30. März
Rating:5

Ein spannender Krimi über die Zusammenarbeit von Psychologie und Kriminalistig in den 20iger Jahren

In dem Buch geht es um eine Psychoanalytikerin, die durch die Befragung im Rahmen es Mordfalles zunehmend mehr mit der Polizei zusammenarbeitet und am Ende entscheidend zur Aufklärung des Motdfalles beitragen kann. Ein spannender Krimi in dem es neben Mord auch um Rollenbilder und die Zusammenarbeit von scheinbar verschiedenen Berufsgruppen geht. Für uns heute selbstverständlich: Täterprofile und Krimalpsychologen. In den 20iger Jahren in Hamburg ein Novum.

Die Psychoanalytikerin
Die Psychoanalytikerinby Melanie MetzenthinHeyne
9. März
Rating:5

Spannendes Buch

Hamburg im Jahr 1920: Eine Witwe übernimmt die Praxis ihres verstorbenen Ehemanns. In der Stadt gibt es noch einen Witwer. Und dann ist da diese eine Frau mit ihrem Mann, der im Großen Krieg zu viel gesehen hat. Ja, die Geschichte ist gut aufgebaut und gut erzählt. Ich fand sie echt toll 🤗

Die Psychoanalytikerin
Die Psychoanalytikerinby Melanie MetzenthinHeyne
28. Dez.
Atmosphärisch. Anders. Nachhaltig.
Rating:5

Atmosphärisch. Anders. Nachhaltig.

Ich dachte wirklich, ich wüsste, worauf ich mich einlasse: ein guter Krimi, spannend, solide. Spoiler: Nein. 😌📖 Dieses Buch war etwas komplett anderes als alles, was ich 2025 gelesen habe. Ja, es ist ein Krimi – aber keiner nach Schema F. Vielmehr ein atmosphärischer, tiefgehender Roman, der mich gedanklich direkt ins Hamburg der 1920er-Jahre katapultiert hat. Und zwar so sehr, dass ich das Gefühl hatte, ich bin dort. 🕰️✨ Was dieses Buch für mich so besonders gemacht hat, war vor allem die Sprache. Die Art, wie geschrieben wird, ist ruhig, eindringlich und unglaublich stimmungsvoll. Keine Hektik, kein unnötiges Drama – stattdessen Bilder im Kopf, die sich festsetzen. Straßen, Räume, Gespräche, Stimmungen. Alles fühlt sich greifbar an, fast schon beklemmend real. Ich habe lange an diesem Buch gelesen, weil ich immer wieder Pausen brauchte. Nicht, weil es zäh war – sondern weil es so realitätsnah, intensiv und eindringlich geschrieben ist. Man muss das Gelesene einfach wirken lassen. 🤍 Gerade diese Mischung aus psychologischer Tiefe, Zeitgeschichte und Kriminalhandlung fand ich unglaublich stark. Es geht nicht nur darum, was passiert, sondern vor allem darum, warum Menschen handeln, wie sie handeln. Das hat mich oft innehalten lassen – und genau das liebe ich an Büchern. 🧠📚 Besonders spannend fand ich den Blick auf den Beruf der Psychoanalytikerin und die schonungslose Darstellung der damaligen Rollenbilder. Frauen hatten kaum eine Stimme – das wusste ich. Es so zu lesen, ist etwas ganz anderes. Die Geschichte hat mich gepackt, überrascht und bis zum Schluss nicht losgelassen. Und das Ende? Ganz anders als erwartet. Wow. 😮‍💨 Für mich ein absolutes Highlight 📚❤️ Atmosphärisch. Anders. Nachhaltig. Ich werde definitiv mehr von dieser Autorin lesen.

Die Psychoanalytikerin
Die Psychoanalytikerinby Melanie MetzenthinHeyne
8. Dez.
Rating:4.5

Sehr spannend

Vera Albers versucht durch Psychoanalyse Menschen zu helfen. So sind auch der Kriegszitterer Hermann Braun und die zarte junge Johanna Schuster bei ihr Patienten. Als Hermann Braun und sein frührer Kriegskamerad Lamottke ermordet werden, wird Vera durch die Polizei als Zeugin befragt. Durch ihre Menschenkenntnis und die Arbeit mit Braun kann sie hilfreiche Hinweise geben. Johanna wird immer ängstlicher, denn ihr Mann Willi war im selben Regiment wie die 2 Mordopfer. Und so fürchtet sie un das Leben ihres Mannes. So nach und nach reift in Vera ein Gedanke wer der Mörder sein könnte und dann wird es auch für sie brenzlig. Gleichzeitig schnüffelt die angehende Reporterin und Volontärin von Veras Vater, Alma Lehmann, in der Geschichte rum und bringt damit nicht nur sich in Gefahr. Melanie Metzenthin hat wieder mal einen tollen Roman verfasst. Angesiedelt im Hamburg der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts spürt man den Flair dieser Zeit. Die Protagonisten entwickeln sich glaubwürdig weiter und vor allem die 2 Kriminalpolizisten sind mir sehr sympathisch. Der Fall ist komplex und sehr spannend, die psychoanalytischen Diagnosen zeugen von Metzenthins Sachverstand durch ihren eigenen Beruf. Es würde mich freuen mehr über Vera Albers lesen zu dürfen.

Die Psychoanalytikerin
Die Psychoanalytikerinby Melanie MetzenthinHeyne
22. Nov.
Es war spannend, die Analytikerin und den Kommissar zu begleiten und lange habe ich gebraucht, bis mir selber klar wurde, wer der Mörder gewesen sein könnte.
Rating:4

Es war spannend, die Analytikerin und den Kommissar zu begleiten und lange habe ich gebraucht, bis mir selber klar wurde, wer der Mörder gewesen sein könnte.

1920 war es nicht üblich, dass eine Frau als eine Psychoanalytikerin arbeitet. Nur wenige Frauen haben ohnehin zu dieser Zeit studiert und schon gar nicht Medizin. Vera Albers ist Witwe und hat die Praxis ihres Mannes übernommen, der im ersten großen Krieg gefallen ist. Sie ist eine attraktive Frau, die eigentlich den Zeitungsverlag ihres Vaters übernehmen sollte. Aber sie hatte eigene Pläne. Sie hat Fortbildungen genommen und sich mit der Psychoanalytik beschäftigt. Ihr Mentor betreut sie weiterhin, wenn sie Fragen hat oder wenn sie selber in einer Krise stecken sollte. Er ist es auch, der ihr immer wieder mal einen Patienten schickt. Meistens Menschen, die im ersten großen Krieg mit nervösen Leiden zurückkamen. Psychoanalytik wurde im Jahre 1896 von Sigmund Freud geprägt. Wobei der Analytiker dem Patienten nur unter die Seelenarme greift, damit dieser sich selber „heilen“ kann. Vera ist eine aufgeweckte Person. Sie betreut ihre Patienten mit einer Sachlichkeit, die ihr selber manchmal etwas schwerfällt. Aber sie kann sich sehr gut zurücknehmen und stellt immer wieder die richtigen Fragen, damit sich ihre Klienten öffnen. Sie hält ihnen einen Spiegel vor, der die Sicht auf die Probleme verdeutlicht. Sie hat eine hübsche Patientin, die sich in ihrer Ehe mit einem entstellten Mann überfordert fühlt. Genau diese Person bringt Vera aber an ihre Grenzen. Und als es eines Tages zu einem Mordfall kommt, in den einer ihrer Patienten involviert ist, kommt noch viel mehr in dem Leben der Psychoanalytikerin durcheinander. Natürlich stellt sich schnell die Frage, wer der kaltblütige und hinterlistige Mörder gewesen sein könnte. Kriminalkommissar Bender nimmt die Ermittlungen auf. Es geht quer durch Hamburg der 1920 Jahre. Es war spannend, die Analytikerin und den Kommissar zu begleiten und lange habe ich gebraucht, bis mir selber klar wurde, wer der Mörder gewesen sein könnte. Die Figuren sind allesamt so sympathisch, dass ich niemanden den Mord und auch die folgenden Morde nicht zugetraut hätte. Auch wenn der Leser mit Kriegsverletzungen konfrontiert wird, die einem eine Gänsehaut über den Rücken jagt, ist es ein interessanter und unterhaltsamer Schmöker, den man mal gerne an einem Wochenende verschlingen kann. Rubi und ich hoffen jedenfalls auf weiter Bücher mit der intelligenten Psychoanalytikerin Vera Albers. Immerhin könnte man am Ende der Geschichte noch einen Epilog lesen, der auf mehr hindeuten könnte.

Die Psychoanalytikerin
Die Psychoanalytikerinby Melanie MetzenthinHeyne
10. Nov.
Rating:3.5

Eine Frau in einer Männerdomäne, und das in den 1920er Jahren in Deutschland. Schon das wäre Stoff für einen spannenden Roman. Doch hier kommt noch ein Mordfall dazu: Einer von Veras Klienten, einer Psychoanalytikerin mit bemerkenswertem Scharfsinn, wird tot aufgefunden. Der ermittelnde Kommissar erkennt schnell, dass Veras Fähigkeiten als Profilerin bei der Aufklärung des Falls hilfreich sein könnten. Denn was zunächst nach einem Einzelfall aussieht, entpuppt sich als Serie von Morden an ehemaligen Soldaten des Ersten Weltkriegs – alle aus demselben Regiment. Als schließlich auch der Ehemann einer weiteren Klientin spurlos verschwindet und sich seine Spur zu den getöteten Soldaten zurückverfolgen lässt, wird es auch für Vera selbst lebensgefährlich... Die Idee hinter dem Roman hat mich sofort gepackt, und die Schreibweise der Autorin hat es mir leicht gemacht, in die Geschichte einzutauchen und Zugang zu den Figuren zu finden. Leider verlor die Story in der Mitte etwas an Tempo, und manche Charaktere wirkten nicht mehr ganz so überzeugend. Gegen Ende aber nahm die Spannung wieder deutlich zu, mit einem gelungenen Finale und einigen überraschenden Wendungen. Kein klassischer Pageturner, aber eine solide Kriminalgeschichte mit einer ungewöhnlichen Auflösung und einem atmosphärisch starken Setting. Starke Punkte: - starke, eigenständige Hauptfigur - moderne Ansichten in einer konservativen Zeit - gute Twists und spannendes Ende Kritischer Aspekt: - etwas langatmige Mitte - teilweise unsympathische Charaktere Für Fans von: - soliden Krimis ohne Schickschnack - Plots mit geschichtlichem Hintergrund - Psychoanalyse und Profiling

Die Psychoanalytikerin
Die Psychoanalytikerinby Melanie MetzenthinHeyne