Gut zu lesen, aber ich habe das Gefühl die Autorin lebt in einer anderen Welt als ich
Das Buch liest sich, auch wenn man schwanger und sehr sehr müde ist, leicht weg und bietet einige interessante Denkansätze. Zum Beispiel, dass ihren Söhnen weniger Ruhe und Emotionen zugetraut werden als Mädchen. Andererseits liest sich das Buch als wäre Geschlechtergerechtigkeit nicht nur erreicht sondern als wäre in allen Lebenslage das weibliche Geschlecht ein Vorteil und die armen Jungs würden diskriminiert, in anderen werden Männer fast schon als Feinde gesehen (warum ist es für sie schwer ihren Feminismus mit Care Arbeit für ihre Söhne zu vereinbaren? Sind sie nicht vor allem einfach Kinder und damit auf Fürsorge angewiesen?) Ich hätte mir ein paar Überlegungen gewünscht, wie man seinen Sohn vor toxischer Männlichkeit schützen kann und vielleicht auch ein paar Gedanken zu einer gleichberechtigten Partnerschaft (das Thema kam so gar nicht vor, ich weiß nicht mal ob es in dem konkreten Fall eine:n Partner:in gibt). Dennoch, ich bereue die paar Stunden, die ich dem Buch gewidmet habe nicht.










