Zusammengekratzte Sammlung von schwachen und langweiligen G'schichten des Autors, um nochmal Geld zu machen, denn er schreibt ja schon lange nichts mehr. Ein wirkliches Ärgernis, denn »Die drei Sonnen« und dessen Fortsetzung »Der dunkle Wald« waren ja wirklich gut — doch der dritte Teil war ja schon so mies, nach diesem sollte man es besser wissen und von dem Autor die Finger lassen!
Sehr unterhaltsam und interessant!
Liu Cixin hat hier ein sehr abwechslungsreiches Buch veröffentlicht. Es ist eine Mischung aus Kurzgeschichten, Essays und einem Interview rund um Science-Fiction. Dabei setzt er bei den Essays einen Fokus auf Sci-Fi in China und diskutiert etwa die Entwicklung des Genres in China, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zur Fantasy oder setzt sie in Verbindung zur Philosophie. Sehr einnehmend, und denkanregend. War ein toller Read für zwischendurch.

Mit dem Blick nicht nur auf die Sterne, aber vor allem auf die Zukunft der Menschheit und die Zukunft der chinesischen Science Fiction gerichtet, liefert uns diese Sammlung an Essays und Kurzgeschichten vor seinem großem Durchbruch im Westen eine Art Fenster in den Kopf von Cixin Liu. Als Kenner:in des Erzählstils wird man hier nichts "Neues" finden, wohl aber (in meinen Augen) zwei wirklich fantastische Geschichten, sowie ein sehr poetisches Essay über Science-Fiction-Fans, eine Liebeserklärung ans Genre. Und wenn man bedenkt, dass diese Essays teilweise bis zu 20 Jahre alt sind, finde ich es doch bemerkenswert, was Liu für das Genre, aber auch die Gesellschaft "vorausgesagt" hat. Und manches davon wirklich eingetroffen ist! Gleichzeitig nahm mir diese "Inaktualität" den Wind aus den Segeln, meine Begeisterung beim Blick auf die Daten der Erstveröffentlichungen flaute dezent ab. Aber gut, Übersetzungen gewinnen natürlich auch erst mit zunehmendem Bekanntheitsgrad an Bedeutung. Als Einstieg in Lius Welt würde ich diesen Band nicht empfehlen, wohl aber allen Lesenden, die nach DIE DREI SONNEN und DER DUNKLE WALD hungrig sind auf mehr.


