
Wow, die Bewertungen und Rezensionen zu diesem Buch sind sowohl hier als auch auf anderen Buchplattformen etwas durchwachsen. Daher bin ich mit eher mäßigen Erwartungen an das Buch herangegangen. Aber ich bin wirklich begeistert! Seit Langem ist dies mal wieder ein Buch, über das ich auch nach dem Lesen noch länger nachgedacht habe. Der Schriftsteller Jacob Finch Bonner ist jemand, der nach seinem einigermaßen erfolgreichen Debütroman nichts Fruchtbares mehr hervorbringen konnte. Er ist Professor in einem schäbigen Master of Fine Arts (MFA)-Programm in Vermont geworden. Einer seiner unangenehmsten Schüler, Evan Parker, prahlt damit, dass er an einen Roman schreibe, der garantiert ein kommerzieller Erfolg werde. Als Evan Bonner die Handlung enthüllt, erkennt dieser, dass die Idee tatsächlich großartig ist. Jahre später erlebt Bonner noch härtere Zeiten; er muss zwei zusätzliche Jobs annehmen, nachdem sein Gehalt gekürzt wurde und das MFA-Programm nur noch online stattfindet. Er fragt sich, warum er nie etwas von der Veröffentlichung von Evans Buch gehört hat. Bei einer Online-Recherche erfährt er, dass Evan nur wenige Monate nach ihrem letzten Gespräch verstorben ist, wodurch das Buch unvollendet blieb. Also veröffentlicht Bonner selbst einen Roman mit Parkers Handlungsidee – und dann wird es spannend, als Bonner anonyme Nachrichten erhält, die ihn als Dieb bezeichnen. Bei dem Buch handelt es sich um einen Mystery-Thriller – eigentlich nicht mein Stil, aber das Lesen hat mich wirklich begeistert. Zwar hatte ich schon relativ früh einen Riecher, worauf es hinauslaufen könnte, trotzdem blieb die Spannung durchgehend erhalten, während die Geschichte weiter aufgebaut wurde. Auch das Ende hat mir überraschenderweise sehr gut gefallen, auch wenn es etwas vorhersehbar war.






























