
Zu viel Politik, zu viele Namen und ein Tod, der nie hätte passieren dürfen…
Ich habe die ersten 4 Bände verschlungen und halte besonders den ersten Band für eines der besten Fantasy Bücher aller Zeiten! Die Welt, die Dämonen und auch die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet und ich hoffe immer noch sehr, dass es bald zu einer Verfilmung kommt. Ab dem zweiten Buch kam dann das Wüstenvolk immer mehr in den Fokus und tatsächlich sind deren Politik System und einzelne Protagonisten sehr interessant! Ab dem dritten Band kamen dann aber immer mehr Namen und Namen dazu und Verschwörungen über Verschwörungen und die Story begann sich in unendlich vielen Dialogen und langen Rückblenden zu verlieren. Jetzt beim fünften Band musste ich tatsächlich kämpfen um dran zu bleiben. Mir ist der Fokus auf die Krasianer viel zu gewichtig, deren Handeln und Denken überwiegend unsympathisch und mittlerweile bin ich der Meinung, die Handlung „der Tätowierte Mann gegen die Dämonen“ hätte mit deutlich weniger Krasianischer Beteiligung und mehr Action in insgesamt 4 Büchern sehr ordentlich zu Ende gebracht werden können… Es gibt aber auch bei diesem Buch Momente/ganze Kapitel, die einen nicht mehr loslassen und eine enorme Spannung aufbauen…bis es dann leider wieder um den dritten Sohn eines vierten Cousins des Erlösers geht, der nach der Macht strebt und Ränke schmiedet.. Ich denke aber, wer bei Game of Thrones vor allem wegen Haus Lennister und ihren Intrigen vorbeigeschaut hat, wird meine Rezi nicht nachvollziehen können und 5 Sterne geben. Was mich persönlich aber am meisten gestört hat: Ich mag es wirklich, wenn ein Autor einen Helden unerwartet den Heldentod sterben lässt…oder auch erwarteter Weise…ich bin auch nicht der Meinung, dass es per se einer Geschichte schadet wenn nach 4 Bänden eine wichtige Figur wegbricht…aber manchmal „passt“ es einfach nicht, oder der Verlust wird nicht adäquat ersetzt….und nach dem Tod von (ich Spoiler natürlich nicht 🤪) …… hatte ich jetzt bei diesem Buch 656 Seiten Zeit um festzustellen: Die Person hätte nicht sterben sollen, da eine zu deutliche Lücke klafft seit dem Ende des vierten Buches! Trotzdem werde ich die Saga zu Ende lesen- in stiller Hoffnung, dass es wieder aufwärts geht!














