Leider konnte ich nicht mehr als 2,5 geben 🫤 Die Story war etwas wirr und es hat mich auch nicht richtig gepackt, auch wenn der Grundgedanke gar nicht so schlecht war. Die Charaktere waren nur oberflächlich beschrieben und es hat der ganzen Story an Tiefe gefehlt. Ein Re-Read wird es eher nicht geben 😅
Messias von Andreas Brandhorst ist für mich schwer einzuordnen. Das Buch vereint viele unterschiedliche Elemente: Am Anfang wirkt es fast wie ein Thriller, dann entwickelt es sich zu einem Endzeit-Szenario, zwischendurch wird es episch – und am Ende teilweise etwas zu unwirklich.
Die Grundidee mit dem „Messias“ und den erfüllten Wünschen ist definitiv spannend und hat auch interessante Ansätze, stellenweise sogar mit einem leicht satirischen Unterton. Erzählerisch war das Ganze auch immer wieder gut gemacht.
Trotzdem hat es mich nicht abgeholt. Vor allem das Ende hat mich nicht wirklich zufrieden zurückgelassen, und insgesamt hatte ich das Gefühl, dass die vielen Ideen nicht ganz rund zusammengeführt wurden.
Der einzige Grund, wieso ich das Buch nicht abgebrochen habe, ist zum einen der wirklich gute Schreibstil, der es schafft, einen Spannungsbogen aufrechtzuhalten, zum anderen die Hoffnung, dass noch ein halbwegs realistischer Plottwist das Ruder rumreißt und mit sämtlichen Fragezeichen aufräumt, die sich auf den ca 600 Seiten auftun. Leider wurde ich enttäuscht… Die Geschichte hat aufgrund ihrer Absurdität genauso viel mit Science Fiction Thriller zu tun wie Harry Potter und sollte meines Erachtens eher in der Sparte Fantasy eingeordnet werden… Jesus… was ein Ritt 😵💫