*** Das Buch habe ich angefangen, weil ich mal Lust hatte auf was anderes und da gelang mir „Das gibts in keinem Russenfilm“ in die Hände. Anfangs habe ich mich tatsächlich etwas schwer getan in die Handlung rein zu kommen, und war anfangs etwas gelangweilt, was sich aber dann total gewendet hat! - das liegt vielleicht auch daran, dass hier teilweise irgendwie der Fokus fehlte und weniger vertiefende Details angesprochen wurden. Man gewöhnt sich dann aber irgendwann dran und es wurde immer besser!! Mit dem Verweis im Vorwort, dass der Charakter Thomas Brussig heißt und ebenso Schriftsteller ist, aber doch nur alles ausgedacht ist? Oder doch nicht? Bis zum Ende stehen mir diese Fragen offen! Ist dies nun wirklich alles ausgedacht? Oder eben doch die Wahrheit? —> „Ich habe mich bemüht, optimistisch zu enden, aber sorry, liebe Freunde, mehr ist nicht drin“ - also mit solchen Kapiteltiteln kriegt man mich ja schon mal schnell um! Jetzt reißt er auch noch die vierte Wand ein und spricht zum Leser direkt. Also WAS PASSIERT HIER EIGENTLICH Da dies nicht mein erstes Werk von Brussig war, hab ich mich mit seinem Humor schon angefreundet (und ehrlich ich weiß gar nicht was manche wollen, ich finds super lustig - einfach mal gut frühstücken und dann kann man auch Spaß haben). 50 Jahre DDR und keine Wiedervereinigung in Sicht. Wie das wohl so wäre? Ja hier sind 383 Seiten dazu, durch die ich echt schnell durchgekommen bin. Echt oder nicht echt? Tolle Idee und Umsetzung für ein Buch. Danke!
27. MaiMay 27, 2024
Das gibts in keinem Russenfilmby Thomas Brussigbtb
