Rezension zu Helena von @iny.lorentz Vielen Dank für die Zusendung des Rezensionsexemplars! Mit großem Eifer habe ich den aktuellen Roman des Schriftstellerehepaars verschlungen. Die Geschichte rund um die junge Helena, die aus den Fängen ihres tyrannischen Vaters entkommen will, hat mich sofort gepackt. Als Junge verkleidet begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise nach Griechenland, um ihre Mutter zu finden, die sie nie kennenlernen durfte. Bereits in den ersten Tagen steigt die Spannung spürbar an und lässt einen kaum noch los. Besonders die Schiffsreise ist atmosphärisch dicht und fesselnd beschrieben. Das Wiedersehen mit ihrer Mutter ist so herzzerreißend geschildert, dass es mich tief berührt hat – ein wirklich emotionaler Höhepunkt der Geschichte. Doch auch danach bleibt es spannend: Helenas Zeit in Griechenland ist geprägt von neuen Gefahren und Herausforderungen, die sie beeindruckend meistert. Und natürlich darf auch eine zarte Liebesgeschichte nicht fehlen, die sich stimmig in die Handlung einfügt. Wie gewohnt überzeugt der flüssige, lebendige Schreibstil, und die sorgfältige Recherche ist in jeder Szene spürbar. Historischer Roman gefällig? Dann lest Helena!⁷
Zähflüssig
Obwohl wahrscheinlich im historischen Kontext gesehen, die Sprache und die Verhältnisse recht akkurat wiedergeben sind, fand ich es extrem frauenfeindlich und rassistisch. Außerdem gab es so gut wie keinen Spannungsbogen, die Geschichte fließt sehr zähflüssig und langatmig dahin. Schlussendlich landet Helena mehr oder weniger wieder dort, wo sie begonnen hat.

🇬🇷Kampf für die Freiheit!🏛️
Helena - das Schicksal der Todesschwestern spielt im 19. Jahrhundert in Baden und Griechenland. Um ihrem tyrannischen Vater und dessen Heiratsplänen für sie zu entkommen, flieht Helena und beschließt zu ihrer Mutter nach Griechenland zu reisen. Als Junge verkleidet gelingt ihr dies mit Unterstützung einer Gruppe junger Männer, die sich dem Freiheitskampf der Griechen gegen die Türken anschließen möchten. Auch Helena schließt sich zusammen mit den Amazonen ihrer Mutter und Schwester diesem Kampf um Leben und Tod an. Typisch Iny Lorentz liest sich dieses Buch wunderbar schnell und flüssig. Die Beschreibungen der Umgebung und Charaktere sind bunt und zaubern direkt Bilder. Die Geschichte ist bewegend und mitreißend, auch wenn das Happy End natürlich vorprogrammiert ist. Eine rundum gelungene Geschichte und ein absolut lesenswertes Buch!


