschrieben, was Angst mit einer Gemeinschaft macht und wer die eigentliche Gefahr ist. Den Epilog musste ich allerdings sacken lassen. Der machte mich fast kirre 😅 lieber Autor: Bitte beim nächsten Mal einen Schluss,wo man nicht drölf Millionen Sachen hinein interpretieren kann 🙈🤣
Black Spring könnte ein beschauliches Örtchen sein. Von Wald umgeben, leben die freundlichen Bürger friedlich beisammen.
Wenn da nicht eine Hexe wäre. Mit zugenähten Augen und Mund lebt sie unter ihnen und taucht immer dort auf, wo sie gerade möchte. Und wenn es mitten im Wohnzimmer einer Familie ist.
Um so ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen, muss sich an einige Regeln gehalten werden, die mit vielen Verboten einhergehen und mit seltenen, aber heftigen Strafen gebüßt werden müssen, wenn doch mal jemand gegen eben diese verstößt.
Und so kommt es, wie es kommen muss: zu einer großen Eskalation – aber mit einem Plotttwist und einer tiefen Moral, mit der ich nicht gerechnet habe.
Fesselnd geschrieben, mit schwarzem Humor gewürzt und mit Handlungen gespickt, die einer albtraumhaften Hölle entsprungen zu sein scheinen. Das war Ideenreichtum erster Klasse! Und von der Sorte, die selbst mich als eingefleischte Horrorleserin
überraschen konnte.
Wir haben hier einen meiner liebsten Horror, in denen die Menschen das schlimmste Übel sind. Obwohl die Hexe mir auch einen Schauer über den Rücken laufen ließ.
Ein Kleinstadt-Feeling à la Stephen King machte die Geschichte komplett.
Ich hoffe, ich konnte mit meiner Rezension dem Autoren ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. (Wer das Nachwort gelesen hat, weiß, wovon ich spreche.)
Am Anfang kam ich schwer rein, aber es wurde immer besser, düsterer und für mich nicht vorhersehbar. Ein solides Buch, welches ich aber kein zweites mal lesen würde 🤗
Nichts für mich...
Ich breche sehr, sehr selten Bücher ab, aber bei diesem musste ich es einfach tun!
Es wurde immer mal kurzzeitig spannend, aber zum Großteil hat es mich leider gelangweilt!
Zwischendurch habe ich bereits mit anderen Büchern angefangen und eines sogar beendet, was mir gezeigt hat, dass es wohl an der Zeit war...
Schade, denn ich hatte lange auf dieses Buch hingefiebert; es hörte sich mich sehr spannend an!
„Alles, was ich über das neue Setting erzählt habe, macht Black Spring nicht weniger real. Sie waren ja gerade eben noch dort, stimmt‘s? Und als Sie dort waren, haben Sie ziemlich finstere Zeiten erlebt. Dem Ort ist es wirklich nicht gut ergangen.“ - Dieses Zitat aus der Danksagung fasst meinen emotionalen Zustand nach dem Ende des Buches sehr gut zusammen. Lest es, verliert euch darin, lasst euren Atem bei den geschriebenen Worten ins Stocken geraten.
Intelligenter Horror mit kritischem Blick auf unsere Gesellschaft
Hex - Thomas Olde Heuvelt
432 Seiten
Heyne Verlag
Inhalt:
In Black Spring geht jeder seinen Beschäftigungen nach und nach außen hin, ist es ein ruhiges und beschauliches Städtchen. Was keiner ahnt: die Bewohner teilen ein Geheimnis. In diesem Städtchen wohnt die Hexe Katherine van Wyler, die hier und da den Bewohnern einen Schrecken einjagt. Damit so wenig Trubel wie möglich verursacht wird, hat der Stadtrat eine App entwickelt, mit der die Hexe geortet werden kann: HEX. Man erzählt sich viel über die Hexe und ein unterschwelliger Grusel bleibt jedem Bewohner zurück.
Außerdem bekommen wir im Buch auch die Geschichte von Katharine erzählt, die bereits im 16. Jahrhundert lebte.
Und das Ende.... könnte ein Anfang sein....
Meinung:
Eine richtig beklemmende und bedrückende Geschichte. Die Momente mit der Hexe sind sehr gruselig und die Stimmung im Dorf ist beklemmend, fast schneidend. Man merkt wie es sich immer weiter zuspitzt. Auch in diesem Buch beäugen wir kritisch die Gesellschaft, was ich besonders bei Horror sehr Liebe!
Eine absolute Leseempfehlung für alle Horror Fans, die es unterschwellig gruselig mögen.
Mehr zu meiner Meinung könnt ihr auf Youtube im Lesemonat Mai erfahren.
Habt ihr das Buch gelesen? Oder habt ihr Buchtipps in ähnlicher Richtung?
In Teilen hat mir dieses Buch ganz gut gefallen, in anderen jedoch gar nicht.
Die Figur der Hexe war durchaus schaurig, der beschriebene Fanatismus der DorfbewohnerInnen sehr beängstigend, keine Hexe kann das toppen.
Was mir aber nicht gefallen hat war die oft recht derbe Sprache, das Ende war mir zu überzogen, es gab durchaus immer wieder Längen...
Insgesamt wars eher nicht meins und das Buch wird ausziehen.
Eine uralte Hexe geistert seit 300 Jahren in der Kleinstadt Black Spring herum. Die Bewohner haben sich mehr oder weniger an sie gewöhnt. Die Hexe ist zwar ein wenig unheimlich aber dennoch harmlos - solange man sie in Ruhe lässt. Der Stadtrat überwacht die Situation und stellt sicher, dass keine Informationen über die Hexe nach außen dringen. Natürlich passiert etwas, dass die ganze Stimmung zum Kippen bringt ... .
Ich mochte das Buch sehr gern. Es hat ein guten Mix an Grusel, Spannung mit einer Prise Humor in einem Kleinstadtsetting. Es ist eine Horrorgeschichte, welche nicht von Splatter lebt, sondern eher von einem unterschwelligen dauerhaften Unbehagen sowie der düsteren und grusligen Atmosphäre.
Das alles in einer Kleinstadt und damit auf einem begrenzten Raum mit ihren Bewohnern hat es etwas von einem Kammerspiel. Jeder Charakter hat seine Rolle in der Gemeinschaft. Dieses Zusammenspiel hat der Autor sehr gut in Szene gesetzt.
Für mich kamen auf jeden Fall Stephen King Vibes auf und es hat mich von der Grundstimmung her etwas an "In einer kleinen Stadt" erinnert (eines meiner liebsten King Bücher 🤩).
Nur das Ende mochte ich nicht ganz so gerne und daher habe ich 4,5 🌟 vergeben. Da möchte ich aber nicht spoilern und es ist auch nur ein kleiner Kritikpunkt. Insgesamt habe ich das Buch sehr gern gehört und es war genau das Richtige für den Oktober.
Ich empfehle es allen, die atmosphärischen grusligen Horror ohne viel Blut mögen. Es lohnt sich auf jeden Fall.
Ganz anders als erwartet und gedacht, dennoch eine gute Story
Ich habe mich auf ein extrem gruseliges Erlebnis gefreut,da sich dieses Buch von der Heimsuchung einer 300 jahre alten Black wood witch handelt.
Diese ist auch von kapitel 1 an,auch zu finden.
Allerdings findet man schnell raus das sich das buch nicht wirklich um die hexe dreht sondern, um die Zwischen menschlichen Beziehungen den Verlusten und menschlichen Abgründe der dorfcharaktere.
Und auch wenn wie ich finde der Fokus auf manschen hauptcharaktere nicht wirklich was zu der Story beigetragen haben und mann sich auf andere hätte fokussieren müssen war es recht gut.
Ich hätte eigentlich gedacht, dass Hex auf die Liste meiner Lieblingsbücher wandert jedoch hat das Ende für mich leider einiges kaputt gemacht. Es war irgendwie total wirr, unnachvollziehbar und so richtig verstanden habe ich es auch nicht. Was war nun die Intention von der Hexe? Wer weiß…
Alles in allem jedoch ein gelungenes und spannendes Buch. Ich muss sagen, dass ich es an sich überhaupt nicht gruselig fand, eine wirklich bedrohliche und schaurige Atmosphäre ist für mich nicht entstanden. Nichtsdestotrotz habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und man hat nur auf den Punkt gewartet, wo alles den Berg runter geht.
HEX von Thomas Olde Heuvelt ist ein origineller Horrorroman, der mit der unheimlichen Hexe Katherine und der bedrückenden Kleinstadtatmosphäre einiges an Gänsehautpotenzial bietet. Besonders die Idee, wie sich Aberglaube und moderne Technologie (z. B. die App zur Überwachung der Hexe) miteinander verweben, ist kreativ und hebt das Buch von typischen Gruselgeschichten ab.
Allerdings zieht sich die Handlung stellenweise sehr, und manche Figuren bleiben recht stereotyp oder schwer nachvollziehbar in ihren Entscheidungen. Der Ton schwankt zwischen schauriger Düsternis und fast schon jugendlichem Humor. Das Ende ist zwar überraschend, aber für meinen Geschmack eher bedrückend als befriedigend.
Insgesamt ein interessanter Horrorroman mit starken Momenten und einer ungewöhnlichen Idee, aber auch mit Längen und stilistischen Brüchen. Wer Lust auf eine moderne, düstere Hexengeschichte hat, könnte trotzdem auf seine Kosten kommen.
Packend, beängstigend, brutal - Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven
Nachdem die Rezensionen zu diesem Buch gemischt waren und ich in den ersten Kapiteln auch nicht sicher war, was mich erwartet, war ich am Anfang noch etwas skeptisch ob Hex etwas für mich ist. Aber schnell hat mich die Handlung in den Bann gezogen. Die Atmosphäre wird immer dichter und düsterer und auch für Freunde des harten Geschmacks ist einiges dabei. Das letzte Viertel ist dann in meinen Augen an Spannung kaum zu überbieten und die finalen Kapitel sind absolut dunkel. Dieses Buch ist einfach ein Erlebnis.
Eine starke Geschichte, spannend, emotional, humorvoll und gruselig.
Eine tote Hexe, die ab und zu Hexendinge tut und sich seltsam verhält. Eine Gruppe Jugendlicher, die sich gefangen fühlt und beim Versuch auszubrechen die Katastrophe auslösen, bei der sie alles verlieren.
Die Grundidee und den Anfang des Buches mochte ich sehr. Der Verlauf der Geschichte hat mich dann aber verloren. Zu viel Splatter, zu viel Wiederholung. Das letzte Viertel hat sich enorm gezogen.
Obwohl ich das Buch nur bedingt empfehlen kann, verdient es nicht weniger als 4 Sterne, vielleicht 5?
Ich konnte das Buch nicht nach der Dunkelheit lesen, also hat es eine gefühlte Ewigkeit gedauert. Durch die Danksagung weiß man: der Autor will das Fürchten lehren und freut sich über Erfolge (gelungen).
Stellenweise wird es sehr angefahren & widerlich (hab überlegt, abzubrechen).
All zu viel kann man gar nicht sagen, ohne zu viel zu verraten.
Die Auflösung fand ich grausam, aber auch irgendwie passend - fast schon ein Happy End (...).
Schaurige, düstere Atmosphäre. Sehr verstörende gänsehautmomente. Es ist echt erschreckend, zu was Angst Menschen treiben kann. Heftig.
Das erste Viertel war bissl zäh, danach konnte ich es aber nicht mehr aus der Hand legen
Tatsächlich ist das mein erstes Buch, dass in Richtung Horror geht. Ich fand es richtig gut geschrieben. Das Buch wurde Erzählerperspektive geschrieben, teilweise war es echt lustig zu lesen, aber das änderte sich irgendwann und das Grauen fing an. Die Geschichte an sich gefiel mir total. Eine Hexe die seit 300 Jahren in einem Dorf lebt und die Bewohner daran hindert wegzuziehen. Das Ende war richtig schlimm und gleichzeitig super spannend. Also ja, auf jeden Fall 5 Sterne.
Das ist mein zweites und wohl auch letztes Buch vom Autor.
An sich finde ich seine Ideen echt gut und spannend aber die Enden und Zusammenführung der Handlung will mich nicht so recht abholen.
Nachdem ich vor einiger Zeit NOVEMBER des Autors gelesen bzw. gehört habe, musste ich auch dieses erste Werk lesen. Zunächst jedoch habe ich es meiner Frau empfohlen, die es sehr gruselig fand („Ich mache lieber überall mal Licht an!“).
Black Spring - ein idyllischer Ort und ein beliebtes Reiseziel für Ausflügler - hat ein gewisses Problem: seit ca. 350 Jahren schleicht dort Katharine van Wyler durch den Ort, die Hexe von Black Rock. Mit vernähten Augen und Mund, zudem mit Ketten verschnürt, taucht sie mal hier und mal dort auf; steht in der Regel nur da und tut weiter nichts. Schlimm ist nur, dass sie auch gern mal plötzlich im Esszimmer oder auch im Schlafzimmer auftaucht.
Und das ganze Dorf steht unter ihrem Bann; verlässt man den Ort länger, so treibt einen dies zwangsläufig in den Selbstmord. Zieht man in den Ort, so gerät man mit unter den Bann. Freunde, Familie, Touristen - keiner darf von der Hexe erfahren. Beginnt sie zu flüstern, sollte man Abstand halten - ebensowenig darf man sie keinesfalls berühren!
Um sie für die Außenwelt geheim zu halten, wurde extra HEX gegründet, ein Überwachungssystem, welches via Überwachungskameras und Melde-App genau kontrolliert, wo sie sich gerade befindet; und im Zweifel kann blitzschnell ein Ablenkungsmanöver inszeniert werden, um die Hexe zu tarnen.
Die größte Angst, mit dem das Dorf lebt, ist was passiert, falls der Hexe irgendwann jemand die Augen und den Mund öffnen sollte. Doch derzeit scheint alles unter Kontrolle - bis ein paar Jugendliche anfangen, die Vorgänge um die Hexe aufklären zu wollen, da sie sich endlich Freiheit für das Dorf erhoffen. Was zunächst noch mit geheimen Videoaufnahmen und einer verschlüsselten Geheim-Homepage beginnt, läuft irgendwann aus dem Ruder und führt zur Eskalation der schlimmsten Weise.
Heuvelt wird häufig als der NEUE KING bezeichnet, doch das wird ihm nicht gerecht; vielmehr reiht er sich ein, in die Reihe der erfolgreichen Horror-Autoren wie Lovecraft, King, Koontz u.a.
Der Leser wird mitgenommen in ein streng kontrolliertes System, welches versucht, eine Macht 350 Jahre im Zaum zu halten, die nur darauf lauert, frei zu kommen - um sich zu rächen. Doch wer ist hier eigentlich der wahre Böse? Denn die Methoden, mit denen das Dorf vorgeht lassen den Leser doch irgendwann zweifeln an Schuld und Unschuld - Menschlichkeit und Unmenschlichkeit.
Und man ist als Leser wirklich mittendrin, da Heuvelt Story und Charaktere sehr dicht zeichnet; man leidet mit den Menschen des Dorfes und auch irgendwie mit der Hexe - und muss fassungslos zusehen, wozu letztlich die Maßnahmen des Dorfes führen. Denn schlussendlich verfolgt doch jeder seine eigenen Interessen - insbesondere die Hexe…
Eine wunderbare Horrorgeschichte für alle Fans des Schauerns!
Das Cover des Buches ist eine 10/10, darüber muss man, glaube ich, nicht lange diskutieren. Ein absoluter Eyecatcher, dazu dann noch die Inhaltsangabe — das hat mich extrem neugierig gemacht.
Ein starker Horrorroman mit einer originellen Rahmenhandlung, die ich in der Form noch nicht gelesen habe. Ein eher salopper Start (musste echt ein paar Mal schmunzeln), aber schnell kam man an den Punkt, an dem es hieß: Schluss mit lustig. Der Mittelteil plätscherte (trotz des ein oder anderen, traurigen Höhepunkts) für mich ein bisschen dahin, ehe es ab dem 2. Teil im Buch ans Eingemachte ging — mit einem schauderhaften, bildgewaltigen Finale.
Das Buch hat in vielen Teilen starke Stephen-King-Vibes bei mir hervorgerufen. Wer seine Bücher mag, sollte HEX unbedingt lesen, aber auch Fans klassischen Horrors kommen hier auf ihre Kosten.
Irgendwie habe ich recht lange für dieses Buch gebraucht.
Nicht, weil es schlecht war. Im Gegenteil.
Das ganze Konstrukt mit der Hexe und dem Geheimnis, dass ein ganzer Ort vor der Außenwelt verbirgt, hat mich gut mitgenommen.
Die Geschichte schwelt die ganze Zeit spannend vor sich hin. Es zeigen sich auf dem Weg zum Schluss viele menschliche Abgründe.
Und dann explodiert es regelrecht und endet im absoluten Wahnsinn.
"Brilliant und absolut originell." Sagt Stephen King dazu. Verständlich!
Klare Leseempfehlung aber nicht für schwache Nerven 🖤
Durch die ganzen guten Rezensionen dachte ich uh das muss ich als Horror Fan lesen bestimmt werde ich es lieben.
Aber das war nicht der Fall.
Es war okay aber wirklich nicht gut aus meiner Sicht.
Man kennt zwar viele Geschichten, in denen Geister aus alten Zeiten in unserer Zeit existieren. Dennoch war das hier irgendwie anders.
Die Hexe „lebt“ seit dem 17. Jahrhundert in dem kleinen Ort Black Springs, der trotz Internet und des normalen, modernen Lebens außerhalb der Ortsgrenze sehr zurückentwickelt ist. Es ist eben eine kleine Dorfgemeinschaft. Sie versuchen, den Alltag so normal wie möglich zu gestalten, auch wenn die Hexe immer dabei ist. Sie haben gelernt damit zu leben, nur darf niemand, der nicht in Black Springs wohnt, von ihrer Existenz erfahren. Ich fand total spannend, wie mit ihrem Dasein auf moderne Weise umgegangen wurde. Ich finde es leider unglaublich schwierig, diese Atmosphäre in Worte zu fassen. Man muss das Buch echt gelesen haben, von mir gibt es auch eine klare Empfehlung.
Was mich lediglich gestört hat, war die teilweise deplatzierte Misogynie. Klar, sie gehörte definitiv zu der Geschichte, dem Ort und auch der Entwicklungsstufe eines Dorfes (Sorry vom Stadtkind) und ebenfalls zu einigen Protagonisten. (Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven geschildert, das fand ich auch super!) Bei manchen Personen hat diese Beleidigung der Optik von Frauen allerdings gar nicht gepasst, und mich hat es stellenweise wirklich gestört und tbh auch wütend gemacht – dafür gibt es auch einen halben Punkt Abzug. Insgesamt passte es aber gut zu der Geschichte um die Hexe und wie es zu ihrem Fluch kam.
Die Moral der Geschichte habe ich echt geliebt, diese zu nennen wäre allerdings ein Spoiler.
Das Ende und der Epilog hätten ruhig etwas ausführlicher sein können, es ging alles so schnell, dass man kaum wusste, was da überhaupt gerade geschieht. Aber das war dennoch okay!
Wer Horror und Hexen liebt, sollte dieses Buch definitiv lesen!
Ich hatte keine Ahnung, was ich erwartet habe, aber am Ende war ich enttäuscht.
Im ersten Kapitel dachte ich noch: Mann, hier geht’s ja gleich zur Sache, da wird bestimmt bald richtig losgelegt.
Nach 300 Seiten wurde ich langsam ungeduldig, und das Buch fing an, mich zu nerven. Die arme Hexe, dachte ich. Sitzt hier in so einer Story fest und darf nichts machen.
Mit den Protagonisten wurde ich überhaupt nicht warm – alle gingen mir auf die Nerven.
Und dann die letzten 150 Seiten… Ich dachte nur: Wollt ihr mich verarschen? Das war mir echt zu blöd.
Ich lese selten Horror und wer hier Splatter erwartet ... bekommt etwas Ähnliches. Am Ende. Nachdem die skurril-gruselige Atmosphäre sich ... Und die Charaktere ... Und am Ende ist doch irgendwie alles ... Himmel, was für eine Atmosphäre dieses Buch aufbaut. Erst langsam und dann mit dem gezielt eingesetzten Vorschlaghammer.