
Spannend, schnell erzählt und mit sympathischen Figuren – ein packender Thriller mit kleinen Schwächen, der Spaß macht.
„Die zweite Haut“ von Dean Koontz hat mich ziemlich schnell gepackt. Der Einstieg ist angenehm kurz und ohne großes Vorgeplänkel geht’s direkt mit der Action los – genau mein Ding. Die Spannung ist von Anfang an da und zieht sich auch konsequent durch das ganze Buch. Die Charaktere mochte ich sofort. Man kommt schnell rein, versteht sie und fiebert einfach mit, ohne dass es sich künstlich oder erzwungen anfühlt. Besonders spannend fand ich den wissenschaftlichen Aspekt der Geschichte. Der bringt echt eine interessante Tiefe rein – schade nur, dass er stellenweise etwas zu kurz kommt. Da wäre definitiv noch mehr drin gewesen. Die kleinen Star-Trek-Anspielungen zwischendurch haben mir richtig gut gefallen. Die lockern das Ganze ein bisschen auf und sind einfach ein nettes Extra, gerade wenn man sowas mag. Das Ende ist intensiv und rund, also definitiv ein guter Abschluss. Trotzdem hatte ich kurz das Gefühl, dass ein leicht offeneres Ende dem Ganzen noch einen stärkeren Twist hätte geben können. Insgesamt ein sehr spannendes Buch, das sich schnell liest und kaum langweilige Stellen hat – mit ein paar kleinen verpassten Chancen, aber trotzdem absolut lesenswert.
