Dieses Mal bin ich unschlüssig.
Eine traurige Geschichte.
Eine süße Geschichte.
Schicksalsschläge.
Liebesgeschichte.
Kitschig?
Abstrus?
Oder einfach nur fantasievoll mit der Einladung zum Träumen, Luftschiffe bauen und ein Stück mit ihnen zu fliegen? Gegen seltsame Haie anzukämpfen und die Welt zu retten?
Ich wusste: es geht um den Tod und auch noch viel mehr als das. Das viel mehr als das war für mich aber nicht immer greifbar. Liegt das an meinem Alter, oder an fehlende Zugang zu fantastischen Welten?
Sprachlich fand ich es sehr schön und auch gefühlvoll. Definitiv ein besonderes Buch, das auf jeden Fall!
Es sind eher 3.5 - 4 Sterne. vieles in dem Buch fand ich originell und eigen. Die Charaktere waren zum Großteil sehr überzeugend nur mit Aza hatte ich manchmal meine Probleme. Das ganze Worlbuilding war spannend und unglaublich fantasievoll. Ich freue mich auf Band 2!
Dieses Buch enthält echt eine wahnsinnige Geschichte. Der Anfang war etwas schleppend aber super spannend. Magonia ist eine so tolle Welt in den Wolken. Sehr kreativ und toll gestaltet.
Ich wollte dieses Buch wirklich mögen, weil mir die Idee so gut gefiel, aber leider wurde ich enttäuscht.
Ich liebe Urban Fantasy, ich mag es, wenn „normale Menschen“ plötzlich herausfinden, dass es da noch eine weitere Welt in ihrer gibt und dass sie vielleicht sogar ein Teil davon sind, aber hier entwickeln sich die Ereignisse und auch die Charaktere viel zu schnell.
Der Übergang von „todkrankes, schwaches Mädchen“ zu „starkes, fremdes Wesen“ geschieht genauso abrupt wie der Übergang von „eine Feder in meiner Lunge?!“ bis hin zu „ich vermisse den Vogel, der ab und zu in mir wohnt“.
Auch nicht nachvollziehbar war der plötzliche Wechsel zwischen „wir trauern heftig um unsere verstorbene Tochter und Freundin“ und „oh schön, da ist sie ja wieder“….
Schade, schade, schade – diese Geschichte hätte mehr Raum benötigt. Die Welt hätte langsamer eingeführt und detaillierter ausgearbeitet werden. Die Protagonisten hätten mehr Zeit für ihre Entwicklung benötigt. Nebenfiguren hätten besser beleuchtet werden sollen – es sind zu viele Kleinigkeiten, die den Eindruck trüben.
„Magonia“ hat für mich leider gar nicht funktioniert. Unausgereift und hektisch.
Die Idee finde ich wundervoll und ich habe die Geschichte im Großen und Ganzen genossen. Hier und da sind ein paar Schwächen bemerkbar aber insgesamt war es unterhaltsam. Der zweite Teil wurde wohl leider nicht ins Deutsche übersetzt, eine Tatsache, die man sich vergegenwärtigen sollte, falls man den zweiten Teil nicht in Originalsprache lesen möchte.
"Ja, ich lese gerne. Erwischt. Ich könnte jetzt behaupten, dass ich in der Bücherei groß geworden bin und die Bücher meine einzigen Freunde waren, aber das verkneif ich mir. Weil ich Mitleid habe. Ich bin weder ein Genie noch dazu bestimmt, eines zu werden. Ich bin einfach ich." - S. 19
Für jemanden, der eh nah am Wasser gebaut hat, habe ich überaus viel mehr Tränen vergossen, als gedacht und ohne viel über die Seiten nachzudenken, war das Buch fertig, Aus Angst, dass es nicht gut ausgeht hatte ich bei der Hälfte sogar zum Ende geblättert... !
Am Anfang wusste ich gar nicht was ich erwarten sollte. Eine leichte Fantasystory mit einem kranken Mädchen, dass bestimmt wieder gesund wird? Ich bekam eine Geschichte vorgesetzt, bei der ich mich nicht nur in die Charaktere sogleich verliebte, sondern auch in diese Welt über den Wolken.
Für mich waren einige neue Ideen dagewesen, allein schon dass der Mythos Magonia aufgegriffen wurde mit seinem Schiff, dass kein Mensch von unten aus sehen kann, dann kommen dazu noch die Vogelwesen und die Macht, die in den Vogelwesen inne liegt.
"Sie war wie etwas, das man nach dem Tauwetter im Frühling unter dem Eis des Sees findet." - S.
105
Die Autorin erzählt mit viel Gefühl ihre Geschichte, fast schon melodramatisch, aber sie bringt auch starke Charaktere hervor, bei denen es mich beeindruckt hat, wie sie das Einzigartige aus ihnen herausgeholt hat. Außerdem hatte ihre Schreibweise etwas von der Atmosphäre von Märchen, zauberhaft und unvorstellbar, wodurch ich mich sehr schnell in das Buch vertiefen konnte.
Die ganze Geschichte wird aus der Sicht von Aza, aber auch aus der von Jason erzählt und mir haben beide Erzähler gut gefallen, da sie als Protagonisten auf dem gleichen Treppchen stehen, keiner stellt den Anderen in den Schatten, beide sind auf ihre Weise einfach nur interessant und spannend.
"Alles, was du warst, und alles, was sie war, wird auseinandergerissen wie bei einer Explosion. Verteilt auf alle anderen." - S. 101
An sich möchte ich nicht viel von der Welt verraten oder den Wesen, denen wir hier begegnen, das würde viele Überraschungen mit sich nehmen, also halte ich mich da so kurz wie möglich. Aza wir auf ein fliegendes Schiff gebracht, welches über den Wolken fliegt und dort lüften sich einige Geheimnisse, die mit ihr zu tun haben, aber bevor sie wirklich begreifen kann was gerade geschieht und auf welcher Seite sie steht, wird sie in einen Kampf gezogen, der viel für beide Welten bedeutet.
Einerseits war einiges verwirrend gewesen, wie die Welt, von der wir nur einen Bruchteil erfahren haben und vieles haben wir noch gar nicht entdecken können. Anderseits lässt es noch Spannung offen für den zweiten Teil der Reihe und bringt auch Vorfreude mit sich, sich wieder in das geschaffene Reich von Headley zu vertiefen.
"Etwas Riesiges blickt von dort zu mir auf. Glatte, leicht gemusterte Silberhaut, winzige Augen. es blinzelt, öffnet seine federartigen Flossen und versprengt Regentropfen. Dann bläst es Fontänen aus Wind und Regen aus seinem ... Atemloch?" - S. 132
Ein sehr angenehmen, schönes und interessantes Buch mit mal einer anderen Idee dahinter, was mich positiv überrascht und gepackt hat. Ein Empfehlung für jeden Leser von jugendlicher Fantasy, der mal was anderes braucht und sich mitreisen möchte von Schiffen in den Wolken, Sturmhaien, Herzensvögel und einem fast vergessenen Mythos, Magonia.
Klappentext amazon:
Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...
Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …
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Als ich die Leseprobe in der Hand hielt, war ich direkt hin und weg.
Ein krankes und "atemloses" Mädchen, dass in einer anderen Welt wieder atmen kann? Die Parallelen sind wohl unübersehbar. Das musste ich lesen.
Aza ist anders. Sie passt in keine Schublade. Aufgrund ihrer Krankheit ist sie sarkastisch geworden (like me). Sie tut Dinge so, wie sie sie will - und nicht wie andere sie gerne hätten. Sie hat in ihrer Krankheit einen eigenen Stil für sich entwickelt, der nicht jeder gefällt. Muss er auch nicht. Aza bleibt sie selbst, und das ist wichtig.
ZITAT:
Manchmal auch mit Wie-wäre-es-mit-Geistheilern-wie-wäre-es-mit-Heilkräutern-wie-wäre-es-mit-Kristallen-wie-wäre-es-mit-Yoga? Hast du es schon mal mit Yoga probiert, Aza, ich meine, hast du, denn das hat einem Freund von einem Freund echt geholfen, der eigentlich sterben sollte, aber dann doch nicht gestorben ist, dank herabschauendem Hund. Nein, ich hab nicht versucht, mein »Problem« mit Yoga zu beheben, weil Yoga mein »Problem« nicht heilen wird. Meine Krankheit ist ein großes Mysterium, und zwar eines von der Sorte Bermuda-Rätsel – allerdings bloß Dreieck, keine Sonne. Unbegreiflich. Unlösbar.
Aza sieht und hört Dinge - Schiffe am Himmel, Rufe, Vögel. Alle anderen halten das für Einbildung.
Jason glaubt ihr, sucht nach Beweisen, die er auch in der Literatur findet.
Niemand glaubt ihr – außer ihr bester Freund Jason.
Doch nach einem weiteren Erstickungsanfall findet sich Aza plötzlich in Magonia wieder – und dort geht es ihr viel besser, als auf der Erde. Sie ist nun stark und hat magische Fähigkeiten. Doch es droht ein Kampf zwischen der Erde und Magonia – und nur Aza scheint diesen Krieg beenden zu können..
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Es gibt geteilte Meinungen über dieses Buch. Ich persönlich mochte es wirklich. Zumal ich zwischen Aza und mir Parallelen ziehen konnte - auch wenn uns Jahrzehnte an Jahren treffen.
Für viele ist die Geschichte der Lungenvögel und der fliegenden Schiffe zu wirr. Aber man muss sich wie bei vielen Büchern einfach darauf einlassen und der Fantasie freien Lauf lassen.
Den zweiten Teil werde ich ebenfalls lesen, sobald er in Deutschland erschienen ist.
Inhalt
Ihre Vergangenheit besteht aus Krankenhäusern: Aza Ray hat eine einzigartige Lungenkrankheit, die sogar nach ihr benannt wurde. Es hieß schon ihr ganzes Leben lang, dass sie bald daran sterben wird, und doch nähert sich in sechzehnter Geburtstag.
Dann sieht Aza ein Schiff im Himmel und es klingt, als würden Vögel sie rufen. Sie kann es selbst nicht wirklich glauben und ihr bester Freund Jason sucht auch nach Erklärungen für diese Phänomene. Weitere seltsame Dinge passieren und nachdem Aza fast gestorben ist, findet sie sich plötzlich auf einem Schiff wieder - ein Schiff, das über den Wolken schwebt, im Reich Magonia. Und obwohl ihr Herz noch an der Erde hängt, und an Jason, muss sie bleiben.
Denn hier fühlt Aza sich nicht mehr krank, hier wurde sie geboren. Und sie hat eine Macht, mit der sie große Dinge leisten soll, um Magonia und die Welt zu retten...
Cover und Titel
Das Cover gefällt mir so schon gut, und außerdem passen die Motive Vögel und Federn auch sehr gut zum Inhalt. Wenn man genau hinsieht, kann man eventuell sogar Vogelarten erkennen (wenn man sich denn auskennt). Magonia hängt direkt mit den Motiven zusammen, also passt der Titel sowohl zum Buch als auch zum Cover. Also ist dies kein grundlos hübsches Cover, sondern ein wohl überlegtes.
Protagonisten
Aza ist hauptsächlich ein normales Mädchen. Aufgrund ihrer Krankheit ist sie auf der Erde sarkastisch und und ihre Intellligenz macht ihr den Umgang mit Mitmenschen auch nicht so einfach. Sie liebt ihre Familie und Jason ist ihr sehr wichtig, da die beiden gemeinsame Interessen haben und er auch ihr einziger Freund ist. In Magonia ist sie dann aber in einer völlig anderen Situation und ihr Wissen nützt nicht viel, weil ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird. Ihre geliebte Familie ist gar nicht ihre Familie und auch Jason ist für die Rostrae (so nennen sich die Wesen) nur ein bedeutungsloser Drowner. Also muss sie alles hinter sich lassen und sich an ihr neues Leben gewöhnen, denn ihre leibliche Mutter hat noch was mit ihr vor.
Für Aza ist die Welt sehr fremd und sie fand sie genauso komisch wie ich und hatte so ihre Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden und ist etwas überfordert. Obwohl sie sich gesund fühlt, fühlt sie sich nicht so ganz wohl, weil ihr Herz noch bei ihrer Familie ist.
Jason ist wohl mein Lieblingscharakter. Er ist schlau - das Erste, was man über ihn erfährt - und das ist neben seiner Entschlossenheit eine seiner wichtigsten Eigenschaften. Er ist fast wie ein wandelndes Lexikon, mehr noch als Aza, und er bietet in diesem Buch eigentlich auch die meisten Informationen. Als Aza Ray in Magonia ist, weiß er nichts davon und ist der Zurückgelassene. Aza war für ihn sehr wichtig und es geht ihm entsprechend schlecht, als sie fort ist. Diese Szenen haben mich unglaublich berührt und ich habe mich da dann in ihn verliebt.
Andere Charaktere
Die Kapitänin der Amina Pennarum - Azas leibliche Mutter - hat ihre Tochter nach jahrelanger Suche endlich gefunden und juhu, ihre Tochter hat auch diese besondere Macht in der Stimme, das heißt, sie kann endlich ihren Plan durchziehen. Also nochmal: Sie findet ihre Tochter wieder, aber statt ihr alles ordentlich zu erklären und Zeit mit ihr zu verbringen, um sie besser kennenzulernen, legt sie mehr Wert darauf, sie möglichst schnell an ihr Leben zu gewöhnen und auszubilden. Ja, okay, soll Aza ruhig ausgebildet werden, schließlich liegt ihr das im Blut, aber ein bisschen Liebe kann man doch zeigen.
Dai gehört zur Mannschaft der Amina Pennarum und ihm wird die Ausbildung Azas überlassen. Was er nicht so toll findet, denn er ist genervt davon, dass sie so unwissend ist. Aber irgendwie wird schnell klar, dass er eine Art Love Interest ist, denn er sieht gut aus und verbringt gezwungenermaßen viel zeit mit Aza. Darum mochte ich ihn nicht besonders, weil eben Jason mein absoluter Liebling war.
Handlung und Schreibstil
Das Reich Magonia hat ein bisschen bei mir gebraucht. Es ist ein Fantasiereich im Himmel, wo Vögel eine besonders große Rolle spielen. Aza Ray wird da einfach so reingeworfen und niemand macht sich so richtig die Mühe, die Begriffe zu erklären, weil sie für alle anderen selbstverständlich sind. Ich habe mich irgendwie gefühlt, als hätte man mich plötzlich ins Wunderland gezogen. Es war einfach so ungewohnt und dann auch alles auf einmal.
Erst zum Ende hin, und ich meine recht weit am Ende, konnte das Reich mich überzeugen, weil Schattenseiten gezeigt wurden und endlich wichtige Dinge geklärt wurden. Daher freue ich mich sehr auf die Fortsetzung!
Die Kapitel aus Jasons Sicht waren ein Highlight für mich. Sie waren so emotional, dass ich weinen musste, obwohl ich die andere Perspektive der Handlung zur gleichen Zeit eher mäßig fand. Also habe ich mich irgendwie mehr auf seine Kapitel gefreut, obwohl die wichtigen Sachen ja eher bei Aza passierten.
Fazit
"Magonia" hatte eine Welt, die mich erst mit der Zeit überzeugen konnte, da man einfach hineingeworfen wurde und sich selbst zurechtfinden musste. Dafür mochte ich den männlichen Protagonisten besonders gerne, und das Ende war so spannend, dass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung freue!
Aufmerksam auf Magonia wurde ich zuerst durch das Cover und auch der Klappentext klang interessant. Nach einer Ungewöhnlichen, wenn auch vielleicht traurigen Geschichte. Nun sitze ich hier und bin mir, eine Woche nachdem lesen immer noch nicht sicher, wie ich es finde. Doch eines kann ich schon mal sagen, die Geschichte ist besonders und ungewöhnlich.
Der Tod ist der Weihnachtsmann der Erwachsenenwelt. Nur eben umgekehrt. Der Typ, der einem sämtliche Geschenke wegnimmt. In seinen großen Sack steckt er all die Dinge, die das Leben eines Menschen ausmachen. Seite 10
Zum Inhalt. Aza ist fast 16 Jahre alt, dass sie überhaupt so alt wurde ist eine Überraschung, denn sie hat eine seltene Lungenerkrankung. So selten, dass diese nach ihr benannt wurde. Aza kann nicht richtig atmen, es ist fast so, als würde sie ersticken. Und wäre dies nicht genug, passieren auch noch seltsame Dinge. Eine Schar bunt gemischter Vögel versammelt sich vor ihrem Fenster und war das etwa ein Schiff in den Wolken. Nein, wieso sollte ein Schiff in einer Gewitterwolke segeln und die Feder, die man auf den Röntgenaufnahmen in ihrer Lunge sieht, ist bestimmt nur ein Fehler, oder?
Maria. D. Headley hat sich hier eine ganz besondere Geschichte ausgedacht. Die sehr Fantasie geladen ist. Zuerst steht Aza und ihre Erkrankung im Mittelpunkt, dies ändert sich aber, als sie ein Schiff in den Wolken entdeckt und sie und ihr bester Freund Jason dann anfangen zu recherchieren. Daraufhin folgt ein einschneidendes Erlebnis und Aza ist in Magonia. Von dort an ist das Kopfkino gefragt. Zuerst hatte ich Probleme mir alles vorzustellen, weil es einfach so ungewöhnlich ist. Meine Fantasie konnte nicht auf bereits erstellte Bilder zurückgreifen, sondern musste diesen Entwurf der Autorin erst mal ganz neu erschaffen. Durch die Beschreibungen gelingt dies zwar gut, aber an manchen Stellen war es schon ziemlich abgedreht. Man muss sich hier finde ich Zeit nehmen und wirklich alles visualisieren, damit man als Leser auf seine kosten kommt.
Sogar Menschen, die noch nie ein Wunder gesehen haben, können an Wunder glauben, Aza Ray. Sogar Menschen, die noch nie das Licht gesehen haben, Menschen, die man im Dunkeln gehalten hat, Menschen, die schneeblind geworden sind oder himmelsblind- selbst die können an fantastische Dinge glauben. Seite 355
Charaktere: Erzählt wird die Geschichte aus der Ich- Perspektive von Aza und manchmal wechselt man auch zu Jason. Aza ist alleine schon durch ihre Erkrankung ein ungewöhnliches Mädchen, aber auch eine Kämpferin. Ich mochte die Art, wie sie mit ihrem Schicksal umgeht und sich nicht unterkriegen lässt. Auf der Erde war sie mir sehr sympathisch. Dann in der Luft büßte sie ein paar Punkte ein, weil sie manches für meinen Geschmack zu sehr hinnahm bzw. merkte, dass da was nicht so stimmt, aber es zugelassen hat. Letztendlich passte es aber wieder. Jason hingegen ist mein Lieblingscharakter. Er ist ein unglaublich guter Freund und seine Ticks machten ihn mir noch sympathischer. Eine Szene, in der ein Krokodilskostüm eine Rolle spielt, brachte mich gleichzeitig zum Lachen und zum Schmelzen. Allgemein sind die meisten Charaktere eher speziell und nicht 0815.
Die Idee hinter der Geschichte hat mir gut gefallen, durch reale Bezüge bekommt sie einen schönen Touch. Doch in Magonia kam meine Fantasie an ihre Grenzen. Diesen speziellen Weltenentwurf muss man der Autorin aber trotzdem zugute halten. Sie kreieren Gewitterhaie und Fledermaussegel nur als kleines Beispiel. Sie bringt auch kritische Punkte, wie die zunehmende Umweltverschmutzung oder die Ausbeutung von Ressourcen mit ein, sowie das Thema Ausbeutung andere Lebewesen. Gerade zu Beginn geht es stark um das Sterben und die Akzeptanz, aber auch Familie und Freundschaft spielen eine Rolle.
Mein Fazit:
Ich weiß immer noch nicht recht, wie ich das Buch bewerten soll.
Die Idee der Geschichte und die verschiedenen Elemente waren toll.
Der Weltenentwurf sehr ungewöhnlich und die Charaktere speziell.
Doch trotz guter Beschreibungen der Autorin konnte ich mir nicht immer alles vorstellen.
Doch was ich mir vorstellen konnte, ergab ein Fantasie geladenes Kopfkino.
Auf den Nachfolger bin ich sehr gespannt.
Das Cover:
Das Cover ist wunderschön. Die Farben sind stimmig zu einander und passen gut zum gesamt Bild. Das Cover verrät ein wenig um was es geht aber an sich ist das Cover doch eher geheimnisvoll.
Die Charaktere:
Die Haupt Charaktere Aza und Jason werden gut und detailliert beschrieben.
An Aza finde ich am besten ihre coole Art mit allem umzugehen, klar einerseits ist es Selbstschutz andererseits kenne ich das selbst es ist manchmal einfacher mit einer „scheiß“ egal Haltung das alles durch zu stehen als sich ständig darüber den Kopf zu zerbrechen
Jason ist von Anfang bis Ende der typische beste Freund. Ein Freund den jedermann an seiner Seite haben sollte. Er steht zu Aza egal was passiert, er sorgt sich um sie und bringt sie immer in den richtigen Momenten auf andere Gedanken.
Meine Meinung:
Ich bin komplett ohne irgendwelches Wissen in die Geschichte eingetaucht, ich habe mir weder den Klappentext durch gelesen sonst noch irgendwelche Berichte durchgelesen. Und genau das hat diese Geschichte so spannend und aufregend gemacht.
Von Anfang bis Ende ein wirklich gutes Buch mir ist nicht einmal bei der Geschichte langweilig geworden. Ich wollte immer wissen wie es weiter geht. Und genauso muss es sein 🙂
Es war für mich vom text her ein wenig schwierig zu lesen da viele Wörter vorgekommen sind die man nicht den ganzen Tag benutzt, da wäre es schön gewesen am Ende vom Buch ein kurzes Glossar zu haben um dort nochmal ein paar Infos einholen zu können.
Das Ende war wirklich gut, es freut mich das es für Aza so positiv endet und sie doch einen entscheidenden Teil ihrer Vergangenheit behalten darf. Ich musste mir zum Schluss hin auch die ein oder andere Träne verkneifen weil es wirklich so schön war zu lesen.
Für mich ein neues Jahreshighlight 2017
Cover:
Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die bunte Feder von der Vögel aufsteigen, als würde der Wind sie davontragen, wirkt einfach schön gemacht. Der Himmel und die in schwarz gehaltene Landschaft, runden es perfekt ab.
Zum Buch:
Der Prolog ist relativ kurz gehalten, macht aber sofort neugierig auf den Rest. Die Kapitelillustration ist schön gemacht. Meisten liest man aus der Sicht von Ava, doch hin und wieder mischen sich Kapitel aus Jasons Sicht dazwischen. Es liest sich etwas wie eine Art Bericht oder Taschenbuch. Nach kurzem reinfinden, lies es sich flüssig lesen.
Protagonisten:
Aza kotzt das Leben das sie führt einfach nur an. Das merkt man dank ihrer zynischen Art schnell. Sie wird als Freak mit mysteriöser Lungenerkrankung gesehen und das lässt sich einfach nicht ändern. Denn das ist nunmal sie. Anders. Bis auf Jason behandelt sie fast niemand normal. Jason ist zwar auch etwas merkwürdig, aber voller Tatendrang und positiver Gedanken, was Aza betrifft. Sein eiserner Wille zeigt sich sehr oft auf beeindruckende Weise.
Meine Meinung:
Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, bis man sich reingefunden hat. Der Schreibstil wirkte zuerst abgehackt, aber dann hat sich das immer mehr gelegt. Ich fand die Geschichte ganz süss und auch die Details der Umgebung waren detailliert und gut verständlich beschrieben. Irgendwie hat mir etwas gefehlt, das mich von Magonia träumen ließ. Etwas das mich nicht mehr loslassen wollte während dem Lesen, anders kann ich es nicht beschreiben. Wenig Fragen wurden beantwortet, die ich wichtig für das Verständnis der Geschichte angesehen hätte. Am Schluss wirkte es nicht mehr ganz ausgereift. Ich hatte zwar Spass beim Lesen, doch das konnte leider nicht dauerhaft aufrecht gehalten werden. Wahrscheinlich habe ich etwas mehr von der Geschichte erwartet, als ich dachte.