Eine sehr naive junge Frau, die verzweifelt versucht an den Werten ihrer Erziehung festzuhalten. Eine Welt in der Drachen auch Berufe ausüben. Ein drei Klassen System, das Menschen und Drachen per Abkommen unterdrückt. Zusammengefasst in ein Buch, das Sprachen und Übersetzungen in den Vordergrund hebt. Dazu kommt noch eine wirklich komplexe Storyline. Es hat mich sehr gut unterhalten. Ich mochte die Twists und die leichte Lovestory am Rande.
»Sprache - das ist unsere Rebellion.«
London 1923. Seit 50 Jahren leben Menschen und Drachen nun schon in Frieden, dank eines strengen Friedensvertrags und eines Klassensystems, in das die Menschen eingeordnet werden. Doch es gibt zunehmen rebellische Tendenzen, sowohl seitens der Drachen, als auch seitens der Menschen, die vor allem die Ungerechtigkeit des Klassensystems anprangern. Vivien Featherswallows Leben wird daher auch völlig auf den Kopf gestellt, als sie erfährt, dass ihre Eltern eben dieser Rebellion angehören und sie auch noch tatenlos zusehen muss, wie diese verhaftet werden. Völlig verzweifelt und fest entschlossen ihre Eltern und ihre kleine Schwester Ursa vor dem sicheren Tod zu retten, nimmt Viv einen mysteriösen und gefährlichen Job an. Sie soll eine bisher unbekannte Art der Drachenkommunikation entschlüsseln und somit ihrer Regierung einen Vorteil im Kampf gegen die Rebellen verschaffen. Doch je mehr sie über diese geheime Sprache in Erfahrung bringt, desto klarer werden die düsteren Absichten, die Premierminister Wyvernmire in Wirklichkeit hegt....
Ein interessanter und origineller YA - Fantasy Roman, der mich ganz gut unterhalten hat, aber auch einige Schwächen hatte.
Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich die Umsetzung der Drachen und alles was mit ihnen und ihrer Sprache zu tun hat, sehr gelungen fand. Auch das Wordlbuilding fand ich gut, hätte für mich aber gerne noch etwas ausführlicher und detaillierter sein können. Der Aufbau der Geschichte war ebenfalls gut, es gab immer wieder spannende Momente und neue Entwicklungen, sodass man eigentlich immer wissen wollte wie es weitergeht. Hier und da war die Handlung für mich etwas zu vorhersehbar und die Gegenspieler ein bisschen zu klischeehaft, allerdings war das nicht mein Hauptproblem mit dem Buch. Denn leider empfand ich die Protagonistin Vivien über weite Teile des Buchs als sehr anstrengend. Sie ist egoistisch, naiv und obwohl sie eigentlich als sehr clever charakterisiert wird, erstaunlich schwer von Begriff. Außerdem jammert sie in einem fort und badet in Selbstmitleid. Gegen Ende wird es zum Glück etwas besser, aber wirklich warm geworden bin ich mit Viv leider nicht. Dafür mochte ich einige der anderen Charaktere sehr gern und auch Atlas Rolle und seine Beziehung zu Vivien fand ich ganz gut, wenn auch sehr, sehr offensichtlich (für alle, außer für Vivien). Das Ende ist durchaus spannend, actionreich, dramatisch und endet in einem leichten Cliffhanger, hat mir aber ganz gut gefallen. An dieser Stelle möchte ich auch nochmal das Hörbuch loben, denn die Sprecherin macht wirklich einen ganz tollen Job und hat eine sehr angenehme und passende Stimme.
Alles in allem ein solider erster Teil mit einer interessanten Welt und einer originellen Geschichte rund um Drachen und deren Sprache. Ich denke, ich werde auch in den zweiten Teil reinhören, da ich wirklich gerne mehr über die Drachen und die Rebellion erfahren möchte und hoffe einfach, dass ich mich mit Vivien doch noch anfreunden kann.
„Die Sprache der Drachen“ entführt in eine Fantasy-Welt, in der Sprache und Übersetzung eine zentrale Rolle spielen – und genau das macht die Geschichte so besonders. Im Mittelpunkt steht Vivienne, die sich nach und nach mit einer neuen Realität und einem völlig anderen Weltbild auseinandersetzen muss.
Ich fand das Buch insgesamt sehr gut. Endlich mal wieder ein Fantasyroman, der sich frisch und anders anfühlt. Besonders gefallen hat mir die Idee mit den Sprachen und Übersetzungen – das war spannend umgesetzt und hat der Geschichte eine besondere Tiefe gegeben. Auch die Welt an sich war interessant gestaltet und hat neugierig gemacht.
Die Drachen haben mir richtig gut gefallen: Sie wirkten beeindruckend und hatten gleichzeitig Persönlichkeit, was sie sehr greifbar gemacht hat. Viviennes Entwicklung fand ich ebenfalls gelungen. Es war authentisch, dass sie Zeit gebraucht hat, um ihre Sichtweise zu verändern – alles andere hätte ich unrealistisch gefunden.
Positiv fand ich auch, dass die Liebesgeschichte eher im Hintergrund bleibt und nicht zu viel Raum einnimmt. Stattdessen steht die eigentliche Handlung im Fokus, die spannend ist und ein angenehmes Tempo hat.
Einen halben Stern ziehe ich ab, weil gegen Ende ein paar Dinge unklar waren. Es gab kleinere Handlungslücken und manche Entwicklungen haben für mich nicht ganz Sinn ergeben. Auch die finale Erklärung der Echoortung habe ich nicht ganz verstanden .
Trotzdem hat mir das Buch wirklich gut gefallen, und ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht!
Alles in allem ein sehr lesenswerter Fantasyroman mit kleinen Schwächen – 4,5 ⭐️
Das Buch hat mich zunächst angesprochen, weil das Cover mir 2008 Vibes gegeben hat, und ich eine richtig epische Fantasy Geschichte dahinter vermutet habe.
Epische Fantasy versteckt sich zwar nicht innerhalb der Buchdeckel, nichtsdestotrotz hat mich der Roman aber bereits ab dem 1. Kapitel gefesselt. Wenngleich es einige Sinnlücken gibt, fand ich das Buch durchgehend spannend, politisch interessant und die tatsächliche Sprache der Drachen und das entsprechende Setting innovativ und sehr gelungen. Besonders gut hat mir Viviens Entwicklung von der überehrgeizigen, selbstbezogenen Vorzeigetochter zur Rebellin gefallen: Anders als in anderen Geschichten geschieht dies nicht über Nacht, sondern nur gegen großen inneren Widerstand, der mich beim Lesen irgendwann auch einfach sauer gemacht hat- und daher super authentisch erschien.
Insgesamt hat mir das Buch überraschend gut gefallen, sodass ich mich selbst ohne großen Cliffhanger bereits auf Band 2 freue !
„Die Sprache der Drachen“ hat mich von Anfang an komplett überzeugt. Besonders begeistert hat mich der durchgehende Spannungsbogen, der sich durch das gesamte Buch zieht. Es gab für mich keinen Moment, in dem die Geschichte sich zieht oder langatmig wirkt.
Ein großes Highlight sind für mich die Drachen selbst. Sie werden hier nicht nur als beeindruckende Wesen dargestellt, sondern vor allem als außergewöhnlich intelligente Wesen, was der Geschichte eine ganz besondere Tiefe verleiht.
Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Das Buch lässt sich angenehm und flüssig lesen.
Besonders gelungen finde ich außerdem die Liebesgeschichte. Sie ist berührend und emotional, nimmt aber nicht den gesamten Fokus ein, sondern fügt sich sehr stimmig in die Handlung ein.
Was mich aber am meisten überzeugt hat, ist die Entwicklung der Protagonistin. Ihre persönliche Veränderung im Verlauf der Geschichte ist sehr glaubwürdig dargestellt. Man erlebt mit ihr ein echtes Wechselbad der Gefühle, wodurch es leicht fällt, sich mit ihr zu identifizieren und ihre Entscheidungen nachzuvollziehen.
Für mich ist der Roman ein rundum gelungenes Buch mit Spannung, Emotionen und einer starken Hauptfigur.
Es war das erste Fantasy Buch seid sehr langer Zeit und ich habe es geliebt. Der Schreibstil ist mega und ich habe das Buch verschlungen. Der Romantasy anteil ist sehr klein, was ih ehrlich sehr mochte. Kein Spice was ich echt super fand, ich lese zwar gerne Spice aber hier hätte es nicht zur Story gepast. Der Kliffhänger am Ende war echt gemein. Band zwei ist vorbestellt.
- Enthält Spoiler!!! -
Die Sprache der Drachen ist in den Top 3 der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe. Und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
Vivien (Protagonistin)
Unerträglich. Stellt euch die dümmste Person auf dem Planeten vor - Vivien ist noch dümmer. So dumm, dass sie mich und meine Lesepartnerin richtig wütend gemacht hat. Im Laufe des Buches bekommt sie Erkenntnisse, die sie als "bahnbrechende Entdeckungen" bezeichnet, von denen ich dachte, sie wären von Anfang an Teil des Wordbuildings. Angefangen bei der Existenz von Synonymen oder Wörtern mit mehreren Bedeutungen bis hin zu dem Fakt, dass Echoortung nicht eine universale Sprache ist, sondern verschiedene Varianten aufweist. Sie trifft nur bescheuerte Entscheidungen und ist maximal egoistisch. Sie hat ihre beste Freundin durchfallen lassen, nur damit sie ein Jahr früher an der Universität studieren kann und die jüngste Absolventin oder so ein Scheiß ist! Sie wusste nicht, dass ihre Freundin dabei ihr Leben verlieren könnte, aber sie wusste, dass sie in einem Klassensystem leben, ihre Freundin dadurch in die unterste Schicht degradiert wird und nicht mehr bei ihren Eltern leben darf! Wie beschränkt kann man bitte sein!
Atlas (Love Interest)
Kam mir am Anfang auch unerträglich vor, weil immer wieder erwähnt wurde, wie anders er ist, wie besonders. Aber später war er (neben Marquis) der einzige, der irgendwie zu gebrauchen war. Er tut mir allerdings ein bisschen leid, weil ich das Gefühl habe, er kommt eigentlich aus einem anderen Buch und musste hier aushelfen. Er spielt seine Rolle gut, dass er Vivien mag, aber ich weiß, dass er sich in die gute Geschichte zurück wünscht, in die er eigentlich gehört. Wenn man genau drauf achtet, kann er seine Verärgerung über Vivien und ihre Dummheit manchmal nicht verbergen und verliert selbst die Geduld.
Handlung
Ergibt nie einen Sinn. Charaktere agieren bzw. reagieren unnatürlich, teilweise haben Aktionen einfach keine Konsequenzen. Wieso hat niemand Vivien mit Chumana aufgehalten, als sie aus der Bibliothek ausgebrochen sind? Wieso hat kein Drache bemerkt, dass Vivien und Chumana über Echoortung kommuniziert haben, und warum hat niemand sie gesehen, als sie fliegend Bletchley Park verlassen haben?
Auch den politischen Ablauf kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
Plotpoint vergessen? - Die Logbücher
Jetzt etwas konkreter. Die Rekruten arbeiten an der "Entschlüsselung der Drachen-Echoortung" in einem Glashaus und schreiben dabei in Logbücher. Am Anfang wird gesagt, dass diese Logbücher niemals das Haus verlassen dürfen. Eines Tages beschließt Sophie, doch eins mitzunehmen, um außerhalb ihrer Schicht weiterarbeiten zu können. Ein paar Kapitel später wird erwähnt, dass das Glashaus gerade durchsucht wird, um festzustellen, ob alles ordnungsgemäß abläuft. Und danach passiert NICHTS. Das Logbuch wird nie wieder erwähnt. Wahrscheinlich gab es im Roman erst ein Kapitel, wo Sophie dadurch Probleme bekommen hat, aber das hat dann nicht zum Rest gepasst oder so, weswegen es wieder entfernt wurde, was ja auch okay ist, aber dann entferne doch auch diese Hinweise! Mir wär das peinlich als Autorin.
Das war meine (schlechte) Meinung über das Buch zusammengefasst. Ich wünsche Atlas alles Gute für sein weiteres Leben (haha), hoffe, dass die Charaktere letztendlich eine vernünftige Gesellschaft mit einer vernünftigen Regierung aufbauen können und dass Vivien nicht Teil davon ist.
Unglaublich ... Schlecht.
Ich bin leider mega enttäuscht von dem Buch.
Ich hab es in meinem Buch-Club laut vorgelesen und wollte es wirklich mögen. Doch mit jedem Kapitel, jedem Gedanken des Hauptcharakters schwand meine Hoffnung bis ich nur noch genervt war.
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Kurze Zusammenfassung der Handlung:
In einer Welt, in der Drachen und Menschen gemeinsam leben und sich auf Menschen- oder Drachensprachen unterhalten können, gibt es (wie üblich) ein korruptes Regime unter der Leitung der Premierministerin von Großbritannien. Nach einem Krieg zwischen Drachen und Menschen gab es ein Friedensabkommen, aber dieses ist nicht gut umgesetzt worden, und so gibt es scheinbar trotzdem noch Krieg gegen die, die gegen das Friedensabkommen rebellieren. Es gibt außerdem, wie üblich in einer Fantasy-Dystopie, ein Gesellschaftsklassensystem, was ich jetzt nicht näher erkläre, aber sich stark auf die Gesellschaft im Negativen auswirkt.
Unser Hauptcharakter hat zwar einige Verknüpfungen zu der Rebellion, hat aber ansonsten nichts weiter mit der zu tun. Sie ist zudem der Ansicht (erfolgreich durch die Regierung manipuliert), dass alles in dem Land super läuft, obwohl es 10 Millionen Anzeichen gibt, dass es nicht so ist.
Nachdem ihre Eltern wegen rebellischer Aktivitäten verhaftet werden, versucht sie, diese zu retten, und bringt sich in Schwierigkeiten. Am Ende landete sie in einer Einrichtung, in der sie einen bestimmten Code (bzw. die geheime Sprache der Drachen) entschlüsseln soll, um der Regierung zu helfen, die Rebellion zu stürzen.
Sie schafft es auch, den Code zu lösen und schließt sich nach wirklich LANGEM Überlegen der Rebellion an.
Fangen wir an mit dem, was mir gefallen hat.
Was ich gut fand, waren ein paar einzelne Charaktere, an deren Sichtweise ich wesentlich interessierter gewesen wäre, als an der von Vivien. Das betrifft unter anderem die Lehrerin Dr. Seymour oder ihr Love Interest Atlas, beide bereits Teil der Rebellion, oder VL sogar die Drachin Chumana, die direkt am Anfang des Buches vorkommt.
Das Nächste: Nachdem man verstanden hat, was die Sprache der Drachen letztlich war, fand ich diese ganze gut, aber der Weg dorthin und die Erklärungen waren nicht verständlich und bescheuert.
Insgesamt war die Story in den einzelnen Punkten fine, aber die Ausführung innerhalb des Buches ist schrecklich.
Jetzt zu meinen Hauptproblemen:
Der Schreibstil.
Ich weiß nicht, ob es die Autorin oder die Übersetzerin oder beides war, aber das Buch lässt sich schrecklich lesen. Das betrifft einmal random (haha) englische Worte, die keinen Sinn ergeben, wie "Mama und Dad" statt Mama und Papa oder Mom and Dad. Dann auch jeglicher Dialog, der so cringe ist, dass ich ihn kaum vorlesen konnte, und generell die komisch gebauten Sätze. Außerdem fand ich die Schreibweise im Präsens am Anfang schrecklich, konnte mich aber dran gewöhnen.
Der Hauptcharakter.
Vivien ist so belastend, dass ich es kaum ertragen konnte. Jede Entscheidung, die sie trifft, jeder Dialog und Gedanke ist unverständlich, widersprüchlich und bescheuert.
Vielleicht bin ich nach all den Standard-Dystopie-Büchern auch etwas verwöhnt, aber ich habe für Vivien jede Art von Verständnis und Geduld verloren, allein schon, weil sie sooo lange braucht, um sich der Rebellion anzuschließen und jeden Grund der dafür spricht ignoriert. Sie ist ein selbstsüchtiger Mensch, der ständig im eigenen Selbstmitleid badet und alle ihre schlechten Entscheidungen auf ihren "angeboren schlechten Kern" zurückführt. Sie hat zwar Charakterentwicklung ab und zu, aber wenn es stattfindet ist es immer ein Schritt vorwärts und dann zwei Schritte zurück.
Außerdem wird sie ständig von allen Charakteren als schlauer Menschen betitelt und sie sieht sich selbst auch als schlauen Menschen, aber weder ihre Handlungen noch Worte sprechen dafür.
Alle anderen Charakter:
Alle Charaktere die Vivien sinnvolle Sachen einreden wurden mir automatisch sympathisch und haben das Buch einigermaßen erträglich gemacht und waren der Grund für 1,5 Sterne, statt 1 Stern.
Fun Facts:
1. Beim Vorlesen habe ich den Charakter Ralf immer Ralf Schumacher genannt und er hat (egal was er gesagt hat) bei jedem Auftritt gefragt, ob irgendjemand wissen will wieviel deren Auto Wert ist.
2. Ich habe der Premierministerin immer mit einem extrem englischen Akzent vorgelesen, was extrem lustig war, aber vermutlich den Ernst der Sache ruiniert hat.
3. Das Buch war allein deswegen extrem unterhaltsam, weil man sich beim Vorlesen direkt mit Jemandem austauschen konnte warum die Handlung (oder was anderes) einen ankotzt und man teilweiße auch extrem über den Inhalt, eigene Versprecher oder iwas anderes lange lachen musste. Daher bereue ich es auch nicht das Buch gelesen zu haben.
Zusammenfassend:
Ich habe das Gefühl, es gibt noch viel zu sagen, aber mir ist die Rezension jetzt schon zu lang. Ich weiß nicht, wie so viele Menschen das Buch großartig finden können, aber dafür gibt es ja auch unterschiedliche Meinungen. Alle, die das Buch genießen oder gut fanden, sollen es bitte weiterhin so machen.
Doch ich muss es wohl oder übel zu den schlechtesten Büchern einreihen, die ich je vollständig gelesen habe.
Lese ich den zweiten Band? Vermutlich nicht.
...
...ach, und noch ein letzter Aufreger: WARUM VERSTECKEN SICH ALLE HINTER BÄUMEN, WENN ES BRENNT????
Das Thema Sprache und Kommunikation hat mir in dieser Form sehr gut gefallen, ich hätte nur zwischenzeitlich gerne die Protagonistin geschüttelt, um ihr die Scheuklappen runter zu reißen. Dafür gibt es einen Stern Abzug, aber ich bin hooked und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.
Drachenlinguistik und Fantasy. Ein Konzept, das überzeugt!
Drachen in einer Welt wie unserer klingt erst einmal nach einem von vielen weiteren Geschichten, die es schon gibt. Doch Williamson hat mit der Sprache der Drachen einen ganz anderen Fokus gelegt, der gepaart mit politischen Machenschaften super spannend bleibt bis zum Schluss. Insbesondere da man mit der Protagonistin mitzittert, dass sie auch den richtigen Weg einschlagen wird, denn bis zum Schluss bleibt dies unentschieden.
Ein super Buch, was man zwischendurch lesen kann. Ob hier ein zweiter Teil kommt?
Die Sprache der Drachen von S.F Williamson
Was für ein tolles Drachenbuch.
Hier geht es mal nicht um Drachen Reiter. Sondern um die Drachen selber. Es geht um die Sprache der Drachen.
Das Buch behandelt eine Zeit in der eine drei Klassen Abstufung der Menschen gelebt wird.
Die Drachen und die Menschen leben mit einem Friedensabkommen in einer Welt. Wobei die Drachen nur in der 3 Kategorie eingeordnet sind.
Hier geht es um Krieg um Abstufung, Unterdrückung und Lügen. Für viele geht es ums nackte Überleben. Die Hierarchie ist hier streng festgelegt und Wiederspruch nicht geduldet. Eine wirklich spannende Geschichte in der Linguistik eine sehr große Rolle spielt.
Es gibt eine kleine Liebesgeschichte die aber eher nebenher läuft. Auch kein spicy was ich total angenehm fand. Ein erfrischend anderes Drachenbuch mit schönem Schreibstil und tollen Figuren. Ich mochte das Buch wirklich gerne und freue mich schon riesig auf den zweiten Teil.
5 von 5 Sternen gibt es von mir
London im Jahr 1923. Seit fünfzig Jahren hält der Frieden zwischen Menschen und Drachen, doch er wird zunehmend brüchig – auch, weil immer mehr Menschen gegen das strenge Klassensystem protestieren, das die Grundlage für den Friedensvertrag ist. Vivien Featherswallow ist fest entschlossen, sich haargenau an die Regeln zu halten, um an der Akademie für Drachensprache aufgenommen zu werden und damit sicherzustellen, dass ihre kleine Schwester Ursa niemals in die unterste Klasse abrutscht. Doch dann werden ihre Eltern verhaftet und Vivs Welt bricht zusammen. Verzweifelt nimmt sie einen mysteriösen Job an: In Bletchley Park soll sie die Sprache der Drachen entschlüsseln. Das Leben ihrer Familie hängt davon ab – doch je mehr Viv über die Drachensprache lernt, desto klarer wird ihr, dass alles, was sie zu wissen glaubte, eine Lüge ist..
Die Sprache der Drachen war für mich eine echte Überraschung. Ich bin ohne besondere Erwartungen an das Buch herangegangen und habe zunächst mit einer eher typischen Drachenfantasy gerechnet. Umso größer war meine Begeisterung, als sich schnell zeigte, dass die Geschichte deutlich mehr zu bieten hat.
Besonders überzeugt hat mich der Schreibstil. Der Roman ist atmosphärisch, lebendig und gleichzeitig klar erzählt. Die Handlung entwickelt sich auf eine Weise, die sich nicht vorhersehbar anfühlt, sondern eigenständig und durchdacht. Statt bekannte Muster einfach zu wiederholen, setzt das Buch eigene Akzente.
Herausragend fand ich die Einbindung von Sprache als zentrales Element der Geschichte. Die Idee, Sprachen nicht nur als kommunikatives Mittel, sondern als bedeutungstragenden Bestandteil der Handlung einzusetzen, verleiht dem Roman eine besondere Tiefe. Dieser Aspekt hebt das Buch für mich deutlich von vielen anderen Werken des Genres ab.
Insgesamt hat mich Die Sprache der Drachen inhaltlich wie stilistisch positiv überrascht. Es ist eine durchdachte, ungewöhnliche und mitreißende Geschichte, die Lust auf mehr macht. Den zweiten Band erwarte ich mit großer Vorfreude…..am liebsten würde ich sofort weiterlesen.
Obwohl ich es am Ende schon sehr dramatisch fand und Viv manchmal extrem naiv rüberkam, mochte ich die Geschichte gerne lesen. Es ist einfach gut geschrieben 😊
Ich wollte dieses Buch eigentlich schon vor längerer Zeit lesen aber dann habe ich wieder us den Augen verloren.
Jetzt war es mir wieder in die Hände gefallen und diesmal habe ich auch wirklich gleich angefangen und nicht bereut.
Die Meinungen über dieses Buch sind wirklich sehr gemischt und ich kann alle Gründe dafür verstehen. Es ist schwer eine Geschichte zu mögen wenn der Main Character so naiv,regeltreu und nervig ist. Und das ist Viven! Sie hält ewig an ihrer regeltreue fest und man könnte sie schon fast verblendet nennen.
Aber letztendlich ist es auch genau das was mich an der Geschichte hat festhalten lassen. Denn es gab,jedes Mal wenn ich dachte ich müsse Viv ordentlich schütteln, wieder Momente der Klarheit und Spannung. Und natürlich wollte ich wissen wann Vivien endlich die Augen öffnet und Verantwortung für ihre schlechten Entscheidungen übernimmt.
Letztendlich ist dieses Buch keines der typisch gehypten Booktok Phänomene mit Rettern in goldener Rüstung (naja,eher schwarzer Rüstung und moralisch grauen Charakteren).
Nein, es ist anspruchsvoll mit dem ganzen Sprachen Thema. Man liest viel über Semantik, Dialekten,Übersetzungen und Echoortung. Das Setting der Nachkriegszeit und der 3 Klassengeschelschaft tun ihr übriges um dem ganzen Buch eine stetige beklemmende Atmosphäre zu geben.
Die Drachen sind hier extrem vielfältig und sind nicht die lieben versklavten Tiere. Die meisten sind wirklich blutrünstig. Da das Hauptthema des Buches Sprachen sind gibt es nicht nur 3 oder 4 Arten sondern viel viel mehr welche alle verschiedene Sprachen und Dialekte sprechen.
Zusammengefasst war es eigentlich richtig gute Fantasy. Und wenn man einen Main hat andem man sich aufreiben kann ist das doch mal was anderes als immer nur Bad Ass bitches die nie egoistisch handeln und trotzdem meistens ziemlich overpowerd sind.
Der Klappentext war so vielversprechend. Ich habe mich so sehr auf das Buch gefreut. Bis ca. Seite 470 war das Buch völliger Schrott. Langweilig und nervig. Die Protagonistin hat mich so genervt. So naiv und egoistisch. 😡Schrecklich. Das Buch hat mich so wütend gemacht.
Die letzten 50 Seiten waren ganz gut. Aber dann endet es so abrupt und aufgelöst ist doch nichts.
Hat mir überhaupt nicht gefallen. Bin sehr enttäuscht 😢
Oh Mann, es tut mir so leid, aber "Die Sprache der Drachen" hat gar nicht bei mir gezündet. Dabei war ich so hyped. Ich liebe Fantasy generell und hatte mir einen Mix aus "Fourth Wing" und "Babel" versprochen - beides Bücher, die ich LIEBE.Stattdessen bekommt man hier nichts von beidem so wirklich. Es gibt Drachen, ja, aber so richtig Action machen die auch nicht. Hunderte von Seiten verbringt man in Bletchley Park, ohne dass die Story in die Gänge kommt und während die wirklich interessanten Dinge außerhalb dieser Einrichtung stattfinden. Das Setting hätte vielleicht mit mehr Dark-Academia-Vibes noch punkten können, aber dafür geht der ganze Drachensprachen-Aspekt in eine Richtung, die mir persönlich nicht gefallen hat. Thema Übersetzung hat "Babel" z.B. eindeutig besser umgesetzt.Am meisten hat mich aber wahrscheinlich die Protagonistin Viv genervt. Einfach naiv bis geradezu doof und in Selbstmitleid badend. Für mich ein gescheiterter Versuch, einen moralisch grauen Hauptcharakter zu schreiben. Auch keiner der Nebencharaktere hat mich emotional abgeholt, die Love Story war mir egal.In den letzten 100 Seiten oder so ging es noch mal ein bisschen ab, aber da ich zu dem Zeitpunkt immer noch keinerlei Connection zur Story hatte, konnte das Ende leider auch nichts mehr retten. Na ja, ich habe es immerhin durchgezogen!
Teil 1 von 2 (Teil 2 erscheint 10.2026)
Eine gute Geschichte in der der Thema auch der Kern der Geschixhte bleibt
In dem Werk Die Sprache der Drachen von F.S. Williamson wird eine Welt geschildert, in der Drachen als hochintelligente Wesen und Bewahrer einer uralten, magischen Sprache existieren. Die Handlung konzentriert sich das Klassensystem der Menschen und Drachen als auch auf die Wiederentdeckung der Sprache der Drachen, die weit über die bloße Kommunikation hinausgeht, da jedes gesprochene Wort die physische Realität direkt beeinflussen und verändern kann. Im Verlauf der Erzählung muss der Protagonist die komplexe Grammatik und die tiefere Bedeutung dieser Begriffe erlernen, um das damit verbundene magische Potenzial zu nutzen. Dabei steht die Verantwortung im Vordergrund, die mit dieser sprachlichen Macht einhergeht, während gleichzeitig ein Konflikt um den möglichen Missbrauch dieses Wissens gelöst werden muss. Das Buch thematisiert somit die enge Verbindung zwischen linguistischer Präzision, der Weisheit der Drachen und dem Erhalt des weltweiten Gleichgewichts. Das ganze spielt sich im Jahre 1923 ab.
Spice kaum vorhanden.
Schreibstil gut und verständlich.
Worldbuilding gut.
Entwicklung des Charakters: gut
Stimme de Sprecher/in: Hauptsächlich weiblich bis auf ein Kapitel und gut zuzuhören
Persönliche Meinung:
Die Geschichte ist gut zu verfolgen, einige Charakter mag ich und andere nicht.
Ich finde es außerdem gut, dass hier eine romantische Beziehung eingebaut wurde, dieser jedoch nicht der Hauptteil der Geschichte ist. Der Kernpunkt der Geschichte ist und blieb die ganze Zeit die Sprache.
Ich habe das Buch nicht gelesen, sondern gehört und muss ehrlich zugeben, dass die Sprecherin etwss langsam ist und ich die Schnelligkeit erhöhen musste.
Ein düsteres, sprachgewaltiges Fantasyabenteuer über Macht, Rebellion und die Frage, wem wir eigentlich glauben wollen! (Rezensionsexemplar)
Sprache der Drachen hat mich vom ersten Moment an überrascht und zwar positiv. Die Geschichte folgt Vivien Featherswallow, einem Mädchen der 2. Klasse, das für ihr Alter unglaublich viele verschiedene Drachensprachen beherrscht. Sprachen, die nach dem Krieg für die meisten Menschen sogar verboten wurden. Vivien lebt streng nach den Regeln, hochkonzentriert darauf, in ihrem Leben erfolgreich zu werden bis alles komplett aus dem Ruder läuft.
Als ihre Eltern wegen Beteiligung an einer Rebellion verhaftet werden, versucht Vivien verzweifelt, sie zu retten und die belastenden Beweise zu zerstören. Doch ihr Plan scheitert katastrophal. Am Ende bleibt ihr keine Wahl: Sie muss sich einem geheimen Regierungsprogramm anschließen. Eine deutliche Form von Erpressung denn bei Widerstand würden nicht nur ihre Eltern, sondern auch sie selbst zum Tode verurteilt.
Vivien wirkt im Verlauf der Handlung oft verblendet. Sie hält weiter an ihrem Glauben an die Regierung fest, selbst als sie im Programm Jugendlichen der 3. Klasse begegnet, die ihr offen die Wahrheit sagen: dass dort gehungert und gefroren wird und dass es keinen wirklichen Weg in die 2. Klasse gibt. Stellenweise wollte ich Vivien wirklich schütteln 🤯, denn drei Personen versuchen gleichzeitig, ihr die Augen zu öffnen und sie klammert sich trotzdem an ihre Überzeugungen. Das macht sie aber gleichzeitig sehr menschlich.
Die Welt, die S. F. Williamson erschafft, ist düster, bedrückend und gleichzeitig unglaublich faszinierend. Ein Großbritannien, das ein grausames Friedensabkommen verabschiedet hat, das die kleinen Leute klein hält und selbst die Drachen unterdrückt. Besonders spannend fand ich die verschiedenen Drachensprachen, die wie bei uns Menschen voll eigener Kultur und Geschichte stecken.
Auch wenn es einen kleinen Romance-Anteil gibt, bleibt die Geschichte klar im Fokus ohne Spice, dafür mit emotionaler Tiefe und gesellschaftlicher Kritik.
Für mich war das Buch insgesamt absolut gelungen. Es ist spannend, atmosphärisch und sprachlich stark und da die Handlung in der Weihnachtszeit endet, passt es jetzt auch perfekt zur Jahreszeit. 🎄
Cover
Persönlich mag ich das Cover nicht ganz so gerne, finde aber, dass es hervorragend zum Inhalt passt. Auch die Darstellung des Drachen sieht richtig gut aus, wenngleich ich die Farben und auch den restlichen, weitestgehend leeren Hintergrund, einfach nicht besonders ansprechend finde.
Meine Meinung
Da ich mich gerade aktuell mit einem Familienmitglied über Drachen in Serien und Büchern unterhalten habe, juckte es mich in den Fingern mal wieder in ein Buch mit eben dieser Spezies abzutauchen. „Die Sprache der Drachen“ ist mein erstes Buch dieser Autorin, aber mit Sicherheit werde ich in Zukunft nach weiteren Büchern von ihr Ausschau halten.
Ironischerweise entspricht diese Geschichte gar nicht so sehr meinen Erwartungen und überzeugt vielleicht gerade deshalb. Wenn ihr nach etwas sucht, dessen Spannung unterschwellig immer mehr wird, wo der Kampf eher mit Worten als mit Waffen ausgefochten wird oder wo die Protagonistin doch eine Weile braucht, um die Wahrheit vor ihrer Nase zu erkennen seid ihr hier richtig.
Ich habe online bereits einige Meinungen dazu gelesen – ein paar davon beschreiben, dass unsere Protagonistin Vivien unsympathische Züge hat. Und wisst ihr was? Dem kann ich nur zustimmen. Vivien ist nicht die perfekte Heldin, sie ist weder besonders mutig noch einfallsreich noch bereit ihre Familie für das Wohl aller zu opfern. Und genau diese Aspekte ihres Wesens machen sie in meinen Augen nur menschlicher und authentischer. Trotz der Tatsache, dass ich irgendwann innerlich gebetet habe, dass sie endlich erkennt, wer im Recht ist und wer nicht, konnte ich sie verstehen. Ich kann nachvollziehen, dass ihre Angst das Falsche zu tun sie daran gehindert hat überhaupt etwas zu tun. Ihre Zweifel und Schuldgefühle fühlten sich für mich ehrlich und greifbar an und überzeugen genau deshalb. Auch der sehr, wirklich sehr, spät kommende Wandel in ihr kam in meinen Augen genau zum richtigen Zeitpunkt, ihr Bemühen zu helfen, sich richtig zu entscheiden, schlichtweg Leben retten zu wollen – und nicht nur ihr eigenes – kann mich restlos überzeugen.
Bereits kurz angesprochen habe ich die unterschwellige Spannung, die diesem Buch innewohnt. Es gibt durchaus einige Kämpfe, Feuer spuckende Drachen und den ein oder anderen Todesfall, doch den Großteil des Buches nimmt wohl der innere Kampf von Vivien ein. Der Mittelteil kann sich mitunter ganz schön ziehen, wenn man sich nicht so sehr in die Geschichte verliebt hat, wie es mir ergangen ist.
Gerade der Aufbau des Worldbuildings, das Klassensystem, neben den Rebellen und den Drachen als eigenes Volk, verbunden durch die unterschiedlichen Sprachen mit einer klitzekleinen Prise von Verrat und Liebe konnte mich vollkommen in seinen Bann ziehen. Der Inhalt ist herrlich komplex und behält dennoch immer den Blick zur Realität, was alles umso echter erscheinen lässt.
Auch die große, epische Liebesgeschichte werdet ihr hier verzweifelt suchen. Finden könnt ihr allerdings eine sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte ohne unnötiges Hin- und Her, dafür mit Tiefgang und schönen Dialogen. Das Ende lässt zahlreichen Fragen offen, gerade ob es eine Zukunft für beide zusammen überhaupt geben wird – und ich hoffe wirklich sehr, dass es einen weiteren Band aus diesem Universum geben wird.
Fazit
Unerwarteterweise konnte „Die Sprache der Drachen“ mich für sich einnehmen, begeistern und zu Tränen rühren. Euch kann ich dieses wahnsinnig tolle Buch aus ganzem Herzen empfehlen!
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.
Die Sprache der Drachen ist der Auftakt einer Fantasy-Reihe, der ein ungerechtes Klassensystem und eine sich langsam entzündende Rebellion mit Drachen und Wissenschaft kombiniert.
Die Geschichte wird aus Sicht der 17-Jährigen Vivien erzählt, für die sich von einem auf den anderen Moment alles ändert. Vivien ist sehr systemgetreu und auch wenn ich es gut fand, dass sie nicht sofort all ihre lebenslangen Glaubenssätze über Board wirft, war ich doch irgendwann sehr genervt und habe mich gefragt, was sie noch alles braucht, um die Wahrheit zu erkennen. Da fand ich die anderen Charaktere um Vivien herum tatsächlich spannender und sie haben die Geschichte für mich ein wenig gerettet.
Es gab auch einen Hauch von Romance, allerdings würde ich es wirklich nicht als Romantasy bezeichnen und ich persönlich hätte diesen kleinen Handlungsstrang auch gar nicht gebraucht.
Der Anfang das Buchs war wirklich stark und ich war sofort total gefangen in diesem politischen Klassensystem. Aber dann passierte für viele Seiten gefühlt nichts, die Ausführungen wurden immer zäher und wissenschaftlicher, Vivien immer weniger nachvollziehbar in ihren Handlungen.
Es gab sogar einen Punkt, an dem ich das Buch gerne abgebrochen hätte. Aber dann kamen die letzten 150 Seiten und die haben mich völlig gefesselt. Der Showdown war blutig, spannend und voller unerwarteter Twists. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen.
Für mich hat es sich also gelohnt, dran zu bleiben. Dennoch bin ich zwiegespalten, ob ich die Reihe weiterverfolgen möchte und werde hierzu wohl erst einmal ein paar Rezensionen abwarten.
Das Buch verknüpft Fiktion mit echten Schauplätzen (London 1923), allerdings passte es für mich einfach nicht zusammen.
Die Charaktere sind oberflächlich, nicht ein einziger Charakter wird wirklich lebendig. Teilweise machen die Verhaltensweisen der verschiedenen Charaktere so wenig Sinn & kommen aus heiterem Himmel.
Besonders Viv fand ich schwierig. Wahrscheinlich sollte die naive Teenagerin dargestellt werden; für mich war Viv jedoch einfach ohne jegliche Tiefe, ohne irgendeine Emotion, teilweise ohne überhaupt einen Sinn.
Die Romanze wirkt unausgereift, eher erzwungen & spätestens bei Ende des Buches frage ich mich, ob nicht eine Freundschaft viel sinnvoller gewesen wäre als diese „Romanze“.
Spannung hat das Buch. Leider wahllos. Geheimnisse werden aufgebauscht, dem Spannungsbogen dann aber nicht gerecht.
Auf den letzten 100-150 Seiten überschlägt es sich. Ja, es ist spannend. Es macht teilweise aber einfach keinen Sinn. Hier noch ein bisschen Prügelei, da eine Geisel, der Baum da brennt noch nicht, die Todesart gabs noch nicht…
& die Thematik Sprache der Drachen..Schlussendlich wurde die wirkliche Sprache der Drachen in 5 Zeilen zwischen brennenden Bäumen und Mordanschlägen abgefrühstückt, obwohl sie das heiligste ist, das Drachen niemals verraten.
Der Anfang macht einen neugierig, danach ist man gefesselt!
Ich muss sagen, ich hatte erst etwas anderes von dem Buch erwartet. Dass es in der "realen Welt" (nur + Drachen) spielt hat mich erst etwas rausgenommen. Auch, dass es mit 1923 relativ aktuell ist, hat mich am Anfang zweifeln lassen. Da ich bis jetzt aber jede Geschichte, die von Sprache und Übersetzen handelt, geliebt habe, habe ich dem Buch eine Chance gegeben. Gott sei Dank!
Vivien Featherswallow hat mit ihrer sehr gut abgeschlossenen Prüfung einen Studienplatz an der Akademie für Drachenlinguistik erhalten, für den sie hart gekämpft hat. Bei einem Dinner mit der Akademie-Leitung will sie die Möglichkeit nutzen, sich bei ihr für ein Praktikum gut darzustellen. Allerdings verläuft das Praktikum anders als geplant und Viviens Eltern werden wegen Verrat verhaftet. Verrat an dem Klassensystem, dass Menschen in drei Wertegruppen einstuft, Verrat an dem Friedensabkommen mit den Drachen, das diese nahezu vollständig aus der Gesellschaft verbannt hat und Verrat an der Premierministerin Wyvernmire, die das alles zu verantworten hat. Um ihre Eltern und ihre kleine Schwester Ursa zu retten soll Viv eine geheime Drachensprache entschlüsseln. In ihrer Zeit mit anderen Rekruten in einem geheimen Forschungslager findet sie allerdings weit mehr, als den Schlüssel zum Drachen-Code...
Wie gesagt, nach den ersten paar Kapiteln hat mich das Buch wirklich gepackt. Es sind trotzdem nur 4,5 Sterne, da einige Stellen sich wiederholt haben oder vorhersehbar waren. Trotzdem hat mir auch die angedeutete Romance mit Atlas gefallen, weshalb mich das Ende auch umso mehr verstört hat.
Für alle, die Rebellions-Storys und Sprache/Übersetzung lieben eine klare Empfehlung!
Ein wunderschönes Buch von Innen wie Außen. Mit einer sehr spannenden und mitreißenden Geschichte über eine Sprache, hinter der viel mehr steckt als man zunächst glaubt.
Dieses Buch war mal eine ganz neue Geschichte, die ich so zuvor noch nie so gelesen hatte. Aufgrund des umfangreichen Wissens der Autorin, was Sprachen und ihre Besonderheiten betrifft, konnte sie dieses Wissen sehr elegant in das Buch einfließen lassen, dass ich als Leserin mich kinderleicht in die Welt der Sprachen entführen lassen konnte. Es war ein ganz besonderes Leseerlebnis, was ich jedem empfehlen kann, der Drachen und vor allem Sprachen und deren unerwartete Geheimnisse liebt.
Das Buch konnte mich vor allem mit seiner Idee überzeugen. Es ist richtig tolle Fantasy, ein spannendes worldbuilding und tatsächlich einfach mal etwas ganz Neues. Wie hier mit Sprache gespielt, welche Macht ihr eingeräumt wird, fand ich wirklich toll.
Weniger begeistert hat mich aber die Handlung an sich. Leider fand ich das Buch über weite Strecken ein wenig langatmig, gerade die erste Hälfte zog sich ziemlich lang. Für meinen Geschmack hätte die Handlung hier früher an Fahrt aufnehmen müssen, so hat mir die Spannung leider gefehlt.
Die Gesellschaftskritik, die hier kaum subtil verpackt ist, kam bei mir an, ich finde sie auch absolut treffend. Allerdings war mir die Protagonistin Vivian, an der hier ein Umdenkprozess veranschaulicht wird, teils einfach unglaublich unsympathisch. Am Anfang konnte ich ihre Beweggründe noch verstehen, irgendwann war der Punkt aber überschritten und ich empfand sie einfach nur noch als unfassbar egoistisch. Auch die Liebesbeziehung zu einem der anderen Rekruten fand ich sehr unglaubwürdig, viel zu rasant und irgendwie ohne jede Tiefe.
Mit der Bewertung tue ich mich hier schwer. Der Grundgedanke war eigentlich toll, aber an der Umsetzung hat mich leider doch ziemlich viel gestört.
Dieses Werk hat mich hellauf begeistert.
Ich meine, wie genial ist denn die Idee, Drachen mit Linguistik zu verknüpfen?
"Die Sprache der Drachen" hat gehalten, was der Titel versprochen hat. Ich habe jede Seite des Buches geliebt, selbst wenn man Viv, die Protagonistin, an manchen Stellen schütteln wollte, während man "wach auf" schreit. Allerdings hat sich auch das stimmig in den Verlauf der Geschichte eingefügt.
Aber fangen wir von vorne an:
Alleine das Cover mit seinem Metallic-Look und der farblich passende Farbschnitt haben mich bereits neugierig werden lassen. Das Buch lag jetzt ca. 2½ Monate auf meinen SuB und wurde nun endlich davon befreit. Ich hab es keine Sekunde bereut, meinen Freund meinen nächsten CR auswählen zu lassen, denn er weiß, wie sehr ich Fantasy mit Drachen und das Thema Sprache liebe (Linguistik ist spannend, auch Fantasy-Linguistik).
Das Buch hat gleich ziemlich spannend gestartet, wodurch der Einstieg besonders leicht fiel. Das politische System und wie Menschen und Drachen ihr Zusammenleben gestalten, wurde einem bereits von Anfang an deutlich gemacht.
Die Spannung innerhalb des Buches hat es den Großteil der Zeit auch gehalten.
Die Charaktere waren gut gezeichnet, wenn man bedenkt, dass es sich um Jugendliche handelt. So ist die Protagonistin Viv z.B. 17 Jahre alt, ihr Cousin Marquis 18.
Vivien "Viv" Featherswallow ist eine Protagonistin, die lange die Augen verschließt. Als jemand, der in der 2. Klasse aufgewachsen ist, kennt sie die ständige Angst, degradiert zu werden ebenso gut, wie die Privilegien, die mit ihrer Klasse einhergehen. Am Anfang erfahren wir ohne große Umschweife, dass sie etwas verwerfliches dafür getan hat, um in ihrer Klasse bleiben zu können.
Sie ist lange – abgesehen von ihrer eigenen Tat aus Angst um ihre Familie – sehr gesetzestreu und verschließt ebenso lange die Augen vor jeder Art von Ungerechtigkeit innerhalb des politischen Systems von Britannia. Ab einer gewissen Stelle wollte ich sie wirklich gerne schütteln und habe nur noch auf den Moment gewartet, dass sie endlich aufwacht.
Zum Glück hat Viv die dringend notwendige Charakterentwicklung bekommen.
Atlas, der Love Interest, war zwar interessant, ließ mich anfangs aber etwas skeptisch zurück, da sich eine ganze Weile die berechtigte Frage hielt, was genau er an ihr findet, wo sie doch so gegensätzlich zu sein scheinen, auch in ihren Ansichten zur gesellschaftlichen Lage.
Dennoch mochte ich den Charakter sehr und gegen Ende der Geschichte gewann dieser Teil der Geschichte – u.a. auch wegen des Bonuskapitels am Ende – an Glaubwürdigkeit dazu.
Die Nebencharaktere, wie etwa Marquis, Sophie und Wyvernmire waren alle auf ihre Weise eingebunden. Gerade die Sache zwischen Viv und Sophie war etwas, was einen weiter dran bleiben ließ, weil man endlich wissen wollte, was genau Viv getan hat, dass zur Degradierung ihrer besten Freundin geführt hat. Lange bleibt dies nur vage angedeutet, auch wenn man schnell eine ungefähre Vorstellung davon entwickelt, was da passiert sein könnte.
Ein wirklich großer Teil der Geschichte hat sich dann wirklich um das Thema Drachen und ihre Sprache, vereinzelt auch um die Zoologie der Drachen, bewegt.
Ich war begeistert, wie toll die Autorin hier Fantasy mit Linguistik verknüpft, wie viel sie sich dafür ausgedacht hat, damit es schlüssig in diese Welt passt, die der unseren einerseits so ähnelt und andererseits doch ganz anders ist.
Von mir gibt es deshalb eine klare Leseempfehlung. 🐲
Ich benötige dringend Band 2.
"Wir leben in einer Welt, die alles erlaubt und nichts verzeiht."
Für alle, die Drachen und Linguistik lieben. Eine sehr schön erzählte Geschichte, vor allem das Wordbuilding ist so schön gemacht, dass man fast nichts davon merkt. Großartig!
Eine starke, weibliche Protagonistin, die von ihrem Hintergrund her sehr nachvollziehbar handelt.
Ich bin nur so durchgeflogen und war am Ende sehr überrascht, dass es anscheinend doch kein Einzelband ist, wie ich zunächst angenommen hatte. Aber - und das mochte ich sehr - es endet nicht mit einem Cliffhänger, sondern die Erzählung des Buches ist soweit abgeschlossen, aber der Hauptstrang geht wohl (hoffentlich) irgendwann weiter.
Zwei kleine Dinge, die mich ein bisschen gestört haben:
1. Die Gewalt kommt überraschend brutal um die Ecke. Ich hatte bei dem Erzählstil und dem Setting nicht mit so viel Gewalt und Tod gerechnet. Dadurch hat es mich emotional auch irgendwie kalt gelassen - schade.
2. Eine Sache, die die Protagonistin in der Vergangenheit getan hat, wird im Buch - in ihren Gedanken - immer wieder angedeutet, aber erst gegen Ende aufgelöst. Das kennt man ja schon. Aber diese Andeutungen kamen mir persönlich viel zu oft, das hat schon ein bisschen genervt.
Das Cover dieses Buches gefällt mir gut. Die farbliche Gestaltung und die Motive passen super zu dieser Geschichte.
Vivien Featherswallow möchte unbedingt an die Akademie für Drachensprache, um ihre kleine Schwester auf ewig in Sicherheit zu wissen. Doch plötzlich werden ihre Eltern der Rebellion bezichtigt und Viviens Leben ändert sich schlagartig. Ihre Eltern werden inhaftiert und sie nimmt einen Job an, in dem sie die Sprache der Drachen entschlüsseln soll. Je mehr Viv über die Drachensprache lernt, umso mehr wird ihr deutlich, dass alles was sie zu wissen glaubte, nun in Frage gestellt wird.
In diese Geschichte bin ich super gut reingekommen. Es geht gleich spannend los. Wir lernen Viv in ihrem normalen Leben mit ihren Träumen und Wünschen kennen, doch dann geschieht etwas, das ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Viv ist eine ehrgeizige junge Frau, die sich allen Herausforderungen stellt. Sie muss aber lernen, dass Ehrgeiz auch Grenzen haben muss. So trägt sie ein Geheimnis mit sich, was ziemlich schwer wiegt und sie immer wieder beschäftigt. Viv wächst an ihren Aufgaben und sie macht eine wirklich tolle Entwicklung durch.
Alle anderen Figuren haben mir auch gut gefallen. Mit Soph habe ich anfänglich etwas schwer getan, aber im Verlauf der Geschichte lernt man einiges über sie und dann konnte ich sie durchaus nachvollziehen. Ansonsten hatten alle Figuren ein eigenes Ziel bzw. eine eigene Motivation und sie haben die Haupthandlung prima ergänzt.
Die Handlung hat mir insgesamt gut gefallen. Es gibt einige Konflikte, Intrigen und überraschende Wendungen. Mich hat es zwar durchweg im Buch gehalten, trotzdem habe ich ein paar kleine Längen empfunden. Die Liebesgeschichte hat mir gut gefallen, Zwar ging es recht schnell mit den beiden, dafür drängt sich die Liebesgeschichte aber nicht in den Vordergrund. Die gewählten Themen fand ich sehr interessant und gut bearbeitet und für mich war eine wichtige Botschaft, dass man sich immer trauen sollte etwas zu hinterfragen, egal welche Person mit welchem Status. Und das Ende fand ich auch sehr gelungen und es hat mich zufrieden zurückgelassen.
Der Schreibstil ist toll. Alles liest sich sehr angenehm und flüssig. Die Dialoge sind authentisch und sie passen sprachlich individuell zu den Figuren. Die Beschreibungen der Settings und die atmosphärischen Beschreibungen haben mich in die Geschichte gezaubert und ich konnte mir alles hervorragend vorstellen. Das Worldbuilding fand ich richtig super und die Idee der Drachensprachen einfach genial. Die Darstellung der emotionalen Ebene hat mich auch total abgeholt. Ich konnte mich ganz prima in Viv hineinversetzen und sie in ihrem Denken und Handeln nachvollziehen.
Von mir erhält dieses Buch eine ganz klare Kaufempfehlung (4,5/5 Sterne), weil ich Viv als Hauptfigur sehr gelungen und authentisch fand, weil die Geschichte insgesamt spannend und das Worldbuilding total toll war, weil wichtige Themen super bearbeitet wurden und weil der Schreibstil einfach Spaß macht. Ein halbes Sternchen ziehe ich aber, weil ich ein paar Längen empfunden habe. Das ist aber nur mein persönlicher Geschmack. In jedem Fall lohnt es sich, dieses Buch zu lesen.
Vielen Dank an S.F. Williamson, Nina Lieke und den Heyne-Verlag für diese Geschichte.
Zunächst möchte ich die wahnsinnig gute Übersetzung von Nina Lieke hervorheben, ein Buch das Übersetzung und Sprache als Kernthema behandelr brilliert dadurch nur umso mehr!
Unsere Protagonistin Vivien ist keine äußerst sympathische Figur. Viv muss viel über sich selbst lernen und das in einer Welt die kein Raum für Fehler zulässt. Dennoch kann man in einem gewissen Rahmen mit ihr mitfühlen.
Leider gab es ein paar Entscheidungen der Protagonistin, die die Immersion gebrochen haben, und nicht glaubhaft erzählt wurden. Dadurch fühlten sich diese Entscheidungen stark an als wären sie ein Mittel um den Plot voranzutreiben.
Wer über sowas besser hinwegsehen kann als ich und Spaß an einer Interessanten Prämisse und geerdeten Romanze hat, wird viel Freude mit diesem Buch haben!
Bin vom Buch zum Hörbuch übergangen, konnte aber nicht wirklich dranbleiben und bin immer abgedriftet. Glaube das es mir thematisch aber gefällt und der Schreibstil hat mir sehe gut gefallen. Werde es später irgendwann nochmal versuchen.
London, 1923 - Menschen & Drachen leben seit dem Friedensabkommen soweit friedlich nebeneinander und ausgewählte Menschen können die Sprachen der Drachen erforschen. Aber Unruhen in der Bevölkerung drohen diesen Frieden und alles, an das Vivian- angehende Studentin der Drachensprachen- zu glauben scheint, ins Kippen zu bringen..
Der Klappentext und die Leseprobe haben mich sehr an Babel erinnert- aber mit Drachen! Also voll mein Thema.
Grundsätzlich gefiel mir die Geschichte auch gut, wobei mich paar Aspekte störten. Zum einen waren mehrfach britische Formulierungen und Redewendungen 1:1 ins Deutsche übersetzt und dadurch etwas verwirrend. Und dann leider auch über große Teile des Buchs fand ich die Hauptfigur Vivian eher anstrengend. Wobei es immerhin eine positive Entwicklungen bei ihr gab. Ich wusste beim Kauf noch nicht, dass es ein erster Band ist, aber werden die Fortsetzung(en) wahrscheinlich auch lesen.
Ich hatte mich auf das Buch gefreut und wollte es mögen, aber leider…
Drachen und Menschen teilen sich eine Welt. Mit den Drachen besteht ein Friedensabkommen. Und die Gesellschaft der Menschen ist in Klassen unterteilt. Während der 1. Klasse sämtliche Türen offen stehen und der 2. Klasse zumindest noch viele, herrscht in der 3. Klasse Hunger und Armut.
Die 17jährige Vivien gehört zur 2. Klasse. Als ihre Eltern verhaftet werden und sie einen weiteren Fehler macht muss mit der Regierung zusammenarbeiten, damit ihre Familie begnadigt und sie selbst nicht degradiert wird. .
Pluspunkte:
1. Drachen (muss ich mehr sagen?)
2. Weltenbau (Drachen leben mit Menschen zusammen
- was für ein Potential)
Minuspunkte:
1. Vivien ( … )
2. fehlende Charaktertiefe (bei allen Figuren)
3. Weltenbau (verschenktes Potential)
Ich fühlte mich, was die Nüchternheit der Erzählweise angeht an Babel von R.F. Kuang erinnert. Aber anders als in deren Buch, ist es hier nicht gelungen bei den einzelnen Figuren eine gewisse Charakteretiefe zu schaffen, die die jeweilige Handlungsweise oder das Verhalten nachvollziehbarer gemacht hätten.
Viviens Egoismus, ihre Überheblichkeit, ihre blinde Regierungstreue und die Angewohnheit alles auszublenden, was nicht in ihr heiles Weltbild passt, haben ein Bild von ihr geschaffen, dem ich bis zum Ende des Buches keine Sympathie entgegenbringen konnte. Das erste Mal, dass ich sämtlichen Nebencharakteren, einschließlich der Antagonisten, mehr Verständnis entgegengebracht habe als der Protagonistin.
Insgesamt fehlte mir Charaktertiefe und eine mit der fortschreitenden Geschichte Entwicklung. Ich konnte so zu keinem Charakter eine wirkliche emotionale Verbindung aufbauen.
Die Entschlüsselung einer Sprache als Ausgangspunkt zu nehmen, war ein guter Ansatz, aber da sich die meisten Szenen in einer von der Außenwelt eher isolierten Umgebung abspielten, war die Erzählweise stellenweise langatmig. Dabei hätte der Weltenbau noch diverse Erläuterungen oder Details vertragen.
Das Ende könnte, wenn die Autorin wollte, für eine Fortsetzung genutzt werden, aber die möchte ich wenn überhaupt nur lesen wenn Vivien NICHT drin vorkommt.
𝗪𝗼𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁’𝘀?
London in den 1920er Jahren: Zwischen Menschen und Drachen herrscht dank des Friedensabkommens seit 50 Jahren Frieden. Mehr als alles andere will Vivien Featherswallow als Sprachtalent für mehrere Drachenzungen an die Universität. Als ihre Eltern plötzlich verhaftet werden, bekommt sie eine Möglichkeit sie wieder zu befreien: Die geheime Sprache der Drachen verstehen. Doch je mehr Vivien versteht, desto mehr versteht sie auch, dass ihre ganze Welt auf Lügen basiert.
𝗪𝗶𝗲 𝘄𝗮𝗿'𝘀?
Das war wieder eine tolle Fantasy-Story mit Drachen! Es gibt kein krasses Worldbuilding und auch keine Magie. Stattdessen spielt es in unserer bekannten Welt. Es ist also eher Urban-Fantasy. Aber das Gesamtpaket ist total stimmig.
Insgesamt hat mir die Story durch das Setting und den Fokus auf Sprache subtile Babel-Vibes gegeben. Aber hier war es längst nicht so komplex und dafür mit Drachen und ohne Magie. 😉 Es hat mir wirklich total gut gefallen und ich bin durch die Seiten geflogen.
Mein einziger wirklicher Kritikpunkt: Die Protagonistin. Vivien ist anhaltend stur in ihrer Naivität und Gutgläubigkeit. Während alle um sie herum ihr immer wieder ziemlich deutlich machen, was tatsächlich vor sich geht, will sie sich einfach nicht die Augen öffnen lassen. Ich meine, spätestens, wenn dir die Person, vor der dich alle warnen quasi ins Gesicht sagt: „Ich bin böse. Ich werde xy machen.“ (Okay, das war jetzt sehr platt, aber ich schwöre so war es!), dann überdenkst du doch mal deine Ansichten… 😳 Tjaa, Vivien hat ein bisschen länger dafür gebraucht und das hat mich zwischendurch echt genervt. Zum Glück hat sie die Kurve noch gekriegt. 😅
Okay, nichtsdestotrotz: Ich fands wirklich gut!
Das Ding ist zu groß, um ein Nagetier zu sein. Da hörten die Bewegungen plötzlich auf, und ein langer grüner Schwanz lugt aus dem Haufen hervor.
Das Buch liegt seit Erscheinen auf meinem SuB und ich hatte mich tooootal darauf gefreut. Hallo? Es geht um Drachen. 🥰♥️
Doch von dem Buch, bin ich einfach nur enttäuscht.. 🫠
Story teils Todes langweilig, hat mich nicht gefesselt. Und dabei war der Start sooooo gut. Zwischendurch auch einige tolle Elemente in der Story. Doch man hätte so viel draus machen können...
Der Schreibstile war auch nicht so meins. Ich hab für das Buch deutlich länger gebraucht als sonst.
Schade. Eher nen Flop für mich.
Für mich war dieses Buch ein echtes Highlight – ganz klar 5 von 5 Sternen!
Die Geschichte entführt uns in eine Welt, in der Menschen und Drachen Seite an Seite leben. Doch der Frieden ist brüchig, und mitten in dieser Welt begleitet man eine junge Frau, die ihren Platz finden und große Entscheidungen treffen muss.
Besonders begeistert hat mich:
• das ungewöhnliche Setting, das historische Elemente mit Fantasy verbindet,
• die Drachen, die nicht nur magische Wesen sind, sondern mit eigener Sprache und Kultur wirken wie echte Charaktere,
• die Entwicklung der Hauptfigur, die langsam und glaubwürdig wächst,
• und die Themen wie Sprache, Macht und Gerechtigkeit, die die Geschichte besonders tief machen.
Der Schreibstil ist atmosphärisch, manchmal herausfordernd, aber immer spannend. Die Handlung hat mich durchweg gefesselt, ohne dass es je langweilig wurde.
Also ich muss sagen, dass mir das Buch viel zu politisch war. Die unpolitischen Interaktionen in dem Buch, waren dann sehr gut und spannend, aber da ich leider nicht gerne so politische Dinge lese, hat es mich etwas gelangweilt.
Gute Ideen, Linguistik-Fantasy-Aspekt cool. Charaktere leider nicht meins. Keine emotionale Verbindung.
Die Geschichte ist nicht schlecht, aber sie konnte mich auch nicht wirklich einnehmen. Auf den letzten 100 Seiten wollte ich sie beiseite legen, weil ich gemerkt habe, dass mir die Figuren immer noch egal sind und mir deswegen auch das Finale egal war 🥲 Durchgezogen habe ich es trotzdem.
Das Positive: Alles rund um die Sprachen, die vorkommen, war toll ausgearbeitet und eingebaut. Das war auch der Hauptgrund für mich, das Buch nicht nach den ersten 3 Kapiteln abzubrechen. Das Linguistik Thema in einem Fantasysetting hat Spaß gemacht.
Das Negative: Ich empfand schon in den ersten zwei Kapiteln keine Verbundenheit. Die Geschichte "passierte" einfach, ohne mich emotional zu packen und ich hatte das Gefühl, dass einfach nur versucht wird, bestimmte Knöpfe beim Leser zu drücken: Schau, die süße kleine Schwester! Schau, die Eltern! Oh nein, du musst sie retten! 😅 Ja, das ist ein typisches Motiv in der Fantasy, grundsätzlich nichts dagegen, aber irgendwie war die Ausführung hier so oberflächlich, dass es bei mir nicht funktioniert hat.
Die ganze Geschichte hindurch gelang es mir nicht, eine emotionale Beziehung zu Viv oder den anderen Figuren zu knüpfen. Keiner der dramatischen Vorfälle hat mich berührt und dabei weine ich wirklich leicht bei Büchern. Zudem fand ich Vieles sehr vorhersehbar. (Was mich weniger gestört hätte, wenn ich hätte mitfühlen können)
Es ließ sich leicht lesen und mir gefiel die Wortwahl, auch die Ideen sind interessant und die Botschaft der Geschichte ist wichtig. Dennoch kann ich das Buch nur begrenzt weiterempfehlen. Wer Bock auf den Linguistik-Aspekt hat, kann einen Blick riskieren. Wie gesagt, es ist kein schlechtes Buch. Lest einfach Kapitel 1 und seht, ob es euch emotional packt. Falls ja, dann ist es für euch. Falls nicht, dann wirds euch wohl wie mir ergehen.
"Peace isn't peace if it's only given to some." 🐲⚔️🇬🇧
In an alternative London both human and dragons are living side by side under an "Agreement of Peace" set by the Government after a tremendous war between the species.
But this so called peace is vague. Humans are classified in 3 Classes - from well positioned in the first class to third "Underclass". Dragons are only tolerated but feared and sometimes locked away.
Time for Rebellion is now. But on which side Vivian Featherswallow will fight?
It started so good. I like the idea of the story and it's difference to other dragon-driven-stories.
The middle part was a bit long-winded. And I began to dislike the protagonist Vivian as she would not understand the importance of that rebellion although everyone's telling her over and over again...
The last part was exciting and I couldn't put the book down.
All in all a very good story with an annoying prota.
Read in English
Vivis ganzes Leben lang wollte sie die Sprache der Drachen studieren. Ihre Eltern sind immerhin angesehene Drakenologen im 18. Jahrhundert in London. Jedoch sind sie ständig geprägt von der Angst in der Klassengesellschaft abzusteigen. Als die führende Expertin Dr. Hollingsworth zu Besuch kommt um mit Vivis Mutter über ihre aktuelle Arbeit zur Forschung an Dialekten der Drachen zu sprechen, sieht sie ihre Chance um ein Praktikum an der Universität und sich von der Dritten und schrecklichsten Gesellschaftsklasse weiter zu entfernen.
Doch plötzlich geht alles schief. Ihre Eltern werden beschuldigt mit den Rebellen zusammen zuarbeiten und das Friedensabkommen, welches das vermeintlich friedliche Zusammenleben zwischen Drachen und Menschen garantiert, zu gefährden. Kurzerhand sind sie verhaftet und Vivi versucht sie zu retten.
Dadurch gelangt sie an die Premierministerin Whyvernmire, welche kurzerhand einen Deal mit ihr aushandelt: Vivi und ihr Cousin Marques werden für ein Forschungsprojekt rekrutiert und nach Bletchley Park gebracht um mit anderen Rekruten die Geheimnisse der Drachen aufzudecken. Wem dies gelingt, dem gebührt die Freilassung seiner Familie und die Möglichkeit im Klassensytem aufzusteigen. Aber die Zeit ist knapp, denn es droht ein Krieg aufzuziehen - in einem Wettlauf gegen die Zeit werden nicht nur die Geheimnisse der Drachen entschlüsselt sondern auch die Geheimnisse der Regierung..
Ein kurzes und knackiges Buch. Nicht überragend oder weltverändernd, aber für zwischendrin ganz nett. Die Idee der Geschichte gefällt mir richtig gut. Das Buch ist auch mittelmäßig spannend. Die Hauptfigur ist erst 17, der Schreibstil ist daher recht einfach gehalten. Allerdings werden hin und wieder sehr hochtragende Wörter verwendet, was sich oft etwas beißt. Was mir persönlich ebenfalls nicht gut gefällt ist, wenn im Text Abbildungen sind von irgendwelchen Schildern oder Pamphleten. Das stört für mich den Lesefluss und ist in meine Augen eine Papierverschwendung. Trotzdem kann ich das Buch weiterempfehlen und würde auch weiter Bände lesen.
- ich habe einen Rebellin gesehen.
Ein emotionales Drachen-Abenteuer, das mich komplett mitgerissen hat!
⭐ 4,8 Sterne
„Ich habe eine Rebellin gesehen.“
Woah – was für ein Buch! Ich habe die Seiten regelrecht verschlungen. Teilweise habe ich das Hörbuch gehört (sehr angenehm eingesprochen) und zwischendurch auch selbst gelesen – beides hat mich richtig mitgenommen.
Dieses Buch hat mir jede Emotion abverlangt: von genervt, über wütend bis hin zu Tränen in den Augen – alles war dabei. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben und für mich wirklich stimmig ausgearbeitet.
Besonders spannend: Drachen, eine packende Handlung und eine Protagonistin, deren Entwicklung sich zwar manchmal etwas zieht (da wollte ich ihr echt eine Kopfnuss verpassen 😅), aber am Ende einfach genau richtig wirkt.
Ich habe es am Ende auf 2.5 gehört weil ich unbedingt wissen müsste wie es weiter geht 💪🏻😂
Ein großartiges Fantasy-Buch – inklusive Bonuskapitel. 🔥📖
Mein neues Lieblingsbuch und ein grandioses Abenteuer.
Es passt alles zusammen und ich bin wirklich begeistert von Geschichte und Schreibstil und auch traurig weil ich diese wahnsinnig interessante Welt nun verlassen muss.
Ich mag wirklich alles daran.
Dieses Buch hat mir mal wieder gezeigt, dass ich Drachen liebe ❤️
Ein Fantasyroman, der größtenteils von Sprache und die Übersetzung von Sprachen handelt? Gleichzeitig noch eine kleine Liebesgeschichte und DRACHEN enthält? Ich musste es einfach lesen.
Jedoch war ziemlich schnell klar, dass der Klappentext in einer Hinsicht nicht ganz richtig ist. Jedenfalls stelle ich mir eine "Enemies-to-Lovers"-Geschichte etwas anders vor. Ich verstehe irgendwie warum der Begriff gewählt wurde, aber ich hätte mir gewünscht, dass ich den Klappentext nicht gelesen hätte.
Mit der Protagonistin Vivien wurde ich bis zum Ende nicht wirklich warm, obwohl ihre Entwicklung stimmig ist, war sie mir leider ziemlich unsympathisch.
Aber zum Glück gibt es nicht nur Vivien in dem Buch, sondern die vielen anderen Charaktere und Drachen, die das Buch sehr interessant gemacht haben.
War es manchmal ziemlich durchschaubar, jedenfalls was die Rebellen betrifft? Ja, aber es hat trotzdem Spaß gemacht mitzurätseln.
Genauso wie ich darauf gebrannt habe mit Vivien zusammen den "Code" zu knacken.
Fazit: Ich mochte die Geschichte wirklich gerne, man muss die Protagonisten zum Glück nicht immer mögen.
[Werbung|Rezensionsexemplar]
Ich hatte sehr hohe Erwartungen an „Die Sprache der Drachen“. Die Idee des Buches hat mir unglaublich gut gefallen. Drachen, Dark Academia und Drachensprache, die Inhalte des Buches haben mich direkt angesprochen.
Der Einstieg in die Story viel mit sehr leicht, was vor allem daran liegt, dass das Buch sehr stark startet. Die Übersetzung von Nina Lieke ist richtig gut gelungen. Der Schreibstil hat mich direkt für sich eingenommen und hat mich in die Geschichte eingesogen. Leider hat für mich nach dem tollen Einstieg die Story im Mittelteil sehr stark nachgelassen und ich habe lange auf den großen Plottwist gewartet. Die verschiedenen Sprachen und die Entschlüsselung der Drachensprache sind ein echtes Highlight, im Mittelteil wurde mir das Ganze jedoch etwas zu detailreich und zu politisch, wodurch die ganze Story für mich persönlich sehr trocken und langsam wurde. Das muss man auf jeden Fall mögen. Leider gingen durch den starken Fokus auf die Sprachen meiner Meinung nach die Details in anderen Bereichen verloren und an manchen Stellen wurde die Geschichte dadurch eher oberflächlich. Beispielsweise blieb mir persönlich die Welt etwas zu blass und auch zu den Charakteren konnte ich keine richtige Bindung aufbauen. Viv war wirklich sehr gut ausgearbeitet (auch, wenn sie mir nicht immer sympathisch war), leider blieben die Nebencharaktere sehr blass, dabei gibt es großes Potential, was die Freundesgruppe angeht.
Abschließend kann ich sagen, dass „Die Sprache der Drachen“ viel Potenzial hat, jedoch meiner Meinung nach zu viele Themen gleichzeitig behandelt werden. Die Autorin verliert sich in Details und dafür blieben für mich manche Dinge leider einfach auf der Strecke. Für den ein oder anderen wird das Buch aber sicherlich trotzdem interessant sein, ich habe auch schon viele sehr begeisterte Rezensionen gelesen.
Spannende Thematik mit kleinen Schwächen in der Umsetzung
Ich fand den Einstieg und die ersten Kapitel des Buches einfach unglaublich turbulent. Gefühlt ist auf den ersten paar Seiten so viel passiert, wie in anderen Büchern über 100 Seiten. Die Ereignisse überschlagen sich und man wird mitten in diese Welt hineingeworfen - das fand ich aber unfassbar gut und hat mich direkt mitgezogen! Außerdem war man dadurch schnell in der Story und ich war richtig neugierig, was hinter all den Geschehnissen steckt und wie alles zusammenhängen mag.
Die Sprach-Thematik wurde unglaublich gut aufgearbeitet und war wirklich Kernelement des Buches. Das war ein absolutes Highlight! All die Details und die Kontinuität, mit der sich das Thema in all den Ausprägungen durch die Handlung zog, hat mich wirklich abgeholt!
Womit ich hingegen Schwierigkeiten hatte war unsere Protagonistin. Am Anfang wirkte sie total naiv und verbissen auf mich und ihre Gedanken und Aussagen haben nicht so richtig zusammen gepasst. Außerdem gab es auch viel Hin und Her und plötzliches Umschwenken, was mir nicht ganz glaubwürdig rüber kam. Andere Charaktere hingegen fand ich große Klasse 🫶🏼
Das Ende war ziemlich spannend und macht auf jeden Fall Lust auf Band 2!
Alles, was eine gute Fantasystory mit Drachen (!) braucht! ❤️
"London im Jahr 1923. Seit fünfzig Jahren hält der Frieden zwischen Menschen und Drachen, doch er wird zunehmend brüchig – auch, weil immer mehr Menschen gegen das strenge Klassensystem protestieren, das die Grundlage für den Friedensvertrag ist. Vivien Featherswallow ist fest entschlossen, sich haargenau an die Regeln zu halten, um an der Akademie für Drachensprache aufgenommen zu werden und damit sicherzustellen, dass ihre kleine Schwester Ursa niemals in die unterste Klasse abrutscht. Doch dann werden ihre Eltern verhaftet und Vivs Welt bricht zusammen. Verzweifelt nimmt sie einen mysteriösen Job an: In Bletchley Park soll sie die Sprache der Drachen entschlüsseln. Das Leben ihrer Familie hängt davon ab – doch je mehr Viv über die Drachensprache lernt, desto klarer wird ihr, dass alles, was sie zu wissen glaubte, eine Lüge ist …" (Klappentext)
Vorab: Ja, ich bin ein Drachenfan. Und ja, "Fourth Wing" fand ich klasse, "Asrai" noch viiiiiel besser. Da möchte man ja meinen, nicht mehr überrascht zu werden. Ha! Weit gefehlt!
"Die Sprache der Drachen" hat mich schlichtweg begeistert!!! S. F. Williamson setzt in dieser Geschichte auf einen wissenschaftlichen Ansatz, die Erforschung der Sprache der Drachen, die für den Verlauf der Handlung eine ziemlich wichtige, besser gesagt übergeordnete Rolle spielt. Natürlich liest sich dieser erste Teil vor allem in der zweiten Hälfte teilweise wie eine Kriegsberichterstattung, aber was es immer wieder unvergleichlich macht, sind die linguistischen Finessen, die mega- interessanten Hintergründe zu dem Leben und der Kommunikation der unterschiedlichsten Drachen. Außerdem sind die Charaktere ziemlich vielschichtig, die Protagonistin macht eine krasse Entwicklung durch, und für's Herz ist auch was (recht dornenvögeliges) dabei.
Am Ende gibt es einen MEGA Cliffhanger. Keine Ahnung, wann der nächste Teil rauskommt, aber ich MUSS ihn haben!
Ich fand die Story von Anfang an sehr interessant!😊
Schon die ersten Kapitel mochte ich wirklich sehr, denn mich hat nicht nur die Thematik Drachen, sondern auch eben die Geschichte hinter der Sprache gepackt.
Es wurde auch immer besser haha
Ich fand die Charaktere gut beschrieben, das setting war klasse und auch der Schreibstil war super flüssig.
Ich fand die kleine Lovestory die sich anbahnte echt niedlich, aber mehr sag ich nicht, denn da hat es mich ja zerrissen 😩
Natürlich war der Kriegsteil genauso spannend, was ich nicht erwartet hatte, da ich sonst nicht so der fan von komplizierten Strategieplänen bin.🐉
Alles in allem wirklich toll, aber nur wenn einen die, ich sage mal trockene Thematik, interessiert.📚