Ich weiß ja nicht... Also das Thema finde ich sehr wichtig und ich war total neugierig wie der Autor damit umgeht in seinem Werk. Aber die Umsetzung hat mich eher etwas frustriert. Die ganzen Handlungsstränge sind wirr, die Dialoge sind merkwürdig, die Figuren nicht wirklich sympathisch und dann fließt das ganze zu einem Finale zusammen was mich auch eher zwiegespalten zurück gelassen hat. Ich hätte mir mehr gewünscht. Mehr Konsequenz, mehr auserzählen der Handlungsstränge, ein wirkliches Ende Ende hätte ich besser gefunden. Ich mag das nicht so hängen gelassen zu werden, gerade wenn man so schwierige Themen behandelt.

Ein bisschen Spaß?
Wie schnell aus Spaß ernst wird, sieht man an diesem Buch Recht deutlich. Es geht um Rockmusiker, die irgendwie aus der Zeit gefallen scheinen. Einen Vater, der ziemlich cringe ist und eine junge Frau, die sich nicht alles gefallen lässt. Teilweise ist das Buch sehr vorhersehbar, für ein lockeres Lesen für zwischendrin aber ganz OK. Funfact: ich habe das Buch vor einem Jahr gekauft und gleich ein Bild gemacht und die letzten Kapitel in der Bücherei im Stuttgart gelesen. Wie man sieht, blättert auch Fun mal ab... Eine gute Metapher bzw schöner Zufall, da es hier so gut passt.
Ganz OK
Ich hatte große Erwartungen, weil vollkommen klar ist worum es in diesem Buch gegen soll. Leider ist die Story etwas Fade. Es gibt so viele unterschiedliche Handlungsstränge die es einem leicht machen, es zügig zu lesen. Leider sind viele der Erzählstränge ganz offensichtlich nur zum füllen von Seiten gedacht, bringen aber die eigentliche Geschichte überhaupt nicht voran. Bspw (Vorsicht Spoiler!) die Geschichte um ihren Mann?! WTF?! Er vergewaltigt fast jemanden und dann endet die Geschichte zu ihm, außer dass ein Video davon in Internet landet?! Schade drum.
Story insgesamt ganz gut, als Hörbuch zwar cool, dass es von Bela B gelesen wurde, aber die Sprache eher "cringe" und zwischendurch unangenehm zu hören.
Men just wanna hav fun oder wie nutze ich Machtmissbrauch für mein eigenes Ego
Anfangs plätscherte die Geschichte etwas vor sich hin, doch nach und nach entfaltete sich ein Spannungsbogen. Ich liebte besonders die kurzen Kapitel und die generelle Einteilung des Buches in Wochentage und Personen. Im Zentrum steht ein erschreckendes Bild von Männlichkeit. Was als Fiktion daherkommt, fühlt sich dabei unangenehm nah an der Realität an. Frauen, die „Nein“ sagen, werden nicht ernst genommen und wenn sie es schaffen sich zu entziehen, werden sie abgewertet. Ein unbequemes, stellenweise verstörendes Buch, dass sich langsam entwickelt, dann aber umso eindringlicher wirkt.
Man kann ja nicht alles können😉 wichtiges Thema, furchtbare Dialoge, Plot war relativ schnell vorhersehbar, Ende hat mir nicht gefallen.

Fun von Bela B Felsenheimer ist eine erschreckende Geschichte, in der wahrscheinlich viel mehr Wahrheit steckt, als einem lieb ist. Beim Lesen hatte ich immer wieder dieses unangenehme Gefühl: Das hier ist keine reine Fiktion – das passiert. Gleichzeitig bin ich zwiegespalten, ob genau so eine Geschichte von einem Mann erzählt werden sollte. Ja, Bela B ist als Musiker vermutlich nah an gewissen Abgründen der Branche – und ich hoffe sehr, dass er zu den Guten gehört. Trotzdem bleibt ein bitterer Beigeschmack. Das Buch hat mich wütend gemacht. Auf Männer. Auf Machtstrukturen. Auf das Patriarchat. Und vielleicht ist genau das seine Stärke. Unbequem, aufrüttelnd und wichtig – auch wenn ich nach der letzten Seite erstmal tief durchatmen musste.
Ich hatte schon das erste Buch gelesen Fun ist zum Glück nicht so verwirrend . Wir haben hier eine Band wo einige Mitglieder mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Dann gibt es dann noch Liane und ihre Tochter die auch mit der Band in Verbindung stehen. Es war ganz schön geschrieben was mich stört das man zwischen Nabel Nabel und nbl/nbl wechselt.ich hätte auch gern gesehen das man das Thema bissel vertieft hätte
Ich weiß es nicht. Eigentlich kann man es gut weglesen, aber mir sind die Charaktere zu sehr an der Oberfläche geblieben. Es hat ewig gedauert, bis ich auseinander halten konnte, wer wer ist und wer was getan hat. Außerdem bleibt mir auch zu viel offen am Ende. Nur ein Handlungsstrang wird zuende erzählt.
Könnte schon wahr sein und das macht es so erschreckend. Bisschen fun... oder?

Gut lesbar, komplexe Themen, schwaches Ende. Diskutabeler Roman von Felsenheimer.
Der Roman ist aufgrund der kurzen Kapitel und der Perspektivwechsel sehr gut und schnell lesbar. Sicherlich kein literarisches Meisterwerk und der Erzählstil stößt manchmal, besonders bei den jüngeren Figuren, an und wirkt aufgesetzt. Die Themen wie Machtmissbrauch, Drogenkonsum, Missbrauch und Vergewaltigung sind sicherlich schwerwiegend. Die Diskussion unter welchem Beweggrund und Motivation Felsenheimer diese aufgreift und ob er mit Insider-Wissen dazu berechtigt oder es anmaßend ist als Mann mit Bühne über die Unterdrückung und Missbrauch der Frauen - auch aus ihrer Sicht - zu schreiben, wird auch hier unter den Beiträgen scharf und differenziert geführt. Für mich lenkt er Aufmerksamkeit auf das Thema und die Grenzen von Erzählungen liegen immer bei den Autoren selbst. Die männlichen Charaktere kommen ausnahmslos schlecht weg in dem Roman und es gibt kein reflektierendes Gegenbeispiel. Da wäre zumindest ein anderer Charakter wünschenswert gewesen. Das es in dem Roman am Ende keine nennenswerten Konsequenzen für Täter gibt wird vom Autor meiner Ansicht nach gewollt gewesen sein und soll genau auf dieses existierende Problem hinweisen. Zwei, drei Easter-Eggs sind für Ärzte Fans mit eingebaut worden. Das Ende konnte mich nicht überzeugen, natürlich kann man sich einige Handlungsstränge selbst zuende denken, jedoch kam es abrupt und fühlte sich nicht stimmig an. Insgesamt ist die Story nicht all zu spannend, da der Haupt Twist erahnt werden kann. Alles in allem ein Romand der zur Diskussion anregt und Aufmerksamkeit auf eine existente Problematik lenkt, dabei zu unterhalten weiß, wenn auch nicht in einer ausgereiften Tiefe und Beständigkeit.
FUN..
..ist das Thema des Buches sicher nicht. Es wird hier zwischen 2-3 Schauplätzen immer wieder hin- und her gesprungen, sodass es mir anfangs schwer fiel mir die Namen zu merken (vorallem die Musiker mit ihren echten Plus Künstlernamen). Es gibt eine kleine Nebenstory eines Vaters, die es nicht unbedingt gebraucht hätte, in der Gesamtheit des Buches jedoch Sinn ergibt. Der große Plottwist ist leicht zu erraten, ist aber auch nicht so wichtig, denn am Ende geht es in diesem Buch um die Konsequenzen - sowohl strafrechtlich als auch der Blick und Umgang der Gesellschaft mit solchen Männern. Das Ende des Buches ist leider sehr nah an der Realität.

✨️ Männer sind Schweine ✨️
Ich hatte bereits "Scharnow" von bela b gelesen und fand es super. Deshalb war ich auf FUN nun sehr gespannt. Die Kapitel sind kurz und knackig. Ich fands super das immer zwischen den Geschichten hin und er erzählt wurde. Es war wirklich spannend und mit dem Ende der Familystory mit Maler hab ich echt nicht gerechnet. Ich bin größer Maila Fan. Wie kann man so stark sein?
Not all men, but always men
Der Roman von Bela B. Felsenheimer liest sich extrem flüssig und spannend. Er schreibt ziemlich schonungslos über grenzüberschreitenden Aftershow Partys (Triggerwarnung). Ich finde seinen Blick sehr gerecht und an den richtigen Stellen kritisch. Mich beschäftigt, ob sich die hier vermittelten Einstellungen des Autors auch in der realen Begegnung mit Tätern so darstellen. Ich denke, als Teil des Systems, hat er die Möglichkeit wirklich etwas zur Veränderung beizutragen und hoffe, er nutzt sie auch.
„Sie sind noch nicht so groß wie Die Toten Hosen oder Die Ärzte, aber das sind ja auch hängengebliebene Has-Beens aus dem vorigen Jahrtausend, die ihre Songs mittlerweile von einer KI schreiben lassen und nach ihrer Fusion völlig unglaubwürdig geworden sind.“ Backstage geht es heiß her, aber auch etwas klischeehaft.
Krasse Story
Auch wenn ich der größte Fan der Welt von den Ärzten bin (und SCHARNOW richtig gut fand...), hat FUN von Bela B hat mich ehrlich gesagt nicht so gekickt. Während Scharnow noch wild, schräg und irgendwie genial wirr war, wirkt das neue Buch trotz der Story über eine männliche Rockband eher brav – Gast so, als hätte es sich selbst zensiert. Die Grundidee ist nett, esaber die Story plätschert, und die Figuren bleiben blasser als gedacht. Man liest es runter, ja, aber der Funke springt nicht über. Schade eigentlich – ich hatte ein bisschen mehr Punk und Wahnsinn erwartet.😊 --- Willst du, dass ich dir noch eine ironischere Version schreibe – mehr so „Augenzwinkern, aber bissig“?
Auf dieses Buch bin ich neugierig geworden, da ich die Band Die Ärzte schon seit ihren Anfängen begleite, und nun wissen wollte, wie sich Bela B. als Schriftsteller so macht. Das Cover und der blaue Farbschnitt gefallen mir sehr gut. Das hier zugrunde liegende Thema ist brisant, erschreckend und aktuell. Es wurde aber hier sehr gut in eine dennoch. unterhaltsame Geschichte gepackt. Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen, ihre Handlungen waren nachvollziehbar. Allerdings kommen die Männer hier durchweg schlecht weg und auch das mehr oder wenige offene Ende hat mich nicht ganz überzeugt. Aber der sehr gut zu lesende Schreibstil, die schnelle Handlung, die interessante Geschichte und die Atmosphäre des Buches haben großen Spaß gemacht!
Ein bisschen Fun, mehr ist es nicht. Oder?
Fühlte ich mich unterhalten, im Sinne eines Romans? Definitiv ja. Es ist verstörend, es ist Realität, es ist aktuell. Es ist leicht geschrieben und daher snackable, wenn auch wirklich kein einfaches Thema. Tu ich mich schwer damit, dass ein Mann mit dem Schicksal von Frauen Geld verdient? Definitiv. Ich bin großer Bela-B-Fan und ich bin Fan seiner Bücher, trotzdem finde ich es mindestens diskutabel, dass hier ein Mann eine Bühne bekommt, die so vielen Frauen verwehrt wird, ihnen Glaubwürdigkeit abgesprochen wird und das darf meiner Meinung nicht unerwähnt bleiben. Es ist dann ja leider doch nicht immer schwarz/weiß.

Verschiedene Sichtweisen unterschiedlicher Übergriffigkeiten. Sehr gelungener Roman, sehr spannend geschrieben. Empfehlenswert!
Er hat sich die Kontroversen um Rammstein und den feministischen Debatten um Belästigung, Nötigung und „nur ja heißt ja“ angeschaut, noch etwas female Rage drauf gepackt und das ganze dann etwas köcheln lassen. Am Ende ist es ein sehr nettes Büchlein geworden. Normalerweise bin ich bei vielen Charakteren schnell überfordert und verwechsle die einzelnen Personen. Das war diesmal nicht der Fall. Jeder Charakter war sehr deutlich mit Hintergrund, Gedanken, spezifischen Formulierungen, Charakterzügen so deutlich gezeichnet, dass man sie gut voneinander unterscheiden konnte. Am Anfang fand ich es auch etwas anmaßend als männlicher Autor so tief in die Gedankenwelt einzutauchen und darüber zu schreiben, auch, was den Altersunterschied betrifft. Man kennt das Problem: men writing woman. Das hat sich jedoch schnell gelegt. Ich finde, dass hier sensibel mit Frauen und deren Problemen umgegangen wird, auch wenn Männer unseren Protagonisten viel zusetzen. Aber das daraus entstehende Empowerment ist sehr gelungen! Auch interessant ist der Blickwechsel zu den Tätern und ihre Gedanken und Einsichten zu dem Thema, bzw. wie diese verlaufen. Ich muss gestehen, dass ich das Buch unmittelbar nachdem ich es gelesen habe nicht übermäßig gut fand. Je länger ich aber darüber nachgedacht habe, wird die Geschichte jedoch sehr rund und stimmig.
(Mini-Spoilerwarnung) Die meistgeliketen Reviews hierzu sind (aktuell) ziemlich negativ - und ich kann das nicht ganz nachvollziehen. FUN ist für mich ein wirklich gelungener (Schlüssel?-)Roman über männlichen Machtmissbrauch, nicht nur in der Musikindustrie, sondern überall. FUN begleitet, soweit ein Buch das kann, in Echtzeit eine Studentin, die mit ihrer besten Freundin auf eine Aftershowparty der Band nbl/nbl geht; die Band und ihr Management, die sich mit Verfahren wegen sexueller Belästigung und Vergewaltigung konfrontiert sehen; die Eltern der Studentin und einige andere Personen, die in das Ganze verflochten sind. Dass nbl/nbl Rammstein darstellt, ist schon nach dem Klappentext klar. Aber FUN kann noch so viel mehr. Bela beschreibt, wie männlicher Machtmissbrauch in Form sexualisierter Gewalt nichts ist, was nur auf Partys bösartiger Rockstars stattfindet. Er zeigt Frauen, die aus verschiedenen Gründen Belästigung und Missbrauch beobachten und die Täter schützen. Täter, die sich selbst nicht als solche sehen, und welche, die sich im Nachhinein als solche erkennen. Männer, die die Täter beschwichtigen, sie versichern, dass sie keine sind. Polizist*innen, die kein Interesse an der Aufklärung haben. Väter, die ihrer erwachsenwerdenden Tochter hinterherschauen, wenn sie aus der Dusche kommt und merken, dass sie den Anschluss verloren haben, weil sie die Nase vollhaben von "Gender-Gaga" und Hafermilch-Lattes. Und er zeigt die Aussichtslosigkeit juristischer Prozesse gegen Männer, die ihre Machtposition missbrauchen, um Frauen zu missbrauchen. Sprachlich ist FUN viel angenehmer zu lesen als Scharnow und hat mir, von einigen holprigen Dialogen abgesehen, gut gefallen. Es liest sich leicht weg und fühlt sich deutlich stringenter an als sein Vorgänger. Den Twist, der in vielen Reviews hier als nicht gelungen kritisiert wird, habe ich nicht als Twist wahrgenommen, sondern als Damoklesschwert, das beim Lesenvon Beginn an über einem hängt und irgendwann hart zusticht. Als solches hat er gut für mich funktioniert.
'It's a men's world'
Der Roman spiegelt sehr gesellschaftskristisch wider, wie viele Männer ihre Positionen Frauen gegenüber ausnutzen. Sei es im Beruf oder auf der Bühne, bzw. auf After Show Partys. Der Roman ist an die Rammstein-Thematik angelehnt, erzählt allerdings von fiktiven Charakteren. Für Frauen, die ähnliches erlebt haben, ist es vielleicht nicht ganz so easy. Es ließ sich gut und flüssig lesen. Trotz des schwierigen Themas hat es mich sehr gut unterhalten, da die ekelhaftesten Männer des Romans nicht sehr gut weggekommen sind, was ja leider nun mal nicht der Regelfall ist. Ich hätte gerne noch erfahren, wie es mit manchen Charakteren geendet ist. Wurde der Musiker gerecht verurteilt? Und was passierte mit dem "Vater" der Hauptprotagonistin, nachdem dieses Vodeo aufgetaucht ist?
Still having fun? I doubt it!
In FUN begleiten wir eine Woche die Rock Band nbl/nbl. Wir haben unterschiedliche Geschichtsstränge, unterschiedlicher Charaktere, die sich alle irgendwann zusammen legen. Die Story ist verstörend realitätsnah und zeigt viel über die Stellung der Frau innerhalb einer Musikgesellschaft sowie um Macht- und Ruhmverhältnisse. Aber auch, dass sich die Frauen gewandelt haben. Die Mitte hat sich ziemlich gezogen. Zum Schluss wurde es dann nochmal spannend. Sollte Rock n Roll wirklich so sein, bin ich froh nicht in der Musikbranche zu arbeiten.
Das Buch behandelt ein wichtiges Thema.
Der Anfang des Buches war für mich sehr schwerfällig. So recht habe ich mich nicht auf die Geschichte einlassen können. Aber es wurde tatsächlich besser. Bela B. hat nicht nur den chauvinistischen notgeilen Typen, sondern auch die Frau und ihre Bedürfnisse beleuchtet. Sexueller Missbrauch, Alkohol- und Drogenkonsum werden in diesem Buch zum Thema gemacht. Das Buch ist sicher kein literarisches Meisterwerk, lädt aber ein über Themen wie Macht, Missbrauch und Sucht etwas näher nachzudenken. Klar lassen die Vorkommnisse um den Leadsänger von Rammstein die Vermutung aufkommen, Bela hätte dies als Grundlage für sein Buch genommen. Aber wer sich mit Bela beschäftigt hat, der weiß, dass er und auch der Rest von Die Ärzte sich gegen Frauenfeindlichkeit aussprechen und dieses Buch auch sicher ohne jene Geschehnisse geschrieben worden wäre.
Poah. Ein sehr wichtiges Buch, zu einer sehr wichtigen Zeit dafür. Das grade Bela B so ein Buch mit solch einer Thematik schreibt, macht ihn mir nur noch sympathischer und mich zu einem noch größeren Fan. Bela B thematisiert mit einer „Row-Zero“ Geschichte wie weit „Fun“ gehen darf und wie verschieden man ihn dann auch interpretieren darf/kann. Durch vorausgegangene Machtmissbräuche realer Rockstars und Bela Bs Schilderungen hier im Buch, manchmal durchaus schwerer Tobak. Dennoch ein Buch mit sehr viel Potential zum nachdenken und reflektieren, wenn auch manchmal ein wenig wirr (grade bei Malers Gedankengängen) und gespickt mit ein wenig Boomer Humor mit etwas umständlichen Ausdrucksweisen (der liebe Herr Felsenheimer ist ja jetzt aber eben auch schon ein wenig älter, da darf man das mal 😅).
Aktuelles Thema, furchtbar unangenehm dargestellt (was hier etwas gutes meint). In der Mitte verliert es sich etwas, vor allem in der Geschichte der Freundinnen, die sich dann nur anfühlte wie ein Beiwerk, damit mehr Frauen „Screentime“ bekommen. Trotzdem fand ich es sehr gut und fühlte sich echt an
Muss man gelesen haben
Man merkt, dass Bela nicht unbedingt ein Autor ist. Aber dieses Buch ist gut. Es schließt mit vielen ab aber lässt auch einiges offen… Ich kann’s nur empfehlen
Gar nicht mal so funny
Eine Rockband, die auf dem Zenit ihres Erfolges ist und das gerne mal nach Konzertende feiert, und zwar mit jungen und hübschen Fans. Dass es dabei auch gerne mal was aus dem Ruder läuft, wird vertuscht. Bis eine der Frauen sich wehrt. Kommt euch bekannt vor? Ja mir auch. Erinnert nämlich sehr an die wahren Geschehnisse einer deutschen Band, die genau mit diesem Verhalten Schlagzeilen gemacht hat. Bela B der ja selbst aus der Branchen kommt, hat dieses Thema hier also nun aufgegriffen und zu einem Roman verarbeitet. Sprachlich liest er sich leicht, die Sprache ist einfach und wirkte auf mich an einigen Stellen sogar etwas stumpf. Trotz dessen liest sich das Buch dadurch auch relativ schnell. Problematisch ist für mich hier allerdings der Inhalt: gar nicht unbedingt, dass genau dieses absolut problematische Thema von einem aus der gleichen Branche aufgegriffen wurde- gut gemacht hätte ich das sehr gefeiert. Leider ist es für mich absolut gar nicht sinnvoll umgesetzt. Denn wirklich auseinandergesetzt wurde sich hier mit den Vorwürfen die schwer auf der Industrie lasten, überhaupt nicht. Gibt es Lösungsansätze für mehr Safespace auf Konzerten? Nein. Findet auch nur bei einem der männlichen Protagonisten (von denen es übrigens viel zu viele gibt) auch nur eine minimale Reflexion der Handlungen statt? Nein. Spürt man irgendwelche wirklichen Folgen für das Unrecht und den Machtmissbrauch, der hier beschrieben wird? Überraschung: auch Nein! Dieser Roman hätte wirklich ein Zeichen setzen können, driftet für mich aber an vielen Stellen zu sehr in die Effekthascherei ab. Lest lieber „Row Zero“ wenn euch eine wirkliche Auseinandersetzung und Hintergründe zu der Thematik wirklich interessieren.
Bela B bringt es auf denPunkt
Fun ist ein provokantes Werk, das die dunklen Seiten der Musikindustrie beleuchtet. Der Titel mag Leichtigkeit versprechen, doch der Inhalt konfrontiert den Leser mit Themen wie Machtmissbrauch, Sexismus und toxischer Männlichkeit Das Buch trägt zur Diskussion über Machtstrukturen und Missbrauch in der Unterhaltungsindustrie bei. Ein mutiger Roman, der sich mit schwierigen Themen auseinandersetzt. Für Leser, die sich mit den dunklen Seiten der Unterhaltungsindustrie beschäftigen möchten, bietet das Buch wertvolle Einblicke. Auch wenn alles Fiktion an dieser Geschichte ist, kann man Parallelen zu wahren Ereignissen herauslesen.
Einer Band steigt der Erfolg zu „Schwanz“
Bela hat einen Roman geschaffen, der eine Woche voller sexuellen Übergriffen, Missbrauch und Drogenkonsum zusammenfasst und dabei die Perspektiven von Opfer und Täter beleuchtet. Ein gutes Buch, dass aufwühlt, wütend macht, Klischees erfüllt und zum Denken anregt. Bin gespannt, was Herr Felsenheimer zu seiner Lesung darüber sagt.
Gesellschaftskritik but make it funny. Bela B schreibt so humorvoll und mit so viel Ironie, sodass man schmunzelt oder auch die Stirn runzelt. Eine Mischung aus Witz, Kritik, Ironie und persönlichen Anekdoten. Absolute Empfehlung!!!
"FUN" - Bela B. Felsenheimer (19in2025) "Liane wacht mit stechenden Kopfschmerzen auf. Ich bin zu alt dafür, denkt sie und richtet sich stöhend auf." Die deutsche Rockband nbl/nbl oder wie sie sich 20 Jahre früher nannte nabel/nabel ist für 3 Konzerte zurück in der brandenburgischen Pampa - Sasenheim. In dem Ort lebt auch Linda mit ihrem Mann und ihrer Tochter. Liane ist ein ehemaliger Fan der Band. Alle sind in die Jahre kommen, alle über 40, die ersten kratzen an der 50, aber sie wollen ihren Lifestyle Sex Drugs and Rock'n'Roll nicht aufgeben. Was aber diesmal für einige zum Verhängnis wird. Maila, die Tochter von Liane steht eigentlich gar nicht auf deutschen Rock, aber irgendwas zieht sie magisch zu der Band hin, insbesondere zum Bandleader Maler Meister. Irgendwie hat jeder eine Leiche im Keller - man versucht seine Geheimnisse zu verdrängen, aber alle enden im Chaos und bei anderen verändert sich das Leben komplett. Bela B erzählt in seinem zweiten Buch über das Leben einer Rockband die in die Jahre gekommen ist, aber (noch) nichts von dem Ruhm verloren hat. Die denken, dass sie aufgrund ihres Bekanntheitsgrad alles mit Frauen machen können. Ein extrem aktuelles und wichtiges Thema. Danke dafür. Wer Bela B Felsenheimer bei einer Lesung mal live erleben kann, sollte dies durchaus nutzen.
Krasse Zusammenfassung, wie Männer ihren Machtmissbrauch ausüben (nicht nur in der Musikbranche).
Gute Story, aber man braucht etwas um sich an den Stil zu gewöhnen
Ist das noch Punkrock? Ich glaube nicht.......
Zugegeben, dieses Buch hat es nicht in mein Bücherregal geschafft, weil mich die Story interessierte, sondern weil mich interessierte was Bela B. - ein Held meiner Jugend - so zu schreiben hat. Und hat sich das jetzt gelohnt? Jain..... Das grosse Thema: Was darf Kunst? Was darf "Mann" sich alles ungestraft herausnehmen? Es ist ein aktuelles Thema, es ist nach wie vor hoch brisant. Ich hatte von Anfang an das Gefühl von einer unterschwellige Bedrohung, als würde man sich auf eine grosse Katastrophe zu bewegen. Dafür war der grosse Knall dann aber irgendwie doch gar nicht so gross und da es für niemanden irgendwelche spürbaren Konsequenzen gab, blieb ich als Leserin ziemlich unbefriedigt und ratlos zurück. Aber vielleicht auch ganz passend für eine Zeit und ein System, in dem sich einige alles herausnehmen können ohne dafür zu zahlen. Leider habe ich mich jedoch schwer in die Geschichte reingefunden und hatte bis zum Schluss ein durcheinander im Kopf, wer wer ist und wie zusammen gehört. Dafür las es sich aber flüssig weg. Vielleicht erschließt sich mir auf der Lesung von Bela B selbst die Story noch ein wenig mehr. Ist das jetzt Kunst oder kann das weg? Muss wohl jeder für sich selbst beantworten....
Kurz und Hart
Das Buch liest sich sehr gut, zieht sich nicht in die Länge. Es zeigt sehr klar wo die Probleme liegen in unserer Gesellschaft, Unterdrückung, Machtmissbrauch und Erwartungsdruck. Finde es Mutig das Bela B dieses Buch geschrieben hat und auch notwendig. Ich kann das Buch sehr empfehlen. Ein Satz wird mir nicht mehr aus dem Kopf gehen, „ Weil sie’s können.“, es trifft so zu und dies macht mich auch sehr traurig, dass dieser Satz so wahr ist.
Ich mag das Buch sehr, auch wenn es ein erstes Thema vermutlich nicht mit dem nötigen Ernst angeht, aber es ist eine gute Unterhaltung und es hat mir durchaus Spaß gemacht beim Lesen
Ich war erst skeptisch, ob Bela B einfach nur das Interesse an dem Thema ausnutzen möchte. Aber das Buch hat mir dann doch gut gefallen. Es liest sich flüssig, es ist durchgehend spannend und die Charaktere sind gut gemacht.
Das Buch will mit Sicherheit provozieren, rutscht für mich aber dadurch teilweise in Effektheischerei ab.
Wie realitätsnah die Story ist kann ich nicht beurteilen, grundsätzlich habe ich mich aber gut unterhalten gefühlt. Dass ausnahmslos alle männlichen Figuren in der Geschichte misogyne Ekelpakete sind, fand ich persönlich allerdings ziemlich übers Ziel hinausgeschossen. Damit soll mit Sicherheit eine Aussage getroffen werden, aber durch die Übertreibung verliert der Punkt für mich persönlich an Wirkung und wird fast schon ins Lächerliche gezogen.
Macht, Sexismus, Scham, Gerechtigkeit und Gewalt, der neue Roman von Bela B. Drei Konzerte in einer Provinzstadt, eine Band die ihren Erfolg feiern will. Einen Erfolg, der genau dort entstand. Drei Frauen, die etwas mit dieser Band verbindet, Gegenwart und Vergangenheit. Eine Woche, in der nichts mehr so ist, wie es vorher war.

Tolles Buch!
Ich habe FUN regelrecht verschlungen – ich liebe das Buch. Bela B schafft es, mit viel Witz und Scharfsinn gesellschaftskritische Themen anzusprechen und gleichzeitig spannende Einblicke in die Musikwelt zu geben. Die Mischung aus Tiefgang, Humor und Authentizität hat mich total begeistert. Das offene Ende hat mich einerseits überrascht, andererseits macht es definitiv Lust auf mehr. Ich hoffe sehr auf einen zweiten Teil – ich würde ihn sofort lesen.
!["Ist das nicht herrlich? Hier können wir noch sein, wer wir sind, wie Gott es uns zugewiesen hat. All dieser woke Großstadtmist existiert hier nicht. Weißt du, wie man die Woken damals genannt hätte? [...] Das waren die Schwachen, die Langweiler. Die Spielverderber."](https://social-cdn.read-o.com/images/1744561682888-37.jpg)
"Ist das nicht herrlich? Hier können wir noch sein, wer wir sind, wie Gott es uns zugewiesen hat. All dieser woke Großstadtmist existiert hier nicht. Weißt du, wie man die Woken damals genannt hätte? [...] Das waren die Schwachen, die Langweiler. Die Spielverderber."
Der zweite Roman von Bela B., der viel näher an der Realität ist, als <Scharnow>, wobei man sich wünschen würde, dass es reine Fiktion wäre. Neben der erwarteten Auseinandersetzung mit den Themen Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe in der Musikindustrie schafft es Bela durch seine Charaktere (und deren Sicht auf die Welt) den Bogen zu allgegenwärtigen patriachalen Strukturen in unserer Gesellschaft zu spannen. Von der "verkniffene Lesbe" über den liebenden Familienvater, der seine Auszubildende betrunken macht, um mit ihr schlafen zu können bis hin zu der "irre sexy" und "versauten" Freundin der Ehefrau, die man jederzeit haben könnte, wenn es nicht dem eigenen Kodex widersprechen würde... Teilweise habe ich mich beim Lesen mancher Schilderungen und Gespräche in dem Buch wirklich geekelt und gleichzeitig ständig ein zustimmendes Nicken gespürt. Denn jede: r, der/die als weiblich gelesene Person in dieser Gesellschaft aufwächst, wird die in diesem Buch beschrieben Erfahrungen in unterschiedlicher Ausprägung gemacht haben. Ich vermute, dass die meisten Leute dieses Buch lesen, weil sie Fans von Bela B sind (wie auch ich). Dennoch bin ich der Meinung, dass das Buch für viele Leute interessant und wichtig sein kann. Aus literarischer Sicht vermutlich keine Offenbarung, aber ich denke, dass es nicht viele Autoren gibt, die sich mit den oben genannten Themen aus der gleichen Perspektive auseinandersetzen können, wie der Schlagzeuger einer der größten Punkrock-Bands Deutschlands.
Zu viele Geschichten zu viele Charaktere
Das Buch als solche ist wirklich interessant und man fragt sich gerade zum Anfang oft wie viel gerade bezüglich der fiktiven Band vielleicht aus eigenen Erfahrungen erzählt wird. Aber man hat einfachvzu viele Charaktere die alle ihre eigene Geschichte in der Geschichte haben. Vieles davon bildet einen Kotext ist aber sehr anstrengenden und gerade am Anfang sehr u durchsichtig.
Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an das Buch, nachdem ich Belas Interwievs über die Beweggründe zum Buch gelesen habe. Die Grundidee des Buchs mag in der Planung bestimmt eine gute gewesen sein, aber in der Umsetzung ist das Buch inhaltlich einfach schlecht. Die Charaktere sind sehr oberflächlich geschrieben, der Geschichtsverlauf wirklich sehr vorhersehbar und das Buch läuft über vor Klischees von denen man glauben könnte wir hätten sie in der heutigen Zeit eigentlich schon lange hinter uns gelassen.
Aus dem Leben einer Rockband
„Fun“ von Bela B Felsenheimer ist ein Roman mit bedrückenden Themen: Frauenfeindlichkeit, Machtmissbrauch, Alkohol- und Drogenprobleme. Die Kapitel sind kurz und knackig, die Sprache modern und flüssig. Wir erfahren wie es bei der Rockband nbl/nbl Backstage so zu geht und wie Frauen extra dafür ausgesucht werden. Außerdem beinhaltet das Buch noch eine weitere Geschichte, von einer unglücklichen Familie, am Ende ergibt aber alles einen Sinn und passt zusammen. Da die Kapitel alle recht kurz sind hatte ich das Buch schnell gelesen. Ich denke es ist wichtig auch über solche Probleme zu schreiben, dann man ja oft davon hört und sie immer aktuell sind. Das Buch war interessant und ich hatte eine abwechslungsreiche Lesezeit.

Männer sind Schweine 🐖 🐷
Wenn man Bela B. Und Die Ärzte kennt weiß, das er sich immer wieder klar gegen Sexismus, Rassismus und andere Ungerechtigkeiten positioniert. Songs wie WAMMW oder Männer sind Schweine zeigen das ja schon seit Jahrzehnten. Vielleicht spricht das Buch deshalb auch für sich - aber ein paar persönliche Worte hätten es für mich noch abgerundet..
Spannend und es öffnet einem die Augen
Dieses Buch ist erst verwirrend, weil viele Geschichten und damit auch Namen gleichzeitig starten und aufgegriffen werden. Es ist außerdem ein Buch, welches nicht für längere Zeit pausiert werden soll, weil sonst sie Gefahr besteht nicht mehr zu wissen, welcher Charakter zu welcher Story gehört. Die unterschiedlichen Storys haben alle eine gemeinsame Storyline und fesseln einen immer weiter zu lesen. Einen Einblick in die Welt der Männer und Musiker zu bekommen, welche denken die Welt liegt ihnen zu Füßen und niemand kann ihnen was antun, ist imteressant. Das einzige negative ist tatsächlich die Schriftgröße vom Buch. Für mich etwas zu klein und anstrengend zu lesen :).
Ich mag Bela B. und die Ärzte, aber das Buch hat mich enttäuscht. Ziemlich vorhersehbare Handlung, an vielen Stellen langweilig.
Kurzweilig und durch die verschiedenen Erzählstränge immer interessant. Das Ende hätte ich mir ausführlicher gewünscht.

















































