16. Juli
Rating:3

Ich bin seit jeher ein Fan der Wächter- Romane. Eigentlich war die Reihe für mich mit dem 6.Roman durch. Von den "neuen " hatte ich mich daher ferngehalten. Aber der Klappentext hatte mich dann doch gereizt. Er führt in UdSSR-Zeiten nach Sibirien. Dort spielen sich seltsame Sachen ab. So das Dunkle und Lichte zusammen arbeiten müssen. Bisweilen etwas verwirrend, aber es fügt sich alles zusammen. Fand ich gut. Übrigens ist es kein Muss aber von Vorteil, wenn man schon einen Roman der Reihe gelesen hat

Die Wächter – Nacht der Inquisition
Die Wächter – Nacht der Inquisitionby Sergej LukianenkoHeyne
21. Dez.
Rating:4

Der letzte Teil der Prequel-Reihe hat viele negative Rezensionen bekommen, sodass ich schon etwas nervös war, als ich als Buch begann. Doch es dauerte nicht lange und meine Zweifel wurden völlig zerstreut. Denn ich empfand die Geschichte weder als langweilig, noch als belanglos. Natürlich kommt es zu gewissen Längen, aber damit rechne ich bei solch umfangreichen Büchern sowieso. Vielleicht sind einfach der Handlungsort und die Figuren für viele Leser zu ungewohnt? Denn Lukianenko versetzt uns von der Grossstadt mitten in die Taiga. Da funktioniert natürlich alles ein wenig anders. Für mich bestand jedoch genau darin die grosse Faszination. Überhaupt macht Lukianenko in dieser Trilogie einiges anders als in den Hauptwerken und ja, mir gefällt das. Neue Orte entdecken, andere Sichtweisen kennenlernen. Auch die kleinen Hinweise auf das Original fand ich hier passend gestreut. Wobei ich bestimmt nicht alle Zusammenhänge entdeckt habe. Was etwas schade ist, und sich bei Lukianenko immer wieder zeigt, sind fehlende Charakterbeschreibungen. So arbeitet er zwar sehr in die Tiefe, aber viele Figuren konnte ich mir nur schwerlich plastisch vorstellen. Die vielen Namen und Übernamen, welche typisch russisch sind, haben dabei leider nicht geholfen. Schade, dass die Wächter-Bücher somit für mich abgeschlossen sind. Es war eine schöne Reise, die ich in vollen Zügen genossen habe. Sie haben mich durch viele Jahre und Lebenswandel begleitet und werden deshalb immer eine besondere Stellung für mich haben.

Die Wächter – Nacht der Inquisition
Die Wächter – Nacht der Inquisitionby Sergej LukianenkoHeyne
2. Dez.
Rating:1

"Foll das heiffen, Ihre Ffamanen geben Hafen einf auf die Löffel, wenn keine Haubentaucher durch die Luft fliegen, oder waf?!" Das Zitat macht auf den ersten Blick so richtig Sinn, ne? Auf den zweiten aber... auch nicht. Genau wie das ganze Buch. "Veflixt und in die Radieschen gestochen!", ich habe vor über 10 Jahren das erst Buch über diese Welt (Wächter der Nacht) in die Finger bekommen und es verschlungen und habe danach auch die Folgebände (und viele andere Bücher des Autors) geliebt. Lunanienko hat eine Welt erschaffen, die einfach nur großartig ist und dazu noch toll erzählt. Leider kann ich das über dieses Buch hier nicht sagen. Im Grunde hat es mit der Geschichte um Anton nichts mehr zu tun, das war ja schon ab Teil 7 so, aber hier gibt es absolut keine Ähnlichkeiten mehr und die Geschichte ist einfach nur Kraut und Rüben. Ich habe fast zwei Jahre gebraucht, um dieses Buch zu lesen und habe es auch nur beendet, weil ich mich durch die zweite Hälfte geprügelt habe, damit ich es endlich nicht mehr im Hinterkopf habe. Es ist wirklich sehr schade, dass diese großartige Reihe so aufhören muss. Ich kann nur empfehlen, Wächter der Nacht und Folgebände zu lesen, aber nach Die letzten Wächter aufzuhören. Danach geht es steil bergab (viele sagen, dass es nach den ersten drei Bänden schon so ist...). Und so muss ich leider tatsächlich einem Lukanienko nur einen Stern geben.

Die Wächter – Nacht der Inquisition
Die Wächter – Nacht der Inquisitionby Sergej LukianenkoHeyne