mask off: masculinity redefined war für mich 2020 eines der prägendsten bücher überhaupt und mein erster literarischer einblick in den feminismus. für mich war es damals ein relativ neues thema. ich kannte zwar schon grundlegende strukturen des patriachats, mir fehlte jedoch der einblick in die perspektive eines cis mannes. trotz, dass ich selber cis mann bin, habe ich kaum über die probleme nachgedacht, die das patriachat auch männern aufzwingt. ich habe durch das buch eine menge über gefühle unter männern, hilfsmöglichkeiten und machtstrukturen gelernt. diesesmal habe ich es auf deutsch und als hörbuch gehört, was leider keine neuigkeiten brachte. dazu fand ich den sprecher eher schwach. nun mit einem marxistischen weltbild ist mir erst aufgefallen, dass die geschichte des patriachats bedauerlicherweise kaum aufgegriffen wurde. die gründe für die entstehung und erhaltung des patriachats wurden leider kaum erläutert, was unglaublich wichtig wäre, um dieses zu überwinden. historisch hängen herrschaft über produktionsmittel von kapitalisten und kontrolle der frau leider sehr eng beieinander. in diesem buch werden nur in der aktuellen gesselschaft reformistische tips gegeben, die zwar mehr freiheit für alle geschlechter bieten, jedoch nicht langfristig eine befreiung vom patriachat bieten. ich kann dieses buch trotzdem jeder jungen person empfehlen für einen guten einstieg in den feminismus. frauen wie männer können viel aus diesem buch über machstrukturen lernen!
Ich liebe es! Mir gefällt die Darstellung und der Begriff der Männlichkeiten. Ein so so wichtiges Buch, was meiner Meinung nach jeder Mann lesen müsste - nicht nur die wie vom Autor angegebenen jungen Männer, sondern erst recht auch die alten weißen Männer. Ich werde es mir definitiv noch als physisches Buch holen und sicherlich auch verschenken.
„So sind Jungs eben nunmal“ - Ansichten, mit denen wir den zukünftigen Männern mehr schaden als helfen, Teil des herrschenden Patriarchats zu sein. Änderung geht uns alle etwas an.
Guter Einstieg in die Probleme des o partriarchen Systems.
Ich fand das buch am sich ganz gut. Die Aufarbeitung der toxischen Männlichkeit und des Partriarchats werden hier aus der Sicht eines Mannes sehr gut dargestellt. Ich finde die praktischen Beispiele ganz gut so hat man direkt einen Bezug darauf was gemeint ist. Ich empfand es auch als super das der Feminismus nicht als Bewegung gegen Männer/Männlichkeit dargestellt wird sondern als eine Bewegung gegen die patriarchalen Strukturen die auch uns Männern zu schaffen machen. Für den Einstieg in die Thematik ist das buch sehr gut geeignet. Das einzige was mich ein wenig gestört hat, waren die vielen Zitate die ja im Grunde alle das selbe Aussagen.
Definitiv ein gutes Buch, gut geschrieben, mit schön eingebundenen persönlichen Erfahrungen des Autors. Ich hatte mir inhaltlich aber deutlich mehr erwartet, dass er tiefer in die Materie geht. So war es nur, zitierfähig aufgearbeitet, eine große, zusammenhangslose Sammlung von Gedanken über Männlichkeit und Maskulinität, wie ich sie schon lange aus feministischen Kreisen auf Twitter kenne. Auf jeden Fall gut, um diese Positionen zu belegen und untermauern. Mir war das Buch aber zu wenig - Es hat mir nichts gegeben, was ich vorher noch nicht hatte.
Auswirkungen des Patriarchats…
… auf Männer (und dadurch auch am Rande auf Frauen), Rollenbilder und die Erklärung, warum Feminismus gerade auch für Männer sehr wichtig ist. Super spannendes/wichtiges Buch, dass alle, vor allem aber Männer & Jungs, lesen sollten.
Inspiring book on rethinking masculinity
Leichte Sprache, guter Einstieg & Überblick in die Thematik toxischer Männlichkeit. Verdeutlicht die Intentionen des Feminismus und wieso das Patriarchat auch Männer diskriminiert und wieso genau Männer mitkämpfen müssen. Sollte jeder Mann lesen, vor allem die hetereo-cis Dudes!

Dieses Buch hat mir nicht so viel gegeben. Die männliche Perspektive war interessant, aber es ist doch sehr an der Oberfläche geblieben.
Solider Einstieg in den Feminismus
Wärend ich die ersten Seiten las dachte ich, dass ich nichts neues lernen kann oder dass sich zumindest keine interessanten Perspektiven für mich eröffnen können. Im letzten Drittel jedoch dann die Wende. Allein für diese letzten Denkanstöße und männlichen Perspektiven hat sich das Buch „Sei kein Mann“ für mich am Ende doch gelohnt. Außerdem haben wir hier ein grundsolides Buch zum Einstieg in den Feminismus, welches sich vor allem an Männer richtet. Deshalb lassen sich inhaltlich vor allem viele gute Argumente zu den Vorteilen des Feminismus für Männer finden, was nicht bedeutet, dass sich dieses Buch nicht auch an FLINTA richten kann.
Ein sehr informatives Büch über Männlichkeit (und dass es sowas eigentlich gar nicht gibt). Es werden auch wichtige Themen wie Feminismus, Sexismus und Klassismus angesprochen, alles untermauert mit verschiedenen Statistiken und Zitaten. Ich persönlich konnte nicht wirklich mehr viel daraus lernen, aber ich weiß, dass dieses Buch für viele Menschen eine Bereicherung wäre. Umdenken ist nämlich nie zu spät.
Das Buch gibt einen umfassenden Einblick in die Wirkung, die das Patriarchat auf Männer und männlich gelesene Personen hat. Dabei geht der Autor aber auch immer wieder auf die Privilegien ein, die Männer durch das Patriarchat haben. Ein Buch, das viel über Verantwortung beibringt.
Sollte in Schulen gelesen werden
Ich habe das Hörbuch innerhalb von einer Zugfahrt durchgehört. Es ist wunderbar ehrlich und beleuchtet eine Facette vom Feminismus, wozu es noch viel zu wenige Bücher gibt. Ich habe jede einzelne Sekunde geliebt. Nicht zuletzt auch wegen der Vorlesestimme. Ein wichtiges und tolles Buch! Ich werde es wieder hören bzw die analoge Version kaufen und lesen.

Was bedeutet eigentlich Männlichkeit? Druck durch Erwartungen wie Kraft oder Durchsetzungsfähigkeit und Stärke, weiterführende in toxische Männlichkeite, Aggression und Gewalt. JJ Bola zeigt, wie diese Muster zustande kommen, wie sie sich im Alltag zeigen und was wir dagegen tun können.
Das Buch ist sehr schön in verschiedenen Lebensbereiche wie Liebe, psychische Gesundheit oder Sport untergliedert. In den Kapiteln wird mit alltagsnahen Beispielen erklärt, wie sich das aktuelle Verständnis von Männlichkeit auswirkt und warum das problematisch ist. Insgesamt könnte das Buch für mich länger und ausführlicher sein, da es zu dem Thema sicher noch mehr zu sagen gibt. Es sollte daher wohl eher als eine Einführung ins Thema gesehen werden, insbesondere für Menschen, die sich mit den Auswirkungen des Patriarchats auf Männer noch nicht beschäftigt haben. Am Ende werden noch 10 Handlungsempfehlungen aufgestellt, die die Leser:innen in ihren Alltag mitnehmen können.
Zuerst dachte ich, dass ich nichts neues lernen kann oder dass sich zumindest keine interessanten Perspektiven für mich eröffnen können. Im letzten Drittel jedoch dann die Wende. Allein für diese letzten Denkanstöße und männlichen Perspektiven hat sich das Buch „Sei kein Mann“ für mich am Ende doch gelohnt. Außerdem haben wir hier ein grundsolides Buch zum Einstieg in den Feminismus, welches sich vor allem an Männer richtet. Deshalb lassen sich inhaltlich vor allem viele gute Argumente zu den Vorteilen des Feminismus für Männer finden, was nicht bedeutet, dass sich dieses Buch nicht auch an Frauen* richten kann. Ich verstehe natürlich, dass man daran grundsätzlich Kritik üben kann (wieder ein Mann, der über Feminismus und das Patriarchat schreibt, anstatt Betroffene zu Wort kommen zu lassen), finde dies aber nicht zielführend, da wir - meiner Meinung nach - einfach jede feministische Stimme dringend brauchen.
Für Männer, die noch nie etwas zum Thema Feminismus gehört oder gelesen haben ist das Buch ein guter Einstieg in die Thematik. Leider werden die Themen oft nur oberflächlich angerissen. Etwas mehr Tiefgang oder ein dickeres Buch wäre hier hilfreicher. Schön ist, dass viele Studien verlinkt sind. Allerdings bei einigen Behauptungen vermisse ich die Quelle.
Wenn wir uns selbst oder anderen Menschen feste Vorstellungen aufzwingen, begrenzen wir unser Potential, uns als unser wahres Ich wohlzufühlen und zudem riskieren wir Entfremdung. Dieses Buch behandelt Feminismus und Männlichkeit sehr oberflächlich. Der Autor reißt sehr viele Themen kurz an aber geht nicht unbedingt in die Tiefe. Für mich kein Problem, da ich mich schon viel mit diesen Themen auseinandergesetzt habe. Was auch nicht heißt, dass dieses Buch schlecht ist! Gerade für junge Menschen, welche sich damit noch nicht auseinandergesetzt haben, können viel von diesem Buch über Feminismus lernen. J.J. Bola zeigt eindeutig, dass nicht nur eine eine Form von Männlichkeit gibt, was gerade für heranwachsende Menschen von Wichtigkeit sein könnte.
Ich bin mir nicht sicher ob ich mich einfach schon zu sehr für dieses Buch mit kritischer Männlichkeit beschäftigt habe oder es wirklich die Bahnhofsliteratur des Feldes ist. Ich hätte mir mehr Tiefe und weniger UK Statistiken gewünscht. Wahrscheinlich ein okayer Einstieg für alle, die wirklich komplett am Anfang dieser Reise sind, aber wer schon mehr als einen längeren Artikel zum Thema gelesen hat, wird sich wohl langweilen.
Das Buch beschäftigt sich mit unserem Bild von Männlichkeit und den Folgen, die es für Männer und Frauen hat. Die männliche Perspektive ist dabei durchaus interessant, auch wenn es wenig Neues zu entdecken gibt. Dennoch würde ich das Buch empfehlen. Falls jemand ein Einstiegswerk zum Thema Feminismus und/oder Patriarchat sucht.
Gutes Buch welches klar macht was für einen negativen Einfluss das Patriarchat auf Männer hat und warum Feminismus kein Movement gegen Männer ist. Ich denke es wäre sinnvoll (so wie der JJ Bola am Ende selbst schreibt) das Buch im teenage alter als Einstieg in das Thema zu lesen. Besonders gut gefallen hat mir der Gender Identity part und Gender identity in anderen Kulturen. Ebenso wie der Teil übergewallt und Sexuelle Belästigung/ Übergriffe
ein sehr schönes und wichtiges Buch, das auf jeden Fall eine gute Einführung in die Thematik von Männlichkeit im Patriarchat und warum wir Feminismus brauchen ist. Ich muss leider sagen, dass ich nicht viel neues gelernt habe, aber ich denke für Personen die anfangen sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen kann dieses Buch sehr wertvoll sein.
Dies Buch möchte ich jedem Menschen in die Hand drücken! Es ist ein perfekter Einstieg in das Thema Patriarchat und zeigt seine Auswirkungen auf die Gesellschaft. Nicht nur Männer, auch Frauen bekommen hier ihren Platz. Mir selbst war zwar einiges bekannt, doch gefiel mir der Inhalt nichtsdestoweniger. Tolle Gedanken, super Erklärungen und Definitionen - lieb ich, da wird jede/r abgeholt. Ist für Jugendliche genauso gut wie für Erwachsene. Leseempfehlung!
Ein sehr interessantes und informatives Buch.
Ein interessantes Sachbuch zu einem Thema über das ich noch nicht viel gelesen habe, gewürzt mit Zitaten von Berühmtheiten, die ich nicht kenne und biographischen Anekdoten des Autors.
Dieses Buch ist garantiert eine gute Einführung in das Thema stereotype Männlichkeit und gibt einem besonders im Literaturverzeichnis angemessene Empfehlungen zum vertiefenden Lesen. Es war sehr interessant mal diese Perspektive einzunehmen. Aufgrund recht vieler Fehler (sowohl Tippfehler als auch grammatikalische Fehler und Kommasetzung) habe ich von meiner ursprünglichen Bewertung einen Stern abgezogen. Es handelt sich bei meiner Ausgabe um die 6. Auflage… Dennoch ist es inhaltlich ein absolut lesenswertes Buch.
Zuerst dachte ich, JJ Bola kann mir hier nichts neues erzählen, dass ich als Feministin nicht schon weiß. Aber er erzählt es anders, und zwar aus der männlichen Perspektive mit dem Fokus auf männlichen Stereotypen, auf männlicher Gewalt und Mental Health. Besonders berührt hat mich die Frage "Wie kann es sein, dass wir als Gesellschaft männliche Gewalt eher akzeptieren als männliche Liebe?". Und leider leider muss ich dem zustimmen. Erst gestern habe ich mich mit Freundinnen über Situationen in unseren Leben unterhalten, in denen sich Männer uns gegenüber übergriffig oder gewalttätig verhalten haben. Ich kenne keine Frau, die bisher keine Erfahrungen mit toxischen Männern gemacht hat. Keine, die nie Angst hatte. Dieses Buch ist so wichtig, um Männern aufzuzeigen, in welch toxischer Gesellschaft sie aufwachsen und wie sie lernen müssen, sie selbst zu sein, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ganz dicke Leseempfehlung für dieses Buch, übersetzt vom ebenfalls grandiosen Malcolm Ohanwe.
Zu viel - zu kurz
I don‘t know… Es werden gute und sinnvolle Themen von Bola angesprochen. Meiner Meinung nach ist alles aber leider nur sehr runtergebrochen und dadurch teilweise sogar missverständlich. Gerade zum Ende hin macht er einige Schnitzer, die ich ziemlich falsch fand (es kann natürlich auch an der deutschen Übersetzung liegen, was das Ganze aber nicht besser macht). Viele Themen, die sehr wichtig sind, werden auch nicht angesprochen oder nur zu einseitig dargestellt. Ich hatte mir mehr erhofft…
I believe this book is truly important. It's a relatable account of the circumstances around masculinity in Western patriarchal society, enriched with anecdotes and researched numbers. But most importantly it is written by a man. And while I am sure that the author and I both thrive for a future where this doesn't matter, I am convinced cis men being told by one of their own to question the patriarchic system they live in has a substantially different impact. Therefore, I am glad this book exists. It touches on many topics at surface-level. It is hence great introductory reading, written accessibly enough to also service young adult readers.



























