Ein Jahreshighlight?
Odessa Cross ist zwar die älteste Tochter des Königs von Quentin, doch seid ihre jüngere Halbschwester Mae die Sparrow werden soll, ist ihr jeglicher Luxus einer Prinzessin vergönnt. Die Sparrow soll einen magischen Blutpakt erfüllen, der das Königreich von Turah und von Quentin seit jeher aneinander bindet um einen Krieg zu verhindern. Während Mae zur perfekten Prinzessin und Kämpferin erzogen wird, entwickelt sich Odessa zu einer Eigenbrötlerin. In der Welt von Shield of Sparrows gibt es Monster. Und bald werden die schrecklichsten von ihnen, die Crux, auf Wanderschaft gehen. Es ist also kein Wunder, dass Quentins König die Turahner um Hilfe bittet. Als sie die vereinbarten Knochenaale getötet haben, fordern sie aber unerwartet einen Brautpreis ein. Doch anstelle von Mae muss nun Odessa die Rolle der Sparrow erfüllen. Eine Rolle, auf die Mae ihr Leben lang vorbereitet wurde. Im Zuge dessen offenbart ihr Vater Odessa, dass sie die verborgene Stadt Allessia finden solle. Denn dort scheint etwas zu existieren um die Crux unbeschadet zu überstehen. Doch wie soll Odessa ihre Aufgabe erfüllen, wenn sie überhaupt nicht dafür geeignet ist..? Zu Beginn hat mich das Buch schon überzeugt. Normalerweise wäre Mae die Hauptfigur eines jeden Fantasy Buches - Stark, Schön, zur Kämpferin erzogen. Odessa passt zunächst überhaupt nicht in dieses Bild hinein. Doch dafür ist es umso schöner ihre Entwicklung während des Buches mitzuerleben. Während ihrer Reise ergeben sich immer wieder neue Probleme die es zu lösen gilt und viele Geheimnisse warten darauf gelüftet zu werden. So baut sich langsam aber sicher eine Geschichte auf. Die Welt basiert auf Magie und Alchemie und ist sehr kreativ gestaltet. Es gibt eine wirkliche Tension und nicht jeder Plottwist ist vorhersehbar. So denkt man beim lesen mit und hat teilweise eine Vorahnung was kommt, aber diese erfüllt sich nicht immer. Ich bin jetzt schon heiß auf Band 2! Jeder der mal wieder Lust auf einen gelungenen Auftakt einer Fantasyreihe hat, sollte zu diesem Buch greifen.



























































