
Lieben wir nicht alle süße Geschichten, die in einem Ferienhaus am Strand spielen? Dies ist keine dieser Geschichten. Strandhaus: Ja. Aber dann tauchen wir ab in die Abgründe zwischenmenschlicher Beziehungen. Lou ist besessen von Raf… Raf – für ihn wurde die Bezeichnung „toxische Persönlichkeit“ erfunden. Er schafft es immer wieder, Lou an sich und seinen Gefühlen zweifeln zu lassen, obwohl offensichtlich nicht Lou das Problem ist. „Wahrscheinlich meinte er gar nicht, was er sagte, er wollte mich nur verletzen. Darin war er von Anfang an gut gewesen. Oder: Ich war gut darin, verletzt zu sein.“ S. 144 Dann wäre da noch Nora. Die sich einfach in den jährlichen Urlaub reinzeckt. Die Zeit des Jahres, die eigentlich für Lou, Raf und dessen Schwester Sophie reserviert ist. Die einzige Zeit des Jahres, in der Raf Lou ein wenig näher an sich heranlässt – manchmal. Vor Jahren gab es schon einmal eine Person, die mit in diesen Urlaub durfte. Ging nicht so gut aus. Wie läuft es dieses Mal? Dieses Buch ist spannend ab Seite 1 und hat mich auf mehreren Ebenen angefasst. Durch die zwischenzeitlichen Rückblicke und Mini-Cliffhanger wurde die Geschichte nie fad und ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Auf jeden Fall ein 5-Star-Read!































