Potenzial war da 🤷🏻♀️
Leider war es hier und da etwas Langatmig, dazu hatte ich das Gefühl, das die Geschichte zum Ende hin schon etwas zu Deep für Kinder sein könnte?! ( Habe selbst keinen 🤣 nur welche zum ausleihen Schwestern )
Potenzial war da 🤷🏻♀️
Leider war es hier und da etwas Langatmig, dazu hatte ich das Gefühl, das die Geschichte zum Ende hin schon etwas zu Deep für Kinder sein könnte?! ( Habe selbst keinen 🤣 nur welche zum ausleihen Schwestern )
Von Menschen und Affen
*unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar von Vorablesen* Das Cover hat mich direkt angesprochen und die Aufmachung des Buches führt diese fantastische Grafiken weiter. Sie untermalen die Geschichte wunderbaren und machen es nochmal um einiges greifbarer. Man ist sehr schnell im Buch und der Schreibstil ist so besonders, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Zu Beginn brauchte es eine Weile, bis ich mich in der Welt zurechtgefunden habe, aber dann hat sie mich schnell faszinieren und mitreißen können. Obwohl ich relativ bald raus hatte, was es mit der Stadt auf sich hat bot das Buch noch genug Wendungen und Überraschungen, um mich bei Laune zu halten. Vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen haben das Buch getragen und wie der Protagonist sich durch sie verändert. Wer Bücher über Außenseiter, die Auswirkungen von Freundschaft und fantastische Elemente in fremden Welten mag, macht bei diesem Buch auf jeden Fall alles richtig. Das Ende des Buches macht definitiv Lust auf den zweiten Band, ich kann den Herbst 2026 kaum erwarten.

Immerland - Die Stadt der Ewigkeit
»Die Zukunft gehört denen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben« »Hier ist der Ort an dem deine Träume wahr werden... und deine Albträume« 𝕋ℝ𝕆ℙ𝔼𝕊: 🦸♂️-Widerwilliger Held 👥️-Skurille Gesellschaft 🤾♀️-Lernen durch Spielen 💫-Illusion der Unsterblichkeit 🌎-Reise in eine Fremde Welt 👥️-Geheimnisvolle Mentorenfigur 👥️-Jugendbuch ab 12 Jahren 𝕄𝕖𝕚𝕟 𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥: Wir begleiten Mika, einen 12-jährigen Jungen, durch die scheinbar langweiligsten Sommerferien aller Zeiten. Wir erleben Höhen und Tiefen, aber auch tiefgründige, clevere und witzige Situationen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Das Buch richtet sich an Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Ich mag die Geschichte, allerdings war sie für mich stellenweise sehr zäh und langatmig. Die kurzen Kapitel finde ich super, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass gegen Schluss noch mehr aufgeklärt wird. Das Ende kommt sehr schnell. Die Idee und die Geschichte dahinter finde ich dennoch super. Ach, und die Skizzen im Buch finde ich toll, die helfen einem, sich alles besser vorzustellen.“ 𝕂𝕝𝕒𝕡𝕡𝕖𝕟𝕥𝕖𝕩𝕥: Flix erzählt von den Abenteuern des 12 5/6 Jahre alten Mika, der in den scheinbar ödesten Sommerferien aller Zeiten über sich hinauswachsen muss. Dass er dafür mit dem Auto durch die dunkle Nacht rast, um seine Oma zu retten – Kleinigkeit. Und mit einem Luftschiff in die fremde Stadt fährt? Geschenkt! Aber warum geht dort plötzlich alles in Erfüllung, was er sich wünscht? Wieso erledigen Affen das, worauf er keine Lust hat? Und weshalb findet er sogar im Club der großen Geister mit Leichtigkeit Freunde? Irgendetwas stimmt nicht, und Mika dämmert es langsam: Dies ist keine gewöhnliche Reise, sondern eine Frage von Leben und Tod! Eine rasante Geschichte voller unerwarteter Wendungen, die zeigt, was für ein großes, wildes Abenteuer es ist, erwachsen zu werden. 🌎🦧🦍🐋🐟🌎
Für mich leider nicht das Richtige.
Ich mochte den lockeren Schreibstil des Autors sehr, allein in die Handlung der Geschichte kam ich irgendwie nicht rein. Ich wurde nicht warm und leider blieb das auch so. Es gab viele kreative Ideen und das Worldbuilding ist auch gelungen, aber es hat mich leider nicht mitreißen können, schade.
Ein durchaus interessantes Worldbuilding, mir persönlich war es allerdings etwas zu wirr. Insbesondere der Mittelteil hat sich für mich sehr gezogen, und es gab zu viele Charaktere, die mir zu flach blieben und über die ich gern mehr Hintergrund gehabt hätte.
Zuerst war ich sehr fasziniert von dieser sonderbaren Reise, von der Stadt Immerland, in die Mika mit seiner Oma hineinstolpert. Aber je länger die Geschichte ging, desto weniger Freude hatte ich am Lesen. Ich wurde stellenweise an Studio Ghiblis Chihiros Reise ins Zauberland und auch an Alice im Wunderland erinnert (mit beiden Geschichten verbinde ich nicht unbedingt positive Erinnerungen …): aus kleinen Merkwürdigkeiten, die man mit einem Schulterzucken abtun kann, werden gefährliche Situationen und bedrohliche Charaktere. Anfangs ist es witzig und spannend, dass es überall Affen mit menschlichen Eigenschaften gibt, dass alle Personen jung zu sein scheinen und dass Mika endlich die Anerkennung erfährt, nach der er sich so sehr sehnt. Dann kommen zu viele Zufälle zusammen, zu viele Dinge, die zu schön sind, um wahr zu sein. Und irgendwann legt sich ein Schalter um, wonach alles irgendwie beängstigend wird und Mika schleunigst die Flucht antreten sollte. Gesellschafts- und Konsumkritik werden in Immerland groß geschrieben. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass weniger deutlich mit dem belehrend erhobenen Zeigefinger gewunken würde. Man hätte die Moral auch subtiler einbinden können, oder Mika selbst auf den Gedanken kommen lassen, dass in der Stadt Immerland irgendetwas nicht in Ordnung ist, anstatt andere Figuren dazu einzusetzen, es ihm unter die Nase zu reiben. Ja, Mika ist erst 12, fast 13 Jahre alt. Aber wäre es nicht viel effektiver für das Lesepublikum, wenn die Hauptfigur selbst nach und nach die Störfaktoren in Immerland entdeckt? Die Charaktere, Mika eingeschlossen, fand ich nicht so gut gelungen. Dass sich der Roman Immerland an ein „nur“ zwölfjähriges Publikum richtet, ist für mich kein Grund für so eindimensionale Figuren. Mit sehr wenigen Ausnahmen waren alle Figuren auf einzelne Eigenschaften beschränkt, als seien sie nur Repräsentationen von Gier, von Experimentierfreude oder von Muskelkraft. Die „guten“ Figuren waren schön, die „bösen“ Figuren haben knorrige Nasen oder andere Schönheitsmakel. Sehr gut gefallen hat mir der Roboter-Wettbewerb, in dem Mika seine Fähigkeiten einsetzen konnte und endlich einmal die Erfahrung machen durfte was es heißt, Freunde und Verbündete zu haben und für seine Hobbys wertgeschätzt zu werden. Ich mochte auch die Szenen, in denen Mika mit seiner Oma zusammen ist und langsam lernt, ihre Eigenheiten zu akzeptieren, anstatt nur genervt zu sein. Die Architektur der Stadt fand ich super interessant; mit den Gebäuden, die unten an die Steinzeit erinnern und im Lauf der Epochen zu immer größeren Hochhäusern wurden, deren einzelne Etagen nach oben hin immer moderner wurden; mit den sich verändernden Straßen und Dekorationen, je nachdem, ob man einen Armreif trägt oder nicht. Auch der Schreibstil sagt mir zu. Auf eine erfrischende Weise wird authentisch aus der Perspektive eines Jugendlichen erzählt, ohne dabei in zu betonte Jugendsprache abzurutschen. Durch Mikas Augen sehen wir diese neue, merkwürdige Welt und die Figuren um ihn herum. Die Illustrationen waren nicht unbedingt nach meinem Geschmack, aber sie lockern das Buch auf eine angenehme Weise auf. Kurz gesagt: Die Welt, die FLIX mit Immerland entwirft, finde ich spannend und gut gezeichnet. Was mir etwas die Freude am Lesen vermiest hat waren die Figuren und die zu offensichtlichen Lehren, die diese Geschichte mit ihnen vermitteln soll. Leider macht das für mich den Großteil der Handlung aus, weshalb ich zwar neugierig bin, wie die Geschichte von Mika ausgeht – insbesondere nach dem für mich überraschenden Cliffhanger, da ich eine in sich abgeschlossene Geschichte erwartet habe – aber ich glaube nicht, dass ich die Fortsetzung lesen werde.
Toller Auftakt! Immer anders als erwartet.
Schön geschrieben und der Hauptcharakter benimmt sich wirklich wie das Kind dass er ist, das Ende ist offen und lässt einen gespannt auf den nächsten Band sein
Das Buch gibt ganz viele liebevolle Jules-Verne-Vibes, ohne dass es nachgemacht wirkt. Teens (oder auch Fast-Teens) können sich bestimmt super in Mika hineinversetzen, der im digitalen Niemandsland bei seiner Oma die Ferien verbringen soll. Und plötzlich ist er total unverhofft in einem Abenteuer. Ich habe ehrlicherweise nicht erwartet, dass mir das Buch SO gut gefällt! Ich habe es im Urlaub am Strand angefangen und mir dabei beinahe einen Sonnenbrand geholt, weil ich nicht aufhören konnte. Meine Tochter (8) wollte wissen, was ich lese und nachdem ich es ihr beschrieben habe, wollte sie das Buch auch gern lesen. Sie hatte aber doch noch Probleme damit, obwohl sie eine für ihr Alter sehr fortgeschrittene Leserin ist. Ich denke, ich würde das Buch ab 10 Jahren empfehlen, je nach Leseerfahrung. Auf jeden Fall hat es mir wirklich richtig viel Spaß gemacht, Mika zu begleiten und ich musste ein paar Male herzlich grinsen, wenn ich an meinen zwölfjährigen Sohn in der gleichen Situation denken musste. Meine absolute Leseempfehlung für dieses tolle Buch, was auch mit einer wirklich tollen Gestaltung glänzt!
Ein großartiger Reihenauftakt! Immerland erzählt eine klassische Abenteuergeschichte in einer fantasievollen, detailreich ausgearbeiteten Welt. Die Figuren sind lebendig, die Handlung spannend und voller Magie. Für alle ab 12 Jahren, die Lust auf Abenteuer und neue Welten haben – absolute Empfehlung!

Dieses Buch ist mal etwas völlig Anderes für mich. Was für eine gute neue Idee, mit einer tollen Welt, die fantastischer kaum sein kann. Hier drin stecken viele neue kreative Ideen, obwohl sie am Anfang etwas verwirrend sind, aber man sich schnell in dieser Welt einfindet. Die Illustrationen vom Autor machen das ganze noch anschaulicher. Der Schreibstil ist locker, leicht undgrößtenteils in Jugendsprache geschrieben. Am Anfang ging mir der Hauptcharakter schon sehr auf die Nerven mit seiner genervten Art auf alles und er war so gar nicht freundlich zu seiner Oma. Wenn das so weitergegangen wäre, hätte ich diese Buch wohl weggelegt. Aber dies war wohl so gewollt, weil der Charakter, für mich leider erst viel zu spät, eine Entwicklung durchmacht, die ihn lehrt, besser mit seinen Mitmenschen umzugehen. Die Story geht dann in eine Richtung die ich so gar nicht erwartet hätte und deshalb möchte ich auch gerne noch den zweiten Teil lesen.
Ich glaube, als Graphic Novell hätte es mir besser gefalle.
Irgendwie war die Story gut, der Schreibstil witzig und die Illus sind total passend. Aber irgendetwas fehlt mir.
Interessante, fantasievolle Geschichten mit Schwächen
Die Aufmachung des Buches gefällt mir richtig gut, ein klarer Blickfang. Das Cover mag ich sehr und gerade der schwebende Wal hat gleich mein Interesse geweckt. Leider musste ich dann feststellen, dass der gar keine große Rolle spielt. Passend ist es dennoch, gibt es doch "Einblick" in die Geschichte. Die Geschichte selbst ist ein klassisches Jugendbuch (gemobbter Held, der unschlagbar ist, actionsreich und ein wenig Romantik, viel Freundschaft und Zugehörigkeit), dennoch mit einer großen Menge an Doppeldeutigkeit und Philosophie, aber auch Dramatik. Tatsächlich deutlich mehr als ich es einem Jugendbuch zugetraut hätte. Genau das war auch mein größtes Problem: Ich bin nicht die direkte Zielgruppe, aber habe ich oft gefragt, ob die Sprache und Inhalte Zielgruppenorientiert waren, gerade auch mit den Vergleichen. Der Hauptheld ist 12, die Zielgruppe wird kaum älter sein. Haben wirklich viele davon eine Vorstellung, wie Impressionismus als Malerei aussieht (Und verstehen den vorhandenen Vergleich im Buch)? Auch die Themen waren zeitweise sehr düster und schwer. Was das Immerland ist, ist recht rasch erkennbar, der Weg hinaus dementsprechend schwer. Für mich bleiben am Ende viel zu viele Fragen unbeantwortet, vermutlich gewollt, weist doch der Epilog klar auf einen Band 2 hin. Schade, denn ich hätte gern mehr erfahren. Insgesamt bin ich hin- und hergerissen. Die Idee ist genial, die Welt interessant, aber oft zu schnell und auch die Situationen zu rasch abgehandelt. Ein paar mehr Seiten hätten dem Buch wohl gut getan. Dennoch für die Zielgruppe sicher ein kurzweilige Spaß, der sich aus der Masse abhebt.
Guter Start in eine neue Welt
*unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar von Vorablesen* Das Cover hat mich direkt angesprochen und die Aufmachung des Buches führt diese fantastische Grafiken weiter. Sie untermalen die Geschichte wunderbaren und machen es nochmal um einiges greifbarer. Man ist sehr schnell im Buch und der Schreibstil ist so besonders, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Zu Beginn brauchte es eine Weile, bis ich mich in der Welt zurechtgefunden habe, aber dann hat sie mich schnell faszinieren und mitreißen können. Obwohl ich relativ bald raus hatte, was es mit der Stadt auf sich hat bot das Buch noch genug Wendungen und Überraschungen, um mich bei Laune zu halten. Vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen haben das Buch getragen und wie der Protagonist sich durch sie verändert. Wer Bücher über Außenseiter, die Auswirkungen von Freundschaft und fantastische Elemente in fremden Welten mag, macht bei diesem Buch auf jeden Fall alles richtig. Das Ende des Buches macht definitiv Lust auf den zweiten Band, ich kann den Herbst 2026 kaum erwarten.
Fantastische Welt, Handlung hat mich nicht ganz abgeholt
Dank vorablesen Junior durfte ich bereits vor dem Erscheinen ins "Immerland" reisen und bin nun zurück, bereit für eine ehrliche Rezension. Die Welt, die Flix geschaffen hat, ist unglaublich kreativ und fantastisch. Viele kleine Verrücktheiten treffen auf eine gut durchdachte und - im Hinblick auf die angekündigte Fortsetzung - noch nicht gänzlich vom Lesenden erschlossene Lore. Nachdem Mika auf den ersten paar Seiten mehrmals knapp dem Tode entkommen ist, war ich darauf gefasst, dass es ein rasanter, wilder Ritt durch die Stadt der Ewigkeit wird. Leider hat dann die Handlung aber deutlich an Fahrt verloren und der ganze Mittelteil war - wenn auch gut geschrieben - für mich nicht so spannend. Mag vielleicht dran liegen, dass ich nicht ganz die Zielgruppe bin. Auch fand ich, dass oft ohne Grund in der Handlung hin- und hergesprungen wurde bzw. Szenen, die natürlich einen wichtigen Punkt aufzeigen wollten, sehr kurz kamen und dadurch irgendwie konstruiert wirkten. Erst nach dem Twist, als sich für Mika das Blatt wendet, war ich wieder voll into it. Nur ein bisschen enttäuscht, dass man am Ende [Spoiler] gar nicht mehr so viel in der Stadt unterwegs war. Ich hätte da gern noch mehr gesehen und mir die Suche nach dem Turm lieber dort gewünscht. Die einzelnen "Stationen" während der Suche strotzten wieder vor Kreativität und man trifft einige abgefahrene Figuren, wobei sie meiner Meinung nach aber auch wieder ein wenig zu kurz kamen. [Spoiler Ende] Immer wieder habe ich mir beim Lesen gedacht, wie gut die ganze Geschichte und die Welt stattdessen als Point-and-Click-Adventure funktioniert hätten. Das Hin- und Herspringen in der Handlung hätte da sogar viel mehr Sinn, man könnte in eigenem Tempo die verrückte Welt selbst erkunden und die ganze Thematik mit dem Bauen von Maschinen und dem Zocken hätten richtig gute ingame-Mechaniken ergeben. Vielleicht wird das ja eines Tages umgesetzt, ich würd's feiern. Die Message hinter der Geschichte fand ich super und auch schön umgesetzt. Allein fürs weitere Exploren der Welt würde ich Band 2 sehr gern lesen. Und für ein Wiedersehen mit den Freund*innen. Die Charaktere waren nämlich allesamt sehr gut geschrieben. Ich freue mich drauf, das Buch oder später die Reihe irgendwann mit meinem Sohn lesen (oder spielen 👀) zu können.

Klischeehaft und zu wenig überzeugend
„Immerland“ richtet sich an Leserinnen und Leser ab 12 Jahren und präsentiert mit Mika einen nachdenklichen, verschlossenen Protagonisten, dessen Unsicherheit und innerer Dialog authentisch die Perspektive Jugendlicher einfängt. Die Idee, einen jugendlichen Helden in eine von futuristischen Elementen durchsetzte Welt zu stellen, verspricht Potenzial. Leider bleibt die Handlung über weite Strecken jedoch durchwachsen. Erst in der letzten Phase gewinnt die Geschichte an Spannung und Dynamik, was den Gesamteindruck etwas hebt, jedoch nicht vollständig trägt. Klischeehafte Erzählmuster wie etwa das klassische Motiv „der nette Junge kriegt das Mädchen“, lassen die erzählerische Tiefe vermissen, die man sich von einem modernen Jugendroman wünschen würde. Positiv hervorzuheben sind die kurzen Kapitel, die eine gute Lesbarkeit bieten, sowie die atmosphärischen Illustrationen des Autors, der zugleich als Zeichner überzeugt. Der Schreibstil hingegen wirkt in Teilen wenig flüssig und erschwert den Lesefluss, was sich besonders in der ersten Hälfte des Romans bemerkbar macht. Auch wenn das Finale neugierig auf die Fortsetzung macht, hinterlässt der Band insgesamt ein gemischtes Gefühl. Für mich persönlich überwiegen die stilistischen und inhaltlichen Schwächen, sodass ich die Reihe nicht weiterverfolgen werde. Fazit: Ein Jugendroman mit vielversprechender Anlage, schönen Illustrationen und gelungenem Spannungsaufbau zum Ende hin. Jedoch mit erzählerischen Schwächen und einem Stil, der nicht vollständig überzeugt.