Paulina fühlt sich einsam, ist mit dem Kopf immer irgendwo anders und ist der Inbegriff von Apathie. Da das auch ihr Partner, Felipe, merkt (der sie eh nicht mehr liebt), macht er Schluss und überlässt ihr seinen Hund, Gallardo. Für ein wenig Abwechslung fährt Paulina mit Gallardo und Maite, ihrer einzigen und besten Freundin, zu deren Vater raus aus Buenos Aires aufs argentinische Land. Dort lernen sie Lara kennen, die sie spontan zu ihrem Geburtstag einlädt und die einzige Person zu sein scheint, die Paulina aus ihrem Loch rausziehen kann. Boah, also nee, das wars leider nicht für mich. Zu aller erst: Den Schreibstil fand ich super anstrengend. Oft wurden inkohärente Sätze aneinandergereiht, es war stellenweise repetitiv und mehrere Storylines sind einfach so verlaufen. Teile davon hängen vielleicht auch mit der Übersetzung zusammen, bspw. hab ich manche Redewendungen bzw. Begriffe einfach nicht verstanden. Zur Story selbst: Eigentlich hatte sie Potential, da Paulinas Charakter so viel Fläche geboten hat, um daraus ne komplexe Protagonistin zu machen. Stattdessen jedoch findet man nicht wirklich mehr über sie heraus, als dass sie wahrscheinlich mental health issues hat und ziemlich gemein zu allen Personen in ihrem Umfeld ist. Auch die anderen Figuren sind eindimensional und werden auf eine Eigenschaft reduziert. Außerdem gibt es 2-3 krasse Situationen im Buch, die so willkürlich passieren und nicht eingeordnet werden, dass ich mich gefragt habe, was die zur Story überhaupt beitragen sollen. Das einzig Gute an dem Buch war für mich Lara, die durch so Sätze wie im Zitat oben frischen Wind reingebracht hat. Ansonsten…meh.
Viel besser als die Rezensionen hier behaupten
Besonders mochte ich den Schreibstil, der manchmal so stumpf und random ist, dass ich lachen musste. Auch die Buenos Aires Vibes sind toll. :)

Leider belangslos
»Dancing Queen« ist das Romandebüt der argentinischen Autorin Camila Fabbri und erzählt die Geschichte von Paulina, die mit Mitte Dreißig unentschlossen und orientierungslos ihrem Leben in Buenos Aires gegenübersteht. Auf zwei Zeitebenen verfolgt man, welche Handlungen und Geschehnisse (ein Roadtrip & ein Verkehrsunfall) Paulinas Verlorenheit nach sich ziehen und wie sie ihre zwischenmenschlichen Beziehungen durch fehlende Kommunikation nach und nach sabotiert. Mehr kann ich euch auch gar nicht dazu sagen, weil es gefühlt auch nicht mehr dazu zu erzählen gibt, was nicht bereits im Klappentext steht. Mich lässt dieser Roman ratlos zurück. Mit der Protagonistin bin ich nicht warm geworden, die Geschichte blieb mir dadurch viel zu fern und das Lebensgefühl der Millenials, das mir der Klappentext versprochen hat, war kaum zu spüren. Für mich war »Dancing Queen« auf den ersten Seiten vielversprechend, dann aber leider zunehmend belanglos. Es hat sich angefühlt wie ein langer unerträglich heißer Sommer, den man auf der Couch liegend in einer Stadtwohnung verbringen muss, wichtige Themen fliegen in der trägen Hitze völlig an einem vorbei. Schade.

Verwirrend oder Genial - das ist hier die Frage 😅
Dancing Queen ist ein Buch, das mich ehrlich gesagt etwas ratlos zurückgelassen hat – aber auf eine seltsame Weise auch mitgerissen hat. Die Geschichte startet direkt mit einem Schockmoment: Paulina wacht blutend in einem kaputten Auto auf, neben ihr ein Mädchen, das sie nicht kennt. Von da an ist die Story eine Abwechslung verschiedener Rückblenden aus dem Leben von Paulina, sprunghafter Erinnerungen und intensiver Themen. Der Schreibstil ist schwer zu beschreiben. Mal poetisch, mal knallhart, dann wieder total unbeschwert. Teilweise habe ich den Faden verloren, weil es immer wieder Sprünge gibt, aber trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen. Vielleicht ist genau das Fabbris Geheimnis: Man stolpert irgendwie durch das Buch, aber es hat einen Sog, der einen nicht loslässt. Die Themen sind definitiv nicht leicht: Einsamkeit, gescheiterte Beziehungen, unerfüllter Kinderwunsch, sexuelle Gewalt – und dann dieser Autounfall, der aus Paulinas Sicht geschildert wird und wirklich unter die Haut geht. Ob Dancing Queen nun verwirrend oder genial ist, bleibt wohl eine Frage der Perspektive. Fest steht, dass Fabbris Roman ein eigenwilliges Leseerlebnis bietet – verstörend, faszinierend und schwer zu vergessen.

In „Dancing Queen“ begleiten wir die Protagonistin Paulina in den Monaten vor einem schrecklichen Unfall. Das Buch thematisiert Neuanfänge, Mutterschaft, Verlust und auch sehr schwere Themen wie sexuellen Missbrauch. Inhaltlich sind das durchaus Themen, die mich in der Vergangenheit abgeholt haben. Die Geschichte führt uns durch das raue Leben der Mittdreißigerin Paulina, jedoch immer mit einem Stück Distanziertheit. Die Geschichte ist aus Perspektive unserer Protagonistin geschrieben, die auf mich oft abgeklärt und derb wirkte, zum Teil sogar unnahbar. Dadurch entsteht ein ziemlich ungewöhnlicher Erzählstil, der mich leider nicht besonders abgeholt hat. Dadurch fehlte mir die emotionale Verbindung, um wirklich mit ihr mitzufühlen, obwohl sie ein hartes Leben erzählt und ich solche Figuren in anderen Kontexten durchaus gerne gelesen habe. Um ehrlich zu sein, kann ich nicht genau sagen woran es lag und weshalb ich dem Erzählten nicht viel abgewinnen konnte, außer, dass ich keine Verbindung zur Figur aufbauen konnte. Mir tut das immer schrecklich leid, denn natürlich will ich immer alles mögen, was ich lese. Leider leider ein Flop für mich…
Ich liebe es wenn Bücher ein ansprechendes Cover haben! Ich liebe es wenn Bücher anders sind als die Norm! Dieses beinhaltet beides! Tolles Cover und ein Inhalt den ich so noch nie gelesen habe! Paulina wacht blutend nach einem Unfall in ihrem Auto auf! Neben sich ein Mädchen das ihr nicht bekannt vor kommt! Was ist nur passiert? Langsam erinner sie sich an ihr Leben! Sie denkt an ihren Exfreund Filipe und an ihre Freundin und Arbeitskollegin Maite. Und sie denkt an den kleinen Roadtrip der gerade hinter ihr liegt! Puh! Also so enttäuscht war ich lange nicht mehr nach einem Buch! Genau wie die Hauptcharaktere im Buch bin ich Mitte dreißig und die Thematik im Buch finde ich ausgesprochen wichtig! Es gibt so viele Frauen die mit ihrem Schicksal und dem Alter hadern! Die biologische Uhr tickt und ebenfalls der gesellschaftliche Druck! Man möchte doch lange eine perfekte Beziehung führen und ein Kind bekommen. Ist man mit 35 noch alleine oder frisch verlassen, kommt das einem Todesstoß gleich! All das erlebt Paulina in ihrer Geschichte! Eigentlich wie schon erwähnt sehr wichtig, gesellschaftlich! Das Buch ist aber aus meiner Sicht ohne jegliches Feingefühl geschrieben! Es ist derb und provokant! Was mich generell nicht stört! Aber das Buch geht nicht auf das sensible Thema ein sondern, wie ich finde, möchte die Autorin mit ihrer ruppigen Art zu schreiben provozieren! Ich liebe es wenn Bücher anders sind! Ich mag es auch derb und habe viel schwarzen Humor, aber das ist mir einfach zu viel! Frauen die sich genau in der selben Lebenssituationen wie Paulina befinden sind eventuell nach dem lesen eher deprimiert! Ebenfalls ist das Buch zu kurz! Es sind für mich am Ende fragen offen geblieben. Schade! Leider hat mich das Buch echt sehr
Ein wilder Ritt
•Buchrezi• 😞 Zum Inhalt: Paulina sitzt eingequetscht in einem völlig demolierten Auto. Sie kann sich nicht bewegen und fragt sich, wie in etwa sie hierher gekommen ist? Sie fängt an die letzten Monate ihres Lebens Revue passieren zu lassen. Cut! Sie ist in ihrer Wohnung mit Felipe, den sie nicht mehr liebt. Eintönig ist ihre Beziehung geworden, die Leidenschaft verloren gegangen. Ihre einzige Freundin, ihre Arbeitskollegin Maite, die verzweifelt auf der Suche nach einem Partner ist. So verzweifelt, dass sie keine Beziehung halten kann. Bald darauf sitzen die beiden Frauen in Paulinas Auto, um Maites Vater zu besuchen. Ein Roadtrip raus aus Buenos Aires, eine lange Autofahrt… War das eine gute Idee? Zwischen Gesprächen über Kinderwunsch und was die Zukunft bereit hält, erreichen sie ihr Ziel. Dort angekommen lernt Paulina Lara kennen, ein junges Mädchen, die ihr trostloses Leben eventuell verändern könnte. Doch wie kommt es zu dem verheerenden Unfall? Mein Fazit: Puh, das war ein wilder Ritt. Angefangen mit den plastischen Beschreibungen im Auto. Und dann die Rückschau auf Paulinas letzten Monate. Und die sind alles andere als glücklich. Eine Beziehung, die nicht mehr läuft. Paulians einzige Freundin Maite, deren Beweggründe Paulina nicht nachvollziehen kann. Maite ist verzweifelt auf der Suche nach einem Partner und einem Kind. Ein Hund, den Paulinas Freund nach der Trennung zurücklässt und zu dem sie auch ambivalente Gefühle hat. Und dann der Roadtrip, zu einem Mann, der kurz vor dem Tod steht und zu einer folgenschweren Begegnung. Was möchte dieses Buch uns sagen? Dass man ab Mitte 30 ohne Partner*in und Kinder nichts mehr vom Leben zu erwarten hat? Finde ich schwierig, jedes Lebensmodel ist individuell und jede*r hat ganz andere Vorstellung von Glück. Schwere Kost, falsche Botschaft, holpriger Schreibstil. Wollte ich dran bleiben? Ja, weil es eine krasse Geschichte ist. Hat es mir gefallen? Ich weiß es nicht. Beweggründe und ein tieferer Blick in die Vergangenheit fehlen fast völlig. So bleiben ⭐️⭐️⭐️ von fünf ⭐️n!
Ein wilder Ritt
•Buchrezi• 😞 Zum Inhalt: Paulina sitzt eingequetscht in einem völlig demolierten Auto. Sie kann sich nicht bewegen und fragt sich, wie in etwa sie hierher gekommen ist? Sie fängt an die letzten Monate ihres Lebens Revue passieren zu lassen. Cut! Sie ist in ihrer Wohnung mit Felipe, den sie nicht mehr liebt. Eintönig ist ihre Beziehung geworden, die Leidenschaft verloren gegangen. Ihre einzige Freundin, ihre Arbeitskollegin Maite, die verzweifelt auf der Suche nach einem Partner ist. So verzweifelt, dass sie keine Beziehung halten kann. Bald darauf sitzen die beiden Frauen in Paulinas Auto, um Maites Vater zu besuchen. Ein Roadtrip raus aus Buenos Aires, eine lange Autofahrt… War das eine gute Idee? Zwischen Gesprächen über Kinderwunsch und was die Zukunft bereit hält, erreichen sie ihr Ziel. Dort angekommen lernt Paulina Lara kennen, ein junges Mädchen, die ihr trostloses Leben eventuell verändern könnte. Doch wie kommt es zu dem verheerenden Unfall? Mein Fazit: Puh, das war ein wilder Ritt. Angefangen mit den plastischen Beschreibungen im Auto. Und dann die Rückschau auf Paulinas letzten Monate. Und die sind alles andere als glücklich. Eine Beziehung, die nicht mehr läuft. Paulians einzige Freundin Maite, deren Beweggründe Paulina nicht nachvollziehen kann. Maite ist verzweifelt auf der Suche nach einem Partner und einem Kind. Ein Hund, den Paulinas Freund nach der Trennung zurücklässt und zu dem sie auch ambivalente Gefühle hat. Und dann der Roadtrip, zu einem Mann, der kurz vor dem Tod steht und zu einer folgenschweren Begegnung. Was möchte dieses Buch uns sagen? Dass man ab Mitte 30 ohne Partner*in und Kinder nichts mehr vom Leben zu erwarten hat? Finde ich schwierig, jedes Lebensmodel ist individuell und jede*r hat ganz andere Vorstellung von Glück. Schwere Kost, falsche Botschaft, holpriger Schreibstil. Wollte ich dran bleiben? Ja, weil es eine krasse Geschichte ist. Hat es mir gefallen? Ich weiß es nicht. Beweggründe und ein tieferer Blick in die Vergangenheit fehlen fast völlig. So bleiben ⭐️⭐️⭐️ von fünf ⭐️n!

Ganz großer Flop.
Obwohl dieses Buch nicht mal 200 Seiten hat, habe ich es nun nach knapp der Hälfte abgebrochen. Wenn man ein Buch als reine Zeitverschwendung empfindet, sollte man es sein lassen. Zum Inhalt: Paulina kommt in einem verunfallten Auto zu Bewusstsein und weiß nicht, wo sie ist und wer das Mädchen auf der Rückbank ist. In den nächsten Kapiteln folgen dann random Erlebnisse aus ihrem Leben: wie sie mit einer Kollegin Mittagessen geht, wie sie in einer Autowerstatt ist und von den Mechanikern seltsam behandelt wird, weil sie mit Karte zahlen will, wie sie in einem Wartezimmer eine handfeste Auseinandersetzung mit einer MTA hat, wie sie Pornos guckt und von ihrem Freund "erwischt" wird und so weiter und so fort. Das Verhalten Paulinas und auch das vieler anderer Protagonist*innen war dabei oft einfach nur skurril und unsinnig. Ja und mehr kann ich zu diesem Buch auch echt nicht sagen. Paulina ist mir fremd geblieben und ich fand sie einfach nur komisch und unsympathisch. Was die Geschichte mir sagen wollte, keine Ahnung. Ich möchte einfach keine Bücher mehr lesen, die sich nach Zeitverschwendung anfühlen und in mir keine Emotion außer Langeweile wecken. Leider absolut keine Empfehlung von mir. Wird wohl ein heißer Anwärter auf den Flop des Jahres sein.
Der Roman „Dancing Queen“ hat einen interessanten Schreibstil und eine Erzählweise, die sehr gut beschreibt, wie es im Kopf einer 35-Jährigen zugehen könnte. Die Geschichte an sich hat nicht wirklich einen Plot! Wer eine kleine sprachliche Reise machen möchte wird hier fündig! Der Roman, der einen irgendwie in den Bann zieht und doch ratlos zurücklässt, ist durchaus Geschmacksache. Ich war froh diese Erfahrung machen zu dürfen!

Der Roman 'Dancing Queen' ist das Debüt der argentinischen Autorin Camila Fabbri und lässt mich zugegebenermaßen etwas ratlos zurück. Der Titel sowie der Klappentext ließen mich eine witzige Geschichte einer Frau beim Aufbruch in ein neues Leben erwarten. Aber witzig fand ich doch ziemlich wenig. Die Ich-Erzählerin Paulina Almada ist 35 und gerade an einem Scheideweg ihres Lebens angelangt. Ihr Freund hat sie verlassen, der Job ist alles andere als befriedigend, keine sozialen Kontakte bis auf ihre Arbeitskollegin und Halbwegs-Freundin Maite und Paulina struggelt mit dem Thema Mutterschaft. Ein schwerer Autounfall beginnt, begleitet und beendet das Buch und zwischendrin erfahren wir wie es dazu kam. Dieses dünne Buch ist vollgepackt mit Themen die eine Frau Mitte 30 nach einer Trennung beschäftigen und noch mit einigen mehr. Es lässt sich gut lesen und entwickelt eine absolute Sogwirkung weil wir ja wissen wollen was passieren ist und wie es zu dem Unfall kam. Der Schreibstil ist in meinen Augen nicht ganz klar strukturierte. Der Ton im Buch ist oftmals recht derb und auf der anderen Seite sehr modern und fast schon poetisch. Der Roman behandelt Themen wie Einsamkeit, Verlust, die Zerrissenheit bezüglich Mutterschaft und sexuellen Missbrauch. Die Protagonistin ist zwar oft recht flapsig, aber ich denke eher aus Selbstschutz. Auch der Unfall hat ein heftiges Gefühl bei mir ausgelöst, die Beschreibung aus Sicht der Betroffenen ist sehr ehrlich und anschaulich geschrieben. Ich bin mir bei meinem Resümee unsicher. Zwar flog ich quasi durch die Seiten und es hat was mit mir gemacht, mich berührt. Allerdings bin ich nun trotzdem absolut ratlos. Wer gerne wie ich strukturierte Handlungen mit Anfang und Ende bevorzugt, wird es hier schwer haben. Wer experimentelle Literatur mag, den wird es begeistern. Entscheidet selbst und aus dem Bauch heraus.
Das Leben einer jungen Mit-Dreißigerin - Eine nette Geschichte, welche aber vermutlich keinen bleibenden Eindruck hinterlässt -
Das Buch "Dancing Queen" von Camila Fabbri erzählt die Geschichte der Mit-Dreißigerin Pauline welche zusammen mit ihrem Freund Felipe und ihrem Hund Gallardo in Buenos Aires wohnt. Pauline ist zerrissen. Sie weiß nicht so recht was sie mit ihrem Leben anfangen soll und es scheint so als stecke sie mitten in einer Midlife-Crisis. Die Geschichte wird parallel in zwei Handlungssträngen erzählt. Ein Teil der Geschichte spielt im hier und jetzt und der zweite Teil erzählt die Handlung kurz davor und führt somit quasi zum Höhepunkt hin. Durch den gewählten Schreibstil der Autorin Camila Fabbri wird die Unstetigkeit, welche in der Protagonistin Pauline tobt, perfekt zum Leser transportiert. So wie die Gedanken und Gefühle von Pauline springt auch Camila Fabbri ihrer Erzählung immer wieder hin und her. Zunächst hab ich diese Art des Erzählens etwas anstrengend empfunden, kam dann jedoch im Verlauf der Geschichte gut in den Lesefluss hinein. Alles in allem hat mir die Geschichte gefallen, jedoch bin ich mir recht sicher, dass sie bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Es war eine nette Lektüre für zwischendurch und ist mit ihren rund 170 Seiten schnell gelesen.
Ein ungewöhnlicher Tanz aus Emotionen und Perspektiven
Dancing Queen von Camila Fabbri ist ein außergewöhnliches Werk, das durch seinen experimentellen Stil und seine emotionale Tiefe auffällt. Die kurzen Kapitel und häufigen Perspektivwechsel bieten ein kaleidoskopartiges Bild der Handlung und Figuren. Während dies an einigen Stellen faszinierend ist und die Dynamik der Geschichte verstärkt, führt es stellenweise auch zu Verwirrung. Manchmal fühlt man sich als Leser*in, als müsse man die losen Enden selbst zusammenfügen, was nicht immer einfach gelingt. Der Schreibstil von Camila Fabbri ist originell und hat eine poetische Note, die besonders in den ruhigeren Momenten zur Geltung kommt. Die Charaktere wirken authentisch, doch durch die fragmentarische Erzählweise fällt es schwer, eine tiefere Bindung zu ihnen aufzubauen. Die Themen des Buches – Identität, Beziehungen und der Versuch, im Chaos des Lebens einen Sinn zu finden – sind stark, doch ihre Umsetzung hätte etwas mehr Klarheit vertragen können. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt, aber nicht für jeden leicht zugänglich ist. Dancing Queen ist ein Buch, das mutig mit Erzählstrukturen experimentiert, aber nicht immer klar in seiner Umsetzung ist. Für Leser*innen, die sich von unkonventionellen Erzählweisen nicht abschrecken lassen und die Herausforderung mögen, bietet es einen interessanten Ansatz. Ideal für Fans von experimenteller Literatur und Leser*innen, die Freude daran haben, auch zwischen den Zeilen zu lesen. Wer jedoch eine klar strukturierte Handlung sucht, könnte sich schwerer tun.











