Toller zweiter Teil der Trilogie. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen!

Mitreißend und authentische Charaktere
Ein sehr gelungener Abschluss der Tearling-Triologie. Ein Buch, dass kaum aus der Hand zu legen ist, da die Geschichte um Neulondon und die Figuren so packend sind.
Bei diesem Buch handelt es sich um den Abschlussband einer Trilogie. Für alle, die die Vorgänger nicht kennen können Spoiler anfallen! Unsere Protagonistin, die Königin von Tearling Kelsea Glynn opfert sich für ihr Volk und gerät in die Hände der Roten Königin, dabei erfahren wir endlich wer sich hinter dieser Frau verbirgt. Viele Geheimnisse werden gelüftet, viele Reisen in die Vergangenheit werden unternommen und das Ende...ich hätte das nie kommen sehen. Der erste Teil der Reihe hatte mich damals richtig umgehauen und in einer langen Nacht, die bis zum Morgen ging hatte ich das Buch fertig gelesen. "Verbannt" hat genau das wieder bei mir ausgelöst! Erika Johansen knüpft nahtlos an das Ende vom zweiten Band an und viele alte Charaktere, als auch Neue tauchen auf. Der Fetch und Rowan Finn bekommen eine größere Rolle, wie auch weitere Personen aus der Vergangenheit. Die Geschichte von Tearling wird durch die Rückblicke in all ihren Zügen erzählt und wir erfahren, warum die Stadt so enden musste und was aus all den Reisenden und ihrem Traum wurde. Der ganze Roman an sich wird noch komplexer, als seine Vorgänger und ich bin begeistert davon, wie viele Geschehnisse hier verwoben wurden und wie tief das Schicksal von allen miteinander verbunden ist. Von Anfang an konnte mich die Autorin packen und dieses Mal gab es eine sehr gute Balance zwischen den Abschnitten über die jetzige Zeit und die über die Vergangenheit, in die Kelsea durch Visionen reist. Kelsea ist ein Charakter, der nicht perfekt ist. Sie hat sehr viel durchgemacht, leidet immer noch unter so manchen falschen Entscheidungen, verzweifelt oftmals an der Situation und ist einfach authentisch. Mir schien es manchmal, dass die Autorin gar keine Heldin schaffen wollte oder jemanden den alle lieben, sondern eine realistische, einfache Person mit Ecken und Kanten, die mit sich selber ringt. Alle ihre Charaktere und dazugehörigen Beschreibungen finde ich besonders gut gelungen, bis jetzt habe ich immer noch ein Bild im Kopf, als auch eine Stimme, wenn ich mir einen Namen ins Gedächtnis rufe. Der Abschluss der Reihe ist auf jeden Fall eins meiner Highlights aus 2017. Bis zum Schluss habe ich mitgefiebert mit den Charakteren und der Roman war voll mit Wendungen, aufgelösten Geheimnissen und packenden Momenten. Das Ende hat mich kurz ziemlich aus der Bahn geworfen und mit weit aufgerissenen Augen las ich die letzten Seiten. Wie konnte das passieren?
Habe die ganze Trilogie geliebt und bin traurig, dass es vorbei ist.
Ich fand die gesamte Trilogie ziemlich gut und lesenswert. Dieser dritte Band ist ein würdiger Abschluss, auch wenn ich finde, das die Autorin es sich am Ende ein klein wenig einfach gemacht hat. Und es irgendwie kitschig wurde, was nicht so richtig zum Rest der Geschichte passte. Ansonsten hab ich aber eigentlich nicht viel zu meckern. Mir gefiel vor allem das man Kelseas Veränderungen wirklich mit erlebt. Man merkt nach und nach wie die Ereignisse und ihre Aufgaben sie zu dem Menschen gemacht haben, der sie am Ende ist. Sie wird von einem passiven jungen Mädchen zu einer Frau, die selbst bestimmte Entscheidungen trifft. Die Verantwortung für ihre Handlungen übernimmt. "Verbannt" passt ehrlich gesagt als deutscher Titel nicht so wirklich. Es geht nicht um eine Verbannung, sondern um Kelseas Weg zurück nach Tearling um ihr Volk zu retten und das Königreich vor dem Untergang zu bewahren. Sie bleibt die eher sperrige Figur, die sie von Anfang an war. Aber es gefiel mir, das die Autorin die Handlung ganz auf sie fokussiert und weg geht von irgendwelchen romantischen Verwicklungen, die auch schon vorher nicht so ganz zur Geschichte gepasst hatten. Anderen Figuren hat sie meiner Meinung nach aber etwas zu wenig Raum gelassen. Der Fetch, den sie immer wieder so groß aufgebaut hat, kam wieder zu kurz. Schade, denn gerade seine Figur hatte meiner Meinung nach viel Potential. Das hat sie irgendwie verschwendet... Mir persönlich hat der Band aber insgesamt als Ende gut gefallen, wie gesagt, etwas weniger Pathos und Kitsch wäre besser gewesen. Alles in allem bin ich aber zufrieden und würde zumindest die Trilogie (es gibt nämlich noch ein Prequel, das ich aber ignorieren werde) jederzeit weiter empfehlen.
Nachdem einem starken ersten Teil konnte mich der zweite Teil nicht wirklich überzeugen. Deshalb lag der letzte Teil seit einer gefühlte Ewigkeit unbeendet in meinem Schrank. Doch dieses Jahr hab ich mich endlich aufgerappelt um einen Schlussstrich unter der Reihe zu ziehen. * Das Cover vom dritten Teil ist wie gewohnt sehr schön. Sowohl vom Motiv als auch von den Farben passt es sehr gut zu den beiden vorigen Bänden. * Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und macht wirklich Spaß zu lesen. Wie auch der vorherige Teil spielt das Buch in zwei Zeiten. Ein Teil spielt natürlich in Kelseas Zeit. Hier wird nahtlos an den zweiten Band angeschlossen. Kelsea hat sich, um ihr Land zu retten, in die Hände des Feindes begeben. Trotz alle ist ihr Land nicht außer Gefahr. Die Kirche will die Macht an sich reißen und das dunkle Wesen, dass Kelsea befreit hatte, treibt sein Unwesen. Auch in Mortmesne sieht es nicht besser auf, denn die Bevölkerung steht kurz vor einem Aufstand. Der zweite Zeitstrang spiel 15 Jahre nach der Überfahrt. Es geht um Katie, die von William Tear und einigen anderen heimlich im Kampf ausgebildet wird. Die Jahre nach der Überfahr waren hart und nach einigen Jahren des Friedens werden allmählich Stimmen laut, die gegen Tears Traum protestieren. Die Thematik hat mir wirklich gut gefallen, doch an der Umsetzung hat es meiner Meinung nach gemangelt. Die Autorin erzählt aus vielen verschiedenen Perspektiven, was alles etwas konfus wirken lässt. Einige Perspektiven waren, wie ich finde, überhaupt nicht nötig gewesen. Hätte man sie weggelassen, hätte sich an der Geschichte selbst nichts geändert. Die Perspektiven waren auch der Grund, warum die Geschichte lange gebraucht hat um Fahrt aufzunehmen oder einen roten Faden zu bekommen. Durch den ständigen Wechsel wurde man immer von einer Geschichte in die nächste gerissen. In der zweiten Hälfte des Buches werden die Abschnitte länger und bekommt man endlich einen roten Faden. Zwar stehen die einzelnen Abschnitte immer noch für sich, aber er bekommt langsam einen Zusammenhang. Richtig spannend wir es allerdings erst auf den letzten 150 Seiten, ab da geschieht alles Schlag auf Schlag, aber eine Lösung ist dennoch weit und breit nicht in Sicht und langsam hat mich wirklich Sorge beschlichen, wie die Autorin das Ganze retten möchte. Das Ende fand ich dann ziemlich enttäuschend. Anstatt sich das heroische Ende zu überlegen, dass die Reihe verdient hat, hat sich die Autorin der einfachsten und plumpsten Lösung bedient. * Weil das Buch allerdings toll geschrieben war und ich mich dennoch unterhalten gefühlt haben, bekommt das Buch von mir 3/5 Sterne.
diese Reihe ist definitiv eines meiner Jahreshighlights. So vielschichtig, spannend, komplex und überraschend. Ich liebe übrigens das Ende, denn es war zwar traurig aber auch konsequent. Na gut, ich habe auch gehofft, das es anders ausgeht, aber nachdem ich mich erholt habe, ist es das einzig logische.
Kelsea befindet sich in Gefangenschaft. Sie hat sich für ihr Volk geopfert und sitzt nun im Gefängnis der Roten Königin. Die Rote Königin will Kelseas Saphire haben, denn diese verfügen über mächtige Magie. In der Zwischenzeit versucht Mace Tearling als Regent zu beherrschen. Gemeinsam mit den anderen wollen sie natürlich Kelsea befreien, keine einfach Aufgabe. Aber Mace und sein Trupp geben ihr bestes. Endlich konnte ich den 3. und letzten Teil dieser Reihe lesen. Ich muss gestehen, dass ich anfangs ein paar Probleme mit den vielen Namen und Orten hatte, aber die Autorin wiederholt zum Glück einiges und man findet sich dann letztendlich doch sehr gut zurecht. Bereits den 2. Teil fand ich sehr ungewöhnlich, was im 3. Teil noch weiter fortgesetzt wird. Die Geschichte wird wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Kelsea ist zwar immer noch die Hauptfigur, aber viele andere Charaktere haben in der Zwischenzeit einen sehr großen Part eingenommen in der Handlung. Oft verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse, was mir sehr gut gefallen hat. Auch gibt es dieses Mal wieder einige Sprünge in der Zeit und wir erfahren wieder mehr über die Gründung von Tearling. Hier überrascht die Autorin wieder sehr. Das Ende hat mich auf jeden Fall sehr überrascht, mit so einem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet. Irgendwie ist mir das Ende fast schon zu offen. Ich würde jetzt einfach gerne wissen wie es mit Kelsea weiter geht. Für mich ist diese ungewöhnliche Reihe auf jeden Fall ein Highlight und ich vergebe die volle Punktzahl.
Ein guter Abschluss der Trilogie. Mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet und das kam irgendwie plötzlich... Aber dennoch mochte ich das Buch, auch wenn ich es nicht mehr ganz so stark fand wie Band 2.
Nun ist es vorbei. Auf den Abschlussband der Die Königin der Schatten Reihe habe ich mich sehr gefreut. Nach Band 2 waren noch einige Geheimnisse zu entdecken und ein Krieg war gerade so abgewendet. So war vieles noch ungewiss, besonders durch Kelseas Mutiges oder auch Leichtsinniges verhalten. Ich finde es immer schwer eine Reihe zu beenden, sich von den Charakteren zu verabschieden und vielleicht bin ich deswegen auch etwas verhalten, was die Bewertung dieses Bandes angeht. Ich kann mich nicht so recht entscheiden, ob ich das Ende bzw. den Verlauf der Handlung mag oder nicht. Das Buch startet gleich nach den Geschehnissen in Band 2. Nach 12 Monaten Pause waren mir diese nicht mehr so vertraut. Zum Glück gibt es bei Sandra ( Hörnchens Büchernest) einen Reisebericht zu Band 2 Verflucht. Ohne diesen hätte ich wohl Probleme gehabt, wieder in die Handlung zu finden. Da diese doch recht komplex ist und es eigne Handlungsstränge gibt. Fesseln konnte mich Erika Johansen schon gleich zu Beginn wieder. Die 600 Seiten habe ich dem Buch kaum angemerkt, sondern es in kurzer Zeit verschlungen. Nach und nach werden die Geheimnisse gelüftet. Man erfährt endlich, was es mit Row Finn und dem Fetch auf sich hat. Ein Vaterschaftsgeheimnis wird aufgedeckt und ein anderes entsteht. Aber keine Sorge, ich verrate nichts. Kelsea wandert immer wieder in die Vergangenheit, teilweise auch für Länge Zeit. Hier hätte ich gerne mehr von der Gegenwart gelesen und nicht so viel von den Anfängen von Tear. Klar diese Kapitel waren wichtig für die Handlung und auch für die Charakter Zeichnung / Entwicklung. Vielleicht lag es daran, dass ich Katie nicht so sehr mochte wie Kelsea. Und ich die anderen Charaktere in der Gegenwart einfach lieb gewonnen habe und mehr von ihnen lesen wollte. Denn wie auch schon in den Vorgängern, haben mir die Nebencharaktere sehr gut gefallen. Es gibt zwar so einige, die eine Rolle spielen und ein kleines Verzeichnis zum Auffrischen wäre vielleicht nicht schlecht gewesen. Aber durch ihre Einzigartigkeit kommen die Erinnerungen schnell wieder. Besonders gefallen hat mir, dass niemand weiß oder schwarz ist. Keiner ist ein Übermensch und niemand wirklich böse. Zumindest hatte ich teilweise Mitleid mit den Bösen und habe sie ein Stück weit auch verstanden. Bis auf das zulange verweilen in der Vergangenheit hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Spannung wurde fast konstant gehalten und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Doch ich muss noch etwas zum Ende schreiben, keine Sorge ich verrate nichts. Aber irgendwie hat das Ende dann noch meine Meinung über das Buch beeinflusst. Ich weiß einfach nicht, ob ich es gut finden soll. Es hat mich etwas rastlos und traurig zurückgelassen. Die Idee hinter der Geschichte finde ich nach wie vor toll. Der Wechsel zwischen Utopie und Dystopie. Die Frage, können Menschen überhaupt friedlich zusammenleben und wenn ja, wie lange. Eingepackt in eine Fantasy Welt, in der die Magie nicht zu kurz kommt. Fazit: Ein Abschluss, der so einige Geheimnisse lüftet und mich nicht nur einmal überrascht hat. Die Spannung wird gut gehalten, bis auf einen kleinen Hänger in der Vergangenheit und die 600 Seiten fliegen nur so dahin. Trotzdem lässt der Abschlussband einen bitteren Beigeschmack bei mir zurück. Mit dem Ende kann ich mich nicht so anfreunden und Abschied nehmen mag ich eigentlich auch noch nicht.
Ich mochte das Buch sehr gerne. Ich liebe es, wenn sich Stück für Stück ein Bild aus Vergangenheit und Gegenwart ergibt. Das Ende war so anders als ich erwartet habe. Auch wenn ich mir eine andere Endsituation für unsere Königin gewünscht hätte, verleiht es dem Buch doch einen epischen Touch. Direkt nach dem Lesen erscheint es mir als die einzig logische Erklärung. Ich mochte die Reihe sehr gern und ich hoffe die Verfilmung kommt irgendwann (mit Emma Watson!!). Und irgendwann werde ich diese Reihe bestimmt wieder lesen! ♡










