Ich kann gar nicht viel zur Geschichte schreiben, ohne zu spoilern. Daher beziehe ich mich nur auf das Leseerlebnis.
Man merkt deutlich, dass die englischen Ausgaben in Deutschland geteilt wurden. Stürme des Zorns entspricht der zweiten Hälfte von Word of Radiance und man merkt jetzt deutlich wie die Handlung anzieht.
Jeder kennt wahrscheinlich das Gefühl das Buch nicht mehr zur Seite legen zu können, wenn es an die letzten 100 Seiten geht - hier hatte ich dieses Gefühl schon ab der Hälfte des Bandes.
Ich habe jede Perspektive gerne gelesen und Brandon hat wieder einige unerwartete Wendungen rausgehauen. Komplett aus dem Nichts, so wie ich es am Liebsten habe. Eben noch befindet ich mich in einer vermeintlich entspannten Situation und im nächsten Moment.. - was zur Hölle?!
Da ich alles zum Cosmeer chronologisch lese, geht es als nächstes zurück zu Mistborn Ära 2 - aber ich freue mich jetzt schon riesig darauf nach Roschar zurück zu kehren. 🤩
Es geht weiter. Als ich mit Sturmlicht Chroniken anfing, hatte ich einige Kommentare gelesen, dass es langatmig sei. Ich verstehe diese Leute, aber dranbleiben hatte sich einfach sooo sehr gelohnt, ich war noch nie so abgeholt von einem Kosmos wie Sanderson ihn geschaffen hat. Und es lohnt sich auch absolut, die vorherigen Bücher nochmal zur Hand zu nehmen und die Zwischenspiele und vor allem Kapitel 1 von „Die Wege des Königs“ zu lesen, 4500 Jahre vor der Hauptereignissen. Band 5 ist bestellt.
Ich glaube dies ist bisher der beste Teil der Sturmlichtchroniken den ich gelesen habe. Die Geschichte nimmt rasant Fahrt auf, man erfährt mehr über die Strahlenden und die Kräfte der Protagonisten und begleitet deren Entwicklung. Daher von mir eine absolute Empfehlung.
Lediglich mit dem Charakter von Shallan werde ich nicht richtig warm. Ihre Spitzzüngigkeit und die Eigenart aus allem einen Witz zu machen gefällt mir nicht besonders. Zwar gibt es durchaus Momente in denen man sie sympathisch finden kann, die meiste Zeit wirkt sie jedoch eher fehl am Platz mit ihren Bemerkungen. Hoffentlich legt sich das noch in späteren Bänden.
Da ich mit meinen Rezensionen total im Rückstau bin und ich mich auch gar nicht mehr so genau erinnern kann, was nun im ersten oder im zweiten Teil von "Words of Radiance" passiert ist, ist dies hier die Rezi zu den beiden deutschen Übersetzungen "Die Worte des Lichts" und "Die Stürme des Zorns".
Großprinz Dalinar hat sich als wahrhaft ehrenhaft erwiesen und Brücke Vier sowie alle anderen Brückenmannschaften aus den Klauen von Großprinz Sadeas entrissen. Stattdessen hat er die Brückenmänner zu seiner persönlichen Leibwache ernannt.
Kaladin hat alle Hände voll damit, gleichzeitig Dalinar, König Elkohar und deren Familie zu beschützen und die übrigen Brückenleute zu Kriegern auszubilden. Gleichzeitig lernt er immer mehr über seine eigenartige Gabe, das Sturmlicht für sich zu nutzen. Ironischerweise sucht auch Dalinar nach Wogenbindern, um die Orden der Strahlenden zu reaktivieren, ohne zu wissen, dass er einen Windläufer unter seinen Leibwächtern hat und dass auch seine eigene Nichte Jasnah eine Strahlende ist.
Schallan und Jasnah sind auf den Weg zu den Zerbrochenen Ebenen, um dort nach einem Weg in die verschollene Stadt Urithiru zu suchen. Außerdem wollen sie noch einmal einen Versuch starten, die Großprinzen davon zu überzeugen, dass es sich bei den Parschern (und den Parschendi) um die Bringer der Leere handelt, die mit ihrem Erwachen eine neue Welle der Zerstörung beginnen könnten. Die Begeisterung der Menschen Roschars, sich aufgrund dieser potentiellen Gefahr von ihren Sklaven zu trennen, hält sich erwartungsgemäß in Grenzen. Nach einem Überfall muss Schallan den Weg alleine fortsetzen und sichert ihr Überleben, indem sie sich immer mehr auf ihre Fähigkeiten als Lichtweberin verlässt. Die Folgen davon werden sich künftig noch als sehr interessant herausstellen.
In diesen beiden Büchern erfährt man eine ganze Menge mehr über die Parschendi. Wir folgen den beiden Schwestern Eschonai und Venli bei ihrem Versuch, ihr Volk zu beschützen. Während Eschonai als Generälin den Verteidigungskampf gegen die Menschen anführt, arbeitet Venli als Wissenschaftlerin daran, neue Formen der Macht zu entwickeln. Mit der Verwandlung in die Sturmform findet sie schließlich eine Möglichkeit, einen neuen Sturm, den Ewigsturm zu beschwören. Um ihn überstehen zu können, müssten die Armeen der Großprinzen den Zugang zu Urithiru rechtzeitig finden und mithilfe von Strahlenden, die eine lebende Splitterklinge besitzen, öffnen.
Das war wieder ein wilder Ritt! Es hat mich keine Sekunde gelangweilt, ich war mehrmals völlig verblüfft über neue Enthüllungen und habe immer noch Vieles im Hinterkopf, bei dem ich in einem der folgenden Bände auf eine Antwort hoffe. Schallans und Adolins Beziehung lässt sich recht gut an. Kaladin und Dalinar sind nach wie vor Ehrenmänner, die mit ihren inneren Dämonen ringen. Außerdem habe ich Andeutungen für mindestens drei Geheimorganisationen gefunden, die allesamt unterschiedliche Ziele verfolgen. So richtig auseinanderhalten kann ich die allerdings noch nicht.
Stürme des Zorns ist für mich der bisher epischste Teil der Reihe. Die Geschichte wird größer, die Figuren tiefer und die Konflikte komplexer. Besonders die Entwicklungen rund um Kaladin, Shallan Davar, Dalinar Kholin sowie Adolin Kholin und Renarin Kholin haben mich komplett in den Leseflow gezogen. Gleichzeitig sorgen Figuren wie Moash und Szeth für moralische Spannung. Das große Finale und besonders der Epilog setzen dem Ganzen die Krone auf. Ein gewaltiger Fantasyband, der die Reihe endgültig auf episches Niveau hebt 🌩️📚.
⭐⭐⭐⭐⭐
Stürme des Zorns war für mich ein absolut epischer Ritt durch Roshar. Mit jedem Band merkt man stärker, dass sich hier etwas Großes zusammenbraut. Die Handlung wird komplexer, die politischen Spannungen nehmen zu und gleichzeitig entfalten sich die persönlichen Geschichten der Figuren immer tiefer. Besonders beeindruckt hat mich, wie Kaladin, Shallan Davar und Dalinar Kholin jeweils auf ganz unterschiedliche Weise wachsen. Kaladin ringt weiterhin mit seinem moralischen Kompass und seiner Verantwortung als Beschützer ⚔️, Shallan wird immer komplexer und vielschichtiger, während Dalinar zunehmend zur tragenden strategischen und moralischen Figur dieses Konflikts wird.
Aber auch die Nebenfiguren bekommen in diesem Band viel Raum und machen die Geschichte noch stärker. Adolin Kholin zeigt, dass hinter seiner scheinbar unkomplizierten Art ein entschlossener und loyaler Charakter steckt, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Sein Bruder Renarin Kholin bleibt geheimnisvoll und faszinierend zugleich, besonders durch seine ungewöhnliche Verbindung zu den Strahlenden. Gleichzeitig entwickeln sich Figuren wie Moash und Szeth in völlig andere Richtungen und zeigen, wie dünn die Linie zwischen Loyalität, Rache und Erlösung in dieser Welt sein kann. Gerade diese unterschiedlichen Wege machen das Geschehen so spannend und moralisch vielschichtig.
Beim Lesen hatte ich selten das Gefühl, nur eine Geschichte zu verfolgen – vielmehr wirkt alles wie der Aufbau eines riesigen Mosaiks, dessen Ausmaß man erst langsam begreift 🧩. Vieles bleibt noch rätselhaft, aber genau das verstärkt den Eindruck, dass hier der eigentliche Auftakt eines noch viel größeren Epos beginnt. Die Welt wirkt lebendig, voller Geheimnisse, alter Mächte und Figuren mit eigenen Motiven und Abgründen.
Und dann dieser Epilog: ein großartiger Twist, der mich wirklich überrascht hat 😮 und der die Ereignisse des Buches plötzlich in ein neues Licht rückt. Genau solche Momente zeigen, wie durchdacht Sanderson seine Geschichte konstruiert hat. Für mich klar 5 von 5 Sternen – ein intensiver, gewaltiger Fantasyband, der die Reihe auf ein neues Niveau hebt und die Vorfreude auf den nächsten Teil enorm steigert 🌩️📚.
(Rezension zu Band 3 und 4)
Wow, nach dem grandiosen Ende von Band 2 musste ich direkt weiterlesen und wurde kein bisschen enttäuscht. Es geht genauso rasant weiter, wie der Vorgänger endete.
Diese beiden Bände bauen die faszinierende Welt von Roschar noch weiter aus. Wir erfahren auch endlich mehr über die geheimnisvolle Organisation, die im Hintergrund die Strippen zieht. Aber gerade wenn man denkt ein bisschen mehr zu verstehen werden schon wieder die nächsten Fragen aufgeworfen. Sanderson schafft es aber mit seinem gewohnt fesselnden Schreibstil, dass das Ganze nie frustrierend wird, sondern man immer interessiert am Ball bleibt. Auch die leichten Längen im Mittelteil fallen daher kaum auf.
Ein kleines Highlight für mich waren die Kapitel, in denen wir mehr über die Parschendi und ihre Kuktur und Motive lernen.
Die Charaktere sind auch hier wieder einer der größten Pluspunkte. Alle Protagonisten haben nun endlich zusammengefunden und es entwickeln sich neue interessante Dynamiken zwischen ihnen. Besonders Schallans und Kaladins Entwicklung und die Beziehung zwischen ihnen war immens unterhaltsam. Aber auch natürlich der Rest der Hauptfiguren entwickelt sich super und die Nebenfiguren, besonders die Antagonisten, wissen ebenfalls zu begeistern.
Das Ende setzt dann nochmal eine Schippe obendrauf und man weiss, dass die Geschichte jetzt eigentlich erst richtig losgeht. Ich bin schon unfassbar auf die Fortsetzung gespannt.
Ich kann gar nicht fassen, wie schnell ich diese Reihe inhaliere! Es macht mich schon ein wenig traurig, dass "nur" noch sechs Bücher vor mir liegen. Das letzte Drittel von Stürme des Zorns war verrückt. So viele Momente zum Mitfiebern und Schwitzen. Und Kaladins Arc? Ich liebe einfach alles daran. Seine inneren Kämpfe, seine Entwicklung, die Entscheidungen, die er treffen muss. Jedes Kapitel mit ihm trifft genau ins Herz.
Was Sanderson hier zu Papier gebracht hat ist an Epik kaum zu überbieten. Ich war so oft erstaunt, entsetzt, habe mit offenem Mund oder aufgerissenen Augen auf die Seiten geschaut.
Eigentlich hatte ich vor, eine kleine Pause mit den Sturmlicht-Chroniken zu machen. Aber ich weiß nicht, ob ich es schaffen werde, dem Drang zu widerstehen, den nächsten Band direkt anzufangen.
Die Handlungsstränge fügen sich weiter zusammen und wir befinden uns größtenteils auf der Zerbrochenen Ebene. Es gibt tolle Kämpfe, intelligente Wendungen und Forschungen. Meine Lieblinge bleiben einfach Schallan und Kaladin. Beide erleben so viel und es wird do viel enthüllt (ich will hier nicht spoilern). Besonders beeindruckend fand ich den Sturz in die Kluft und der Weg durch sie hindurch und die Begegnung mit dem Kluftteufel. Die letzten 150 Seiten hatten es in sich und es war eine absolute Achterbahnfahrt der Gefühle. Am Ende lässt mich das Buch mit dem Gefühl zurück, langsam ein Verständnis für die Zusammenhänge von den Stürmen, der Wüstwerdung, den Herolden und den Strahlenden Rittern. Ich liebe es alles!
Dass dieses Buch eigentlich die zweite Hälfte des englischen dritten Bandes darstellt, fällt auf. Zwischen den anderen Büchern kann man gern eine Pause einlegen, doch zwischen dem deutschen Band 3 und diesem hier geht es nahtlos weiter und ich kann jedem nur empfehlen, direkt von Band drei zu vier weiterzulesen.
Wie immer ist der Schreibstil nicht sonderlich herausragend, aber vollkommen ausreichend. Er fällt keineswegs irgendwie negativ auf.
Die Kapitel, die Struktur der Geschichte und die vielen kleinen Gimmicks strotzen nur so vor Liebe zur Welt. Ich bin völlig begeistert vom Worldbuilding - so etwas habe ich noch nie konsumiert. Das Magiesystem ist dermaßen anders, dass jedes neue Detail mich noch mehr ans Buch fesselt.
Die Handlung, die nicht nur in Buch drei, sondern auch in denen davor, aufgebaut wurde, nimmt hier dermaßen Fahrt auf und kumuliert in einem grandiosen und epischen Finale, was mich Seite um Seite verschlingen ließ.
Spannung, emotionale Momente, Humor, Hilflosigkeit, Twists, „Tacheles-Reden“. Einfach alles ist hier zu finden.
Ich liebe jede Figur (aus Dalinars Gefolge). Jedes Kapitel einer dieser Figuren haben ich mit Freude verschlungen.
Ich kann es kaum erwarten, was noch weiter in dieser Reihe passiert. Ich bin ein absoluter Sturmlicht-Fan.
5 von 5 Sternen.
Die Stürme des Zorns wirken wie ein kleines Finale der vorherigen Bücher und dienen als Start für eine noch viel Größere Story.
Spannende Weitererzählung, interessante Kämpfe und starker Charakterausbau.
Ich kann es nur empfehlen.
Der Ruf der Klingen ist schon aufgeklappt und bereit gelesen zu werden!
Fulminant, aufbrausend und atemberaubend - der STURM in den Sturmlicht-Chroniken
Der mit Abstand beste Teil bisher. Von Seite 1 an konnte ich das Buch nicht aus den Händen legen - unfassbar reale Charaktere in einer nicht enden wollenden Kette an Ereignissen. Es ist lange her, dass ich so ein Grinsen im Gesicht hatte wie als Kaladin zur Armee dazugestoßen ist. Die Entwicklung der POV-Charaktere ist mit nichts zu vergleichen - Personen mit Fehlern und Problemen, die nach und nach ihren Platz in der Welt und der kommenden Ereignisse annehmen. Meisterhaft! Und herrje bin ich froh, dass Jasnah tatsächlich noch lebt - ich habe immer dran geglaubt, da ihr Charakter deutlich zu wertvoll ist (sowohl im Kontext der Story als auch des Buches). Ich möchte unbedingt direkt weiterlesen - ein größeres Lob gibt es nicht.
Ein Triumph moderner Fantasy, der zeigt, wie viel Kraft in einem Sturm stecken kann.
Mit „Die Stürme des Zorns“, dem vierten Band der deutschen Sturmlicht-Chroniken, erreicht Brandon Sandersons episches Fantasy-Werk einen ersten erzählerischen Höhepunkt. Der Roman bildet den zweiten Teil des englischen Originals „Words of Radiance“ und führt die Erzählstränge aus „Die Worte des Lichts“ konsequent und mit großer erzählerischer Kraft zu einem furiosen Finale.
In „Die Stürme des Zorns“ spitzen sich die Konflikte auf Roschar dramatisch zu. Politische Intrigen, alte Feindschaften und uralte Mächte prallen aufeinander, während die Protagonisten gezwungen sind, Entscheidungen von historischer Tragweite zu treffen. Kaladin steht vor einer Prüfung, die ihn nicht nur körperlich, sondern auch moralisch bis an seine Grenzen bringt. Die Frage, was es bedeutet, jemanden zu beschützen – auch wenn es der Feind ist – wird auf beklemmende Weise greifbar.
„Die Stürme des Zorns“ entfaltet sich mit wachsender Wucht. Während der erste Teil von „Words of Radiance“ Raum für Charakterentwicklung, politische Feinheiten und Mythologie bot, steigert sich der zweite Teil zu einem echten Sturm an Handlung, Enthüllungen und Action. Sanderson gelingt es, über 800 Seiten hinweg eine kontinuierliche Spannung zu erzeugen, die in einem der spektakulärsten Finalkapitel der modernen Fantasy gipfelt. Gleichzeitig bleibt der Autor seiner Linie treu: Die emotionalen Entwicklungen der Figuren stehen nie im Schatten der spektakulären Magie oder Schlachten.
Die Figurenentwicklung zählt zu den eindrucksvollsten Stärken des Romans – und steht beispielhaft für Sandersons Fähigkeit, tiefgründige Charaktere inmitten einer gewaltigen Welt glaubhaft zu formen. Besonders Kaladin sticht hervor: Einst ein entrechteter Sklave und widerwilliger Soldat, wandelt er sich in „Die Stürme des Zorns“ immer deutlicher zu einer Figur von ikonischer Strahlkraft – einem Symbol des Schutzes in einer Welt, die von Verrat, Angst und Machtgier geprägt ist. Doch diese Entwicklung verläuft nicht geradlinig. Kaladin kämpft unablässig mit seinem Selbstwert, mit Schuldgefühlen, Misstrauen und der Frage, ob es überhaupt möglich ist, gerecht zu handeln in einer zutiefst ungerechten Welt. Seine Zerrissenheit wird nicht romantisiert, sondern mit realistischer psychologischer Tiefe dargestellt. Dabei entsteht das eindrucksvolle Bild eines Helden, der nicht durch Unfehlbarkeit glänzt, sondern durch seine Bereitschaft, trotz innerer Dunkelheit immer wieder aufzustehen – für jene, die Schutz brauchen, auch wenn sie es vielleicht nicht verdienen. Gerade dieser innere Konflikt macht Kaladin zu einem der nuanciertesten und menschlichsten Protagonisten der modernen Fantasy. Er verkörpert nicht nur physische Stärke, sondern auch moralische Komplexität – und bleibt lange nach der letzten Seite im Gedächtnis.
Schallan Davar nimmt in „Die Stürme des Zorns“ eine zentrale Rolle ein und entfaltet sich zu einer der stärksten und tragischsten Figuren der Sturmlicht-Chroniken. Hinter der Fassade der höflichen, scharfsinnigen Adligen verbirgt sich eine zutiefst zerrissene Persönlichkeit. Ihre Fähigkeit, sich selbst und andere durch Illusionen zu verwandeln, ist nicht nur magisch von Bedeutung – sie spiegelt zugleich ihr inneres Ringen mit Identität, Wahrheit und Verdrängung wider. Schallans Reise ist ein behutsam aufgebautes Porträt einer Frau, die versucht, sich vor ihrer Vergangenheit zu schützen, indem sie sich in Lügen kleidet – so geschickt, dass sie selbst kaum noch weiß, wo die Masken enden und sie selbst beginnt. Ihre Transformation zur Lichtweberin ist nicht nur eine physische, sondern eine seelische Metamorphose: von Unsicherheit und Verleugnung hin zu Kontrolle, Erkenntnis und letztlich dem Mut, sich selbst mit all ihren Narben zu sehen. Was Schallan so bemerkenswert macht, ist nicht nur ihr Talent oder ihre Intelligenz, sondern ihre Verletzlichkeit – und der stille, oft schmerzhafte Weg, diese nicht länger als Schwäche zu sehen. In einer Welt, in der Wissen gefährlich und Erinnerung eine Waffe sein kann, wird sie zu einer Schlüsselfigur im Geflecht aus Geschichte, Magie und Macht.
Dalinar Kholin, der sogenannte „Schwarzdorn“, verkörpert in „Die Stürme des Zorns“ den moralischen Kern der Handlung. Einst ein unbarmherziger Kriegsherr, strebt er nun nach Einheit, Ehre und einer besseren Welt – und stellt sich dabei nicht nur äußeren Widerständen, sondern vor allem seinem eigenen dunklen Erbe. Dalinars Entwicklung ist geprägt von Schuld und dem unermüdlichen Versuch, Erlösung zu finden, ohne der Versuchung der Selbstverleugnung zu erliegen. Seine Visionen, die ihn mit einer mystischen Vergangenheit verbinden, fordern ihn nicht nur als Strategen, sondern auch als Mensch. Immer wieder muss er sich entscheiden: zwischen Macht und Prinzipien, zwischen Loyalität und Wahrheit. Was ihn so besonders macht, ist sein unbeirrbarer Wille, Verantwortung zu tragen – nicht nur für seine Armee oder sein Reich, sondern auch für seine eigenen Fehler. In einer Welt, in der Stärke oft mit Grausamkeit gleichgesetzt wird, steht Dalinar für eine andere Form der Größe: für Integrität, Reue und den Glauben, dass Menschen sich ändern können. Er ist der stille Fels inmitten des Sturms – gezeichnet, aber aufrecht. Und vielleicht gerade deshalb einer der glaubwürdigsten und bewundernswertesten Anführer der epischen Fantasy.
„Die Stürme des Zorns“ verwebt seine Handlung mit einer thematischen Tiefe, die weit über das hinausgeht, was klassische High Fantasy oft bietet. Im Zentrum stehen große, universelle Fragen: Wer bin ich – und wer will ich sein? Was bedeutet Verantwortung, wenn die Wahrheit schmerzt? Und wie geht man mit Schuld um, die sich nicht mehr ungeschehen machen lässt?
Sanderson nutzt seine vielschichtigen Figuren nicht nur zur Spannungserzeugung, sondern als Spiegel einer Welt im Umbruch. Identität, Verantwortung, Trauma, Loyalität und die oft unbequeme Wahrheit durchziehen den gesamten Roman wie ein moralisches Fundament, das nie starr, sondern ständig in Bewegung ist. Helden und Schurken gibt es hier nicht im klassischen Sinn – vielmehr zeigt sich, wie dünn und durchlässig diese Grenze sein kann. Fast jede Figur trägt innere Narben, trifft zweifelhafte Entscheidungen oder ringt mit ihrer Vergangenheit. Gerade diese Ambivalenz macht sie glaubwürdig, menschlich – und zutiefst berührend. Besonders hervorzuheben ist der moralische Unterbau der Geschichte: Ehre wird nicht als starres Ideal präsentiert, sondern als Konzept, das im Laufe der Handlung immer wieder hinterfragt, gebrochen und neu definiert wird. Was heißt es, ehrenhaft zu handeln, wenn die Welt selbst zutiefst ungerecht ist? Wie viel Wahrheit verträgt ein Mensch – oder eine Gesellschaft – bevor sie daran zerbricht?
Sanderson beantwortet diese Fragen nicht mit einfachen Parolen. Er lässt sie offen, stellt sie klug in den Raum – und überlässt es den Lesern, eigene Schlüsse zu ziehen. Dabei bleibt der Roman stets zugänglich und emotional packend, ohne jemals belehrend zu wirken. Gerade dadurch entsteht eine intensive Auseinandersetzung mit Themen wie Führung, Schuld, Vergebung und der Suche nach einem Platz in einer Welt, die keinen Halt zu geben scheint. Das Resultat ist ein Werk, das nicht nur unterhält, sondern nachhallt – und dessen ethische Tiefe sich erst mit der Zeit vollständig entfaltet.
Mit „Die Stürme des Zorns“ liefert Brandon Sanderson einen mitreißenden Abschluss für den zweiten Originalband der Sturmlicht-Chroniken. Der Roman vereint alles, was epische Fantasy ausmacht: tiefgründige Figuren, ein durchdachtes Magiesystem, dramatische Wendungen und ein Finale, das Gänsehaut hinterlässt.
Spoiler:
Was ein tolles Buch, man merkt die Trennung des englischen in zwei Bücher. Das zweite Buch, also der vierte deutsche Band ist einfach gut. Es beginnt nun wirklich die Handlung, es ist spannend aufregend und die letzten 25% sind dermaßen schnell und Actionreich geschrieben, dass man es nicht aus den Händen legen möchte. Auch die unterschiedlichen Zwischenspiele im Buch selbst machen nun Sinn und es fügt sich ein großes, gesamtes Bild zusammen. Und das ohne das man jedes Detail im Kopf behalten muss. Trotz einiger Lesepausen schafft das Buch eine Welt zu erschaffen, die für mich an den entscheidenden Stellen logisch ist und ich nun am Ende des Buchs das Gefühl habe, dass ich alles verstanden habe, die Story weiterhin interessant ist und ich denke, dass ich die wichtigsten Elemente der Welt auch identifiziert habe. Allgemein gibt es wenig zu kritisieren, tatsächlich finde ich nun zum ersten Mal in den Sturmlichtchroniken das Ende dieses Buchs etwas zu schnell und habe das Gefühl es durften keine weiteren 30-50 Seiten mehr hinzugefügt werden. Genügend offene Handlungsstränge für das nächste Buch gibt es aber natürlich eh. Allgemein gebe ich eine 4.5/5
Puh was soll ich sagen. Jetzt geht es RICHTIG los wie es scheint!
Es wurden sehr viele Handlungsstränge zusammengeführt und es wurden (endlich) einige Fragen beantwortet, die ich mir von Buch 1 an bereits gestellt hatte. Nichtsdestotrotz wurden natürlich für jede beantwortete Frage wieder drei neue gestellt…mal schauen wie es weitergeht!
Jedenfalls ist es sehr befriedigend und vor allem beeindruckend zu sehen wie stimmig und real die Welt von Roshar wirkt. Das ganze World-Building ist nicht von dieser Welt und kann sich tatsächlich mit dem Besten messen, was ich bisher lesen durfte. Sanderson übertrifft sich hier selbst und lässt (bzgl. World-Building) sogar die Nebelgeboren-Reihe etwas alt aussehen. Dafür sorgen u.a. die vielen Nebenerzähl-Stränge, die gar nicht sooo viel mit den großen Geschehnissen in der Welt zu tun haben, der Welt aber umso mehr Lebendigkeit und Glaubwürdigkeit verleihen.
Ich wollte eigentlich eine kleine Pause einlegen und erst einmal etwas anderes lesen…aber ich MUSS einfach weiterlesen! Es geht nicht anders! Wir sehen uns bei der nächsten Rezension.
Die Worte des Lichts/Die Stürme des Zorns konzentrieren sich mehr auf Schallans Geschichte. Im ersten Buch war der Hauptcharakter noch eindeutig Kaladin, hier tritt er jedoch ebenso wie Dalinar etwas in den Hintergrund, um Platz für Schallan zu machen.
Dabei haben mir besonders die Kapitel über Schallans Vergangenheit, die zuvor lediglich angedeutet wurde, gefallen.
Außerdem versucht Schallan Jasnahs Forschungsergebnisse weiterzuverfolgen und reist dafür zur Zerbrochenen Ebene.
Kaladin bekommt zwar weniger Seitenanteile aber trotzdem waren seine Kapitel weiterhin spannend zu lesen. Die Kameradschaft von Brücke Vier hat mich wieder absolut überzeugt, ich fühlte mich oft wie ein Teil von ihnen.
Trotzdem ist Kaladin innerlich ein sehr zerrissener Charakter, geprägt durch den Konflikt zwischen seinem Hass auf die Hellaugen und seiner Not einigen Hellaugen vertrauen zu müssen.
Bei ca. 1.800 Seiten wird dem Leser einiges geboten, man muss aber auch viel Geduld mitbringen und kann nicht alle 100 Seiten mit einem krassen Höhepunkt rechnen.
Gerade bei dieser hohen Seitenzahl fand ich es aber weiterhin sehr schade, dass von der Welt nicht viel zu sehen ist und sich fast alles am selben Ort abspielt. Lediglich die eingestreuten Zwischenspiele lassen erahnen, was im Rest der Welt passiert, sind aber oft schwierig in den Gesamtkontext einzuordnen. Die Kapitel aus Sicht der Parschendi waren aber faszinierend.
Also die Dinge, die man erfährt sind interessant. Ich würde aber noch gerne mehr erfahren. Ist das jetzt positiv oder negativ? 🤔
Mit Brandon Sandersons Schreibstil werde ich leider nicht so ganz warm. Es ist größtenteils sehr nüchtern geschrieben, auf die Wiedergabe von Informationen beschränkt und ohne jegliche Poesie in der Sprache.
Bei den Dialogen ist das jedoch deutlich besser.
Alles in allem bleibt bei mir ein sehr positiver Leseeindruck und ich freue mich auf das nächste Buch.
Brandon Sanderson hat mich in seinen Bann gezogen. Ich kann es nicht anders sagen ☺️ Mir haben die ersten 2 Bände der Sturmlicht-Chroniken ja schon sehr gut gefallen, aber von Band 3 und 4 (was im englischen Original dem 2. Band entspricht) bin ich absolut begeistert.
Mittlerweile habe ich mich quasi in Roschar eingelebt. Ich habe eine ungefähre Vorstellung davon im Kopf, was die unterschiedlichen Völker so ausmacht, wer mit wem verbündet ist usw. Dadurch kann man sich noch besser in die Geschichte hineinziehen lassen.
Auch die Entwicklung der Hauptcharaktere finde ich super spannend und ich will unbedingt wissen, wie das alles weitergeht. Das über 100 Seiten lange Finale in Stürme des Zorns war mal wieder großartig, ein typischer Sanderlanche, wie Fans es nennen 😄 Ich habe jetzt auch einen Podcast gefunden, der sich so nennt und werde mir diesen auf jeden Fall auch noch geben.
Als nächstes nehme ich mir erst einmal die drei Mistborn Ära 1 Bücher vor, weil ich mir sagen lassen habe, dass man dann an Stormlight noch mehr Freude hat und es einige Querverbindungen gibt. Ich bin gespannt!
„Die Stürme des Zorns“ von Brandon Sanderson
sind so atemberaubend, dass einem glatt die Worte ausgehen! Diese Gänsehaut-Momente, wenn unsere Helden gegen schier unbezwingbare Hindernisse ankämpfen, sind einfach unschlagbar. Der Autor meistert es wie ein Zauberer, Spannung und Gefühl so zu mixen, dass man Kopf über in die Welt von Roschar stürzt. Die Landschaften wirken so lebendig und die Charaktere sind so vielschichtig, dass man sich völlig in ihren Bann gezogen fühlt und die Zeit einfach vergisst. Die epischen Schlachten und tiefgründigen Themen über Ehre, Pflicht und Freundschaft lassen einen nicht nur mitfiebern, sondern auch grübeln und machen das Lesen zu einem unvergesslichen Erlebnis! Diese Reihe hat sich blitzschnell einen Platz in meinen absoluten Favoriten geschnappt! Kein Fünkchen Langeweile oder Längen in Sicht bisher. Ich Liebs 🤍
Der vierte deutsche Band der Sturmlichtchroniken erzählt die epische Geschichte aus dem Lande Roschar weiter.
Wir begleiten die Hauptfiguren auf ihrem nächsten Stück des Weges, und wiederum ist es ein Buch, das mich sofort in diese Welt gezogen hat.
Das große Ganze im Hintergrund wird allmählich sichtbar. Sanderson verwebt einzelne Stränge so geschickt, dass immer wieder ein Moment kommt, bei dem einem der Zusammenhang wie Schuppen von den Augen fällt.
Dazwischen gibt es immer noch kurze Kapitel, die mich ratlos zurückließen. Die Auflösung kommt irgendwann, und ich habe in meinem Notizbuch einige Fragen notiert, auf deren Antwort ich sehr gespannt bin.
Alles in allem wieder ein großartiger Teil der Sturmlichtchroniken, und wie immer möchte ich am liebsten sofort den nächsten Band lesen - die letzten Kapitel nehmen so an Fahrt auf, dass einem fast schwindelig wird.
Die Reihe nimmt mit jedem Buch unglaublich an Fahrt auf. Inzwischen zähle ich die Reihe zu meinen absoluten Lieblingen. Ich will einfach dass es nie endet, aber leider hab ich "nur noch" 6 Bücher vor mir :-(
Schon lange kein Buch mehr so verschlungen.
Einfach eine 10/10.
Der Cliffhanger am Ende hat mich gekriegt. Ein bisschen was hab ich mir gedacht, aber das mir da direkt vier quasi neue Infos vor die Füße geworfen werden und Brandon mich damit allein lässt war doch überraschend.
Was ich ein biiiiisschen bemängeln würde ist der romantische Part in der Story. Dann kann es meiner Meinung nach ruhig ein bisschen mehr knistern, aber das ist Meckern auf sehr hohem Niveau.
Zu meinem und deinem großen Glück ist diese Saga abgeschlossen. Der nächste Teil liegt schon griffbereit.
Und wer braucht schon Schlaf und ein Sozialleben wenn gelesen werden kann.
Absoluter Hammer! Die „geraden“ Teile (2 und 4) hauen einen mit einer Abschlussschlacht immer so aus dem Lesesessel. Gerade zum Ende gab es viele Plottwists, die man niemals erwartet hätte. Die Charakter entwickeln sich immer weiter. Es macht einfach Spaß. Ich kann jedem Fantasy-Fortgeschrittenen nur raten mit den Sturmlicht-Chroniken anzufangen!
Einfach eine gute Reihe und jetzt geht’s richtig rund
Wenn man drei Bücher darauf hinarbeitet endlich das Zusammentreffen bestimmter Figuren und/oder Umstände zu erleben und das dann mehr oder weniger passiert oder auch nicht passiert, kann’s eigentlich nur gut werden. Dieser Band nimmt auf jeden Fall richtig Fahrt auf und macht wahnsinnig viel Spaß.
Definitive Leseempfehlung. Dran bleiben lohnt.
Dieses Buch hat mich sehr gefesselt. Am Anfang hat es alles aufgebaut und es wurde viele Sachen erklärt die unklar waren von den vorherigen Büchern. Aber die letzten ca. 200 Seiten waren Spannung pur und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Wiedereinmal ein sehr gutes Buch von den Sturmlichtchroniken.
Und wieder einmal hat Brandon Sanderson mit "Die Stürme des Zorns" ein Meisterwerk geschaffen. Die Spannung zieht sich in engere Kreise zusammen, es passieren überaus überraschende Wendungen und der Film im Kopf läuft über sämtliche Seiten hinweg perfekt ab.
Da es erst eins der "ersten" Bücher der Reihe ist, fragt man sich als Leser, was da noch kommen mag, nachdem so viel bereits in diesem Band passiert ist - es bleibt also spannend!
Man hat während des Lesens immer das Gefühl, nur langsam voran zu kommen und das nicht wirklich etwas geschieht. Wenn man nach Abschluss zurückblickt, war es dann doch eine Menge. Ein wenig langatmig an manchen Stellen aber das letzte Drittel reißt es definitiv raus.
Ich nehme mir immer vor, nach dem aktuellen Buch eine Pause von der Reihe zu machen und auf den letzten 200 Seiten haut einem Sanderson diese Idee komplett um die Ohren und man macht direkt weiter…
Meiner Meinung nach ist dieses Buch der bisher spannendste Teil der Reihe. Es fühlt sich so an als ob niemand sicher wäre. Das Ende macht so viel Lust auf mehr!
dieses buch ist wirklich die absolute perfektion :
das character development von allen, besonders kaladin und adolin ist bemerkenswert, die story baut immer wieder super auf den vorangegangenen teilen auf und jedes kleinste detail zahlt sich am ende aus!!
Oh Gott. Ja, das Ende des zweiten Bandes hat auf jeden Fall Fragen aufgeworfen, von denen ich froh bin, nicht 3 Jahre auf Antworten warten zu müssen. Puh! Gut, dass ich die Fortsetzung schon gekauft habe :D (Ich ignoriere mal die Tatsache, dass der vierte Band erst im Winter 2020 erscheinen wird.)
Mir hat auch diese Fortsetzung gefallen - so gut, dass ich kaum mit Lesen aufhören wollte. Es ist einfach ergreifend, den Charakteren bei ihren Schwierigkeiten beizustehen. Der Humor war sehr erfrischend, zwischen den sich anbahnenden Katastrophen.
Von denen gab es leider ziemlich viele, und dazwischen auch ein sehr langer Moment purer Angst um einen bestimmten Charakter. Aber auch wenn der zweite Band aufgeteilt war, waren die Vorausdeutungen noch effektiv (es hat auch geholfen, dass ich die Bücher direkt hintereinander gelesen habe).
Es war so spannend wie zuvor und obwohl die Figuren so viele Geheimnisse endlich aufklären konnten, ist mir immer noch so wenig klar. Ich will unbedingt schnell weiterlesen! Wie der dritte Band werden wird kann ich gerade nur erahnen und hoffen!
Viel bleibt mir nicht mehr zu sagen, da ich mich weigere, die zwei Teilbände als einzelne Bücher anzusehen und daher: Alles, was ich zum letzten Buch geschrieben habe, gilt noch, dem kann ich wenig hinzufügen. Nur das: Ich werde auf jeden Fall weiterlesen und dem Autor einen Schrein aufbauen und jeden Tag etwas Sturmlicht opfern, damit er schnell weiterschreibt!
Der Wahnsinn! Ein episches Buch! Unbeschreiblich schönes Wordbuilding, eine tolle Charakerentwicklung und eine Storyline, die mich immer wieder umgehauen hat, auch wenn ich sagen muss, dass ich manches schon geahnt habe.
Großartiges Buch!
Die Stürme des Zorns von Brandon Sanderson
Wir sind mittlerweile bei Teil 4 der Sturmlichtchroniken angekommen. Ubd ich bin immer noch begeistert von der Reihe.
Der Autor hat hier eine völlig neue Welt erschaffen und baut diese stetig weiter. Beim Hörbuch fehlt mir persönlich ab und an mal eine Landkarte. Denn mit wechselnden Perspektiven, wechselt auch gelegentlich der Ort. Neue Länder und Kontinente, in welchem wir völlig neue Völker und deren Riten kennen lernen.
Trotz, dass dies eine neue Welt ist hat sie doch auch Parallelen zu unserer. Nicht optisch, aber emotional. Das aufteilen von Menschen in unterschiedliche Kategorien. Die Hellaugen sind an der Macht, und wenn du dunkle Augen hast kannst du nie aufsteigen. Als ob die Augenfarbe etwas über den Menschen aussagt...
Auch die Parallelen zu unterschiedlichen Religionen ist interessant. Er prangert sehr subtil unterschiedliche Meinungen an, ohne diese direkt beim Namen zu nennen. I like 🖤