I really like this spin on vampirism as isolation from a community which the protagonist craves and which manifests as a hunger. Food was a motif throughout but not in a way that was overdone. This is very much more a story of an internal journey rather than of much action, and it worked for me because the internal monologue felt very true to me and brought me closer to the protagonist. I liked the style, and Lydia's relationship to her mother and the way she uses art as a way to relate to the world was fascinating. I still need to reflect on what the ending means for Lydia, though.

Gemischte Gefühle
Die Hungrige war ein außergewöhnliches Buch. Ein moderner Vampir Roman, der die Herausforderungen einer jungen Vampirin der heutigen Zeit thematisiert. Die Idee, das Konzept, der Schreibstil und auch der Bezug zu Kunst hat mir sehr gut gefallen. Die Umsetzung...war teilweise etwas langsam, langatmig. Was irgendwie zum Buch gepasst hat. Aber für mich an manchen Stellen zu viel war. Dafür hat mich das Ende umso mehr gepackt und fasziniert. Alles in allem war das Buch eine poetische, neue Interpretation des Vampirmythos, welches mir mit vielleicht mit 100 Seiten weniger besser gefallen hätte. Die Collage zeigt nochmal den ✨ Vibe ✨ des Buches.

Wir tauchen in die Gedankenwelt eines Vampirs ein and let me tell you, homegirl is hungry. „Woman, Eating“ erzählt die Geschichte von Lydia, einer jungen Vampirin, die versucht, in London ihr eigenes Leben aufzubauen. Für sie ist es endlich an der Zeit, unabhängig zu werden und „erwachsen“ zu leben. Lydia möchte dazugehören, normal sein, einfach funktionieren wie alle anderen. Problem: Sie kann kein normales Essen essen, sie braucht Blut. Genau dieses versucht sie aber zu vermeiden. Das Ganze liest sich eher wie eine ruhige, fast schon melancholische Studie über Hunger und damit meine ich nicht nur Essen, sondern auch den Wunsch nach Nähe, Zugehörigkeit, Liebe und Akzeptanz.
Your local vampire but she's a sad tumblr girl and 23yo aspiring artist who's obsessed with food she can never eat. I actually love it when fantastic elements are used as a metaphor and this discussion of growing up, identity, feeling lost, and humanity was awesome. Highly appreciated the vibes.
3.5, we love vampirism as a metaphor for trauma cycles
Ich glaube, ich hätte es gerne auf Englisch gelesen. Außerdem hab ich noch SO viele Fragen. Das verdient eine Fortsetzung!
The end really got to me. But getting towards the end was was rather tough at times.
Ich war wohl auch hungrig und habe es verschlungen 😍
Ich habe das Buch super schnell durchgelesen. Die Protagonistin und ihr Leben haben mich fasziniert. Ich hab’s geliebt, wie sie in die moderne Welt von heute eingetaucht ist - mit Handy und Social Media. Und wie sie hin- und hergerissen war zwischen Mensch und Dämon. Ein tolles Buch. Ich hätte noch mehr von Lydia lesen können! 😍
„Die Hungrige“ von Claire Kohda ist ein ungewöhnlicher und atmosphärischer Roman, der die Vampirthematik auf eine tiefere, fast existenzielle Ebene hebt. Die Geschichte folgt einer jungen Frau, die nicht nur mit ihrem Hunger, sondern auch mit ihrer Identität und ihrem Platz in der Welt ringt. Kohdas Schreibstil ist eindringlich und melancholisch, doch stellenweise zieht sich die Erzählung etwas in die Länge. Trotz der faszinierenden Prämisse bleibt die emotionale Tiefe der Hauptfigur manchmal schwer greifbar. Insgesamt ein origineller, aber nicht ganz fesselnder Roman, der vor allem mit seiner einzigartigen Perspektive und zahlreichen Kunst-Referenzen punktet.
Solides Romandebüt
Ein Vampir-Roman zwischen Künstler:innen, dem Erwachsenenwerden und vielen "what I eat in a day" - Videos. Hab das Buch in wenigen Tagen gelesen und wurde gut unterhalten. Einzige Kritik für mich : die zweite Hälfte hat mir mehr gefallen als die erste.
3. Abbruch
Mit dieser (nicht) Geschichte wurde ich einfach nicht warm. Es passiert nichts. Fast nichts. Auf Seite 95 etwa kommt ein kleiner Lichtblick und dann wieder fast 20 Seiten innerer Monolog der mich wieder ratlos dasitzen lassen hat. Nein, leider nein. Schade!
fairly interesting and unique depiction of a female vampire which definetly had great potential but sadly couldn't be fully realized. the end left me kind of dissatisfied aswell. though the extensive knowledge on art, the descriptive writing style and the general flow of the story are a definitive upside. as it's a debut work, 3/5 stars instead of 2.
fairly interesting and unique depiction of a female vampire which definetly had great potential but sadly couldn't be fully realized. the end left me kind of dissatisfied aswell. though the extensive knowledge on art, the descriptive writing style and the general flow of the story are a definitive upside. as it's a debut work, 3.5/5 stars instead of 4.
When I started reading the first pages of this book, I knew it would be for me. Woman, Eating is nicely written, especially towards its ending. Sometimes it got a bit hard being inside Lydia's head because her anxious self reminded me too much of myself. It must admit, I low-key wanted the book to be something else entirely, which is undoubtedly my own fault and not the book's. I wanted more of the viciousness Lydia becomes towards the end, but I see why it was important to tell her process. What I must say though is that I'd have liked the book to trust more in its readers. Everything is explicitly spelled out and there's little happening between the lines. While I admit that those kind of books ought to exist too, I'd take more show over tell any day. All in all a great read nonetheless!
Uff was eine Rollercoaster.
Ich hatte nicht sehr viel Freude an diesem. Habe eher eine klassische Vampirgeschichte erwartet und die Bewerbung "das Dracula der Neuzeit" hat hohe Erwartungshaltung geschürt. Bekommen habe ich eine Coming-of-age Geschichte mit Mutter-Tochter Problemen, erster Liebe und einem Halbvampir der nicht weiß wer er ist. Das Love Interest ist mega die Katastrophe und ich fand diesen Charakter einfach nur scheiße. Am Anfang noch der nice guy, aber seine Verlobte kann man mal dir nichts dir nichts betrügen und sich dann nicht bei ihr sondern bei der Person entschuldigen mit der man sie betrogen hat. Fliegt einfach aus meinem Buchregal. Sorry aber das war nix.
Habe mir so viel mehr von der Geschichte erhofft. Fande die Idee gelungen und immer dann wenn es um die Details des Vampir-Daseins ging fande ich das Buch spannend. Aber der Kunst Aspekt war gar nichts für mich, die Charaktere haben mich genervt und die Geschichte war für mich langweilig, das Ende abrupt und irgendwie beliebig - man kann nicht ändern was man ist . Schade .
Lydia hat gerade ihre an einer Art Demenz erkrankten Mutter ins Altenheim gebracht und lebt zum ersten Mal in ihrem Leben alleine. Sie zieht in ein Atelier und beginnt ein Praktikum. Alles relativ normal, aber Lydia und auch ihre Mutter sind Vampire. Ich liebe Vampire, aber in Jugendjahren mit dem Bücher von Anne Rice sozialisiert bin ich auch nicht leicht zufrieden zu stellen, wenn es um Vampire geht. Dieses Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Zum einem machen die Vampire wenig Sinn: Lydia wurde als Baby zum Vampir ist aber bis zu einem gewissen Punkt normal gealtert (warum?) aber ihre Mutter ist seitdem sie ein Vampir ist nicht mehr gealtert (wieder warum?). Sämtliche Interessenten Ansätze verlaufen im Sande oder enden antiklimaktisch. Was bleibt ist eine mittelmäßige Liebesgeschichte und Einsamkeit. Der Schluss reißt es dann etwas raus und hat mich dann doch etwas begeistert.
Rezi folgt

Eine sehr gelungene Reise in die Welt einer jungen nicht-menschlichen Frau 🖤
Lydia ist eine junge Vampirin und wagt ihre ersten Schritte in ein selbstbestimmtes Leben. Doch damit entstehen auch Herausforderungen, die sich vordergründig um ihre eigene Existenz drehen - sie muss Nahrung finden. Nachdem sie zuvor von ihrer Mutter regelmäßig mit Schweineblut versorgt wurde, steht sie nun mit leeren Händen, leerem Magen und leeren Adern da. Doch eigentlich will Lydia keine Menschen essen. Und dann sind da noch all die gesellschaftlichen Herausforderungen, die ihr neues Leben in einem Künstler*innenloft und das Praktikum in einer Galerie mit sich bringen. Kann eine Vampirin einen Zugang zur ganz gewöhnlichen, menschlichen Welt finden? 🧛🏽♀️🧛🏽♀️🧛🏽♀️ Claire Kohda ist mit diesem Roman etwas gelungen, das mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen hat. Sie platziert eine Sagengestalt in eine Coming-of-Age-Story und lässt uns an den Problemen von Lydias Erwachsenwerden teilhaben. Lydia kämpft mit dem Anderssein, mit den zwei Seelen in ihrer Brust, mit der Akzeptanz ihres inneren Dämons. Doch auch sehr menschliche Themen beschäftigen sie. Denn als junge Frau ist sie plötzlich mit S*xismus konfrontiert und mit japanischen und malaysischen Wurzeln erlebt sie Ausgrenzung nicht nur durch ihre unüblichen Essensgewohnheiten als Vampirin. Überhaupt ist Lydia gezwungen, ihre wahre Identität geheimzuhalten, ihren Dämon zu verstecken, immer nur ihre menschliche Seite zu präsentieren. Gerade diese Passagen, die so viel von ihrer Seele zeigen, waren für mich am stärksten. Denn eigentlich ist der Wunsch doch so menschlich, sich nur von seiner guten Seite zu zeigen, sich anzupassen und sich in der Gesellschaft zurecht zu finden. Umso schöner war es schließlich, dass es ganz ohne Rebellion und ohne Durchbrechen der Grenzen nicht klappt. Denn Lydias wahres Ich hat mir am Ende am besten gefallen. An einigen Stellen hätte ich gerne noch so viel mehr erfahren, sodass ich dafür ein Pünktchen abziehe. Durch ein oder zwei Fortsetzungen ließe sich das aber beheben. 😉
didn't finish it
Just vibes, little plot
I liked it. I saw some „bad“ reviews on here and felt like writing a good one. I love how Claire Kohda pulls the vampire into our modern world and the struggle of a young woman in her early twenties. Plot vise is not much going on but the writing is good and Lydia is an interesting character. The mother daughter relationship is quite interesting but I did wonder when she would finally start eating tbh. The last 20 pages move so quick and are probably the most interesting part of the book that I would have wished to see more of the „animal“ Lydia
Verwirrend und abstoßend und völlig anders. Abstrakte Kunst in Buchform. Eine seltsame Sinnsuche einer Protagonistin die man mag aber auch irgendwie nicht. Vom allein und anders fühlen, vom Hunger nach Liebe und Dazugehörigkeit und Nähe und Wert mit einem Hauch Feminismus und Kritik an kultureller Diskriminierung...und viel Essen.
Hot oder Schrott?!
Lydia hat einen unstillbaren Hunger. Tagsüber zieht sie sich Youtube-Videos rein, wo Menschen "what I eat in a day" posten. Sie will Lebensmittel riechen und schmecken, sie sehnt sich nach Essen, aber sie kann nicht...denn Lydia ist ein Vampir. Sie arbeitet als Künstlerin und zieht in eine alte Keksfabrik, wo sich andere Künstler mit ihren Ateliers angesiedelt haben. Dort begegnet sie Ben, in den sich ihre menschliche Seite verliebt. Noch bezähmt sie ihren Dämonen und sättigt sich mit aus dem Internet bestellten Kunstblut. Aber es fällt ihr immer schwerer, den menschlichen Mahlzeiten (nämlich den Menschen selbst) zu widerstehen und in ihr kämpft Dämon gegen Mensch. Der Roman ist ziemlich durchgeknallt, widerlich und interessant zugleich. Claire Kohda nimmt Abstoßendes und stilisiert es zu Kunst. Gleichzeitig thematisiert sie Anderssein, sich fremd fühlen und dem Wunsch nach Nähe und Dazugehörigkeit. Lydia ist Ausgestoßene, weil sie sich selbst dazu macht, es ja auch nicht anders kann. Dennoch sehnt sie sich nach Teilhabe und kompensiert dies durch das Ansehen von Youtube-Videos und dem Beobachten anderer Menschen durch Restaurantfenster. Es fällt mir schwer zu beurteilen, ob dieser Roman einfach nur abstoßend oder ein Kunstwerk ist. Vermutlich beides. Definitiv ist dieses Buch aber kein reiner Unterhaltungsroman, über den man sich am besten selbst ein Bild machen sollte.
Dieses Buch musste ich schon allein wegen des wunderschönen Covers haben. Das Cover zeigt ein Stück eines Gemäldes, umgeben von knalligem Pink. Nach dem Lesen des Buches ergibt dieses Cover auch Sinn, da Kunst eine zentrale Rolle in der Geschichte spielt. Obwohl das Cover nicht darauf schließen lässt, ist „Die Hungrige“ eine Geschichte, in der die Protagonistin ein Vampir ist. Lydia, die Hauptfigur, ist eine junge Künstlerin, die nur Blut zu sich nehmen kann, da sie eine Vampirin ist. In London versucht sie, ein normales Leben zu führen. Sie mietet sich ein Atelier, erhält eine Praktikumsstelle in einer Galerie und bemüht sich, vor anderen Menschen als ganz normal zu erscheinen. Vor Kurzem hat sie ihre Mutter, ebenfalls eine Vampirin, in einem Pflegeheim untergebracht. Die Mutter hat sich immer um die Beschaffung ihrer Nahrung gekümmert, aber nun ist Lydia auf sich allein gestellt, was sich als schwieriger erweist als erwartet. Eine Geschichte wie diese habe ich noch nie zuvor gelesen, und ich muss sagen, dass sie mir sehr gut gefallen hat. Ich konnte mich gut in Lydia hineinversetzen – ihre ständige Suche nach Blut, ihre Einsamkeit, das Gefühl, anders zu sein, und der Wunsch, ganz normal zu sein und Freunde zu finden. Das Buch habe ich innerhalb eines Tages verschlungen, so fasziniert war ich von der Geschichte. Von mir aus hätte das Buch noch einige Kapitel länger sein können, denn ich hätte gerne mehr über Lydia erfahren, auch nach dem Ende der Geschichte. Trotzdem war dieses Buch großartig, und ich kann es nur weiterempfehlen.
Nicht für jeden. Ein Buch das Alderton schreiben würde, wenn sie über einen Vampir auf Sinnsuche schreibt. Viel bla. Und am Ende...
Die Hungrige
Ich hatte so viel und vor allem was ganz anderes erwartet, als ich das Buch entdeckt habe, sodass es mich leider enttäuscht hat. Ich hatte bei der Aussage "was Stoker für die Vampire am Ende des 19. Jahrhunderts getan hat, gelingt Kohda jetzt in unserer Ära" gehofft, dass ich endlich mal wieder einen guten Vampir-Roman in die Hände bekommen habe, aber so kam es definitiv nicht. Die Geschichte ist sehr kurzweilig und in wenigen Worten zu beschreiben: Zäh, langatmig, trocken, skurril und doch will man wissen, wie es ausgeht. Ich habe das Buch ziemlich zügig gelesen, der Kunstanteil in der Geschichte hat mich auch sehr erfreut und unterhalten, aber dennoch wirkte es auf mich die ganze Zeit, als hätte Lydia eine Identitätskrise, einen Mutterkomplex, ist dabei beiläufig ein unbeholfener Vampir und mehr passierte auch eigentlich nicht.... Für kurze Unterhaltung hat es gereicht, mehr aber auch nicht.
i was starting to wonder if the woman would ever start eating.
Bücher bemesse ich unter anderem auch daran, ob ich sie schlecht weglegen kann oder nicht. Dieses Buch habe ich innerhalb kürzester Zeit durchgelesen, mich hat die Geschichte gepackt, und ich mochte den Schreibstil sehr. Sicher nicht jedermanns Sache, aber ich hab’s sehr gemocht!
found this one nuanced & unique, well written, a modern kind of vampire book/coming of age novel, however it left too many questions unanswered for me to be satisfied with the ending. please check the trigger warnings!

Optik: Well, i don't know... Ich muss ganz ehrlich gestehen, bevor mir der eigentliche Inhalt mit einem kleinen Einblick auf gewisse Details noch nicht bekannt war, fand ich das Cover noch viel weniger passend. Im Nachhinein wurde ich darüber aufgeklärt, dass Kunst innerhalb dieser Geschichte eine gar nicht all zu kleine Rolle spielt, demnach gehe ich davon aus, dass dieses Cover ganz bewusste etwas extravaganter gestaltet wurde. Jedoch muss ich trotz alledem sagen: Mein Geschmack konnte das Ganze leider nicht wirklich treffen. Ich weiß das die Gestaltung des Covers unter anderem auf einen bekannten Künstler zurückfällt, was in Sachen Inhalt auch liebevoll durchdachte wurde, jedoch gefällt es mir trotzdem nicht. Auch die Kombination mit der Neonpinken Farbgebung war/ist absolut nicht meins. Vielleicht hatte man mit dieser Farbwahl versucht das Cover ein wenig interessanter für die Jugend und locker und frisch zu halten. Etwas schlichtere Eleganz wäre hier ganz sicher das bessere Mittel gewesen. Das Softcover kann man aufklappen, allerdings befinden sich im Innendesign keine Zitate, keine Illustrationen und auch kein Kapiteldesign. Dementsprechend ist es sehr, sehr schlicht gehalten. Sehr schade. Handlung & Verlauf: Lydia alone at home... Ja, unsere junge Protagonistin Lydia hat wirklich kein einfaches Leben. Wo soll man überhaupt anfangen um ihren ganzen Struggle einmal zusammenzufassen? Erst einmal hat sie sich ein kleines Atelier angemietet in dem sie nicht nur ihre Kunst gestaltet und unterbringt, nein, im Grunde lebt sie auch in diesem, da sie sonst keine Möglichkeit auf ein Dach über dem Kopf hat. Auch zwischenmenschlich in Sachen Freundschaften und Beziehung läuft es für die junge Vampirin überhaupt nicht gut. Sie kann sich nur schwer bis gar nicht auf Menschen einlassen. Die Anpassung gelingt ihr nur ab und an einmal ziemlich vage aber es reicht im Grunde nicht wirklich aus, um Beziehungen über ein längeres Zeitfenster am laufen zu halten. Zu ihrer Mutter hat sie ein ziemlich wackeliges Verhältnis. Die beiden verbringen nur die nötigste Zeit miteinander und haben eine breite negative Vergangenheit zusammen. Seitdem Lydia's Mutter in einem überwachten Pflegeheim untergekommen ist und teilweise wohl mit einer schweren Demenz zu kämpfen hat, verlaufen auch die wenigen Treffen unter einer gewaltigen Anspannung und einer Menge Unzufriedenheit. Und das größte ihrer ganzen Probleme: Sie hat Hunger - großen Hunger ! Doch dies in einer menschlichen Gesellschaft gekonnt zu vertuschen und zu überspielen ist die wahrhaftige Herausforderungen der jungen Frau. Im Grunde verhält sich der gesamte Roman ein wenig wie eine Autobiografie über eine junge Vampirin die über ihr Leben unter Menschen erzählt. Mit ihren Schwierigkeiten und Herausforderungen. Mit vampirischen Sorgen über ihre Zukunft, einem möglichen Mann an ihrer Seite, dem ständigen Bedürfnis den Hunger zu unterdrücken, sich nicht anpassen zu können und generell sich den Hürden des unsterblichen Lebens zu stellen. Die Idee dieser Geschichte fand ich bereits laut Klappentext einfach nur spitze und deshalb war dieses Buch für mich auch ein absolutes Muss. Allerdings stellte sich im Verlauf der Geschichte schnell heraus, dass ich mir die Umsetzung wohl ein wenig anders vorgestellt hatte, Im Großen und Ganzen lief vieles eher drückend, schleppend und langsam ab. Ich hätte mir in einige Passagen etwas mehr Emotionen und Tiefe gewünscht. Damit will ich nicht sagen das dieses Buch keine starken Passagen hat, ganz im Gegenteil, jedoch hab ich irgendwie eine andere Vorstellung in der Umsetzung dazu im Kopf gehabt. Was mich ganz besonders rausgehauen hat, waren die Punkte in Sachen "Kunst". Unsere Protagonistin liebt das zeichnen und die Kunst und dementsprechend oft ist auch dieses Thema innerhalb der Geschichte aufgefangen wurden. Viel dreht sich um die Leidenschaft für das Zeichnen. Teilweise so übergreifend und lang, das wir zwischendurch vergessen welche Mission dieses Buch eigentlich wirklich hat, nämlich, die Geschichte einer jungen Frau aufzufangen, die sich als Vampir in der Welt der Menschen einfinden muss. Wenn es dann aber einmal zu diesen Momenten kam, dann fand ich diese Teile sehr schön und bildlich gut umschrieben. Wir haben oftmals den Teil der Einsamkeit mit Lydia geteilt und konnten ihn bedingungslos nachempfinden. Wenn der Hunger einmal wieder die Oberhand gewann, war es an der Zeit eine kreative Alternative zum Menschenblut zu finden. Seitdem Lydia denken kann, wurde sie mit reinem Schweineblut großgezogen. Jedoch ist tierisches Blut unter Vampiren immer noch ein Zeichen von Unreinheit und stellt einen langen nicht so zufrieden, wie das gute alte Menschenblut. Jedoch weigert sie sich strikt dagegen und probiert es mit anderen tierischen Blutsorten aus. Selbst als sie eine kleine Ente am Ufer findet, nimmt sie sich diese mit nach Hause und saugt sie aus. Doch die Sättigung hält diesbezüglich nur für eine kurze Zeit an. Menschliche Lebensmittel kommen auch nicht in Frage, da sie unter anderem hoch unverträglich sind und unbedingt gemieden werden sollen. Auch diese einmalige Erfahrung machen wir mit der jungen Lydia. Außerdem fand ich auch andere Aspekte sehr toll umgesetzt und kreativ angelegt. Empfindungen und Gefühlsregungen die sie anderen Menschen entnehmen kann. Gedanken die sie hören und Blutströme die sie fühlen kann. Alles kleine eigene Eigenschaften im Alltag die von der Autorin immer wieder gekonnt und charmant eingesetzt wurden. Tatsächlich hatte die Geschichte teilweise ihre Längen, ausgefüllt durch andere Punkte die ich so eher weniger gedacht hätte. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass das Ende mich packen und überwältigen konnte. Achtung Spoiler: Am Ende trinkt unsere junge Protagonistin um ersten Mal menschliches Blut und was dann mit ihr geschieht, lässt die Geschichte sich um 180 Grad drehen und wenden. Wir bekommen ein ausgezeichnetes vampirisches Verhalten geboten. Ein Wesen das mit einem Mal sich ihrer Spezies zugehörig verhält und sich so offenbart wie sie aus den tiefen ihres Herzen eigentlich ist und wie wir uns das Ganze als Menschen im Grunde auch vorstellen, wenn wir an Vampire denken. Die Beschreibungen innerhalb dieser Passage wurden von der Autorin unglaublich gut gewählt und ich als Leser bin mehr als happy darüber, dass es diesen Verlauf so doch noch gab. Schreibstil: Easy und passend... Der Schreibstil ist meiner Meinung nach einer vampirischen Geschichte in ihrer Ausdrucksweise sehr gut angepasst. Die Wortwahl ist harmonisch mit den Bildern im Kopf und sorgt zeitweise für eine ganz besondere Aura die mich ziemlich gefesselt hat. Die Gedankengänge der jungen Protagonistin sind nachvollziehbar und man findet sich durch den entspannten Schreibstil sehr gut in das Leben der Vampirin ein. Die Dialoge beinhalten teilweise auch ein sehr passendes Maß an Humor, Ehrlichkeit und Ernsthaftigkeit. Die Satzbildung ist schlicht und einfach und wir verstricken uns innerhalb der Geschichte nicht in irgendwelchen undurchschaubaren Passagen, die irgendwann nicht mehr nachvollziehbar sind. Emotionen: Brutale Realität... Ja, ich habe mir zum ersten Mal darüber Gedanken gemacht, wie es wohl wäre in der heutigen Zeit unter den Menschen ein Vampir zu sein. Mit welchen Herausforderungen hat man zu kämpfen, wie sieht ein Alltag für einen aus, was muss man alles geheim halten und wie kann man überhaupt beständige Kontakte knüpfen. Im Großen und Ganzen muss ich zugeben, gab es nur ein paar wirklich prägende Emotionen für mich, denn eigentlich hat dieses Buch einen mehr oder weniger zum nachdenken angeregt. Ich bin runtergekommen, habe mich in die Gedankenwelt der Protagonistin fallen lassen und habe mich mit ihren Problem auseinandergesetzt. Ich habe im Verlauf Emotionen wie Traurigkeit, Wut, Überforderung und vor alledem Einsamkeit durchlebt. Ich habe aufgrund der Vergangenheit und einiger Offenbarungen der Zukunft Mitleid empfunden und wäre am liebsten direkt vor Ort für unsere Protagonistin dagewesen. Ja, dieses Buch hat mich irgendwie anders bewegt, als ich es von anderen Büchern bisher kannte. Es war inhaltlich, so wie auch gefühlsmäßig einmal eine komplett neue Ebene und wenn ihr prinzipiell gerne Vampirgeschichten lest, dann solltet ihr euch überlegen, ob ihr eventuell nicht auch einmal dort hinein lesen möchtet. Das Ende, einige Punkte innerhalb der Geschichte und die eigentliche einmal ganz neue Idee der Interpretation einer Vampirgeschichte haben mir wirklich gut gefallen. Die eigentliche Umsetzung war oftmals nicht ganz so, wie ich es mir für meinen Geschmack gewünscht habe. Das Buch hat einige Passagen die etwas langatmig sind und mich thematisch in Sachen Kunst auch nicht so ganz gepackt haben. Das Cover passt im Nachhinein zwar einigermaßen zum Inhalt, jedoch ist es überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Von mir bekommt dieses Buch: 3/5 Fledermäuse.

Seltsam und melancholisch
Lydia wird als Menschen geboren. Ihre Mutter und Vater sind Vampire. Ihr Vater wohl schon lange tot. So genau bekommt man das nicht erklärt. Ihre Mutter hat sie schon nach ein paar Wochen verwandelt. Sie ist sehr streng und Lydia wächst sehr gestört auf. Ihre Mutter sagt sie sind etwa widerwärtiges, abstoßendes und haben Dämonen in sich. Sie ernähren sich von Schweineblut dass ihre Mutter illegal bei einer Metzgerin organisiert. ( In England wohl so??) Nun geht es ihrer Mutter, aber immer schlechter und schlechter, so dass Lydia sich entscheidet, sie in einem Heim unterzubringen. Völlig auf sich allein gestellt, muss Lydia nun selber für sich sorgen. Sie kommt aber nicht an Blut heran und hat permanent Hunger. Sie würde sich gerne so ernähren wie Menschen und schaut YouTube Videos und googelt, wie man sich als Mensch zu ernähren hätte. Leider kann sie keine Nahrung zu sich nehmen, da ihr Körper das wieder abstößt. Sie kann wirklich nur Blut trinken, der Hunger zieht sich durch das ganze Buch. Lydia hat kein Selbstvertrauen. Sie ist sehr unsicher, vermeidet andere Menschen redet nicht gerne. Sie wirkt etwas depressiv. Auch die Erziehung ihrer Mutter hat mich irgendwie an Carrie von Stephen King erinnert, was natürlich etwas ganz anderes war. Aber dieses Muttertochter Verhältnis hat mich irgendwie daran erinnert. Man erlebt noch Alltagsprobleme von Lydia aber so im Großen und Ganzen konnte es mich überhaupt nicht überzeugen, und es war nicht spannend. Keine Lese Empfehlung

What the f* did I just read?!
Das Buch hat sehr langsam begonnen und alles aufgebaut, um uns in Lyds Leben zu integrieren. Und dann geht es einfach absolut crazy?! Okay nicht absolut. Irgendwie war es auch zu erwarten, was gegen Ende passiert ist. Aber es dann so zu lesen und alles, war doch nochmal irgendwie was anderes. 😅 Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, wie ich das Buch bewerten soll. Aber durch meine Hausarbeit werde ich es wohl in der kommenden Wocher herausfinden.
Anders, aber nicht für mich
Lydia kämpft mit dem Dämon in ihr. Wie kann sie als Vampir überleben, wie findet sie ihren Platz in der Gesellschaft und ein für sie lebenswertes Leben? Und wie kann sie der negativen Gedankenwelt, die ihre Mutter ihr eingepflanzt hat entfliehen. Dieses Buch ist ein einziger Vibe, Melancholie, traurig und teils erdrückend. Viel der emotionalen Zerrissenheit lässt sich hier eins zu eins auf ein Menschenleben übertragen, also hatte ich meist das Gefühl es ist eine Metapher zur Suche nach sich selbst. Leider war mir aber das ganze Buch zu destruktiv, zu düster und konnte mich so nicht positiv mitnehmen. Obwohl es wirklich gut geschrieben ist.
Lydia ist zum ersten Mal in ihrem Leben allein, seit sie ihre Mutter in ein Pflegeheim bringen musste. Die Ärzte vermuten eine Alzheimer-Erkrankung, doch Lydia weiß, dass das nicht stimmt, denn ihre Mutter ist – wie sie selbst – eine Vampirin. Nun soll ihr neues Leben mit einem Praktikum in einer Galerie beginnen. Beim Einzug in ihr Atelier lernt Lydia Ben kennen, der ihr sofort gefällt. Der Fakt, dass er bereits eine Freundin hat, soll bald ihr geringstes Problem sein, denn es gibt jede Menge Schwierigkeiten zu bewältigen. „Die Hungrige“ ist der erste Roman der Musikerin und Autorin Claire Kohda. Protagonistin Lydia erzählt aus der Ich-Perspektive und in der Gegenwartsform und das finde ich besonders gelungen, ist sie doch so völlig anders, als wir Vampire bisher in der Literatur erlebt haben. Im Prinzip ist Lydia wie jede andere junge Frau auch, nur dass sie nicht leben kann, wie Menschen es tun. Besonders fasziniert ist sie vom Thema Essen und recherchiert immer wieder in den sozialen Medien, was andere zu sich nehmen. Sie selbst kann nur von Blut überleben. Lydias Charakter ist stark von der Erziehung ihrer Mutter geprägt, die ihr stets eintrichterte, Vampire müssten für die eigene Existenz Buße tun. Als Kind eines japanischen Vaters, den sie nie kennengelernt hat, und einer malaysisch-britischen Mutter wird sie außerdem in der Schule gehänselt. Ihre beste und einzige Freundin muss sie irgendwann zurücklassen, damit diese nicht bemerkt, dass Lydia nicht im selben Tempo altert. So wächst sie auf, ohne je mit anderen essen zu können, ohne andauernde Freundschaften, ohne eine Beziehung und trotz ihrer körperlichen Stärke möchte sie es allen immer nur recht machen. Als Lydia sich Ben annähert, ergibt sich zum ersten Mal die Chance auf ein wenig Normalität. Doch es gibt immer noch Kämpfe auszufechten: die Suche nach Nahrung, die unangenehmen Annäherungsversuche des Galeriechefs, die Schwierigkeiten ihrer Mutter, sich im Pflegeheim einzuleben und dann ist da noch Bens wirklich nette Freundin Anju. Wie soll Lydia in all dem Chaos existieren? Ein moderner, feministischer Vampirroman.

Über die wahren Sorgen eines Vampires in der menschlichen Gesellschaft der Neuzeit.
📌 "Ich weiß nicht, wo sich der Mensch und der Dämon in mir verbinden, ob der Dämon Wurzeln treibt und nach dem Menschen greift, oder umgekehrt." - S. 40 Vorweg, dieses ist kein klassischer Vampir-Fantasy-Roman. Viel eher hat Claire Kohda mit "Die Hungrige" einen eher ungewöhnlichen Gesellschaftsroman geschrieben, in dem wir die junge Vampirfrau Lydia auf der Suche nach Nahrung und menschlichem Leben begleiten, was mitunter sehr humorvoll bis sarkastisch beschrieben wird. Durch ihre unkonventionelle Art der Ernährung und Nahrungsaufnahme, sowie deren Beschaffung ist sie von einem Großteil des gesellschaftlichen Lebens ausgeschlossen, dreht sich doch im Leben der Menschen so einiges um die kulinarischen Genüsse. Während Lydias demente Vampirmutter mit dem Verlust ihrer Zähne auch den Blutdurst vergessen hat und nun ihr Leben im Pflegeheim fristet, wo sie nur in wenig lichten Momenten versucht das Pflegepersonal zu beissen, hat Lydia ganz andere Probleme. Nämlich als Unsterbliche, vom Dämon getriebene, alleingelassene Person inmitten des Lebens ihren Platz zu finden, nunmehr ohne die Unterstützung ihrer Mutter, der einzigen Gleichgesinnten, die sie je kannte. Auf der Suche nach Normalität, beispielsweise im Berufsleben und Liebe/Freundschaft steht Lyd ihr innerer Dämon mehr als einmal im Weg. Das war mal eine skurille Geschichte, die mich überrascht hat und die ich in ihrer Andersartigkeit sehr genossen habe. Wer "Mein Jahr der Ruhe und Entspannung" von Ottessa Moshfegh mochte, dem wird sicher auch "Die Hungrige" von Claire Kohda gut gefallen.
Lydia wurde noch als Baby zum Vampir umgewandelt. Sie kann Nahrung nur in Form von Blut zu sich nehmen und doch wünscht sie sich, menschliche Nahrung essen zu können. Insbesondere japanisches Essen übt einen Sog auf sie aus – scheint es doch, als könne es sie mit der Kultur ihres verstorbenen Vaters verbinden. Als Lydia ihre Mutter in ein Altenheim bringen muss, ist sie zum ersten Mal gezwungen, die menschliche Welt alleine zu navigieren. Zwischen schwierigen sozialen Situationen, einem Praktikum in einer Kunstgalerie und ersten Avancen, die Männer ihr gegenüber machen, muss sie ihren Weg finden, ohne sich zu verraten. „Die Hungrige“ ist eine seltsame, künstlerische Geschichte, die sehr viele Themen auf interessante Weise zusammenbringt. Essen und die verschiedenen Kulturen darum dienen hier als Ankerpunkt und bringen alles zusammen. Lydia hat Probleme damit, ihre menschliche Seite und ihre, wie sie sie nennt, dämonische als Einheit zu sehen. Die teils obsessive Beschäftigung mit dem Essen zeigt ihr, was sie nie haben kann. Besonders gut gefallen hat mir die Beschäftigung mit der Kunstbranche und insbesondere mit Missbrauch in dieser. Immer wieder habe ich mir die im Text erwähnten Kunstwerke angeschaut, was das Leseerlebnis für mich ungemein bereichert hat. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich mir gerade in der zweiten Hälfte gewünscht hätte, dass der Fokus etwas stärker hier gelegen hätte. Für mich kam ein Teil des Endes aus diesem Grund etwas zu plötzlich und war nicht so befriedigend, wie es hätte sein können. Generell hätte ich mir gewünscht, dass das Buch nicht ganz so distanziert geschrieben worden wäre. Gerade als die Geschichte im späteren Verlauf ziemlich seltsam wurde, hatte ich so manchmal nicht das Gefühl, dass mich wirklich interessiert hat, was noch passiert ist. Ich denke auch, dass das letzte Drittel ein wenig gestraffter hätte sein können. Dennoch ließ sich das Buch wirklich sehr angenehm zügig weglesen. Der Schreibstil hat mir in dieser Hinsicht sehr gefallen. Auch wenn dieses Buch mich gedanklich vermutlich nicht lange begleiten wird, hatte ich doch eine gute und interessante Zeit beim Lesen. Fazit: „Die Hungrige“ ist eine etwas seltsame Geschichte, in der eine Vampirin ihren Weg in einer Welt finden muss, die nicht für sie gemacht ist. Das Buch verbindet geschickt verschiedene Themen und nutzt insbesondere Essen als Metapher. Zudem beschäftigt es sich mit der Kunstbranche und Ausbeutung innerhalb dieser. Trotz dieser interessanten Themen war mir das Buch zu distanziert geschrieben, wodurch der Funke nicht vollständig übersprang.
Eine interessante, ungewöhnliche Geschichte. Ließ sich leicht lesen, war spannend. Eine Vampirin in der modernen (Kunst-)Welt.
Ich mochte das Buch, aber habe mir etwas mehr erwartet. Lydia hat mich nicht ganz überzeugt. Ich hätte mir etwas mehr Plot gewünscht :) aber ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen.
Just vibes no plot
Ich würde es gern mögen, aber leider war es nicht mein Ding. Der Schreibstil ist angenehm und auch es ist auch alles gut nachvollziehbar, aber für mich hat es sich gezogen.
Ein Interessanter Ansatz eine Vampir Geschichte zu erzählen, allerdings hätte sie ruhig länger und detaillierter sein können.
This is a 3.5* rounded up because I am certain I enjoyed it more than friends that rated it 3* :D This is very much no plot, just vibes and I vibed well with it. Like, it is meandering and pondering and endless inner monologues that seldom lead to action and it is unhurried whilst simultaneously the descriptions were so wonderfully atmospheric and detailed, I dunno babes. It gave me stream of consciousness and it gave me Japanese novels that focus on the quotidian flow of life, sprinkled with spectacular little moments like the part about Gideon and darkness or the chapter so lush with art and the appreciation, making and magic of it. It was an odd read and much of the time I was emotionally unaffected, but at other times it felt more visceral. Intellectually though I had a lot of fun with this and I felt challenged to fill in some gaps and actively make sense of the crumbs that are dropped in the stream of thoughts. Theme wise this touches on being torn between dichotomies: human/demon, mother/independence, the moment/eternity, Lydia's mixed race identity, being preyed upon as a predator in disguise, relationships and roots/loneliness, the aliveness of art/art hidden in real life. And hunger, so much hunger. This almost female gaze upon people's necks was something I thoroughly enjoyed. And whilst Lydia never comes to any real decision about the torn-ness that she carries with her, I didn't really mind being left hanging, so to say, because these themes all feel to me like maybe the ambivalence can't be answered and it kind of felt right that after no plot there was no clear outcome either? Certainly an interesting read! CNs: mentions of eating disorders, practice of disordered eating, sexual assault at the workplace, racism, forced institutionalisation of a side character, infidelity of a side character, mentions of a character with terminal illness, very co-dependent and unhealthy mother-daughter relationship, murder
This was... outstanding, intriguing and peculiar. This Granny has to get some sleep because I really did not see this one coming as an one-sitting-stay-up-until-midnight-book.







































