Tolles Finale der Trilogie. Aber das Ende! Ich verrate nichts...
Am Anfang ist es mir wirklich unheimlich schwer gefallen, in das Buch hineinzukommen. Ab dem 2. drittel konnte ich das Buch allerdings nicht mehr aus der Hand legen und finde die Entwicklung der Geschichte wirklich super! Ich freue mich schon wahnsinnig auf den dritten Band und bin unheimlich froh, diesen bereits in meinem Regal stehen zu haben!
Ich finde diese Reihe wirklich grandios und die Story überrascht mich immer wieder. Ich liebe die Protagonistin und habe selten so mitgefühlt und gebangt.
Nachdem Kelsea die Menschlieferungen nach Mort eingestellt hat, droht Tearling ein Krieg. Die Rote Königin macht mobil und schickt ihre Armee aus. Kelsea versucht dem entgegen zu wirken, nur sind ihre Mittel begrenzt und ihre Armee wesentlich kleiner. In der Zwischenzeit kommt Kelsea hinter das Geheimnis von Tearling und versucht diese Informationen gegen die Rote Königin einzusetzen. Ich muss gestehen, dass ich am Anfang so meine Schwierigkeiten mit den vielen Namen und Personen hatte, an alle konnte ich mich nicht mehr erinnern. Auch lässt die Autorin ihre Geschichte oft aus der Sicht von Nebencharakteren erzählen, die für die eigentlich Handlung weniger von Bedeutung sind. Ein Glossar wäre hier hilfreich gewesen. Nachdem ich dann aber dies Anfangsschwierigkeiten überwunden hatte, konnte mich auch der 2 .Teil wieder begeistern. Die Handlung schließt nahtlos an Teil 2 an, der Krieg zwischen Mort und Tearling steht kurz bevor und Kelsea muss sich den verschiedenen Fraktionen ihres Hofes auseinander setzen. Kelsea hat zum 1. Teil eine unheimliche Wandlung durchgemacht. Zwar ist sie immer noch sehr impulsiv und handelt erst bevor sie nachdenkt, aber sie nutzt mittlerweile die Macht der Steine von Tear, was einige Veränderungen mit sich gebracht hat. Wir erfahren in diesem Teil sehr viel über die Geschichte von Tear und wie es dazu kommen konnte, dass so eine moderne Zivilisation zu Grunde gehen konnte. Bereits im ersten Teil wurde ja angedeutet, dass dies passiert ist und die Autorin hat mich auf jeden Fall sehr überrascht. Man kann das Buch jetzt gar nicht mehr in den Bereich High Fantasy einordnen, die Autorin mischt hier direkt mehrere Genre, was mir sehr gut gefallen hat. Auch sonst werden einige Geheimnisse gelüftet, aber viele Dinge sind immer noch ein Rätsel. Insgesamt konnte mich dieser Teil wieder sehr begeistern und ich vergebe die volle Punktzahl.
So fand ich es Die Vorfreude auf diesen zweiten Band war sehr groß bei mir. Band 1 begann zwar etwas schleppend, hat sich aber im Laufe ordentlich entwickelt und neugierig gemacht, wie es weiter geht. Da allerdings die Lektüre vom ersten Teil schon eine Weile her war, hatte ich so meine Bedenken, wieder gut in die Geschichte rein zu kommen, da sie doch recht komplex ist. Anfangs hatte ich tatsächlich ein paar Probleme, mich wieder in Tearling zurecht zu finden und auch viele Personen sind mir im Laufe der Zeit wieder entfallen. Da hätte ich mir ein kleines Glossar gewünscht, das noch einmal einen kleinen Überblick liefert. Als ich dann aber erstmal so richtig in die Geschichte vertieft war, kamen auch viele Erinnerungen zurück und das Buch entwickelte sich in eine sehr überraschende und spannende Richtung, die vieles wieder wettgemacht hat. Es kommt ein neuer Handlungsstrang hinzu, über den ich echt gestaunt und den ich nach anfänglicher Skepsis wirklich zu schätzen gelernt habe. Um was es sich handelt, müsst ihr natürlich selbst heraus finden, aber für mich hat es wunderbar in die Geschichte gepasst und war schnell mein absolutes Highlight an dem Buch. Viele Geheimnisse aus der Vergangenheit werden gelüftet und haben noch einmal einen frischen Wind in die Geschichte gebracht. Unsere Heldin Kelsea hat nach den Geschehnissen aus Band 1 den Thron in Neulondon inne und versucht ihrem Volk eine gute Königin zu sein und den Einmarsch der Mortarmee zu verhindern. Doch in ihr gehen auch Veränderungen vor. Sie bekommt immer mehr Zugang zu Magie und das sehr menschlich und normal wirkende Mädchen aus Band 1, bekommt auf einmal etwas nahezu Übernatürliches. Wie sie sich verändert hat im Laufe des Buches, mochte ich nicht so. Auf der einen Seite habe ich sie für ihre Stärke gefeiert, auf der anderen Seite war sie mir dann aber oft schon zu brutal. Zum Ende hat zwar alles wieder Sinn ergeben, allerdings mochte ich die 'normalere' Kelsea irgendwie lieber. Ganz besonders geglänzt haben aber bestimmte Nebenfiguren für mich, die ich in mein Herz geschlossen habe. Wie den Gefängniswärter Ewen oder Pater Tyler, die mir sehr sympathisch waren. Nicht zuletzt war der Schreibstil auch wieder ein Genuss. Sehr flüssig zu lesen, aber doch mit einer gewissen Raffinesse und Wortgewandtheit. Das Ende war recht geschlossen wie ich fand, allerdings gibt es auch noch ein paar offene Fragen. Ich bin gespannt, was die Autorin sich für den letzten Band ausgedacht hat und hoffe, dass wir nicht allzu lange auf ihn warten müssen. Fazit Eine richtig gut gelungene Fortsetzung, die mir sogar noch viel besser gefallen hat, als der 1. Band. So viele Überraschungen und spannende Handlungsstränge hätte ich bei einem 2. Band gar nicht erwartet. Ich bin also positiv überrascht und wirklich begeistert vom Fortlauf der Geschichte. Auch wenn ich mir für Kelsea manchmal eine etwas andere Entwicklung gewünscht hätte, hat es mich wirklich mitreißen können. Ich kann euch diese Reihe wirklich ans Herz legen. 4,5 Sterne von mir
"Die Königin der Schatten" hat schon mit dem ersten Band richtiges Schmökerpotential bewiesen. Erika Johansen bot ein Genremix par excellence, facettenreiche Charaktere und ganz viel Spannung und Intrigen. So war es kein Wunder, dass ich mich riesig auf die Fortsetzung freute. Kaum mit lesen begonnen, durfte ich feststellen, dass "Verflucht" seinem Vorgänger in nichts nachstand. Im Gegenteil: die Autorin wob noch einen zweiten Zeit- und Handlungsstrang ein. So werden bei Kelsea in Tearling weiterhin Intrigen gesponnen, politische Diskussionen geführt und die Armeen rüsten sich zum Kampf. Kelsea selber ist immer noch eine starke Protagonistin. Sie ist enthusiastisch und alles andere als auf den Mund gefallen. Durch das tragen der Juwelen verändert sie sich jedoch nach und nach. Äusserlich wird sie zwar immer schöner, doch in ihrem Innern wird es immer dunkler, sie wird immer mehr von Zweifeln geplagt. So wird man von ihren Gedankengeängen und Handlungen ab und zu negativ überrascht, was jedoch sehr spannend mitzuverfolgen ist. Immer wieder hat sie auch Visionen von einer gewissen Lily. Diese Lily Mayhew lebt in Manhatten und zwar noch in der alten Zeit vor der grossen Überfahrt. "Die Königin der Schatten" ist zwar in erster Linie im High Fantasy angesiedelt, doch dadurch, dass die Geschichte in der Zukunft spielt, gibt ihr Erika Johansen zusätzlich noch dystopische Züge. Und nun erfährt man endlich, was es mit dieser Überfahrt, von der schon im ersten Band die Rede war, auf sich hat, wie die alte Welt aussah. Gerade die Charaktere sind es oft, die eine Geschichte ausmachen. Und diese hat Erika Johansen klasse skizziert und weiterentwickelt. Gerade dass die meisten ihre Ecken und Kanten, aber auch Schwächen haben, machen sie so sympathisch und authentisch. Und durch die unterschiedlichen Perspektiven lernt man die Personen zum einen besser kennen und zum anderen bekommt man einen tollen Überblick über das grosse Ganze. Der Schreibstil ist auf der einen Seite sehr angenehm und flüssig zu lesen, auf der anderen Seite mitreissend und bildgewaltig. Zwar brauchte ich zu Beginn etwas Zeit, um mich an die beiden Handlungsstränge und an Lily zu gewöhnen, doch danach entfaltete sich der gleiche Lesesog, den ich schon vom ersten Teil her kannte und liebte. Nur gut, dass "Verflucht" über 600 Seiten hat, sonst wäre der Schmökerspass viel zu schnell vorbei gewesen. Und so freue ich mich schon riesig auf die Fortsetzung, denn wer einen solch fesselnden und überzeugenden Mittelteil schreiben kann, legt bestimmt ein fulminantes Finale hin. Fazit: mitreissend, facettenreich, atemberaubend "Die Königin der Schatten. Verflucht" steht definitiv nicht im Schatten seines Vorgängers. Die Charaktere werden authentisch und konsequent weiterentwickelt, ein neuer Handlungsstrang gekonnt eingewoben, Intrigen gesponnen und Kämpfe ausgetragen. Erika Johansen bietet 1A Schmökerstoff, den man nicht mehr so schnell aus der Hand legt. Lesespass pur!
Band 1 habe ich damals förmlich verschlungen und war begeistert. Deswegen habe ich auch sehnsüchtig auf seinen Nachfolger gewartet und die Erwartungen waren hoch. Doch ich wurde nicht enttäuscht. Der Einstieg fiel mir zuerst nicht so leicht. Es gibt kein Personenverzeichnis. Sodass ich leichte Probleme hatte, mich zu erinnern, was alles in Band 1 geschah und wer wer ist. Doch nach ein paar Seiten war ich wieder voll in der Geschichte. Diese empfand ich als sehr fesselnd, ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin schafft es eine Welt zu konstituieren, in der ich völlig abtauchen konnte. Diese Mischung aus Dystopie und Fantasywelt hat mir sehr gefallen und ist auch etwas Besonderes. Doch war ich erschrocken, wie brutal es in Erika Johansens Werk zu geht. Ich würde nicht sagen, dass es schlimmer als im Vorgänger ist. Doch habe ich es wohl vergessen. Bei einer Szene musste ich das Buch kurz beiseitelegen um das Geschehene erst mal zu verdauen. Dieses Mal wird in zwei unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. In der Gegenwart begleiten wir wieder zum größten Teil Kelsea aber auch Pater Tyler, den Gefängniswärter Ewen und noch andere Nebencharaktere. Besonders interessant fand ich wieder die Kapitel aus der Sicht der Roten Königin. In der Vergangenheit befinden wir uns in der Zeit vor der Überfahrt und begleiten Lily. Da man in Band eins kaum etwas über die Vergangenheit erfahren hat, waren diese Ausflüge sehr informativ. Dem Leser werden in Band 2 so einige Dinge offengelegt. Doch es bleiben noch genug Geheimnis vorhanden um die Vorfreude auf Band 3 zu erhöhen. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie sich einige Dinge noch entwickeln werden. Die Charaktere sind schön vielseitig und bewegen sich in verschiedenen Grauabstufungen. Ich mag es, wenn nicht diese typischen weiß und schwarz Protagonisten vorhanden sind. Selbst die augenscheinlich Bösen werden doch so weit verständlich dargestellt. Kelsea, die Hauptprotagonistin mag ich sehr gerne. Sie ist ein sehr starker Charakter, mit ganz vielen Ecken und Kanten. Gefängniswärter Ewen hat sich mit seiner Art auch in mein Herz geschlichen, was ihm an IQ Punkten fehlt macht er mit Herz wieder weg. Fazit: Ganz klar eine Leseempfehlung. Hier gibt es Charaktere mit Ecken und Kanten, eine spannende und stimmige Story. Noch dazu jede Menge Intrigen und Geheimnisse. Ich brauche dringend Band 3.
Oh mein Gott. Ich habe ja bereits den ersten Teil wirklich sehr gemocht. Dieser hat von mir letztes Jahr vier Sterne bekommen, eine wirklich ordentliche Bewertung. Doch dieses Buch hier hat für mich das alles noch in den Schatten gestellt. Das Buch ist ein Klopper, das lässt sich gar nicht anders sagen. Mit 600 Seiten und dickem Papier ist das Buch wirklich schwer und man denkt sich am Anfang: „Wird es wirklich auf 600 Seiten spannend sein? Wird es streckenweise vielleicht nicht doch etwas langweilig sein?“ Ich konnte dieses Buch nicht mehr weglegen. Ich habe dieses Buch innerhalb von 3 1/2 Tagen gelesen, was bei 600 Seiten doch eine nicht unbeachtliche Zahl ist. Das Buch war spannend und mir gefiel die Handlung, welche in der Vergangenheit vor der Überfahrt spielt sehr gut. Ich kann mir aber vorstellen, dass es Personen gibt, die mit dieser Entwicklung so gar nichts anfangen können. Ich fand sie passend, spannend und sehr gut in die eigentliche Geschichte in Tearling eingewoben. Was man aber ganz sicher wissen muss bevor man weiterliest: Es entwickelt sich definitiv mehr in Richtung Dystopie als in Richtung Fantasy, was man meiner Meinung nach im ersten Band noch nicht wirklich hat wissen können. Wer also ein reines Fantasy-Epos, welches in einer Mittelalterwelt spielt sucht, wird spätestens im zweiten Band enttäuscht werden. Ich fand es wie schon gesagt grossartig, teilweise recht brutal, aber wirklich gut gemacht und etwas anderes. Ich freue mich auf den dritten Band und kann es kaum erwarten!
4,5 Sterne ❤️ Ich habe am Anfang etwas gebraucht um wieder in die Geschichte reinzukommen, da ich den ersten Band vor einem Jahr gelesen habe & es hier nahtlos an das Ende von Band 1 anknüpft. Mein Tipp also: Die Bücher am besten relativ zeitnah lesen 😅 Nichtsdestotrotz fand ich es toll 😍 Es gibt eine neue Perspektive die ich zu Beginn etwas verwirrend, dann jedoch super spannend fand. Die bereits bekannten Charaktere entwickeln & verändern sich. Es gibt auch einige Protagonisten die ich super interessant finde & über die ich endlich mehr erfahren habe 👍🏻 Alles in allem war es eine fantastische Geschichte, die ich sehr gern gelesen habe und jetzt freue ich mich auf Band 3 🙏🏻
3.5 stars actually. I wish I could give more but the plot of this was simply all over the place. Johansen managed to write a genre bending piece of fiction. Unfortunately it reads like she didn't have enough time to work out all the details. Full review to come.
What a ride. This book...the whole plot was so different then I expected. Nothing played out how I imagined it and I can say that I'm really surprised. I was pretty confused in the beginning when Lily was introduced that I actually thought my e-reader is broken and showing me a different book. I think Erika made a brave choice in writing the story the way she did. I liked the story but I also had a few problems with it (e.g Kelseas personality change, the absent of The Fetch, The Dark Thing, the Red Queens secret). I still don't grasp the bigger meaning of it but I hope the last installment will enlighten me. I'm excited to start reading the last one and I hope it won't dissapoint me.
A german Review: In „The Invasion of the Tearling“ muss sich Kelsea der Armee von Mortmesne entgegenstellen, denn die Red Queen steht buchstäblich vor den Toren von New London. Um diesen Krieg gewinnen zu können, reist Kalsea mehr oder minder unabsichtlich in die Vergangenheit und durchlebt die Übersiedlung (zu englisch „Crossing“) als Lily, eine wohlhabende Frau, die vor der Entstehung des Landes Tearling lebte. Mit ihrer Hilfe lernt Kalsea die Geheimnisse ihrer Feinde kennen und versucht die Bedrohung aufzuhalten. Rezension: Dieser Roman wird vor allem durch die Unvorhersehbarkeit der Handlung zu etwas Epischem. Kalseas Entscheidungen werden immer ungewöhnlicher und man fragt sich oftmals, ob das noch eben jene Person ist, die man im ersten Buch kennengelernt hat. Sie wächst an ihren Aufgaben, aber liebäugelt auch mit dem Bösen, in welchen Situationen beim Leser Zweifel aufkommen, ob man sich auch so entschieden hätte etc. Sie ist in diesem Roman eine sehr ambivalente Protagonistin und ich weiß nicht, ob sie mir sympathisch ist, oder nicht. Im Gegensatz zu ihr hat mich Lily sehr beeindruckt. Sowohl ihre Geschichte als auch ihr Charakter sind für mich ein großer Pluspunkt und tragen die Handlung des Romans. Das sogenannte Pre-Crossing-Amerika in dem sie lebt ist faszinierend aufgebaut und häufig interessanter als alles, was Kalsea erlebt. Als weitere wichtige Figur hat sich Pen ergeben, was ich im vorherigen Band nie für möglich gehalten hätte. Es ist wirklich traurig, dass er gerade Kalsea mag, da sie ihn meines Erachtens nur benutzt. Ich hoffe, dass diese Beziehung sich weiterentwickelt und etwas kitschiger wird. Zusammengefasst ist „The Invasion of the Tearling“ ein toller High Fantasyroman, der sich mit seinem Vorgänger messen kann.












