26. Nov.
Familiedrama, Slow Burn und bisschen Thriller 👍🏼
Rating:3

Familiedrama, Slow Burn und bisschen Thriller 👍🏼

🩸🍫„Blood and Chocolate“ von Annette Curtis Klause handelt von einem Werwolf-Mädchen ( Vivian), das sich in einen Menschen verliebt und mit sich selbst ringt, ob sie ihre wahre Natur verraten soll. Ihre Wahl zwischen der wilden, tierischen Seite und der sanften, menschlichen Liebe wird zur wahren Zerreißprobe. 🐺❤️ Das Buch taucht tief in die Zerrissenheit zwischen Instinkt und Gefühl ein. Es geht weniger um blutige Action, sondern mehr um die Frage: Wie weit kannst du gehen, um dich selbst treu zu bleiben, ohne die Kontrolle zu verlieren? Der Horror ist subtil – kein blutiges Geheul bei Vollmond 🌕, sondern der wahre Grusel liegt in der ständigen Angst, die eigene Identität zu verlieren und von der Welt abgelehnt zu werden. 🙅🏻‍♀️ ✅Was hat mir gut gefallen? •tolle Charaktere mit außergewöhnlichen Details (nicht dieser Einheitsbrei) 🎨 •kein Blutgemetzel 😅🩸 •Vivians Gefühlswechsel zwischen Mensch und Tier wurde toll beschrieben 🐺 ❌Was würde ich ändern? •etwas mehr Details zu den Menschen um sie herum 🧐 •und ein bisschen weniger Familiendrama, sodass die Story schneller Fahrt aufnimmt😅 Vielleicht ist es weniger der Horror, der einen fesselt, sondern eher die Dunkelheit, die im Inneren der Protagonistin brodelt. Und am Ende bleibt nur die Frage: Kann man wirklich jemanden lieben, ohne das wahre „Du“ zu opfern?

Blood and Chocolate
Blood and Chocolateby Annette Curtis KlauseHeyne
17. Sept.
Rating:2

Ich bin mir noch nicht so ganz sicher wie ich meine Rezension anfangen soll. Selsames Buch. Ich bin nicht mal ganz eins mit mir, ob ich es jetzt komplett mochte, oder komplett bescheuert fand. Seltsam. Liegt vermutlich mit auch daran, dass ich zuerst den Film gesehen habe, den Film großartig fand und jetzt mit dem Buch, das so ganz anders ist (und ich meine nicht, paar Szenen wurden umgeschrieben, im Kern noch das selbe - nein, es ist wirklich komplett anders, gerade so, dass man die Charaktere von weitem mit zusammengekniffenen Augen noch vermeintlich wieder erkennt) ein bisschen überfordert war. Das ist, als ob man eine Apfeltasche in die Hand bekommt, in den Grundfesten davon überzeugt ist gleich den leckeren Geschmack von süßen Äpfeln im Mund zu spüren und dann beißt man rein und es ist eine Spinattasche. Jetzt versteht mich nicht falsch, ich liebe Spinat, aber es ist eben nicht ganz das was man erwartet hat. Naja, bevor ich mich noch weiter in konfuse Analogien verrenne - ein bisschen Kontext: Vivian ist eine loup-garoux, ein Wechselwesen, das sind von Zeit zu Zeit in einen Wolf verwandeln kann. Sie lebt in einem Rudel mit Wesen ihrer Art und hat eine ganz und gar animalische, wilde Seite an sich. Sie ist 16 Jahre alt, ein Teenager und hadert massiv mit ihrer Familie. Ihr Vater ist in einem Brand ums Leben gekommen, für den sie sich verantwortlich fühlt, ihre Mutter schäckert ungeniert mit Männern rum, die halb so alt sind wie sie selbst und von den anderen Jungs in ihrem Alter wird sie praktisch nur als "Weibchen" angesehen. Sie wendet sich also mehr den anderen Menschen zu und verliebt sich in den Mitschüler Aiden. Soweit so vorhersehbar. Die Beziehung mit Aiden ist auf ganzer Linie frustrierend, sie kommen einfach nicht zu Potte und am Schluss war sogar ich sexuell frustriert und ich hab nur mitgelesen. :P An dem Punkt geht die Handlung dann einen Weg, den ich ich nie vorrausgeahnt hätte - Was fällt dir ein nicht die vordefinierten Wege eines YA Fantasyromans zu nehmen! Alles wird auf den Kopf gestellt, verrückt, und ich frage michob das Buch auf einer tieferen Ebene nicht vielleicht ein falsches Bild von "wir" und "die anderen" vermittelt, oder ob ich da schon wieder zu viel hineininterpretiere. Ich mochte Vivian nicht, sie ist zu stolz, zu eitel, zu selbstsüchtig. Ihre Mutter ist ein Totalausfall, die gleichaltrigen Jungs "die fünf" sind unerträgliche Machos, emanzipierten Frauenrechtlerinnen würd ich das Buch nicht empfehlen. Am interessantesten war noch Gabriel, der junge Anführer des Rudels (ja, genau der mit dem die Mama rumgeschäckert hat *kotz*), er hat sich als ganz anders herausgestellt, als ich das dachte anfangs, aber wie gesagt, am Ende war alles ganz ganz ganz anders, als ich mir das je gedacht hätte. Insgesamt eine leichte Lektüre, sprachlich einwandfrei, fragwürdige Passagen voller Machismo, Frauenverachtung, übersexualisierten Teenagern, eventuell unglücklicher Schwingungen zum Thema Rassismus (denn das ist es letztlich - Rassismus), aber mal was anderes. Das Grundthema mag ich eigentlich, obwohl ich den Film (und wer hätte gedacht, dass ich das jemals sagen würde - ) besser fand.

Blood and Chocolate
Blood and Chocolateby Annette Curtis KlauseHeyne
17. Sept.
Rating:2

Ich bin mir noch nicht so ganz sicher wie ich meine Rezension anfangen soll. Selsames Buch. Ich bin nicht mal ganz eins mit mir, ob ich es jetzt komplett mochte, oder komplett bescheuert fand. Seltsam. Liegt vermutlich mit auch daran, dass ich zuerst den Film gesehen habe, den Film großartig fand und jetzt mit dem Buch, das so ganz anders ist (und ich meine nicht, paar Szenen wurden umgeschrieben, im Kern noch das selbe - nein, es ist wirklich komplett anders, gerade so, dass man die Charaktere von weitem mit zusammengekniffenen Augen noch vermeintlich wieder erkennt) ein bisschen überfordert war. Das ist, als ob man eine Apfeltasche in die Hand bekommt, in den Grundfesten davon überzeugt ist gleich den leckeren Geschmack von süßen Äpfeln im Mund zu spüren und dann beißt man rein und es ist eine Spinattasche. Jetzt versteht mich nicht falsch, ich liebe Spinat, aber es ist eben nicht ganz das was man erwartet hat. Naja, bevor ich mich noch weiter in konfuse Analogien verrenne - ein bisschen Kontext: Vivian ist eine loup-garoux, ein Wechselwesen, das sind von Zeit zu Zeit in einen Wolf verwandeln kann. Sie lebt in einem Rudel mit Wesen ihrer Art und hat eine ganz und gar animalische, wilde Seite an sich. Sie ist 16 Jahre alt, ein Teenager und hadert massiv mit ihrer Familie. Ihr Vater ist in einem Brand ums Leben gekommen, für den sie sich verantwortlich fühlt, ihre Mutter schäckert ungeniert mit Männern rum, die halb so alt sind wie sie selbst und von den anderen Jungs in ihrem Alter wird sie praktisch nur als "Weibchen" angesehen. Sie wendet sich also mehr den anderen Menschen zu und verliebt sich in den Mitschüler Aiden. Soweit so vorhersehbar. Die Beziehung mit Aiden ist auf ganzer Linie frustrierend, sie kommen einfach nicht zu Potte und am Schluss war sogar ich sexuell frustriert und ich hab nur mitgelesen. :P An dem Punkt geht die Handlung dann einen Weg, den ich ich nie vorrausgeahnt hätte - Was fällt dir ein nicht die vordefinierten Wege eines YA Fantasyromans zu nehmen! Alles wird auf den Kopf gestellt, verrückt, und ich frage michob das Buch auf einer tieferen Ebene nicht vielleicht ein falsches Bild von "wir" und "die anderen" vermittelt, oder ob ich da schon wieder zu viel hineininterpretiere. Ich mochte Vivian nicht, sie ist zu stolz, zu eitel, zu selbstsüchtig. Ihre Mutter ist ein Totalausfall, die gleichaltrigen Jungs "die fünf" sind unerträgliche Machos, emanzipierten Frauenrechtlerinnen würd ich das Buch nicht empfehlen. Am interessantesten war noch Gabriel, der junge Anführer des Rudels (ja, genau der mit dem die Mama rumgeschäckert hat *kotz*), er hat sich als ganz anders herausgestellt, als ich das dachte anfangs, aber wie gesagt, am Ende war alles ganz ganz ganz anders, als ich mir das je gedacht hätte. Insgesamt eine leichte Lektüre, sprachlich einwandfrei, fragwürdige Passagen voller Machismo, Frauenverachtung, übersexualisierten Teenagern, eventuell unglücklicher Schwingungen zum Thema Rassismus (denn das ist es letztlich - Rassismus), aber mal was anderes. Das Grundthema mag ich eigentlich, obwohl ich den Film (und wer hätte gedacht, dass ich das jemals sagen würde - ) besser fand.

Blood and Chocolate
Blood and Chocolateby Annette Curtis KlauseHeyne
27. Juni
Kannst Du mich lieben, so wie ich bin ?"
Rating:3.5

Kannst Du mich lieben, so wie ich bin ?"

"Ich bin stark. Ich kann mit der Nacht laufen und die Morgendämmerung einfangen. Ich kann ein Loch in dem Himmel treten." Korsar des Waldes wirf deine Haut ab Deine bleichen, wurmhaft Verletzlichkeit. Korsar des Waldes tausche deine Haut Gegen graubraun Pelz und gescheckte Pracht. Ein Pentgramm glüht In deinen Augen und weiche, blasse Flecken aus Wolfswurz drücken dein Herz. Mahlender Schmerz windet sich in deinen Schenkeln das Knirschen von Knochen kündet den Beginn der Verwandlung. Pirat des Fleisches wirf den Kopf in den Nacken und reiß das Maul auf um den Mondgesqng anzustimmen. Die Waldpfade sind dunkel die Nacht ist lang.

Blood and Chocolate
Blood and Chocolateby Annette Curtis KlauseHeyne
2. Juli
Rating:5

Eins meiner absoluten Lieblingsbücher

Dieses auch hat mich wirklich überrascht, da ich erst den Film geschaut habe und der wirklich nicht so toll war. Das Buch dagegen ist einfach nur gut. Super Handlung, tolle Charaktere und ein Ende das im Film komplett anders ist. Ich liebe das Buch und wer den Film kennt sollte sich wirklich überlegen das Buch auch zu lesen. Definitiv eine klare Lese Empfehlung

Blood and Chocolate
Blood and Chocolateby Annette Curtis KlauseHeyne
30. Mai
Spannende Story über das Leben und die Liebe eines Werwolfsmädchens
Rating:4

Spannende Story über das Leben und die Liebe eines Werwolfsmädchens

"Blood and Chocolate" von Anette Curtis Klause ist eine etwas düstere Fantasy-Liebesgeschichte, in der es um das Werwolfsmädchen Vivian geht. Vivian fällt es schwer sich selbst zu akzeptieren und kann daher auch kaum verstehen, warum der attraktive Menschenjunge Aiden sich in sie verliebt hat. Doch dass sie sich immer mehr von ihrem Rudel abwendet, sorgt für Unmut in den Reihen und als die erste Leiche in dem Ort, in dem sie lebt gefunden wird und Vivian sich nicht mehr an die Nacht erinnern kann, in der der Mord geschah, zieht sie sich immer mehr zurück und stellt ihr gesamtes Dasein infrage. Die Geschichte beschäftigt sich sehr mit den Unterschieden von Werwölfen zu Menschen und den dazugehörigen Dramen des Lebens. Sie lässt sich aber ebenso gut auf das wahre Leben ummünzen. Die Gedanken der Protagonistin und ihre Selbstzweifel konnte ich zu jeder Zeit nachempfinden. Das Ende hat zum Nachdenken angeregt und ich fand es super. Es ist eine spezielle Geschichte, die nicht weit ausholt,  einen aber sofort mitreißt. Endlich mal wieder ein Buch, bei dem ich nicht eine Seite lang den Drang hatte es wegzulegen und was andere zu beginnen.

Blood and Chocolate
Blood and Chocolateby Annette Curtis KlauseHeyne