Zum Inhalt: Eine Frau trifft einen Mann und sie verliebt sich in ihn. Es ist die älteste Geschichte der Welt, doch Johanna Adorján erzählt sie ganz direkt und nüchtern, wie zum ersten Mal. Es ist eine Geschichte darüber, wie sich Liebe und Freiheit zueinander verhalten, wenn man alles darüber weiß und es einen doch wieder erwischt. Die Geschichte einer großen Sehnsucht und einer Befreiung. Ich finde der Klappentext beschreibt den Inhalt und Erzählstil des Romans sehr gut. Die Erzählung erfolgt aus der Ich-Perspektive von Jessica, die irgendwie eine Beziehung mit Tom eingeht. Nur irgendwie, weil er sehr freiheitsliebend ist und doch immer wieder die Nähe zu ihr sucht. Was wiederum die Frage aufwirft: Ist beides gleichzeitig möglich? Und wenn ja, zu welchem Preis? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich verstanden habe, was der Roman bezwecken soll. Das Ende hat mich auch eher enttäuscht zurückgelassen, war dennoch verständlich und realistisch. Nichtsdestotrotz hatte die Handlung, obwohl fast unaufgeregt erzählt, eine starke Sogwirkung auf mich. Ich wollte unbedingt wissen wie die Geschichte ausgeht. Das Buch ist kurz und für zwischendurch als leichte Lektüre auf jeden Fall lesenswert.
22. MärzMar 22, 2026
Geteiltes Vergnügenby Johanna AdorjánHanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
