
Eine abenteuerliche Reise… 🛶
Dick Conant ist ein Aussteiger. An seinem 43. Geburtstag schnappt er sich ein Kajak und tritt eine gewaltige Reise, ja fast eine Expedition, an. Auf den Flüssen und Wasserwegen erkundet er seine amerikanische Heimat und entdeckt neue und in Vergessenheit geratene Orte. Dabei trifft er auf Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Viele Freundschaften entstehen. Doch 2014 wird sein Kajak nahe der Outer Banks verlassen aufgefunden. Von Dick Conant fehlt jede Spur. Bis heute… Der Journalist Ben McGrath hat Conant während dessen Reise kennengelernt. Er möchte nun mehr über diesen exzentrischen Mann erfahren. Was war er für ein Mensch? Warum hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Amerika mit dem Kajak zu bereisen? Je mehr er erfährt, umso faszinierter ist er von Conant und erzählt in diesem Buch seine Geschichte. Mich hat die Geschichte etwas an ‚Into the wild‘ erinnert. Auch hier haben wir einen Aussteiger, der die Natur erkundet. Doch bei Conant geht es darüber hinaus. Er trifft die unterschiedlichsten Menschen, setzt sich mit ihnen auseinander und schließt Freundschaften. Ben McGrath greift das auf. Er spricht mit diesen Menschen, aber auch mit der Familie von Conant, um mehr über ihn und seine Beweggründe zu erfahren. Dabei berichtet McGrath auch von seinen Erfahrungen und Bekanntschaften, die er während seiner Recherchereise gemacht hat. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Auch wenn ich es an der ein oder anderen Stelle etwas oberflächlich fand, wenn manche Ereignisse oder Gespräche nur kurz angerissen wurden. Das könnte aber auch daran gelegen haben, dass es an der jeweiligen Stelle nicht mehr zu sagen gab. Deshalb ist das nicht negativ zu sehen. Das Buch ist eine Mischung aus Reisebericht, Abenteuerroman und Biografie. - Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -

