„Jeder Mensch, dem wir begegnen, hat Einfluss auf unser Leben. Manche mehr, manche weniger, und bei einigen versteht man erst, wie tief der Einfluss reicht, wenn man die Auswirkungen sehen kann. Wenn man auch nach Jahren noch immer alles weiß und sie einfach nicht vergessen kann.“ ✒️📖
Das war mein erster True Fiction Roman. 🫀
Dadurch, dass die Erfahrungen der Protagonistin auf einer echten Person basieren, hat sich vieles total authentisch angefühlt. Während des Lesens hatte ich immer wieder dieses Bewusstsein, dass hinter den Gefühlen, Gedanken und Erlebnissen echte Erfahrungen stehen. 🖤📚
Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. 💌☁️ Viele Passagen waren wirklich schön geschrieben und ich fand die Geschichte einfach süß. Nicht überdramatisch oder komplett herzzerreißend, sondern eher ruhig und gefühlvoll. Auch die Idee mit den Polaroids mochte ich total. 📷🌅
Aber mir hat zwischendurch ein bisschen Spannung gefehlt. Die Geschichte ist schön aber sie war für mich nicht unbedingt super besonders. Es gab keinen riesigen Plot, keine krassen Wendungen oder Momente, die mich komplett umgehauen haben. Teilweise hatte ich deshalb das Gefühl, dass die Handlung einfach ruhig vor sich hinläuft. Das war zwar angenehm zu lesen, aber manchmal hätte ich mir etwas mehr Dynamik oder emotionale Highlights gewünscht.🌙☕
Eine schöne Geschichte mit nicht ganz optimaler Umsetzung. All die dezenten Anspielungen auf Taylor Swift haben mir natürlich besonders gefallen 🩵🩵
Tara & Finn gefallen mir sehr gut, die beiden wirken sehr echt und daher fühlte ich mich ihnen auch direkt Verbunden.
Besonders in Finn konnte ich mich gut hineinversetzen, da ich wie er auch an Depressionen leide. Also sind Gedanken wie:
“Für eine Nachricht hättest du die Zeit schon gehabt.”
“Ja, aber nicht die Kraft”
mir leider nicht fremd. Ab einem Gewissen Punkt ging es mir mit den beiden irgendwie zu schnell, was ich sehr schade gefunden habe.
Was mich jedoch am meisten gestört hat, waren sie unzähligen Rückblicke in die Vergangenheit. Die Kapitel sind sehr kurz, daher blieben Emotionen so oder so auf der Strecke wenn wir dann nach einem Emotionalen Moment noch in die Vergangenheit gereist sind und es hier leider um etwas ganz anderes ging..
Immer wieder hab ich etwas den Faden verloren und fand es schade, das auch die vorhandenen Emotionen nicht aufgebaut wurde. Zum ende des Buches habe ich die Rückblicke oft überflogen, um besser in der Geschichte bleoben zu können.
Eine schöne Geschichte um zwei wirklich sympathische Menschen
“Fuck, diese Frau verdient die gesamte Welt. Und ich bin nur ein armer Hofnaer, der nichts weiter zu verschenken hat als sein Herz”
🩵🩵🩵🩵
Durch meine eigene Skoliose konnte ich Tara und ihre Gedanken unglaublich gut verstehen. Sehr emotionales Buch!!
13 Polaroids of Us hat mich emotional total mitgenommen. Besonders Tara konnte ich unglaublich gut verstehen, weil ihre Gedanken und Unsicherheiten durch die Skoliose so echt und nachvollziehbar beschrieben wurden. Dadurch hat sich die Geschichte für mich noch persönlicher angefühlt.
Auch die Beziehung zwischen Tara und Finn war wunderschön geschrieben. Zwischen den beiden gab es viele emotionale, aber auch lustige Momente, die das Buch trotz der ernsteren Themen leichter gemacht haben. Vor allem die Wendung rund um die Hochzeit am Ende fand ich richtig gut und überraschend.
Der Schreibstil war super angenehm und das Buch hatte einfach eine besondere Atmosphäre. Für mich definitiv ein traumhaftes Buch und ein absolutes Highlight.
Die Story von Tascha hat Justine in 13 Polaroids of Us so gut umgesetzt. Ich finde habe die Entwicklung von Tara und Finn so sehr geliebt, sie sind über sich hinausgewachsen und haben immer an sich geglaubt. Tara und Finn sind aber auch Seconde Chance und Hate to Lovers. Beide werden angagiert auf einer Hochzeit für eine Influencerin zu Fotographieren resp. Zu Filmen, ein Hacken hat das ganze, es muss ein Paar sein, der diesen Auftrag übernimmt. Beide sind auf den Job angewiesen und werden sich zusammen raufen und alles geben. Dabei wie könnte es anders sein, knistert es gewaltig. Beide haben ihre Vergangenheit, mit chronischen Krankheiten, Mobbing und schwere Familienverhältnisse, doch genau das macht dieses Fake-Date wiederum so echt-natürlich.
„13 Polaroids of us“ basiert auf der wahren Geschichte von Tascha. In dem Buch begleiten wir Tara und Finn, die sich schon aus der Schulzeit kennen und sich dann bei einer Influencerhochzeit wieder treffen. Damit sie beide den Job, als Fotografin und Videografen bekommen, geben sie vor ein Paar zu sein.
Für beide ist das nicht leicht, denn mit der Zeit kommen alte Gefühle wieder und auch die Frage, warum Finn von heute auf morgen einfach verschwunden ist.
Die Geschichte springt immer wieder zwischen jetzt und damals und so bekommt man ein sehr guten Einblick in die Vergangenheit der beiden und auch gerade in die Krankengeschichte von Tara, die einen Herzfehler und Skoliose hat. Die Dynamik zwischen den beiden ist anfangs noch geprägt von „Hass“ und ganz vielen Fragen, aber je mehr Zeit sie mit einander verbringen desto entspannter werden sie im Umgang miteinander.
Die Geschichte war so schön und bewegend! Gerade die Rückblenden waren schwer zu lesen, da gerade von den Lehrkräften kein Verständnis für Taras Erkrankung kam.
Auch der Schreibstil ist wirklich wunderschön!
Das Buch ist eine absolute Leseempfehlung! ✨
Mega schöne Geschichte, super nah am Leben geschrieben. Ich bin total begeistert und musste so oft mit schmunzeln und mir ein Tränchen verdrücken. Ich habe so mit den Charakteren mit gefühlt und fand es richtig toll.
Eine Romance, die unter die Haut geht – emotional, ehrlich und mit echtem Herzschlag. Eines der besten Bücher meines Les
Wenn aus einer Fake-Beziehung etwas Echtes wird
Tara hat ihre große Chance: Sie soll die Hochzeit eines Influencer-Paares fotografieren – ein Auftrag, der ihre Karriere als Fotografin endlich nach vorne bringen könnte. Aber dann steht beim ersten Termin ausgerechnet Finn vor ihr. Finn, der ihr vor sieben Jahren das Herz gebrochen hat. Und um den Job nicht zu verlieren, soll sie mit ihm eine Fake-Beziehung eingehen. Während sich Tara durch zwei Wochen voller falscher Lächeln und alter Gefühle kämpft, holt sie ihre Vergangenheit ein: das Mobbing in der Schulzeit, das ständige Gefühl, nicht dazuzugehören, und die Frage, was wirklich zwischen ihr und Finn damals passiert ist.
Was als klassische Romcom-Premise beginnt, entwickelt sich zu einer Geschichte über Selbstwert, Heilung und die Kraft, die eigene Geschichte neu zu schreiben. Das Besondere: Der Roman basiert auf der echten Geschichte von Tascha, einer jungen Frau mit Herzfehler, die ihre Erlebnisse mit Justine Pust im Rahmen des heartlines-Projekts geteilt hat. True Fiction at its best.
Justine Pust schreibt mit so viel Empathie, dass es manchmal wehtut. Ihre Sätze sind klar, oft poetisch, und immer auf den Punkt. Besonders die inneren Monologe von Tara sind so dicht und glaubwürdig, dass man bei jedem zweiten Absatz nickt und denkt: Ja, genau so fühlt sich das an. Der Wechsel zwischen den emotional schweren Rückblicken in die Schulzeit und den leichteren, oft witzigen Romance-Szenen in der Gegenwart ist großartig austariert. Pust schafft, was im Genre selten gelingt: eine Liebesgeschichte zu erzählen, die nicht oberflächlich bleibt, ohne dabei je belehrend zu werden.
Tara ist eine der echtesten Hauptfiguren, die ich seit Langem gelesen habe. Klug, sensibel, manchmal zu hart zu sich selbst – ihre Verletzungen aus der Schulzeit sind so glaubwürdig gezeichnet, weil sie eben nicht erfunden sind. Wer Mobbing erlebt hat, wird sich in Taras Selbstgesprächen wiedererkennen. Wer es nicht erlebt hat, bekommt hier eine Tür ins Verstehen. Finn ist genau die Art Love Interest, die ich liebe: kein perfekter Hero, kein toxischer Bad Boy, sondern ein Mensch, der Fehler gemacht hat und versucht, das Richtige zu tun. Seine langsame Annäherung an Tara, sein Umgang mit dem, was zwischen ihnen lag – das ist alles glaubwürdig, sensibel und zum Verlieben.
Hier hebt sich das Buch von 90 Prozent der New-Adult-Romances ab: Pust nimmt sich Mobbing, chronische Krankheit, Selbstwert und mentale Gesundheit als Themen vor, und das nicht als Aufhänger, sondern als ehrlich verhandelten Kern der Geschichte. Was ich besonders stark finde: Es wird nichts romantisiert. Mobbing wird nicht als „die Phase, die einen stark gemacht hat“ verkauft. Krankheit wird nicht zum bloßen Plot-Trick. Und doch ist das Buch nie schwerverdaulich. Es trägt seine Themen mit Würde, ohne den Leseflow zu verlieren.
Trotz 416 Seiten zieht sich nichts. Das Setting der Hochzeitslocation, die zugespitzte Zeitvorgabe der zwei Wochen Fake-Beziehung und die parallel laufenden Rückblicke ergeben eine Erzählstruktur, die einen Sog erzeugt, ohne dass man das Tempo bemerkt. Jedes Kapitel öffnet eine neue Frage oder Erinnerung, jedes will man unbedingt zu Ende lesen. Das Ende ist befriedigend, ohne kitschig zu sein – genau die Art Auflösung, die man dieser Geschichte und den Figuren wünscht.
Was das Buch zusätzlich besonders macht: das True-Fiction-Konzept. Das heartlines-Projekt gibt jungen Menschen Raum, ihre Erfahrungen in fiktive Form zu bringen, ohne sich selbst exponieren zu müssen. Genau das spürt man auf jeder Seite. Die emotionale Authentizität hat eine Qualität, die rein fiktive Texte selten erreichen. Hier wird nicht nur erzählt, hier wird etwas Erlebtes verarbeitet und geteilt.
Mein Fazit: „13 Polaroids of Us“ ist eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Es schafft den schwierigen Spagat zwischen leichter Romance und ernsten Themen, ohne in eines der beiden Extreme zu kippen. Justine Pust schreibt mit so viel Herz und Verstand, dass man dieses Buch gleich nach dem Zuklappen weiterempfehlen will. Tascha sollte stolz sein auf das, was aus ihrer Geschichte geworden ist.
Empfehlenswert für Fans von New-Adult-Romance mit Tiefgang, von Autorinnen wie Colleen Hoover, Mona Kasten oder Bianca Iosivoni. Auch ein wichtiges Buch für alle, die selbst Mobbing-Erfahrungen gemacht haben oder Menschen verstehen wollen, die mit chronischer Krankheit leben. Trope-Fans der Fake-Beziehung und Second Chance Romance werden hier abgeholt. Eher nichts für Leser:innen, die Mobbing als Trigger erleben oder klassische spice-lastige Romance mit hohem Tempo suchen – dieses Buch nimmt sich Zeit für seine Themen.
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Wenn jemand berührende Geschichten schreiben kann, dann Justine Pust!
Egal welches ihrer Bücher ich bisher gelesen habe, sie haben mich mit Tränen in den Augen, einem Kloß im Hals oder wild klopfenden Herzen zurück gelassen🥹
Sie schafft es immer wieder emotionale Themen aufzugreifen und mit ihren Büchern zu sensibilisieren.
Es ist so stark, dass die Protagonistin Tara auf Grundlage einer realen Person entstanden ist! Ich finde es unglaublich mutig und inspirierend von Tascha, ihre Geschichte mit uns zu teilen und so ein größeres Bewusstsein für chronisch Erkrankte und den Umgang mit Betroffenen zu schaffen.
Es ist kein leichtes Buch, auch wenn die Autorin eine Prise Humor, einen Hauch Freundschaft und einen Funken wahrer Liebe mit hat einfließen lassen. Es zeigt uns wie wichtig Freunde und Familie sind, aber auch wie wichtig es ist sich selbst zu finden unabhängig von anderen. 🌸
Daher lest euch bitte die Trigger-Warnungen durch.
Mit ‚13 Polaroids of us‘ habe ich meinen ersten True-Fiction-Roman gelesen und bin mir auch ein paar Tage später nicht sicher, ob das etwas für mich ist.
Zuerst einmal muss ich sagen, dass Justin Schreibstil einfach wie immer absolut bewegend und rührend ist. Sie hat so eine wundervolle Art zu schreiben, dass es einem leicht fällt sich voll und ganz in der Geschichte treiben zu lassen.
Beim lesen hatte ich die ganze Zeit im Hinterkopf, dass es an das Leben und die Erfahrungen einer realen Person angelehnt ist und das war für mich tatsächlich etwas schwer abzulegen. Die Grausamkeit von Mobbing in der Schule, einer chronischen Krankheit und all den schlimmen Dingen, die damit einhergehen, das war sehr berührend und gleichzeitig belastend. Besonders die Kapitel aus der Vergangenheit haben mir sehr gut gefallen.
Und trotzdem hat mich die Geschichte in ihrer Gesamtheit nicht ganz abholen können. Vieles war sehr offensichtlich, es kam keinen wirklich Spannungsbogen und auch konnte ich mit der Beziehung der beiden Hauptprotagonisten Tara und Finn nicht ganz warm werden. Sie haben für mich zusammen nicht funktioniert und eine Tension habe ich nicht wirklich gespürt.
Hier nun aber eine Sternebewertung abzugeben fühlt sich für mich absolut falsch an. Weil ich eine Story, die durch wahre, reale Erlebnisse und Schmerz entstanden ist nicht absprechen kann gut oder schlecht zu sein.
𝙒𝙖𝙨 𝙢𝙞𝙧 𝙜𝙚𝙛𝙖𝙡𝙡𝙚𝙣 𝙝𝙖𝙩:
𝘋𝘢𝘮𝘢𝘭𝘴 𝘶𝘯𝘥 𝘑𝘦𝘵𝘻𝘵:
Die Geschichte besitzt zwei unterschiedliche Zeitebenen, die dafür sorgen, dass wir die Beziehung der beiden Protagonisten Tara und Finn von Anfang an erleben dürfen. Auch die Entwicklung der Beiden wird nochmal deutlicher.
𝘋𝘪𝘦 𝘌𝘮𝘰𝘵𝘪𝘰𝘯𝘦𝘯:
Justine Pust thematisiert hier einige sehr ernste Themen. Darunter Mobbing, (Sucht-)Erkrankungen und Depression. Die Art wie sie diese Themen behandelt hat und wie die Charaktere damit umgegangen sind, hat mich wirklich tief berührt. Gerade die Damals-Kapitel waren zum Teil sehr bedrückend und die tiefe Verzweiflung unserer Protagonisten war spürbar.
𝘋𝘪𝘦 𝘊𝘩𝘢𝘳𝘢𝘬𝘵𝘦𝘳𝘦:
Finn und Tara sind zwei Charaktere, die vollkommen unterschiedlich aufgewachsen sind. Beide tragen ihre Päckchen und finden trotzdem einen Weg, sich gegenseitig zu stärken und einander beizustehen. Ich empfand die beiden und ihre Liebesgeschichte als unglaublich vielschichtig und authentisch.
𝘋𝘢𝘴 𝘚𝘦𝘵𝘵𝘪𝘯𝘨:
Zum großen Teil spielt die Geschichte in der Schweiz zum Frühlingsanfang und ich hatte teilweise das Gefühl, live dabei zu sein.
𝘋𝘪𝘦 𝘞𝘦𝘯𝘥𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯:
Zum Ende hin gab es einige Wendungen, mit denen ich so definitiv nicht gerechnet hätte. Generell fand ich die Nebengeschichte rund um das Brautpaar total interessant.
5/5 ⭐️
Geschichten aus dem Heartlines Verlag sind für mich immer etwas ganz besonderes, da sie auf einer wahren Begebenheit beruhen. Dieses Wissen verschafft mir beim Lesen nochmal ein ganz anderes Erlebnis.
Mit 13 Polaroids of us hat der Verlag wieder einen sehr tiefgründigen und emotionalen Roman herausgebracht, der mir sehr nahe ging. Er erzählt die Geschichte von Tara, die in jungen Jahren schon aufgrund ihrer Skoliose Erfahrungen mit Mobbing machen musste. Erzählt wird die Geschichte aus der Vergangenheit als auch Gegenwart und beide Stränge haben mich sehr in den Bann gezogen. Tara fand ich als Protatonistin sehr beeindruckend und sie hat eine tolle Entwicklung hingelegt. Finn war anfangs etwas schwer zu greifen für mich, konnte letztendendes aber doch einen Platz in meinem Herzen finden. Eine Geschichte die berührt, zum Mitfühlen einlädt und teils auch schmerzt. Ich würde daher unbedingt empfehlen, die Triggerwarnung zu beachten. Was mir besonders gefallen hat, ist der Schreibstil. Die Geschichte lässt sich zügig und flüssig lesen, wird dabei aber in einer sehr warmen und teils schon poetischen Sprache geschrieben. Ganz toll. Natürlich gibt es von mir unbedingt eine Leseempfehlung.
Magst du Geschichten, die nach wahrer Begebenheit geschrieben sind? Kannst du mir eine empfehlen?
⭐️⭐️⭐️⭐️ ✨(4,5/5 Sterne)
Genre: Romance
Seitenzahl: 416
ET: 11.03.2026
Book Tropes
* Fake Dating
* Second Chance
* Haters to Lovers
Rezension:
Mit „13 Polaroids of Us“ hat Justine Pust einen gefühlvollen und zugleich tiefgehenden Roman geschaffen, der sich sensibel mit schwierigen Themen auseinandersetzt.
Vorab würde ich empfehlen, einen Blick in die Triggerwarnung zu werfe. Besonders dann, wenn bestimmte Krankheiten für dich ein sensibles Thema sind.
Die Geschichte begleitet Tara und Finn sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Durch die wechselnden Zeitebenen werden ihre Handlungen, Ängste und Emotionen greifbar und nachvollziehbar. Dadurch fiel es mir leicht, mich in beide hineinzuversetzen. Besonders das stetig wachsende Knistern zwischen ihnen war spürbar und hat mir richtig gut gefallen.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war, dass im Verlauf der Handlung nur 8 der insgesamt 13 Polaroids näher beleuchtet wurden. Gerade weil sie titelgebend sind und die Grundidee dahinter wirklich stark ist, hätte ich mir gewünscht, alle 13 Momente miterleben zu dürfen.
Sehr gelungen fand ich hingegen die kursiv geschriebenen, teils durchgestrichenen Zeilen. Sie spiegeln Taras Gedankenwelt wider – insbesondere die Gedanken, die sie sich selbst verbietet – und verleihen der Geschichte eine besondere Tiefe.
Auch wenn ich einige der größeren Plot-Twists früh erahnen konnte, hat mich die Geschichte dennoch durchgehend gefesselt und gut unterhalten. Zudem sollte man im Hinterkopf behalten, dass die Story auf einer wahren Begebenheit basiert, was ihr zusätzliches Gewicht verleiht.
📖 13 Polaroids of Us - Justine Pust
⭐ Bewertung: 3/5
Kurz & spoilerfrei:
Tara und Finn verbindet eine gemeinsame Vergangenheit – doch für einen Fotoauftrag gehen sie eine Fake-Beziehung ein, die alte Gefühle wieder aufwühlt. Dabei müssen sie sich fragen, ob sie sich ihrer Geschichte wirklich stellen wollen.
Meine Meinung:
Das Buch hat mich am Anfang echt gecatcht, vor allem das deutsche Setting und das Verhältnis zwischen Tara und Finn war interessant für mich. Ich wollte unbedingt wissen, was zwischen ihnen passiert ist. Auch das Thema chronische Erkrankung fand ich wichtig und gut umgesetzt. Der Schreibstil ist flüssig und die Kapitel Rückblicke in die Vergangenheit gaben der Story mehr Verständnis. Aber… Tara war mir stellenweise einfach zu anstrengend und der Influencer-Vibe der Nebencharaktere hat mich eher genervt. Auch die Zeitsprünge zwischen den Gegenwarts Kapiteln haben mich komplett verwirrt?– ich dachte ständig, ich hätte was überlesen. Dazu fehlte es an Detailtiefe und emotionaler Nähe zwischen den Protas, wodurch ich nicht richtig mitfühlen konnte.. Der Slow Burn? Eher Slow ohne Burn. Als es endlich intensiver wurde, war’s dann auch schon wieder vorbei – ohne echte Leidenschaft oder Tiefe..
Zum Ende hin wirkte alles sehr schnell abgehandelt und leider auch vorhersehbar.
Fazit: Starker Anfang, gute Idee – aber die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen 🥹
*Rezensionsexemplare
Der Schreibstil der Autorin lies mich nur so durch die Story fliegen. Sie schafft es hier eine Story mit ernsten Themen, aber Leichtigkeit und Humor zu erzählen. Tara war eine so starke junge Frau, die schon früh einiges durchmachen musste und dafür auch noch gemobbt wird. Nicht nur das Mobbing, auch das Thema Inklusion werden aufgegriffen und machen die Probleme deutlich, genauso wie Influencer und was diese bereit sind für ihre Follower und Werbepartner zu tun. Finn war auch ein so vielschichtiger Charakter, mit dem man mitgefühlt und ihn schnell ins Herz geschlossen hat.
Die Heartlines Bücher zu lesen, ist jedes Mal wieder ein kleines Highlight für mich und nach wie vor liebe ich die Idee, wahre Geschichten von echten Menschen aufs Papier zu bringen.
Da ich es irgendwie nicht richtig finde, Geschichten von echten Menschen zu bewerten, fallen mir Rezensionen zu diesen Bücher immer unglaublich schwer, empfehlen möchte ich sie euch aber natürlich trotzdem.
Die Story von Tara hat mich wirklich sehr bewegt und Justine Pust hat in diesem Buch so viele perfekte Worte gefunden. Ihr Schreibstil ist flüssig und modern, der Fokus liegt auf Beziehungen, Gefühlen und Emotionen. Neben Tara‘s POV bekommen wir auch einen Einblick in Finn‘s Gedanken und Gefühle, außerdem zeigen einzelne Kapitel einen Blick in die Vergangenheit, welche uns die Geschichte der beiden Protagonist:innen näher bringen.
Sowohl Tara, als auch Finn haben/ hatten es in ihrem Leben nicht leicht. Tara hat gleich zwei chronische Erkrankungen und während ihrer Schulzeit hatte sie es Aufgrund ihrer Skoliose außerdem mit Mobbing zu tun (Menschen können wirklich sehr grausam sein). Finn hat eine Alkoholabhängige Mutter, während der Schulzeit wird seine Schwester Schwanger und noch heute fühlt er sich für sie verantwortlich und tut alles, damit es ihr und seiner mittlerweile 7-jährigen Nichte gut geht.
Ich habe die Geschichte von Tara und Finn unglaublich gerne gelesen und wenn ich ich die oben genannten Themen nicht abschrecken, kann ich euch das Buch sehr ans Herz legen.
Es ist so ein schönes und wichtiges Buch! Mir hat es so gut gefallen, wie diese sensiblen Themen in die Story eingearbeitet wurden. Ein perfekter Ausgleich zwischen der harten Wahrheit und dem nötigen Feingefühl. Es ist sowohl für Betroffene als auch für unbeteiligte Personen so gut aufgearbeitet, dass man sich verstanden fühlt, aber auch für Verständnis sorgt!
Die Story zwischen Tara und Finn war einfach herzergreifend. Ich möchte beide einfach nur in den Arm nehmen.🥲
Das Ende war genau richtig, ein besseres hätte es für mich nicht geben können!
📸 13 Polaroids of Us
Beschreibung:
Als Tara den Auftrag erhält, die Hochzeit eines Influencer-Paares zu fotografieren, sieht sie darin ihre große Chance. Doch dann trifft sie ausgerechnet auf Finn – den Jungen, der ihr vor sieben Jahren das Herz gebrochen hat.
Und plötzlich steht mehr auf dem Spiel als nur ein Job… denn um ihn zu bekommen, soll sie mit Finn eine Fake-Beziehung eingehen.
Alte Gefühle, schmerzhafte Erinnerungen und ihre Vergangenheit holen Tara ein:
Das Mobbing wegen ihrer Skoliose, die Angst um ihre Gesundheit – und die Frage, ob ihr Herz stark genug ist, sich noch einmal zu öffnen.
Doch was sie nicht weiß: Finns Verschwinden damals hatte Gründe…
Meinung:
Ich bin überwältigt…
„13 Polaroids of Us“ war mein erstes Buch von Justine – und definitiv nicht mein letztes.
Die Heartlines-Geschichten gehen so tief unter die Haut, weil man weiß, dass sie auf wahren Begebenheiten basieren.
Umso mehr bewundere ich den Mut, diese Geschichte zu erzählen.
Tara und Finn haben mich komplett mitgerissen – ich habe mit ihnen gelacht, geweint und jede einzelne Seite gefühlt.
Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen.
Danke für dieses wundervolle, emotionale Herzensbuch. 💙📖
„13 Polaroids of Us“ hat mich echt überrascht. Die Geschichte von Tara und Finn ist alles andere als leicht, vor allem Taras Vergangenheit mit Krankheit und Mobbing hat mich richtig getroffen.
Ich mochte total, wie sich ihre Verbindung anfühlt, erst früher und dann Jahre später wieder. Dieses Wiedersehen hatte für mich richtig viel Spannung, weil so viel Ungesagtes zwischen ihnen steht. Auch das Fake Dating Setting auf der Hochzeit fand ich richtig gut umgesetzt, vor allem weil es nicht nur leicht ist, sondern immer diese ernsteren Themen mitschwingen.
Finns Hintergrund und die ganze Familiensituation bringen nochmal eine andere Tiefe rein, die das Ganze sehr echt macht. Man merkt einfach, dass beide ihre Päckchen tragen.
Fands richtig cool wie die beiden auf Versuche habe die Hochzeit zu retten und schon direkt irgendwie ein eingespieltes Team waren obwohl so viel Zeit vergangen ist, insgesamt hat mich die Geschichte echt abgeholt.
Für mich eine berührende Second Chance Geschichte mit ernsteren Themen und schöner Entwicklung.
„13 Polaroids of Us“ von Justine Pust ist wie ein Fotoalbum voller Gefühle 💔🤍
In 13 Momenten erzählt das Buch eine Liebesgeschichte, die nicht perfekt ist – aber genau deshalb so echt. Jede „Polaroid“-Szene fühlt sich an wie ein kleiner Blick in Erinnerungen, die man selbst erlebt haben könnte.
Der Schreibstil ist leicht, aber emotional – ohne kitschig zu sein. Besonders schön: Die Geschichte zeigt, dass Liebe nicht immer geradlinig verläuft, sondern aus vielen kleinen Augenblicken besteht.
💭 Fazit:
Ein ruhiger, gefühlvoller Roman für alle, die Geschichten über echte, unperfekte Liebe lieben.
„13 Polaroids of Us“ von Justine Pust ist eine tief berührende Second-Chance-Romance, die Schmerz, Heilung und Hoffnung auf eindrucksvolle Weise verbindet. Tara und Finns Geschichte geht weit über eine Liebesgeschichte hinaus und thematisiert sensibel Mobbing, Krankheit und Selbstakzeptanz. Besonders die emotionalen Rückblicke und die intensive Darstellung von Taras innerem Kampf machen das Buch unglaublich nahbar und bewegend. Der Schreibstil ist poetisch und schafft es, selbst schwere Themen greifbar und mitfühlbar zu erzählen. Trotz ernster Inhalte bleibt immer ein Funken Hoffnung spürbar, der sich durch die gesamte Geschichte zieht. Insgesamt ein emotionales Highlight, das lange nachwirkt.
Herzerwärmend mitfühlend, lustig und emotional.
Diese 4 Wörter beschreiben das Buch meiner Meinung eigentlich ziemlich gut.✨
Herzerwärmend und mitfühlend, weil man Tara auch ein Stück ihres Lebens begleitet. Was sie alles in der Schule erleben musste, wie sie immer mehr für sich einsteht und sich nichtmehr ungerecht behandeln lässt.
Lange hab ich nichtmehr so mit einer Protagonistin mitgefühlt und wollte sie zwischendurch einfach umarmen 🫂
Bei Finn, der nicht wirklich so ist, wie er auf den ersten Blick wirkt, war ich am Anfang eher etwas skeptisch, weil Tara ihm schon zu Beginn mit viel Abneigung begegnet ist und allgemein nicht so viel über ihn gesagt wurde.
Doch je mehr man über ihn erfährt und je mehr passiert, sließt man ihn irgendwann einfach ins Herz, weil er so süß, selbstlos und verständnisvoll ( gegenüber Tara) ist.❤️🩹🥹
Der Schreibstil ist unglaublich fesseln und emotional, aber auch lustig. Das Thema Mental Health und Chronische Erkrankung mit Rom-Com wurde so schön kombiniert, dass ich das Buch innerhalb von 2 Tagen beendet habe, was bei mir als eher Slow Readerin für sich spricht.✨
Wenn du also ein Buch sucht, in dem die Protagonisten und deren Geschichte soo echt ist, in dem man auch mal ein paar Tränen verdrücken muss und Fake Dating, Seconde Chance und Forced Proximity mit dabei sind, ist 13 𝑷𝒐𝒍𝒂𝒓𝒐𝒊𝒅𝒔 𝒐𝒇 𝑼𝒔 perfekt für dich !🩵
(Bilder von Pinterest) ❤️
Berührend & schön. Ich habe es innerhalb weniger Stunden beendet.
"𝑴𝒂𝒏𝒄𝒉𝒆 𝑴𝒆𝒏𝒔𝒄𝒉𝒆𝒏 𝒔𝒊𝒏𝒅 𝒔𝒐 𝒗𝒆𝒓𝒍𝒐𝒓𝒆𝒏 𝒊𝒏 𝒊𝒉𝒓𝒆𝒎 𝒆𝒊𝒈𝒆𝒏𝒆𝒏 𝑳𝒆𝒃𝒆𝒏, 𝒅𝒂𝒔𝒔 𝒔𝒊𝒆 𝒂𝒖𝒇 𝒂𝒏𝒅𝒆𝒓𝒆 𝑴𝒆𝒏𝒔𝒄𝒉𝒆𝒏 𝒆𝒊𝒏𝒔𝒄𝒉𝒍𝒂𝒈𝒆𝒏, [...] 𝑴𝒂𝒏𝒄𝒉𝒎𝒂𝒍 𝒎𝒊𝒕 𝒅𝒆𝒏 𝑯ä𝒏𝒅𝒆𝒏, 𝒖𝒏𝒅 𝒎𝒂𝒏𝒄𝒉𝒎𝒂𝒍 𝒎𝒊𝒕 𝑾𝒐𝒓𝒕𝒆𝒏. 𝑫𝒂𝒔 𝒔𝒊𝒏𝒅 𝒅𝒊𝒆 𝑴𝒐𝒏𝒔𝒕𝒆𝒓, 𝑻𝒂𝒓𝒂. 𝑵𝒊𝒄𝒉𝒕 𝒅𝒖."
[S. 170]
In "13 Polaroids of Us" von Justine Pust begleiten wir die Protagonistin Tara, die unter Skoliose und einem angebotenen Herzfehler leidet. Sie ist angelehnt an Tasha, deren Geschichte als chronisch kranke Frau hier Gehör findet.
Das 1. Buch, dass ich von Justine Pust gelesen habe und ich habe es von Beginn an geliebt.
Der Schreibstil war angenehm, die Charaktere toll. Ich mochte Tara und Finn. Tara ist eine starke junge Frau, die bereits viel durchgemacht hat. Durch ihre Skoliose wurde sie in ihrer Schulzeit gemobbt. Dies bekommt man als Leser direkt in den entsprechenden "Damals"-Kapiteln mit. Es tat weh das zu lesen, insbesondere nach dem Nachwort von Tasha, dass gezeigt hat, wie nahe diese Kapitel an der Realität waren.
Finn, der männliche Protagonist, ist hingegen zu Beginn etwas schwerer zu durchschauen. Er hat Tara vor sieben Jahren von heute auf morgen zurückgelassen und zunächst wirft das die berechtigte Frage nach dem Warum auf. Schnell habe ich ihn jedoch ins Herz geschlossen. Auch aus seiner Sicht erfahren wir mehr über das "Damals" und was wirklich passiert ist.
Insgesamt begleiten wir beide, die sich in ihren POVs – oft sogar Kapitelintern – abwechseln. Das hatte ich so bisher eher selten und es gefiel mir.
Die beiden begegnen sich im Rahmen einer Influencer-Hochzeit als Fotografin und Videograf wieder.
Dabei entsteht durch einen ungünstigen Moment der Eindruck, die beiden seien ein Paar. Das wiederum führt dazu, dass sie sich entscheiden, genau dieses zu spielen.
Doch man merkt ziemlich schnell, dass da noch viel mehr zwischen den beiden steht.
Die Geschichte beinhaltet viele wichtige Themen, neben chronischen körperlichen Erkrankungen kommt auch das Thema Psyche auf, ebenso wird das Thema Mobbing aufgegriffen, ohne das etwas beschönigt oder romantisiert wird. Das gab dem ganzen einen authentisch Touch, der gerade durch den Einfluss von Tashas echter Geschichte zusätzlich positiv beeinflusst wurde.
Ich habe den größten Respekt davor, dass sie bereit war einen Teil ihrer Geschichte zu teilen und dieser hat sich durch das Nachwort nur noch verstärkt.
Auch ansonsten kam ich gut in die Geschichte rein, wollte dafür aber nicht mehr aus ihr raus, so dass ich das Buch heute fast in einem Rutsch durchgelesen habe.
Es gab so viele tolle Zitate! Schöne wie traurige Momente. Ich habe mitgefühlt, zwischendurch sogar ein paar Tränen vergossen, geschmunzelt und die Geschichte der beiden sehr genossen.
Das Buch hat mich nicht nur überzeugt, sondern schnell klargemacht, dass es zu meinen absoluten Highlights für das Jahr 2026 gehören wird.
Was es hiermit auch offiziell tut. ❤️
In dieser Second-Chance-Romance begleitet man Tara, die für einen wichtigen Job eine Fake-Beziehung mit Finn eingehen soll – ausgerechnet der Junge, der ihr vor Jahren das Herz gebrochen hat. Während alte Gefühle und Erinnerungen hochkommen, muss sie sich auch ihrer Vergangenheit und ihren Unsicherheiten stellen.
Die Tropes klangen für mich eigentlich richtig gut – Fake Dating, Childhood Friends, Second Chance – aber leider konnte mich die Umsetzung nicht wirklich abholen.
Sowohl der Plot als auch die Erzählweise haben mich emotional nicht richtig erreicht, sodass ich nie komplett in der Geschichte drin war.
Insgesamt eine süße Idee mit starken Themen, die mich persönlich aber nicht ganz überzeugen konnte.
Rezension zu Justine Pust - 13 Polaroids of us
Preis: 18,00€
Seiten: 401
Genre: True Fiction Roman
Verlag: Penguin Lovestories
Meine Meinung:
Wie wunderschön ist bitte dieses Cover? Ich liebe es. ❤️ Kann die Geschichte da mithalten? Joar doch. Dies ist eine schöne und gefühlvolle Geschichte aber leider doch recht vorhersehbar und deswegen auch kein 5 Sterne Buch für mich.
Die Charaktere hatten Tiefe und sind sympathisch.
Toll fand ich auch die Kapitel aus der Vergangenheit, so wusste man dann nach für nach was beiden passiert ist oder wie z. B. Der Spitzname für Tara entstanden ist.
Gut fand ich dass das Thema Skoliose aufgegriffen worden ist. Das habe ich so in einem Roman noch nicht gelesen. Da ich auch Skoliose habe aber zum Glück nur eine leichte Form, dennoch weiß auch ich was Schmerzen sind. So konnte ich Tara dann noch mehr verstehen.
Fazit:
Gefühlvoll, emotional, sympathische Charaktere aber leider auch vorhersehbar, sodass die Spannung ein wenig gefehlt hat.
Dennoch eine Leseempfehlung von mir.
3,5/5 👍
Der Klappentext hat mich hier direkt angesprochen, denn ich liebe ja die Bücher aus dem Verlag sehr.
Die komplette Story hat mir wirklich so gut gefallen.
Die Protagonisten sind Tara und Finn. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive erzählt.
Wobei hier auch immer wieder einige Szenen beschrieben wurden, was Terra gedacht hat und wie das hier umgesetzt wurde, fand ich einfach toll.
Die Idee bezüglich Fake Dating hat es mir definitiv angetan, weil das liebe ich ja sehr.
Beide Protagonisten haben sich relativ schnell mein Herz geschlichen und mich nicht mehr losgelassen.
Die Geschichte ist super emotional, ich habe gelitten, mitgefiebert, war frustriert, und ein paar Tränchen sind auch geflossen.
Einige habe ich erahnt, aber definitiv nicht kommen sehen.
Ich liebe alles daran und kann die Geschichte von Herzen nur empfehlen.
"Manche Menschen hinterlassen Wunden in deiner Seele und vergessen dich dann einfach." S.213.
13 Polaroids of us ist ein true fiction Roman aus der heartlines Reihe.
Wer die Reihe noch nicht kennt, dem lege ich sie wärmstens ans Herz.
Es geht immer um eine Geschichte nach wahrer Begebenheit. Die Autor*innen schreiben eine Lovestory anhand der Erlebnisse der Storygeber*innen.
Dabei ist es mal mehr und mal weniger fiktiv.
Oft hatten die Storygeber traumatische Erlebnisse in ihrem Leben. Diese kommen dann auch im Roman zur Sprache. Alles wird aber in eine angenehm zu lesende Lovestory gepackt.
In 13 Polaroids of us geht's um Tara, die in ihrer Schulzeit schlimm gemobbt wurde. Weil sie eine Skoliose, also auf deutsch gesagt, einen Buckel, hatte und außerdem mit einer Herzklappe zu wenig geboren wurde, haben sie ihre Mitschüler übel gehänselt.
Nur eine Person hat sie nicht auf ihr Äußeres beschränkt. FINN. Die beiden kommen sich näher, doch von einem auf den anderen Tag ist Finn verschwunden. Ohne ein Wort des Abschieds.
Nach 7 Jahre treffen die beiden aufeinander. Beide sollen für eine Influencer Hochzeit 2 Wochen lang gemeinsam auf einem Schloss in der Schweiz Fotos und Videos für eine unvergessliche Medienhochzeit machen. Tara ist Fotografin und Finn dreht Videos.
Das alles wäre nicht so schlimm, wenn es gleich zu Anfang des ersten Treffens mit der Braut kein Missverständnis gegeben hätte. Die Braut denkt, Tara und Finn wären ein Paar. Beide sind auf den Job angewiesen. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig als weiterhin ein Paar zu spielen.
2 Wochen gemeinsam auf einem abgeschiedenen Schloss in der Schweiz, mit dem Mann, der ihr damals das Herz gebrochen hat.ür Tara ein Alptraum.
Erzählt wird aus 2 Perspektiven, Taras und Finns. Außerdem gibt es einen Blickwinkel in die Vergangenheit. Da erfährt man Stück für Stück, was damals wirklich passiert ist und natürlich am Ende auch warum Finn so plötzlich verschwunden ist.
Ich habe das Buch wieder von Anfang bis zum Schluss verschlungen. Ich mochte die Charaktere und auch die angesprochenen Themen.
Wow. Dieses Buch war einfach so besonders. Besonders schmerzhaft, besonders schön und vorallem besonders real!
In diesem Buch geht es um Tara die chronisch krank ist und wegen ihrer skoliose in der Schule gemobbt wird. All das hinterlässt Spuren. Damals hatte sie Finn der für sie da war, bis er sie einfach zurückgelassen hat und sich nie mehr gemeldet hat. Bis heute, als sie ihm dann aber unerwarteter Weise wieder begegnet und sie noch dazu den selben Job Auftrag erledigen sollen.
Wieviele Gefühle kann man verbergen und wie viele werden hochkochen?
Dieses Buch war die perfekte Mischung aus lustig und romantisch.
Die behandelten Themen, Taschas Story, wurden so unfassbar toll behandelt und erzählt. So perfekt in die Geschichte eingewoben dass man fast nicht von diesem Buch ablassen konnte.
Emotional war es auch! Vorallem als Betroffene von Mobbing war es doch schon etwas fordernd aber auch da hat es sich mehr nach healing angefühlt. Dennoch war eine kleine Pause von ein paar Tagen wichtig!
Ich kann euch sehr ans Herz legen dieses Buch zu lesen!
Es ist einfach wichtig!
13 Polaroids of Us ist kein Buch, das man einfach liest und wieder weglegt es ist eines, das nachhallt. Und genau das macht diese Geschichte so besonders. Vor allem der Fakt, dass sie auf einer wahren Begebenheit basiert, trifft einen beim Lesen immer wieder mit voller Wucht.
Im Zentrum stehen die Charaktere, die unglaublich greifbar und authentisch geschrieben sind. Sie wirken nicht wie klassische Romanfiguren, sondern wie echte Menschen mit Ecken, Kanten und Verletzlichkeit. Gerade diese Unperfektheit macht sie so nahbar. Man fühlt mit ihnen, leidet mit ihnen und manchmal möchte man sie auch einfach schütteln, weil ihre Entscheidungen so schmerzhaft nachvollziehbar sind.
Die Dynamik zwischen den Figuren ist intensiv und vielschichtig. Beziehungen werden hier nicht romantisiert, sondern ehrlich dargestellt: kompliziert, emotional aufgeladen und oft widersprüchlich. Besonders beeindruckend ist, wie subtil sich Entwicklungen einschleichen kleine Momente, Blicke, Erinnerungen, die sich wie einzelne Polaroids zu einem großen Ganzen zusammensetzen.
Emotional ist dieses Buch eine absolute Achterbahnfahrt. Es gibt Szenen, die einen regelrecht überrollen nicht laut oder dramatisch im klassischen Sinne, sondern leise, tief und umso wirkungsvoller. Gerade weil man weiß, dass diese Geschichte auf realen Ereignissen basiert, treffen viele Passagen noch härter. Man liest nicht nur man fühlt. Und manchmal tut das richtig weh.
Der Schreibstil ist dabei angenehm flüssig und gleichzeitig atmosphärisch dicht. Die Autorin schafft es, mit wenigen Worten starke Bilder zu erzeugen und Emotionen greifbar zu machen.
Es gibt stellenweise Momente, in denen man sich noch etwas mehr Tiefe oder Zeit für bestimmte Entwicklungen gewünscht hätte. Einige emotionale Wendepunkte gehen fast zu schnell vorbei, obwohl sie großes Potenzial gehabt hätten, noch stärker auszuwirken.
Trotzdem bleibt „13 Polaroids of Us“ ein Buch, das unter die Haut geht. Es ist roh, ehrlich und emotional auf eine Weise, die man nicht so schnell vergisst. Wer Geschichten liebt, die nicht beschönigen, sondern berühren und dabei wissen lässt, dass irgendwo da draußen echte Menschen genau das erlebt haben sollte dieses Buch definitiv lesen.
Justine Pust erzählt diese Geschichte mit viel Feingefühl, Respekt und einer spürbaren Nähe zur Realität. Gleichzeitig wird deutlich, wie viel Mut dahintersteckt, dass Tasha ihre eigene Lebensgeschichte für dieses Buch zur Verfügung gestellt hat. Es ist so ehrlich, verletzlich und authentisch.
Im Mittelpunkt steht ein junges Mädchen, das mit Skoliose lebt und sich für eine Operation entscheidet. Nicht nur, um körperliche Schmerzen zu lindern, sondern auch, um sich selbst näherzukommen, sich wohler zu fühlen, weniger „anders“, einfach freier zu leben.
Was dieses Buch so besonders macht, ist die Balance zwischen Schwere und Leichtigkeit. Zwischen all den intensiven Themen wie Selbstzweifeln, Ausgrenzung und Mobbing finden sich immer wieder kleine Nachrichten, die Humor und Wärme hineinbringen. Diese Momente lassen einen durchatmen, ohne die Tiefe der Geschichte zu verlieren.
Besonders eindrucksvoll sind die durchgestrichenen Gedanken. Worte, die zeigen, wie schnell man beginnt, sich selbst durch die Augen anderer zu sehen. Zweifel, die sich einschleichen und doch sichtbar gemacht und entkräftet werden.
Eine Szene, die mich besonders getroffen hat, spielt sich in einer Toilettenkabine ab. Tasha hört, wie über sie gelästert wird, das ist ein Moment, der vielen schmerzhaft bekannt vorkommen dürfte. Doch anstatt sich zu verstecken oder still zu bleiben, steht sie für sich ein. Sie setzt klare Grenzen und spricht das Verhalten direkt an.
Ich fand diese Szene unglaublich stark, weil sie zeigt, wie viel Mut es braucht, sich genau in solchen Momenten nicht klein machen zu lassen.
Das Buch regt zum Nachdenken an darüber, wie wir miteinander umgehen und wie wichtig es ist, für sich selbst einzustehen.
„13 Polaroids of Us“ ist kein lautes Buch, aber ein ehrliches.
Ich habe schon viele Bücher von Justine gelesen und wusste also, dass sie Tascha ihre Story gut umgesetzt bekommen würde.
Tascha ihre Geschichte hat mich wirklich berührt. Gezeigt wie man aber auch besser mit Mitmenschen umgehen kann mit dieser Situation.
Wie man ihnen vielleicht helfen kann. Ihnen Beistand leisten kann.
Aber es bleibt trotzdem immer humorvoll. Es war eine super Balance zwischen ersten Themen und Humor. Es gefiel mir einfach richtig gut.
Fazit:
Trotz ihrer schweren Schicksalen ist sie immer Positiv geblieben. Hat sich das Ziel gesetzt nie aufzugeben. Das bewundere ich sehr!
Menschen können schrecklich sein mit Wörtern, wenn sie es selbst nicht betrifft. Mobbing ist einer der schrecklichsten Dinge die man einen antun kann. Ich kann das mehr als gut nachvollziehen. Weswegen ich 1-2 Tränen vergießen musste.
Und auch wenn es eine True Story Geschichte ist. Bleibt die Fiction und der Humor nicht zu kurz.! Und auch die Fotografie hat mir hier drin super gefallen 🤭
Ich habe dadurch viel mitnehmen können. Habe es geliebt. Habe geweint und habe die Charaktere ins herz geschlossen.
Für mich eine absolute Lese- Empfehlung! ❤️🩹
Justine Pust hat es mal wieder geschafft für mich ein absolutes Highlight zu schreiben. 😍
Tara ist für mich eine absolut sympathische Protagonistin geworden und ich konnte jedes niedergeschriebene Wort so verdammt mitfühlen. Eine Protagonistin, die sich überhaupt nicht unterkriegen lassen hat und dennoch auch mit ihren Gedanken struggle musste.
Finn ist einfach die greenste Green Flag auf diesem Buchplaneten und ich wünschte so einige Männer würden sich ein Beispiel daran nehmen.
Zudem haben mir die zwei Zeitgeschehnisse in dem Buch auch sehr zugetragen, sodass man beim Lesen die Protagonisten als Teenager, aber auch als Erwachsene kennenlernen konnte. Und ja die sind auch verdammt wichtig um die Tiefe der Geschichte erst so richtig verstehen zu können. Man konnte den beiden dadurch auch noch viel mehr in ihrer Entwicklung zuschauen.
Das Buch hat mich so ziemlich jede Emotion fühlen lassen und oh Gott mir ist gerade zum Schluss das Herz beinahe stehen geblieben. Danke, dass es nicht gebrochen wurde. 🫣
Ich kann jeder Person dieses Buch nur ans Herz legen, der ein bisschen Witz und ganz viele Emotionen von einem Buch sich wünscht. ❤️
Dieses Buch hat mich wirklich auf allen Ebenen meiner Gefühlswelt berührt. Tara ist so eine unfassbar authentische Protagonistin und ich habe so sehr mit ihr mitgefühlt, wie sie in ihrer Kindheit/Jugend mit ihren chronischen Erkrankungen zu kämpfen hat und vor allem wie dadurch das Leben in der Schule für sie war. Es war wie immer so einfühlsam von der Autorin dargestellt, was das für Auswirkungen für Tara auf die Gegenwart hat und dann die ganze Geschichte mit Finn war auch einfach nur nahbar und toll (Finn absolute Greenflag). Ich hab jede Seite geliebt!
~ Für alle die denken sie sind nicht normal weil sie von Narben und Erfahrungen gezeichnet werden - Ihr seid perfekt 🫶🏼 ~
So würde meine Beschreibung für dieses wundervolle Buch lauten.
13 Polaroids of us hat mich ab der ersten Seite komplett abgeholt. Und ich konnte beide Protagonisten fühlen und vor allem greifen. Das was sie durchleben, hat sicher jeder von uns schon so oder ganz ähnlich erlebt.
Ich finde es durchaus positiv, das mal eine Krankheit behandelt wird, die sonst nicht zur Sprache kommt: Skoliose.
Die Schattenseite, die Gefühlslage und auch das Kraftschöpfen werden gut beleuchtet und besprochen.
Die Sanfte Lovestory gefällt mir ebenfalls. Es ist nicht zu aufdringlich. Nicht zu sehr präsent aber dennoch ein Teil davon. Mit Witz und Humor werden die Dialoge zwischen den Protas und den Nebenfiguren Authentisch und Locker.
Die Autorin hat einen flüssigen leicht zu verstehen Schreibstil der sehr gut für mich passt.
Das 13 Polaroids of Us ist so tiefgründig und emotional ist, würde man anhand des Covers und des Farbschnitts nicht annehmen aber man sollte ein Buch ja auch nicht nach dem äußeren beurteilen - es vermittelt schon eine gewisse Botschaft in Bezug auf den Inhalt! 🩵
5 von 5 📚 Büchern für diese True Fiction Story aus dem Heartlines Verlag
Dieses Buch hat mich auf eine Weise berührt,
die ich so nicht erwartet hätte. Vor allem die Art, wie die Autorin Gefühle beschreibt, ist unglaublich intensiv und greifbar. Man liest nicht nur, was passiert, man fühlt es mit.
Im Mittelpunkt steht Tara, die beruflich auf Finn trifft, einen Menschen aus ihrer Vergangenheit, der alte Wunden wieder aufreißt. Während sich zwischen den beiden eine Fake-Beziehung entwickelt, werden gleichzeitig Erinnerungen wach, die zeigen, wie sehr die Vergangenheit einen prägen kann.
Besonders die Rückblicke in Taras Schulzeit haben mich emotional sehr getroffen. Die Erfahrungen mit Ausgrenzung und Mobbing werden so ehrlich und nah erzählt, dass man sich kaum davon distanzieren kann. Die Gedanken, Zweifel und Unsicherheiten wirken dabei so real, dass sie lange nachhallen.
Gleichzeitig bringt die Gegenwart mit der Dynamik zwischen Tara und Finn auch leichtere, teilweise sogar humorvolle Momente mit hinein, die einen kleinen Ausgleich schaffen, ohne die Tiefe der Geschichte zu verlieren.
Was dieses Buch für mich nochmal besonders macht, ist die Tatsache, dass es auf einer wahren Geschichte basiert. Dadurch wirken viele Szenen noch intensiver und lassen einen anders auf die gesamte Geschichte blicken.
Für mich ist dieses Buch nicht einfach nur eine Geschichte, sondern eine emotionale Reise, die noch lange nachwirkt. Ein Buch, das unter die Haut geht und einen so schnell nicht wieder loslässt.
13 Polaroids of Us von Justine Pust ist ein Buch, das mich wirklich tief berührt hat. Es basiert auf einer wahren Geschichte – von Tascha, die im Buch als Tara dargestellt wird und aufgrund ihrer Skoliose gemobbt wurde.
Dieses Buch trägt eine unglaublich traurige, aber gleichzeitig auch wichtige und starke Message, die wirklich jeder lesen sollte. Beim Lesen musste ich oft innehalten, weil es mich so zum Nachdenken gebracht hat. Ich habe geweint, ich habe gelacht – und vor allem habe ich sehr viel gefühlt.
Was ich besonders beeindruckend fand: Die Geschichte wurde nichts beschönigt. Alles fühlt sich unglaublich real an, weil es eben auf echten Erlebnissen basiert. Genau das macht dieses Buch so intensiv und wichtig.
Die Protagonisten Tara und Finn wurden so authentisch dargestellt. Man merkt in jeder Szene, wie viele echte Emotionen darin stecken. Ich habe beide unglaublich ins Herz geschlossen und mit ihnen mitgefühlt.
Auch das Fake-Dating-Trope wurde hier wirklich schön umgesetzt. Es hat der Geschichte eine gewisse Leichtigkeit gegeben, die einen emotionalen Ausgleich zu den ernsten Themen schafft.
Dieses Buch zeigt auf eine sehr eindringliche Weise, wie schlimm Mobbing sein kann – aber auch, wie wichtig Empathie, Verständnis und Zusammenhalt sind.
Für mich ist es ein Buch, das mehr Aufmerksamkeit verdient, weil es eine Botschaft vermittelt, die man nicht oft genug hören kann:
Nur weil jemand eine Krankheit hat oder „anders“ ist, gibt es niemals einen Grund, diesen Menschen zu mobben oder auszugrenzen.
⭐ 5/5 Sterne – eine unglaublich wichtige, emotionale und berührende Geschichte, die jeder gelesen haben sollte 📚✨
Diese Geschichte sollte verfilmt werden.
Eine Story so emotionalen und tiefgründig.
Zwischen Schmerz, Hoffnung, Enttäuschung und Liebe begleiten wir Tara und Finn.
Tara hat Skoliose und einen Herzfehler. Durch die Skoliose erfährt sie wirklich starkes Mobbing
Mir hat es beim lesen das Herz zerrissen und ich musste viele Tränen verdrücken weil ich so mitgelitten habe. Tara ist so zerbrechlich aber doch so unfassbar stark. Sie verbietet sich einige ihrer Gedanken immer wieder selbst und auch das wurde so gut umgesetzt.
Finn hat es auch nie leicht gehabt und kommt aus schwierigen Familienverhältnissen.
Auch hier habe ich öfter schlucken müssen.
Justine hat es hier dank ihres bildhaften Schreibstils geschafft komplett in diese Geschichte einzutauchen.
Die Emotionen sind zum greifen nah und lassen einen nur schwer los.
Wir schwanken immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was der Story nochmal mehr Tiefe gegeben hat.
Über diese Geschichte werde ich noch lange nachdenken und für mich wäre sie eine der wenigen, die eine Verfilmung absolut wert wäre.
Meine volle Empfehlung für diese gefühlvolle und emotionale Story, wobei hier die Triggerwarnungen besonders bezüglich Mobbing zu beachten sind.
In diesem Buch werden viele schwere Themen behandelt.. Ich mochte das Buch auch echt gerne, obwohl ich fand, dass es sich an manchen Stellen, insbesondere am Anfang, echt gezogen hat. Dran bleiben lohnt sich aber. Wir haben nämlich zusätzlich zu den schweren Themen eine gute Portion Humor und natürlich eine Liebesgeschichte.
Am besten fand ich die durchgestrichenen Sätze im Buch, die Gedanken der Hauptprotagonistin sind, von denen sie denkt, dass sie die nicht haben sollte.
Tiefgründig und mitreißend
"Es heißt, die Vergangenheit sei ein Spiegel und kein Fenster. Sich immer wieder selbst anzustarren, sorgt nur dafür, dass man das eigentliche Leben verpasst."
"Menschen grenzen andere Menschen aus, weil sie Angst vor Dingen haben, die nicht einfach in eine Schublade passen. Oder weil ihre eigene so voll ist mit Ängsten und Vorurteilen, dass es ihnen als der einfachere Weg erscheint, diese Unsicherheiten in Hass zu verwandeln."
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich am Anfang skeptisch war - zunächst waren es mir zu viele Anglizismen, ich hatte die Befürchtung, die Handlung würde zu “weichgespült”. Aber ich bin immer wärmer geworden mit dem Schreibstil und den Charakteren und zum Hände hin habe ich einige Tränen verdrückt. Die persönlichen Worte der Autorin und Storygeberin im Nachwort waren das i-Tüpfelchen und haben mich vollends überzeugt.
Das Buch spricht viele wichtige Themen an - unter anderem chronische Krankheiten, Mobbing, Alkoholismus und den heutigen Umgang mit Social Media bzw. wie diese uns beeinflussen bzw. manchmal sogar zu Versionen von uns machen, die wir gar nicht sind. Allerdings ohne erhobenen Zeigefinger, sondern aus dem Alltag und der Perspektive betroffener Personen, sodass man sich sehr gut reinversetzen kann.
Neben diesen schweren Themen hat die Autorin es geschafft, mit Humor und auch etwas Romantik, ein rundum gelungenes Leseerlebnis zu schaffen. Klare Empfehlung für alle, die Lust auf ein tiefgründiges und gleichzeitig angenehm zu lesendes Buch haben. Danke ❤️
Meine Bewertung: ⭐⭐⭐⭐☆ (4,5/5)
13 Polaroids of Us von Justine Pust hat mich wirklich sehr überzeugt. Wie eigentlich immer liebe ich ihren Schreibstil – er ist flüssig, emotional und schafft es, einen sofort in die Geschichte hineinzuziehen.
Besonders beeindruckt hat mich die Story rund um Tasha. Ihre Erlebnisse wirkten auf mich unglaublich authentisch, und vieles davon konnte ich sehr gut nachvollziehen. Gerade der Umgang mit chronischen Erkrankungen und wie man oft darauf reduziert wird, ist ein Thema, das hier sehr stark und wichtig dargestellt wird.
Ein kleiner, aber irgendwie auch persönlicher Aspekt beim Lesen war, dass ich die ganze Zeit „Tascha“ statt „Tara“ gelesen habe – was die Verbindung zur Geschichte für mich noch intensiver gemacht hat. Dadurch fühlte sich alles noch näher und echter an.
Insgesamt ist es ein sehr gut geschriebenes Buch mit einer berührenden und wichtigen Geschichte, das mir definitiv im Kopf geblieben ist.
Das Nachwort von Tascha hat mir letztendlich den Rest gegeben und ich konnte meine kleine Träne nicht aufhalten! 🩷
Dieses Buch ist wirklich ein absoluter Hingucker 😍 Das Cover ist einfach wunderschön gestaltet und zusammen mit dem Farbschnitt gehört es für mich definitiv zu den hübschesten Büchern in meinem Regal 📚✨ Allein optisch macht es schon richtig Lust, die Geschichte zu entdecken.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls total gut gefallen 💫 Er ist super flüssig, angenehm zu lesen und macht es unglaublich leicht, in die Geschichte einzutauchen. Ich war direkt drin und wollte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders schön fand ich, dass die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird – so bekommt man einen viel tieferen Einblick in die Gedanken und Gefühle von Tara und Finn 💭❤️ Die Rückblicke waren dabei richtig gelungen, weil sie nach und nach erklären, warum die beiden heute so sind, wie sie sind. Und diese kleinen Insider zwischen ihnen? Ich habe so oft schmunzeln müssen 🥹
Auch das ganze Setting rund um die Fake-Beziehung hat mich komplett abgeholt 💍🔥 Der Nervenkitzel durch Jake und Annabell hat für zusätzliche Spannung gesorgt und der Geschichte nochmal das gewisse Etwas verliehen. Gleichzeitig hat das Ganze auch eine gewisse Leichtigkeit reingebracht, die einen tollen Ausgleich zu den ernsteren Themen geschaffen hat.
Denn die haben es wirklich in sich 😔 Finn und Tara tragen beide schwere Päckchen mit sich herum. Besonders Taras Geschichte hat mich sehr berührt – das Thema Skoliose in Kombination mit ihrem Herzfehler fand ich unglaublich interessant und auch emotional sehr greifbar dargestellt 💔 Gleichzeitig war es erschreckend zu lesen, wie stark das Mobbing war. Das hat mich wirklich getroffen und zeigt einmal mehr, wie grausam Jugendliche sein können… das wünscht man wirklich niemandem.
Finns Hintergrund fand ich ebenfalls spannend, gerade seine psychischen Probleme. Hier hätte ich mir stellenweise noch etwas mehr Tiefe gewünscht, was den Ursprung angeht, aber insgesamt hat es gut ins Gesamtbild gepasst.
Fazit
Ein unglaublich schönes, emotionales und gleichzeitig spannendes Buch, das mich auf vielen Ebenen berühren konnte 💛 Tolle Charaktere, eine fesselnde Fake-Dating-Story und wichtige Themen, die sensibel umgesetzt wurden. Für mich ein absolutes Highlight. 5 ⭐️
Der Anfang war etwas langwierig, jedoch hat es sich gelohnt weiter zu lesen und in diese Geschichte einzutauchen . Gerade weil es auf einer wahren Geschichte basiert.
„13 Polaroids of Us – Based on Tascha's Story“ von Justine Pust ist ein True-Fiction Roman und sowohl das Cover als auch der zauberhafte Farbschnitt passen einfach perfekt zu dieser berührenden Geschichte.
Tara soll die Hochzeit eines Influencer-Paares fotografieren und trifft dabei auf Finn, er hatte ihr vor sieben Jahren das Herz gebrochen und ausgerechnet mit ihm soll sie jetzt eine Fake Beziehung eingehen.
Trotz allem lässt sich Tara darauf ein und schon bald kommen alle Gefühle wieder hoch, sowohl gute, als auch schlechte Gefühle.
Ich liebe die Bücher der Autorin und habe bisher auch alle Bücher aus der Feder von Justine Pust gelesen.
Bei „13 Polaroids of Us“ hat mir besonders gut gefallen, dass die Krankheit Skoliose auch mal zum Thema wird, denn davon wird sonst immer viel zu wenig gesprochen.
Der Schreibstil von Justine war wie gewohnt locker und flüssig, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte das Buch innerhalb eines Wochenendes.
Ich freue mich immer auf die True-Fiction Romane von heartlines und „13 Polaroids of Us“ ist definitiv einer meiner Highlights dieser Reihe.
Ich kann euch das Buch absolut ans Herz legen, denn ich hatte eine schöne und abwechslungsreiche Lesezeit.
Ich bin weder ein Prinz noch ein Ritter und ganz sicher kein Retter in glänzender Rüstung, und wenn ich überhaupt einen Platz in einer Geschichte bekomme, dann höchstens als Hofnarr. Der, weil er so oft in eine andere Rolle schlüpft, irgendwann vergessen hat, wer er selbst eigentlich ist.
Schon allein die Optik von „13 Polaroids of Us“ ist ein absoluter Blickfang, den ich mir immer wieder anschauen musste. Doch der Inhalt hat mich auf einer noch viel tieferen Ebene berührt.
Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil die Protagonistin Tara genau wie ich mit einem angeborenen Herzfehler lebt. Da mir selbst bald eine Herz-OP bevorsteht, war die Geschichte für mich ein echtes Lebenshighlight, das mir in einer schwierigen Zeit unglaublich viel Mut gemacht hat.
Der Schreibstil ist einfach wunderschön und voller tiefgründiger, zitatwürdiger Sätze, die mitten ins Herz treffen. Ich konnte die Dynamik zwischen Tara und Finn zu 100 Prozent nachfühlen und beide Charaktere in ihrem Handeln vollkommen verstehen. Besonders gut hat mir der Wechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit gefallen. Die Einblicke in Taras frühere Erfahrungen mit Mobbing machen ihre Entwicklung und die emotionale Schwere der Geschichte noch greifbarer. Es ist eine Erzählung, die gleichzeitig traurig und wunderschön ist. Dieses Buch hat mich zutiefst bewegt und wird mich sicher noch sehr lange begleiten.❤️✨️
Sie hat es wieder getan! Justine kann einfach schreiben. Seit dem ersten Buch das ich von ihr gelesen habe, bin ich ihrem Schreibstil verfallen.
Ich hatte etwas Angst, wie mir die Geschichte gefallen wird, weil ich halt auch keine persönlichen Erfahrung irgendwie beurteilen möchte, die ja von Tascha in der Story verarbeitet wurden.
Völlig unnötig. Justine hat es geschafft, schlimme Ereignisse aus Taschas Leben in einer humorvollen aber trotzdem sehr tiefen Geschichte zu verpacken. Man musste lachen und weinen, konnte mitfühlen oder auch mal die Charaktere schütteln wollen. Und was ich in jedem ihrer Bücher und so auch hier wieder feststellen musste: Es wirkte einfach alles so unfassbar echt. Reale Probleme, reale Lösungen. Kein unnötiges Drama aber auch keine Friede Freude Eierkuchen Geschichte.
Und über den Schreibstil brauchen wir gar nicht reden. Ich habe in letzter Zeit so unfassbar viele Bücher gelesen, bei denen es entweder total aufgesetzt oder als würde es noch einige Lektoratsrunden brauchen wirkte. Aber Justine beherrscht ihr Handwerk. Ich liebe es in ihre Worte abzutauchen.
Besonders geliebt habe ich, dass viele Dinge aus der Gegenwart durch die Rückblenden erst so richtig an Bedeutung gewonnen haben. Das war unfassbar schön zu lesen.
Klare Empfehlung an alle, aber Triggerwarnungen bitte vorher lesen, da die Themen zwar teils humorvoll verpackt aber trotzdem sehr hart sind.
13 Polaroids of Us geht direkt ins Herz. Die Geschichte von Tascha ist voll von Mobbing, Trauer und einer verletzten Jugendlichen Seele. Ich habe richtig mitgelitten bei den Passagen ihrer Vergangenheit.
Umso schöner, dass die Story in diesem Buch ein Happy End hat. Ich bin nur so durch das Buch geflogen und aufgrund der kurzen Kapitel hab ich oft viel länger gelesen als geplant :D
Ich liebe den Schreibstil von Justine Pust und kann dieses Buch wirklich jedem Romance Fan empfehlen.
Von mir gibt es 5/5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️