Ein langsamer Start, aber das Ende wurde der Reihe gerecht!
Achtung! Band 3 - Spoiler zu vorherigen Bänden möglich!
Der Konflikt zwischen Rhen und Grey spitzt sich immer weiter zu. Und auch Lia Mara hat Schwierigkeiten ihr Volk von der gemeinsamen Mission zu überzeugen. Wird es zum Krieg kommen?
Wir lesen diesmal aus allen vier Perspektiven der vorherigen Bände. Das war insofern hilfreich, dass wir wussten, was auf beiden Seiten passierte, jedoch machte es mir Rhen nicht sympatischer. Die anderen Perspektiven haben mit wesentlich besser gefallen.
Leider war der Anfang dieses finalen Bandes etwas schleppend. Es wurde viel aus den vorherigen Bänden wiederholt und wir haben uns einige Zeit gefühlt im Kreis gedreht. Als es dann aber endlich wieder an Fahrt aufnahm, war es spannend und fesselnd wie die gesamte Trilogie.
Es tut etwas weh, die Figuren gehen zu lassen (außer Rhen, mit welchem ich nie warm geworden bin). Besonders, da einige Geschichten sich noch nicht auserzählt anfühlen. Aber so ist das wohl auch im echten Leben. Die Reihe bekommt von mir auf jeden Fall eine dicke Leseempfehlung!
Das Buch „Ein Schwur so mutig und schwer“ ist der dritte und letzte Teil der Emberfall-Trilogie von Brigid Kemmerer und es wird noch einmal richtig spannend. Emberfall und Syhl Shallow stehen kurz vor einen Krieg, kann dieser letztendlich doch noch abgewandt werden oder ist dafür die Feindschaft zwischen Rhen und Grey zu groß geworden?
Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr angenehm zu lesen und absolut mitreißend. Ich mochte die Perspektivwechsel in der Geschichte ebenfalls sehr gerne. Man erlebte die Sichtweisen von Rhen und Harper in Emberfall und von Grey und Lia Mara in Syhl Shallow, wodurch man einen sehr guten Rundumblick bekam, was in dem jeweiligen Königreich vor sich geht und das ist so einiges. Während Rhen im Emberfall versucht eine Armee aufzustellen und darum kämpft, der rechtmäßige Thronerbe zu sein, versucht Harper Rhen davon zu überzeugen, einen friedlichen Weg einzuschlagen. Lia Mara ist ebenfalls auf eine friedliche Lösung bedacht, was sich sehr von der Herrschaft ihrer Mutter unterscheidet, außerdem misstraut ihr Volk Grey und der Magie, dienen ihm Steckt, sodass sie mit Intrigen und Gefahren aus ihrem eigenen Volk heraus zu kämpfen hat. Die Story wird daher auf keinen Fall langweilig, neben Intrigen und Kämpfen kommen auch die Emotionen nicht zu kurz. Gerade die weitere Entwicklung bei Lia Mara und Grey mochte ich sehr gerne. Beide passen unglaublich gut zusammen und mir gefiel es, wie Grey Lia Mara zur Seite steht und unterstützt.
Auch wenn sie sich selbst nicht als stark betrachtet, empfand ich sie so, da viel mehr Mut und Stärke dazugehört Frieden herbeizuführen, als Krieg.
Harper und Rhen mochte ich zusammen ebenfalls gerne. Hier bewundere ich Harper, wie sie hinter Rhen steht und ihn unterstützt, wo sie kann, ihn aber gleichzeitig auch ins Gewissen redet und an die ehemalige Verbundenheit zwischen ihm und Grey erinnert. Ob es den Vieren aber gelingt die Kämpfe niederzulegen, das müsst ihr selbst herausfinden.
Mir hat der Abschluss der Reihe wirklich gut gefallen. Es gab ordentlich Spannung, große Gefühle und auch einige unvorhergesehene Wendungen. Ich vergebe daher insgesamt fünf Sterne und kann die Reihe sehr empfehlen.
Ein gutes Ende für eine tolle Reihe.
Einige Fragen und Handlungsstränge bleiben zum Ende hin offen - was ich aber erstaunlicherweise nicht schlimm finde. Es gibt nur zwei Dinge, die ich gern wissen würde: Niisak und was Nolla Verin von "Chesleigh" hält.
Die Charakterentwicklung hat mir sehr gut gefallen in diesem Band und ich bin mit dem Ende und der Handlung sehr zufrieden. Gefällt mir, wie sie es alles gelöst haben.
A vow So Bold and Deadly is following up on the conflicts set up in the two previous books.
Lilith is still the main antagonist, Emberfall and Syhl Shallow are still at the brink of war, the relationship between Rhen and Grey still fractured, the relationship between Rhen and Harper tense, Lia Mara tries to establish herself as queen with a differing style of ruling than the one of her mother and sister, Grey tries to establish trust in Syhl Shallow and with Lia Mara's soldiers. All around a tense situation and a lot of conflicts to be solved.
In the end, these conflicts were solved.
I always find it hard to talk about this type of book in a review, because this is what I want from a fantasy epos, the conflict, the politics, the intrigues, the magic, the human, but I can't seem to find the words to put into why I liked this in a way that is useful to anyone but me (or even to me in the future).
I can say in general terms that following two sides of a war, both of which don't want this war (or even when they do) is always interesting, so many different needs and wants warring with each others.
The idea of siblings on different sides (and in this book it's two and sometimes even three pairs of them) is also something that appeals to me, love and differences coexisting.
This series does these things well, but also many more.
The only thing that really bothered me is that in book 2 Rhen did something I didn't think he and his relationships could come back from, and I think at points the resolution of this was made quite easy, and while I think it's a valid point to move forward and give him a possibility to make better choices in the future, the whole "Should one bad action wipe out a thousand good ones?" didn't do it for me when the one bad action was THAT. When it was just one character I thought "why not, not everything is rational, and characters can be different from me", but it seemed to be the whole message at the end, which rubbed me the wrong way. There's more nuance to these thoughts which are way beyond the scope of this review, but the way this concept was presented in the book didn't sit well with me.
Still, I am mostly satisfied with the ending and the overall conclusion of the story.
As I said above, the politics, the drama, the intrigue, the emotions, and the relationships (except for that one thing I mentioned), as well as the magic, were very interesting, convincing, and kept me going with held breath until the very end.
Great series.
3,8/5 ⭐️
I wanted a happy ending for Nakiis?? Why did we not get any information on his well-being? He simply left Grey’s party after he found out about the death of his father and the author didn’t spare another word about him..
Es gab so viele Ereignisse, die aufeinander geprallt sind. So viel Leid 😢, aber auch Ehrgeiz und Liebe. ♥️
Wie verhält man sich, wenn jemand einem den Tron streitig machen will ?
Wie viel ist man bereit zu opfern für seine Liebe ?
Wer steht einem in schweren Zeiten bei ?
Wie wird der letzte entscheidende Kampf verlaufen ? Wen kann man trauen ? Wer ist Freund / wer ist Feind?
Das sind alles Fragen, die im Laufe der Geschichte beantwortet werden.
Es lohnt sich definitiv die Reihe zu beenden. 🙏✨😊
I was really torn between giving this a 3 or 4 star rating. In the end, my slight disappointment in this book succeeded. And here is why, without spoilers:
First of all, don't get me wrong - I think it is a well written book and something you can 'binge read' within one night, for sure. It's easy to read, simple to follow, the characters are developing without being entirely different. But, and that's the important part, sadly, that wasn't everything.
Comparing this book to it's two previous parts of the series, it just feels so.. empty? As in, it feels like there's a lot of talk, a lot of explaining but til a certain point there's just very little happening. There has been so much anticipation built for what was to come, that the actual 'climax' of the story.. kind of disappointed me?
Also, if I read the finishing book to a series, I expect it to.. be over? Or end with a cliffhanger that leaves me emotionally scarred for years. Here instead it's like.. okay, it's over? That's cool, but what about this?
What I'm trying to say is, that this book puts up as many questions in the end as it probably answered throughout the book. There's so much uncertainty and confusion on my behalf, it makes me a bit sad.
Nonetheless a very good job, a great read. The author did a great job anyways.
Achtung Spoiler:
Das Finale der Reihe fand ich von der Spannung & dem Tempo wieder besser als der 2. Teil, der sich ja teils echt gezogen hat.
Aber...
Ich weiß nicht warum aber ich werde mit Lia Mara einfach nicht warm. Sie gefällt mir als Charakter überhaupt nicht. Genauso wenig wie mit ihrem Shipping mit Grey. Für mich wäre sie vielleicht eine bessere Option für Rhen gewesen, während Harper mir besser mit Grey gefallen hätte - aber das ist natürlich völlig subjektiv.
Die Dynamik zwischen Grey und Harper gefällt mir in diesem Buch gar nicht, allgemein gefällt mir Greys Charakterentwicklung nicht so wirklich und das obwohl er eigentlich viel Potenzial hatte.
Das Ende war mir viel zu schnell und plötzlich. Warum Rhen den Thron plötzlich einfach aufgibt und Grey ihn dann übernimmt verstehe ich auch nicht so ganz. Klar, Rhen ist gebrochen, usw. aber meiner Ansicht nach ist er dennoch der viel bessere König. Er ist strategisch klug, stellt sein Volk über alles, deutlich besser in Politik.
Fazit: Besser als Teil 2 aber leider hat mich die Reihe nach dem ersten Teil nicht mehr wirklich abgeholt.
3.5 stars from me. I really enjoyed the first two books in this series, but this last one fell flat for me. There were a lot of POVs and some chapters felt like unnecessary filler or tension building.
Ich kann gar nicht fassen, dass die Emberfall-Trilogie nun vorbei ist. Es war durchweg spannend, magisch, düster, aber auch herzergreifend schön.
Der Autorin ist ein runder Abschluss zu Teil 1 gelungen, in dem der Anfang nun ein Ende findet.
Ich mochte alle Charaktere und die Nähe, die wir Leser zu ihnen aufbauen konnten und gleichzeitig gefühlt haben, als wären wir mittendrin. Ich habe mitgefiebert und auf ein Happy End gehofft und nun, da es vorbei ist, bin ich einfach nur sprachlos und wünsche mir am liebsten ein Spin-Off.
Einfach eine grandiose Reihe und absolut empfehlenswert!
Ein gutes Ende für diese Trilogie.
Ich habe zu dieser Reihe auch einige negative Rezensionen gelesen, muss aber sagen, dass ich die meisten nicht ganz nachvollziehen kann.
Es ist auf jeden Fall schon eine etwas härtere Handlung und nichts für zartbeseitete.
Der dritte Band hat mir deutlich besser gefallen als der zweite. Hatte hier und da gewisse Längen das Buch, dennoch hat mich diese Geschichte sehr berührt. Rhen und Harper haben mich so begeistern, ich mochte die beiden richtig gerne. Leider war der Schluss zu wenig meiner Meinung, ich hätte mir noch ein Epilog oder noch paar Seiten mehr gewünscht. Weil viele Dinge waren noch nicht richtig geklärt und besprochen.
Hätte nach dem ersten Band eine Highlight Reihe werden können aber nach dem zweiten und auch bisschen nach dem dritten Band, ist die Reihe „nur“ gut.
Gutes Ende einer guten Fantasy-Reihe.
Ich muss sagen, dass ich mich anfangs etwas schwer getan habe in das Buch rein zu finden. Ich denke das lag aber vor allem daran, dass die ersten Kapitel überwiegend aus Rhen und Harpers Sicht waren und ich war wirklich genervt von Rhen. Ich konnte ihn zwar ein bisschen verstehen aber was er mit Tycho und Grey gemacht hat kann ich nicht verzeihen.
Ansonsten tolle Geschichte.
Dritter und finaler Band der Emberfall-Trilogie.
Dieser Band war leider von Kriegs und Kampfszenen durchzogen. Was leider mir persönlich etwas zu viel war.
Daher auch für mich der schwächste Band der Reihe.
Leider kann ich zur Geschichte nicht viel sagen weil es sonst alles spoilern würde.
Die Reihe hat mir einfach unglaublich Spaß gemacht. Der Schreibstil ist toll, ebenso wie die Charaktere und die Story. Zwar haben die Charaktere hier und da ein paar Schwächen und manchmal wäre es deutlich einfacher gewesen, hätten sie vernünftig miteinander gesprochen, aber im Großen und Ganzen hat alles rundum gepasst und Spaß gemacht.
A veeeeery low 3 star rating (more like 2.5, but rounded up on here). For my own sake, I will pretend A Curse So Dark and Lonely was always just a standalone and there were never any sequels.
The characters, especially Rhen, didn't feel consistent with the previous books. It was like reading about new characters all together.
The ending was very unsatisfying, and if I hadn't been reading this on my ebook reader, I would have thrown the book across the room when Lia Mara threw up on Grey because she was pregnant .
I also think the book missed a huge chance on Harpers disability rep. Her having cerebral palsy played such a huge part in the first book, and here it's mentioned once and then never again. Like, she has problems walking and limps, but when she runs across the country to flee Emberfall and search help from Grey , there is no mention of how her disability would have affected that.
gelesen 21.5.24 - 26.5.24
Ein Schwur so mutig und schwer ist der dritte und somit letzte Teil der Emberfall - Trilogie
Die Situation zwischen Grey und Rhen war ja zum Ende von Teil 2 mehr als verfahren und ich hatte mich ob es überhaupt eine Möglichkeit gibt um die ehemals besten Freunde wieder zu vereinen denn es ist ja schon sehr viel passiert was man nicht einfach so vergeben und vergessen kann … um es kurz zu machen und ohne zu viel zu verraten - ja es gibt ein versöhnliches Ende und die beiden finden schlussendlich einen Weg
Da ich nicht allzu viel schreiben kann ohne zu Spoilern werde ich nichts weiter zum Inhalt anmerken nur dass mir die komplette Trilogie sehr gut gefallen hat
Grey war ja schon in den ersten Teilen mein Favorit und seit dem zweiten Teil gehört mein Herz neben Grey dem Scraver Iisak 🖤
Lange Rede kurz: ja eh… 😂
Für mich hat sich der letzte Band etwas gezogen, erst am Ende fand ichs wieder eeetwas spannender 🤭
Ich fand die Trilogie durchgehend durchschnittlich. Man kanns gut weglesen aber es wird keine drei Wochen in meiner Erinnerung überleben 😅 nette Geschichte, aber halt auch nix weltbewegendes. Durchschnitt halt 😅
(Doch ne etwas längere Rede 😂)
Wow
I was literally lying in my bed for 10 minutes now, holding the book in my arms, crying. The ending wasn’t sad but I just didn’t want to end this series. It’s so hard.
I think I‘ve never struggled so hard with writing a review but let’s go:
So first of all I have to say that this book is one of the best books I‘ve ever read so don’t say anything wrong now. The storyline is genius and I was never bored while reading. I think this book took me out of my reading slump a little cause I just couldn’t lay away the book. The characters are still so incredible, even tho it felt a little like Harry Potter because everyone was dying who was important to me(Crying
Nach „A Curse So Dark And Lonely“ und „A Heart So Fierce And Broken“ wollte ich unbedingt auch den finalen Teil der Kurse Brecher Reihe von Brigid Kemmerer lesen. Am 26. Januar 2021 ist „A Vow So Bold And Deadly“ dann endlich erschienen.Nach den Geschehnissen in „A Heart So Fierce And Broken“ sind die Fronten verhärtet und Emberfall leidet darunter. Auf der einen Seite steht Rhen und seine Anhänger, die ihn als wahren Thronerben sehen. Die andere Seite sieht Grey als Erben. Zwei Monate, solange hat Grey Rhen eingeräumt, bevor er Emberfall angreift und sich den Thron holt. Harper versucht Rhen zu helfen eine friedliche Lösung zu finden, aber dieser hält sie auf Distanz.Währenddessen bemüht sich Lia Mara Syhl Shallow mit einer sanfteren Hand als ihre Mutter zu regieren. Aber nach Jahren des Friedens sind die Untertanen sauer auf Lia Mara. Magie galt als verbannt und plötzlich stehen der neuen Königin ein verzauberter Prinz und ein magischer Schaber zur Seite. Als die Frist von Greys Ultimatum immer näher rückt, zweifelt Lia Mara an ihrer königlichen Eignung. Loyalitäten werden getestet, Beziehungen auf die Probe gestellt und ein gefährlicher Feind kehrt zurück.Wenn man den Fantasy- Roman „A Vow So Bold And Deadly“ von Brigid Kemmerer kurz beschreiben müsste, wäre es mit „ein ziemliches Durcheinander“. Zum einen wird es mehreren Perspektiven - Lia Mara, Rhen, Harper und Grey - erzählt. Dadurch fühlt sich wieder wie eine andere Geschichte an. Diese Gefühlt hatte man aber bereits beim Lesen von „A Heart So Fierce And Broken“ von Brigid Kemmerer. Es wäre schön gewesen, wenn der Erzählfluss der Trilogie etwas zusammenhängender gewesen wäre.Harper überdenkt ihre Entscheidung Rhens Seite gewählt zu haben, denn dieser kontrolliert in guter Edward Cullum Manier jeder ihre Schritte. Dadurch fühlt sich sie mehr wie eine Gefangene. Rhen wiederum versucht Verbündete im Kampf gegen Grey und Syhl Shallow zu finden. An diesem Punkt hatte man beim Lesen schon genug von den Dramen der Charaktere und deren Entscheidungen. Die Beziehung von Harper und Rhen ist an diesen Punkt nur noch toxisch. Wie in vielen anderen Jugendbüchern wird dies aber verharmlost und als entschuldbar dargestellt. Lia Mara und Greys Geschichte in „A Vow So Bold And Deadly“ war einfach nur langweilig. Es erinnerte stark an andere New Adult Romane, bloß mit Fantasy Element.
Bevor ich den dritten Teil verschlungen habe, war ich schon von den Rezensionen her neugierig. Viele schrieben, dass dieser dritte Teil, der Schwächste der drei sein soll. Ich kann mich dem nicht anschließen und fand den dritten fast am besten. Ich habe ihn innerhalb so kurzer Zeit durchgelesen und konnte ihn kaum aus der Hand legen. Wie auch schon bei den ersten beiden Teilen bin ich begeistert von den Charakteren. Flache und nicht nachvollziehbare Charaktere können jedes Buch und jede Idee schnell ruinieren. Meiner Meinung nach ist es der Autorin gelungen eine tolle Geschichte mit spannenden Wendungen und tollen, tiefen Charakteren zu schaffen.
Eine tolle Reihe mit einem tollen Abschluss
Das Finale der Emberfall-Trilogie hat mir sehr gut gefallen. Ich bin den Charakteren so gerne gefolgt und war super gespannt wie es ausgehen wird.
Grey ist und bleibt mein absoluter Favorit, aber auch Tycho, Harper und Lia Mara mochte ich sehr gerne.
Rhen war mir nach dem zweiten Teil eher unsympathisch, konnte es hier aber wieder ein bisschen gut machen:)
Da die Geschichte anfangs etwas langwierig war, da viel politisches besprochen werden musste, fand ich diesen Teil am schwächsten. Allerdings wurde es ab der Mitte des Buches bis zum Ende so spannend, dass ich es kaum aus den Händen legen konnte.
Mich konnte die gesamte Reihe komplett mitreißen. Ich hab mit jedem einzelnen Charakter mitgefiebert und war emotional berührt♡
Schöner Abschluss der Reihe. Der dritte Band hat mir wieder viel, viel besser gefallen als der zweite. Mein liebster Teil ist und bleibt aber definitiv der erste Band. 🤭
Ich muss sagen das Buch war wirklich gut. Dennoch gab es irgendetwas was mir im Vergleich zu den anderen beiden Bänden gefehlt hat. Es viel mir deutlich schwerer mich in den Bann des Buches ziehen zu lassen, weswegen es so ewig lang gedauert hat bis ich es beendet habe.
Trotzdem ist diese Reihe für mich eine Herzensreihe. Ich habe Emberfell und Syhl Shallow wirklich geliebt, so wie all die Charaktere die die Autorin geschaffen hat. Auch wenn der letzte Teil der Reihe vielleicht nicht ganz so stark war wie der Rest, muss ich trotzdem eine definitive Leseempfehlung aussprechen. Vor allem für den ersten Band
Puh ich bin ehrlich enttäuscht. Obwohl mir diese Reihe wirklich Spaß gemacht hat, war das Ende für mich doch sehr enttäuschend.
In diesem Band passiert wirklich seitenlang so gut wie nichts, was erst mal nicht so schlimm ist, denn Charakter Entwicklung usw isz auch wichtig- aber hier war es oft einfach nur anstrengend. Gefühlt haben alle Stress mit allen und selbst grey - den ich im letzten Band so geliebt habe - ist mir sauer aufgestoßen. Seine Beweggründe, wieso er krieg will und rhens Thron ( oder halt seinen
Der letzte Teil hatte es nochmal richtig in sich. Diesmal aus der Sicht der vier Hauptpersonen, Grey/Lia Mara und Rhen/Harper.
Es war absolut spannend und hat einen komplett mitgerissen. Es war ein Wechselbad der Gefühle und man konnte nichts vorhersehen, sodass Wendungen überraschend kamen oder man sie erwartet hat und dann doch nicht aufgetreten sind.
Alle Charaktere haben innerhalb der drei Büchern eine tolle Entwicklung durchgemacht und wie sie miteinander interagierten war echt spannend.
Das Böse wurde bekämpft und Kommunikation hat stattgefunden und konnte vieles lösen.
Am Ende hätte ich gerne noch mehr über die einzelnen Charaktere erfahren und was ihre Zukunft so bringt, vor allem was Rhen anbelangt, da es da kurz vor Ende doch noch eine ziemlich krasse Wendung gab.
Alles in allem eine tolle Reihe, bei der man nichts vorhersehen konnte, die Handlung mehr als spannend und voller Emotionen war und man die Charaktere ins Herz geschlossen hat.
Leider der schwächste band der Reihe.
Der Kampf zwischen Prinz Rhen und seinem ehemaligen besten Freund Grey steht vor der letzten Entscheidung. Lia Mara, die ihr Herz an Grey verloren hat, will vermitteln, steckt aber selbst in höchsten Nöten: Ihre Untertanen hassen und fürchten den magisch begabten Grey. Wird Lia Mara die Kraft haben, zu ihm zu stehen, wenn es sein muss auch gegen ihr eigenes Volk? Und plötzlich taucht auch eine mächtige alte Feindin wieder auf, die mit ihrer unendlichen Rachsucht beide Reiche zerstören könnte ...
Ich muss gestehen, dass ich in diesem Band alle Hauptcharaktere, bis auf Harper, unfassbar nervig fand. Lia Mara mit ihrer Inkompetenz zu herrschen und ihrer naiven Art. Grey, den ich eigentlich so toll fand, war mir zu dramatisch mit der ganzen Leugnung, der Thronerbe zu sein und Rhen, der anscheinend immer nur die falschen Entscheidungen trifft.
Dir Handlung ging aufgrund von 4 sichten, die jeweils zu zweit parallel verliefen, eher schleppend voran und zeigte fast nur, dass sich alle vor irgendwem beweisen mussten. Dadurch kam keine wirkliche Spannung auf. Erst im letzten Drittel spitzen sich die Ereignisse zu, wurden Richtiggehend und unnötig brutal und waren binnen kürzester Zeit schon wieder erledigt.
Das Ende beinhaltete eine kleinen Plottwist, den ich überhaupt nicht gutheiße, war aber im Großen und Ganzen okay.
Insgesamt also sehr viel schwächer als seine Vorgänger, durch nervige Charaktere und kaum vorhandener Handlung. Finde ich super schade, da ich Band 1 sehr geliebt habe. Vermutlich werde ich vorerst nichts neues der Autorin lesen.
Im gesamten letzten Buch der Trilogie lag diese Anspannung, diese Ungewissheit, wie es weiter gehen wird.
Man lernt beide Seiten kennen und lernt sie auch zu verstehen. Jeder hatte eine Vorgeschichte, die seine Handlung erklärt aber nicht immer rechtfertigt. In diesem Buch geht es darum, dass man über sein eigenes Ego und über seinen Stolz hinaus geht, lernt wieder zu vertrauen und zu vergeben.
Im gesamten letzten Buch der Trilogie lag diese Anspannung, diese Ungewissheit, wie es weiter gehen wird.
Man lernt beide Seiten kennen und lernt sie auch zu verstehen. Jeder hatte eine Vorgeschichte, die seine Handlung erklärt aber nicht immer rechtfertigt. In diesem Buch geht es darum, dass man über sein eigenes Ego und über seinen Stolz hinaus geht, lernt wieder zu vertrauen und zu vergeben.
"A Vow So Bold and Deadly" ist der dritte Band der Cursebreaker-Reihe, die in Kürze auch auf Deutsch beim cbj-Verlag erscheinen wird. Nachdem mich der erste Band vollends begeistert hatte, folgte mit dem zweiten Band eine ernüchternde Enttäuschung, sodass ich gespannt war, wie es mir mit dem dritten Band ergehen würde.
Der dritte Band setzt nahtlos an die Ereignisse aus seinem Vorgänger an und Grey und Rhen befinden sich in einer Art zweimonatiger Waffenruhe, die Grey seinem Bruder gewährt hat, in der Hoffnung, dass sie eine friedliche Übereinkunft über die Zukunft von Emberfall treffen können. Rhen, der seit dem letzten Band wie verändert wirkt, hält natürlich nichts davon und bereitet sich klammheimlich auf einen Angriff auf Syhl Shallow vor, um sein Königreich bis zum bitteren Ende zu verteidigen. Doch der drohende Kampf mit seinem einstigen Begleiter ist nicht die einzige Gefahr, die in Emberfall lauert, denn noch immer treibt Lilith ihr Unwesen in Rhens Schloss und sorgt für Angst und Schrecken.
Im Vergleich zum Vorgänger, bekommen wir endlich wieder Harper und Rhens Perspektiven zu lesen, die im zweiten Band fast gänzlich gefehlt haben und insbesondere Rhens plötzlicher Sinneswandel dadurch schwer nachvollziehbar gemacht haben. Besonders bei Harpers Kapiteln habe ich gemerkt, wie sehr sie mir als Protagonistin gefehlt hat und wie sehr sie die ganze Geschichte als kämpferische junge Frau tragen kann. Rhen dagegen war mir nach seinen schrecklichen Taten im letzten Band leider immer noch unsympathisch, auch wenn die Autorin hier versucht, einige Geschehnisse durch nachträgliche Erklärungen aufzuweichen. Das führt zwar dazu, dass man Rhens Handlungen aus seiner Sicht etwas besser verstehen kann, aber seinen plötzlichen Sinneswandel macht es in meinen Augen trotzdem nicht nachvollziehbar - und schon gar nicht verzeihbar! Auch wenn er sich bemüht, die Wogen zu Harper zu glätten. Leider hat er damit ziemlich schnell Erfolg und zu meiner Überraschung und auch Enttäuschung, knickt Harper ziemlich schnell ein und verzeiht ihrem Liebsten seine Taten.
Meine Abneigung gegenüber Lia Mara und insbesondere ihrer sehr langatmigen und für mich uninteressanten Kapitel habe ich ja bereits im zweiten Band zum Ausdruck gebracht und das hat sich hier leider nicht geändert. Ich konnte auch hier die Instaliebe zwischen ihr und Grey nicht nachempfinden und habe bis zuletzt keine Gefühle zwischen den beiden gespürt, was die ganze Beziehung für mich total konstruiert hat erscheinen lassen. Ich war also auch in diesem Buch kein Fan von Lia Mara oder ihrer Beziehung zu Grey.
Das Pacing in diesem Buch war sehr abwechslungsreich. Eher langatmige Passagen wechseln sich mit plötzlichen Plot Twists ab und gerade in der Mitte des Buches, gibt es ein überraschendes Blutvergiessen, das mich richtig schockiert hat und mich durch die ganze Action begeistern konnte. Ich hatte die Hoffnung, dass das Buch auf diesem Niveau weitergeht, aber leider ist meine Begeisterung im Schlussteil wieder abgeflaut, nachdem der grosse Showdown gar nicht so gross wie erwartet war und lose Handlungsstränge sehr abrupt und schnell abgehandelt wurden. Für mich hat dieser verwirrende Spannungsbogen, der nicht aufbauend, sondern eher von Hochs und Tiefs geprägt war, leider nicht ganz funktioniert.
Insgesamt war der Schluss okay, aber für mich dennoch nicht ganz zufriedenstellend. Ich hatte mir nach dem sehr enttäuschenden Mittelband erhofft, dass wir in diesem Buch viel mehr Antworten auf Fragen bekommen, die sich im Vorgänger aufgrund grosser Veränderungen einiger Charaktere ergeben haben und dadurch ein "Aha!" Effekt entsteht. Das ist aber leider ausgeblieben und nach dem sehr starken Reihenauftakt muss ich feststellen, dass der weitere Handlungsverlauf nicht so durchdacht gewirkt hat, wie ich es mir erhofft hätte. Die Reihe hätte vielmehr Potenzial gehabt, das meiner Meinung nicht ausgenutzt wurde.
Fazit:
"A Vow So Bold and Deadly" ist der finale Band der Cursebreaker-Reihe, der zwar etwas besser als sein sehr enttäuschender Vorgänger ist, aber mich dennoch nicht von den Socken hauen konnte. Es sind meiner Meinung nach viele Charaktere zu kurz gekommen und zu viele Fragen ungeklärt geblieben. Dieser Abschlussband hat seinen spannenden Höhepunkt bereits in der Mitte des Buches, lässt dann aber wieder stark nach und endet in einem eher schwachen Schluss. Von mir gibt es deshalb 3 durchschnittliche Sterne.
Also 1 war Bombe, zwei schon bisschen weniger gut. Leider hat die Nummer 3 auch nicht so überzeugt.
Harper hat einfach 0 Präsenz und dauernd nach Gründen gesucht wieso Rhen so toll ist weiter hin.
Rhen, der in Band 1 noch der Hammer war, macht hier moralisch verwerfliche Sachen und es wird einfach 0 darauf eingegangen was eventuell für Gedanken da hinter stehen.
Und Lia ist nach band 2 einfsch nur ohne Rückgrat und eigene Meinung.
Einzig Grey hat in der Charakter Entwicklung gut abgeschnitten und blieb sich treu.
Das Ende war.. Naja.. Realistisch. Aber nicht so passend für ein Märchen. Und viel zu viel offene Fragen.
Außerdem ging das alles zu schnell. Dreiviertel des Buch ging es um Kriegsvorbereitungen und dann war 0 Showdown. Meh.
Gefesselt hat es doch so sehr, dass ich es in einem Rutsch durch gelesen habe. Was soll ich sagen, irgendwas hat es doch. 😅
Für mich der schwächste Teil der Reihe. Im ersten Drittel ist gefühlt nichts passiert und als es dann mal endlich spannend wurde, ließ die Spannung abrupt wieder nach. Auch kann ich die Beziehung zwischen rhen und harper einfach nicht ernst nehmen. Sie streiten sich mehr als das sie liebevoll miteinander umgehen.
Nachdem es in den beiden vorangegangenen Bänden verschiedene Protagonistenpaare gibt, bekommen hier alle vier eine Stimme. Auf der einen Seite haben Rhen und Harper. Nach den Ereignissen in Band 2 ist eine Kluft zwischen ihnen entstanden. Langsam schaffen sie es ihre Differenzen zu überwinden, doch Lilith macht ihnen wieder das Leben schwer. Dazu kommt, dass eine Invasion von Shyl Shallow vor der Tür steht.
Auf der anderen Seite haben wir Grey und Lia Mara. Als neue Königin muss diese sich erst noch den Respekt ihrer Untertarnen verdienen. Doch ihr Bündnis mit Grey und ihr neuer Führungsstil wollen ihren Untertarnen nicht passen.
Das Cover passt hervorragend zu denen seiner Vorgänger. Dem Schreibstil mochte ich sehr gerne, da er sich flüssig lesen lässt.
Leider habe ich das Buch als das Schwächste der Reihe empfunden. Ein Krieg steht vor der Tür, doch niemand bereitet sich darauf vor. Alle sind mit ihren eignen Problemen beschäftigt und schaffen sich neue. Entscheidungen werden leider keine getroffen. Das zieht sich über die erste Hälfte des Buches und macht diese somit Stellenweise anstrengend zu lesen. Vor allem, da man als Leser das Gefühl hat, dass sich die meisten Probleme lösen lassen würden, wenn man nur miteinander reden würde.
Die zweite hälfte des Buches hat mir dafür umso besser gefallen. Fehler werden eingesehen, Lösungen gesucht und Charaktere entwickeln sich weiter. Endlich beginnt der Spannungsaufbau inklusive Plot-Twists. Dieser Teil hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht zu lesen. Das Ende war ein bisschen sehr schlicht. Ich hätte mir, nach alles was die Autorin da aufgebaut hat, ein bisschen mehr gewünscht. Das hat dem Lesevergnügen allerdings keinen Abbruch getan.
Alles in allem hatte ich sehr viel Spaß beim lesen und bin froh diese Reihe entdeckt zu haben.
Die Liebe für dieses Buch bzw. diese Reihe kann ich eigentlich gar nicht in Worte fassen!
Der Schreibstil der Autorin ist wiedermal einfach nur grandios. Jedes Wort ist irgendwie genau richtig, genau da, wo es hingehört. Die Geschichte hat mich zum Teil auch deswegen wieder so mitgerissen, dass ich gar nicht gemerkt habe, wie die Seiten einfach nur dahingeflogen sind.
Allgemein wird die Geschichte übrigens aus den Sichten der vier Protagonisten (Harper, Rhen, Lia Mara und Grey) erzählt, was einen tiefen Einblick in die Gedanken der einzelnen Charaktere ermöglicht.
Und die Charaktere! Ich liebe sie alle sooo sehr!
Harper hat sich schon in Band 1 einen Platz in meinem Herzen gesichert. Sie ist unglaublich tapfer, gutmütig und die perfekte mutige, selbstbestimmte Protagonistin, die ihr Schicksal auch gerne mal selbst in die Hand nimmt.
Rhen ist ein Mensch mit vielen Fehlern, die aber alle verständlich sind, weil man ihn immer besser kennenlernt und dabei auch lernt zu verstehen, warum er einige Fehler begangen hat. Seine Charakterentwicklung hat mir in diesem Buch übrigens besonders gut gefallen, weil sie sehr real wirkt und gut zu seinem eigentlichen Charakter passt.
Lia Mara ist einfach wundervoll. Ich liebe sie. Sie ist der bezaubernde Bücherwurm, der aber so viel mehr ist als das. Deswegen wird sie auch oft unterschätzt, was ihrem Selbstbewusstsein nicht gerade gut tut. In diesem Buch lernt sie allerdings, dass sie sehr viel stärker ist als sie und die meisten anderen denken. Sie ist nämlich eigentlich unglaublich willensstark, gutmütig und einfach ein ziemlich toller Mensch.
Grey war eigentlich von Anfang an mein Liebling. Er ist unglaublich treu, liebevoll und ein tapferer Ritter etc. Besonders die Kapitel aus seiner Sicht habe ich geliebt, weil er einfach ein toller Typ ist.
Auch die andere Charaktere wirkten auf mich sehr authentisch. Ich hatte grundsätzlich bei allen das Gefühl, ich würde sie persönlich kennen.
Ich fand es toll, wie sich die Beziehungen zwischen den Charakteren entwickelt haben. Sowohl Freundschaften, Feindschaften, als auch Liebesgeschichten wirkten auf mich sehr authentisch und echt. Sie haben mein Herz auf die unterschiedlichsten Weisen zum Schnellerschlagen gebracht. Die Romantik war auf jeden Fall vorhanden!
Auch die Spannung ist definitiv nicht zu vernachlässigen. Die Handlungen waren sehr actionreich und teilweise wirklich brutal und auch sehr blutig. Also wirklich!
Generell war die Geschichte auch wirklich emotional, weil man einfach mit den Charakteren mitfiebern muss, was emotional manchmal doch sehr anstrengend war, da die Charaktere teilweise auf unterschiedlichen Seiten stehen und sich kaum für eine davon entscheiden kann.
Besonders schön fand ich dabei das Ende der Geschichte, was ich als regelrecht perfekt beschreiben würde - für das Buch und auch für die Reihe als Ganzes.
Das Buch war einfach sooo toll!!!
Alles in allem habe ich jetzt das Gefühl, diesem atemberaubend tollen Buch gar nicht gerecht geworden zu sein, weshalb ich eigentlich nur sagen kann, dass die Geschichte die 5 Sterne absolut verdient hat und die Reihe als Ganzes zu meinen absoluten Highlights gehört.
So. Jetzt habe ich Band 3 auch noch gelesen, obwohl ich eigentlich etwas anderes einschieben wollte. Was soll ich sagen? Ich fand es gut. Wirklich gut. Sonst hätte ich nicht die letzten ~350 Seiten in einem Rutsch gelesen. Etwas, das ich vielleicht nicht hätte tun sollen, weil jetzt ist die Reihe vorbei und ich vermisse sie jetzt schon. Bookhangover incoming.
Band 2 und Band 3 haben viel Kritik bekommen, oftmals negativer. Ich kann manche Punkte nachvollziehen, manche nicht, aber das muss jeder für sich wissen. Ich kann insofern übereinstimmen, das Band 1 definitiv der beste der drei war. Die anderen beiden konnten da einfach nicht ganz das Wasser reichen und nicht alles wurde ideal umgesetzt meiner Meinung nach.
Trotzdem mochte ich den Schreibstil sehr gerne, und auch die Charaktere und ihre Entwicklung habens mir angetan. Ich fand gut, wie Brigid Kemmerer manche Charaktere *negativere* Pfade hat nehmen lassen und wie sie die Charaktere auch zum Teil wieder rehabilitiert hat. Das war Mal ein bisschen was anderes, und auch wenn es schmerzhaft war seine Lieblinge falsche Entscheidungen treffen zu sehen, war es Mal ein wenig frischer Wind.
Bereits in meiner Rezension zu Band 2 habe ich erwähnt, dass eines meiner größten Probleme an den Folgenbänden die Basis der Plotprämisse ist - ein Konflikt, der durch ein einfaches sich an einen Tisch setzen und ausreden problemlos verhindert werden könnte. Das ist einer meiner negativ-Punkte für die abschließenden Bände der Trilogie.
Gut gelöst fand ich das Konzept mit einem Buch aus Rhen/Harper, einem aus Grey/Lia Mara und dem Finale dann aus allen vier Perspektiven. War Mal ganz interessant aufgebaut.
Ich hätte mir etwas mehr Einsicht zur Magie gewünscht, und auch Lillith als Bösewicht war für mich außerhalb ihrer Grausamkeit leider nicht sehr hinreichend. Ich weiß nicht, ob ein anderer BigBad nicht die bessere Wahl gewesen wäre, und ob man sie nicht nach Band 1 in dem ja vor allem Rhen selbst der Antagonist war/der Fluch, tot lassen hätte sollen, da sie charakterlich ein wenig oberflächlich wirkte. Vielleicht hätte man in Band 2 einen etwas gehaltvolleren Charakter einführen können, trotzdem, es ging.
Alles in allem hat mir die Reihe schon sehr gut gefallen, sie ist aber glaub ich nicht für jeden etwas. Leseempfehlung würde ich für alle aussprechen, die:
-High Fantasy mögen, auch wenn das nicht zu extrem in die Genretypische Kerbe schlägt
-mit blutigen Szenen klarkommen
-gerne aus mehreren Perspektiven lesen
-kurze Kapitel mögen
-Märchenadaptionen interessant finden
-Bücher wie die Fire&Frost-Reihe, Blood&Ash (auch wenn viiiiel weniger romantisch und steamy), und generell YA-High Fantasy mit königlichem Setting mögen und Slow-Burn-Romance
Nicht empfehlenswert für Leute die:
-viiiiel Action brauchen
-oben genannten Dinge nicht mögen
-Probleme mit graphischer Gewaltdarstellung
haben
Und damit sind wir auch schon am Ende der Reihe angekommen! A vow so bold and deadly ist der letzte Teil der Cursebreakers Reihe von Brigid Kemmerer.
Der dritte Band vereint nochmal alle Charaktere, das heißt das Buch wird aus vier verschiedenen Ich- Perspektiven geschrieben, das heißt man muss gut aufpassen in welcher Sicht man grade ist, sonst wird es wirklich verwirrend. Das gesagt, gewöhnt man sicher aber sehr schnell daran und man bekommt so auch viel bessere Eindrücke in alle Charaktere.
Harper ist wie wir sie aus Band 1 kennen wahnsinnig loyal und liebt Rhen über alles. Sie gibt aber nicht klein bei, sondern kämpft für sich selbst und zeigt ihm auch, wenn ihr etwas nicht passt. Sie glaubt an das Gute in Menschen und ist so eine „ganz oder gar nicht“ – Heldin, wodurch sie mir so so symphatisch ist.
Rhen, finde ich einen sehr schwierigen Charakter. In Band 1 mochte ich ihn sehr, denn er ist aufopfernd, er will das beste für sein Königreich und er versucht Harper glücklich zu machen. Was er Grey angetan hat, kann ich ihm jedoch schwer verzeihen. Dadurch, dass er sich aber auch nicht verzeiht, mochte ich ihn dann aber doch wieder ein bisschen mehr.
Grey findet mehr und mehr in seine neue Rolle hinein und versucht alles richtig zu machen, was ihm in der Vergangenheit mal mehr, mal minder gelungen ist. Doch er setzt sich für das ein woran er glaubt und beschützt die, die ihm wichtig sind. Er respektiert die Menschen um sich herum, während er trotzdem realistisch bleibt und lernt viele neue Seiten an sich kennen, die er vorher nicht zugelassen hat.
Lia Mara ist Harper sehr ähnlich, auch sie will Frieden und möchte ihr Volk am liebsten ohne Gewalt regieren. Deswegen ist sie mir so symphatisch. Doch ich fand es sehr interessant zu sehen, was passieren würde, wenn man so handeln würde wie sie. Ihre Geschichte ist die, in die man sich am meisten reinversetzen kann, denn das „was wäre, wenn..?“ wird hier voll ausgespielt.
In Band 3 entwickelt sich die Beziehung von Grey und Lia Mara weiter, sie respektieren sich gegenseitig sehr und ich liebe ihr Happy End.
Rhen’s und Harpers Beziehung hat vor allem wegen der Geschehnisse aus Band 2 viel durchgemacht, übersteht aber alle Ereignisse und auch die beiden bekommen ihr schlüssiges Ende.
Aus dem Epilog von Band 2 wissen wir, dass Lilith zurück ist um Rhen zu terrorisieren. Sie bringt alle im Schloss um und lässt Rhen glauben auch Harper umgebracht zu haben, damit er endlich tut was sie sagt.
Harper entkommt aber und sucht Hilfe bei Lia Mara und Grey. Grey macht sich also auf um Lilith ein für alle Mal zu besiegen. Es kommt zu einem Showdown, der nicht ganz ohne einen Toten auskommt. Auf einmal ging alles irgendwie super schnell und Rhen überwindet seine Angst gegenüber der Magie um sich von Grey nochmal zu einem Monster verwandeln zu lassen und Lilith ein für alle mal zu besiegen.
Und auch hier liegt die Kraft sich zurückzuverwandeln in Rhen selbst, was ich eine wirklich coole Idee finde.
Am Ende übergibt Rhen also Grey den Thron und fungiert dann als Berater. Ich fands toll, dass Rhens Identitätskrise noch in das Buch reingenommen wurde und man somit auch für sein Schicksal einen Abschluss hat.
Allerdings hätte ich mir noch gewünscht zu erfahren was mit Jake und Noah passiert, ich gehe davon aus, dass sie zurück nach Shyl Shallow gehen. Und auch das Schicksal von Freya und Jamison hätte mich noch interessiert. Sind die beiden schlussendlich zusammengekommen?
Fazit:
Band 3 bekommt genauso wie Band 1 und 2 vorher volle 5 Sterne. Ich habe es genossen das Buch zu lesen. Außerdem mochte ich die Erinnerungen, die Brücken zurück zu den Geschehnissen in Band 1 geschlagen haben, sehr gerne gelesen. Dieser Teil ist definitiv der düsterste von allen, was aber die komplizierte Beziehung zwischen Grey und Rhen und was sie alles zusammen durchgemacht haben noch besser darstellt.
Ich mochte auch, dass beide Paare ein happy End bekommen haben, die aber komplett verschieden waren. Die Ereignisse haben aber gut gepasst und ich glaube es wäre zu viel gewesen, wenn die Sache mit der Anti Magie Fraktion in Shyl Shallow auch noch gelöst worden wäre.
Alles in allem kann ich die Reihe jedem empfehlen, der etwas düstere Fantasy mag. Band 1 ist zwar auf Grund des Märchennacherzählungscharakters etwas „vorhersehbar“, da manche Dinge natürlich passieren müssen, die Geschichte entwickelt sich danach aber in ihre ganz eigene Richtung und verliert auch über die ganze Reihe nicht an Spannung.
Die Reihe hatte für mich so seine Höhen und Tiefen.
Nach einem tollen ersten Band, hatte ich im zweiten mit dem Perspektiv-Wechsel meine Probleme. *Achtung Spoiler* Ich mochte die Charaktere in Band 2 zwar schon, aber dass Grey durchgehend als der Gute dargestellt wurde, gab mir das Gefühl, dass hier unbedingt versucht wurde den Leser dazu zu bringen Rhen zu hassen. Von beiden ist Rhen für mich persönlich der interessantere, aspektreiche Charakter und ich habe mich gefreut im finalen Band mehr von ihm und Harper zu erfahren. Am Ende ging es alles ein wenig zu schnell, aber an sich bin ich zufrieden mit der Auflösung und dem Ende der Emberfalls Reihe.
Nach einem sehr starken zweiten Band, hat das Finale leider einige Punkte, die ich als störend empfand. Allem voran eine Charakter Rückentwicklung. Lia Mara war für mich einfach eine super starke Frau, die wusste wie sie Dinge handhaben möchte und sich an ihre Prinzipien hielt. Und dann kam Band 3. Und in Band 3 sind wir ein verunsichertes Mäuschen, das immer und überall von ihrem Freund und ihrer Schwester gerettet werden muss. Und überhaupt müssen wir uns die ganze Zeit mit unserer Schwester vergleichen. Das hat mich anfangs so sehr gestört, dass ich keine Lust hatte weiterzulesen.
Dann kam Gott sei Dank ein Wechsel der Perspektive und zu meiner großen Freude und Überraschung haben Harper und Rhen das Ruder rumgerissen und das Buch wieder spannend und gut werden lassen.
Das Ende war vorhersehbar, aber das finde ich nicht schlimm. Ich mag happy Endings. Obwohl der einzige wichtige Tod nun nicht unbedingt den interessantesten Charakter hätte treffen müssen. Durch den zähen Anfang sind es schwache 4 Sterne.