Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, aber das Buch war überhaupt nicht mein Fall.
Ständige Perspektiv- und Erzählzeitenwechsel, zu ausführliche Beschreibungen von Nebensächlichkeiten und durchweg unsympathische Protagonisten haben mir den Lesespaß geraubt.
Welch wunderschönes Buch! Ich habe schon viel davon gehört, kam aber eher per Zufall dazu, es auch mal zu lesen. Manchmal muss man eben Glück haben.
Ich habe mich total in Ondaatjes Sprache und seiner Geschichte verloren. Es fiel mir oft schwer, wieder in die Realität zurückzufinden. Zum Glück habe ich es während der Ferien gelesen.
Mehr muss und will ich dazu eigentlich gar nicht sagen. Dieses Buch hat mich wirklich tief berührt.
Schade, hat mich leider sehr enttäuscht. Der Schreibstil war verwirrend, die Kapitel haben sich gezogen. Hatte die meiste Zeit keine Lust überhaupt weiter zu lesen.
Ich versuche mich ja immer wieder mit Klassikern auseinanderzusetzen und dabei habe ich schon unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
Dieses Buch hat mir ziemliche Schwierigkeiten gemacht. Gerade das erste Drittel, bei dem man die Personen noch nicht so gut kennt war ich zwischendurch sehr verwirrt. Vorallem haben, mal abgesehen von Hana, alle bis zu drei "Namen". Dann wird in einem Absatz mehrere Male die Zeitachse gewechselt, daß ich irgendwann nicht mehr wusste wo ich jetzt bin.
Danach bin ich ein wenig besser klar gekommen, aber ich glaube, daß ich den Sinn des Buches nicht verstanden habe.
Nichtsdestotrotz finde ich es ein gutes Buch über die Traumata des Krieges.
Was mir völlig entgangen ist, ist die Rolle des englischen Patienten. Keine Ahnung.
Gott sei Dank ist es vorbei!
Dazu muss ich wohl sagen, dass ich das Buch mit meinem buchclub gelesen habe und selbst nicht sehr stark an Kriegsgeschichten interessiert bin. Aber wie dieses Buch so gut Bewertungen haben kann ist mir schleierhaft und meine Buchclub-Kollegen, die sehrwohl gerne Mal über Krieg lesen, Stimmen mir zu.
Von vorne bis hinten war das noch verwirrend und langweilig. Es fiel mir super schwer dran zu bleiben und alles war sexuell war, war wirklich ... "Besonders" erzählt. Wörtliche Rede war Mal gekennzeichnet, Mal nicht und dadurch war es doppelt verwirrend. Man wusste wohin die Geschichte will und am Ende war es nur die Erzählung von verschiedenen Personen und was diese so im Krieg gemacht haben. Nur empfand ich nichts davon als interessant. So trocken und anstrengend, dass ich es niemandem empfehlen kann und froh bin das Buch in die hinterste Ecke meinen Bücherregals verbannen kann!
Gar nicht mein Erzählstil, sehr abstrakt, kaum etwas wird erklärt, auch die Protagonisten bleiben sehr undeutlich und blass. Habe mich durch das Buch gequält und bleibe ratlos zurück.