
Traurig, skurril und zu Herzen gehend Trauer, Tod und ein großes, glänzendes, weißes Ei...
Durch Zufall entdeckt, mit einer völlig anderen Erwartung gestartet....und sehr gemocht. Es geht um Isaac, den die Trauer um den Verlust seiner Frau Mary völlig aus der Bahn wirft. Er erlebt Trauer in all ihren Facetten, Abkapselung von der Realität, Isolation, Verzweiflung, Vernachlässigung der Körperhygiene, permanente Albträume, Perspektivlosigkeit, beinahe bis zur Selbstaufgabe. An einem dieser tristen Tage entdeckt Isaac im Wald ein großes weißes Ei ....und mit diesem Ei, das einem Science Fiction Film entkommen zu sein scheint, ändert sich sein Leben schlagartig...wenn auch auf eine recht brachiale und chaotische Art und Weise. Trotz seiner schrägen Anwandlungen erobert das flauschige, glubschäugige eigensinnige Wesen mit seinen schlauchartig aufrollbaren Armen mit und mit das Herz Isaacs. Dennoch ist dieser Romn kein Klamauk, hat keinen "Auf die Schrenkel klopf - Humor" ( btw. ich mag selten lustige Bücher) ...ein rundum gelungenes Debüt aus GB, dessen einziges Manko m.E. das allzu filmrreife Happy End ist.







