Ein sehr düsteres Buch. Es fiel mir ziemlich schwer, reinzukommen und auch drinzubleiben. Ich mochte die Spannung und auch das Unerwartete, aber es war mir einfach zu düster.
Who did it?
Irgendwie verrückt, wer alles als Täter in Frage kommt, wenn es darum geht, einen Mord aufzuklären. War es die betrogene Ehefrau oder doch die verschmähte Geliebte, die sich mehr erhoffte als eine Affäre? Oder vielleicht doch jemand, den man so gar nicht im Verdacht hätte? Einer von vielen tollen Schwedenthrillern, absolut empfehlenswert!
📚 Inhalt Sarah behandelt als Psychologin Jugendliche mit familiären Problemen. Sie und ihr überarbeiteter Mann sind kürzlich in ein Haus mit Blick über Oslo gezogen. Auch Sarahs Praxis befindet sich in ihrem Haus. Als Sigurd zu einer Übernachtung bei Freunden aufbricht, ist das letzte, was Sarah von ihm hört, eine Nachricht auf der Mailbox, dass er gut angekommen ist. Am gleichen Abend meldet sich Sigurds Freund bei ihr, um Sarah zu sagen, dass Sigurd nie angekommen ist. Auf einen Schlag fühlt sich Sarah unwohl in dem grossen, noch unfertigen Haus. Als die Polizei eintrifft und sie befragt, hat Sarah das Gefühl, dass der Schlüssel zu Sigurds Verschwinden in ihren Erinnerungen liegt. Umso näher sie der Wahrheit kommt, desto mehr hat sie das Gefühl, die Kontrolle über ihre Emotionen zu verlieren. 📖 Meinung Ein Thriller ohne Blutbad und Brutalität. Ein Thriller, der eher langsam abläuft und die menschliche Psyche analysiert. Für mich wurde schnell eine dichte Atmosphäre aufgebaut und ich habe mich zusammen mit Sarah nicht mehr wohl gefühlt in dem Haus. Merkwürdig, wie schnell ein Zuhause bedrohlich werden kann. Die Handlung spielt mehrheitlich in der Gegenwart. Es gibt nur einzelne Rückblenden in die gemeinsame Vergangenheit des Paares. Der Fokus liegt ganz klar auf Sarahs Reflexion über ihre Ehe mit Sigurd. Ziemlich schnell hatte ich den Eindruck, die Auflösung zu kennen und habe mich sehr schlau dabei gefühlt. Aber das Ende hat mich eines besseren Gelehrt. Ich fand das Buch sehr spannend und wirklich mal anders für einen Thriller.
Hatte mehr erwartet aufgrund der Aufmachung und des Farbschnitts
Die Story plätschert so vor sich hin. Ich war jetzt nicht hin und weg. Verwirrend fand ich die Beschreibung des Hauses. Eine richtige Vorstellung vor meinen inneren Auge hatte ich tatsächlich erst auf der Seite 257…. aah, so sieht es aus… Auf Seite 57 rennt sie erst eine Treppe runter, dann die nächste bis ins Erdgeschoss, wo sich die Haustüre befindet. Also gehe ich davon aus, das Schlafzimmer ist im 2.OG. Dann lässt sie jemanden hinein. Auf Seite 58 steht dann, dass sie eine Treppe hinauf ins EG rennt (obwohl sie da ja gerade eigentlich ist), wo Wohnzimmer und Küche sind und weiter ins 1.OG, wo das Schlafzimmer ist…. Alles in allem langatmig und von der Spannung her hätte es für mich mehr sein können. Da ich „die Affäre“ von Helene Flood aufgrund der Vorschusslorbeeren und des passenden Farbschnitts bereits gekauft habe, werde ich es auch lesen. Jetzt, nachdem ich „die Psychologin“ gelesen habe, würde ich es nicht kaufen.
Langatmiger Roman über ein rätselhaftes Verschwinden
Ich fand das Buch nicht schlecht und es hatte spannende Momente, aber leider auch einige Längen, besonders im späteren Verlauf. Insgesamt habe ich von diesem Buch etwas anderes erwartet. Ein kleiner Spannungsbogen konnte immer mal wieder aufgebaut werden, aber auch da wäre noch viel Luft nach oben gewesen.
Schlecht !
Keine Empfehlung ! Kein Thriller - keine Spannung - Protagonistin unsympathisch und nervig ! 20-30 Seiten von 381 „interessant“ , haufenweise Seiten die absolut uninteressant waren , z.b. wird 15 Seiten lang erläutert wie ihr Elternhaus von innen aussieht , oder die Krankheit ihrer Mutter näher beleuchtet, was REIN GARNICHTS mit dem Geschehen zu tun hat , auch bis zum Schluss nicht, wozu also ?! Schreibstil absolut nicht ansprechend und nichts-sagend !! Ende nach dem Motto „so jetzt brauchen wir aber noch einen Täter“ . Enttäuschend ! Einfach nur schlecht !
Nach dem Klappentext hatte ich mir wesentlich mehr von dem Buch versprochen. Ich fand es langatmig und der Schreibstil war eher anspruchslos. Zum Schluss gab es zwar eine überraschende Wendung, wobei es aber auch kein „richtiges“ Ende gab. Zweieinhalb bis drei Sterne.
Äh… Nö. Die Story lebt davon, dass Situationen und Zeitabläufe nicht stimmen, um am Ende eine „coole“ Idee zu ergeben. Für mich wurden viele Fragen gewollt nicht gestellt und Verdächtigungen aktiv eingewoben, die es nicht gebraucht hätte, um die konstruierte Geschichte am Leben zu erhalten. Auch sprachlich war es nicht der Hit. Und irgendwie kamen mir alle wie Dilettanten in ihren Jobs vor. Bin froh, dass ich es gehört habe, sonst hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht beendet.
Es ist ein interessantes Psychodrama mit einem überraschenden Ende. Für einen Thriller halte ich es nicht. Als Leser sollte man auch ein gewisses Durchhaltevermögen beweisen, denn manche Betrachtungen werden arg überstrapaziert. Sprich ein bisschen kürzer wäre besser.
Man hätte es auch um 100 Seiten kürzen können. Mein anfänglicher Verdacht hat sich bestätigt. Habe es trotzdem gerne gelesen.
Ich kam schwer in die Geschichte rein aber nach der Hälfte wurde es spannend

Tiefgründiger Thriller. Besser als erwartet.
Was soll ich sagen: Ich wurde reingelegt. Sooo sicher war ich mir, bereits am Anfang zu wissen, was sich zugetragen hat. So dass ich beim Lesen bereits Ernüchterung gespürt habe, wir banal doch wohl die Geschichte ist und wie einfach die Auflösung. Und dann wurde ich kurz vor Ende eines besseren belehrt. Ein Ende was mich überrascht ubd gleichzeitig gefreut hat, denn es war doch nicht vorhersehbar. Chapeau. Der Roman ist mehr eine Analyse der menschlichen Psyche als ein Thriller. Der Schreibstil ist ruhig und unaufgeregt aber auch von einet Tiefe, die mir gut gefallen hat. Dennoch gab es kaum einen Charakter, der mir wirklich sympathisch war, auch der der Protagonistin nicht. Das hat es an manchen Stellen etwas zäh gemacht. Daher 4 Sterne.
Ein Buch, von dem ich mir mehr erhofft hatte. Es plätschert ein bisschen vor sich hin. Die letzten 90 Seiten wird es noch interessanter.
Habe dieses Buch im Buchladen entdeckt. Es hatte mich wirklich angesprochen. Jetzt habe ich es zu Hand genommen und muss sagen am Anfang verschwindet Sara's Mann Sigrud. Und das erste was sie denkt war, wieso lügt er mich an? Wie kann er nur? Und da war mein erster Gedanke, dann ist die Beziehung schon geschädigt oder? Und dann begleitet man Sara, wie die Polizei eben befragt und wie sie damit zurecht kommt. Dann hat sie da Gefühl, im Haus nicht mehr sicher zu sein. Lange ging es so plätschert so vo sich hin. Es wurde versucht eine Atmosphäre zu schaffen, die einen in den Bann zieht. Hat nur leider nicht funktioniert. Die letzten 90 Seiten waren ganz interessant. Aber leider leider hat es mich nicht überzeugt.
Auf "Die Psychologin" von Helene Flood war ich unglaublich gespannt. Leider hatte ich schon einige negative Rezensionen gelesen und diese nahmen mir die Vorfreude. Dennoch wollte ich mir selbst ein Bild davon machen. Die Aufmachung des Buches ist so schön. Das Cover gefiel mir auf Anhieb und der Klappentext klang auch richtig gut. Ein echtes Highlight ist der Farbschnitt! Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. Ich lernte gleich zu beginn Sara kennen. Ihr Leben wurde sehr detailliert beschrieben. Erzählt wird die komplette Geschichte aus ihrer Sicht. Sie führt viele innere Monologe mit sich selbst. Das muss man mögen ansonsten wird einem dieses Buch nicht gefallen. Ich persönlich fand die Umsetzung genial. Das Ganze konnte mich gut unterhalten. Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr angenehm. Außerdem schreibt sie sehr einnehmend. Sie erschafft hier zudem eine beklemmende und beängstigende Atmosphäre die mir Gänsehaut bescherte. Es gab einige sehr geschickte Wendungen die ich niemals erwartet hatte. Das steigerte natürlich die Spannung. Doch eine Frage bleibt. Wo ist Das Mann Sigurd? Diese Auflösung hätte ich niemals erwartet. Welche Tragik sich hinter seinem verwinden verbirgt. Langsam setzten sich die Puzzleteile zusammen und ich war echt sprachlos. Das Ende samt Auflösung hat mir den Rest gegeben. DAS hatte ich echt nicht erwartet. Fazit: Mit "Die Psychologin" gelingt Helene Flood ein ruhiger Thriller der mir dennoch gut gefallen hat und mir Gänsehaut bescherte. Nichts ist so wie es scheint.

Gute Unterhaltung für zwischendurch, netter Plot und viele Wendungen

Die 30-jährige Psychologin Sara behandelt Jugendliche mit familiären Problemen. Sie und ihr chronisch überarbeiteter Mann Sigurd sind vor kurzem in ein Haus mit Blick über Oslo gezogen, dort befindet sich auch Saras Praxis. Als Sigurd zu einer Übernachtung bei Freunden aufbricht, ist das letzte, was sie von ihm hört, eine Nachricht auf ihrer Mailbox, dass er gut angekommen sei. Doch noch am selben Abend ruft Sigurds Freund an und teilt ihr mit: Er war nie dort. Hat Sigurd gelogen? Was ist geschehen? Plötzlich fühlt sich Sara in dem großen Haus mit seinen vielen noch unfertigen Zimmern unwohl. Als die Polizei erscheint und sie befragt, beginnt sie zu ahnen, dass der Schlüssel zu Sigurds Verschwinden in ihrer Erinnerung liegt. Je näher sie der Wahrheit kommt, desto schwerer fällt es Sara, die Kontrolle über ihr Leben zu behalten. Verliert sie, die gelernt hat, die Emotionen anderer Personen zu deuten, ihre so wichtige Intuition?
Sigurd starrt mich an, sein Blick ist finster, es ist, als würde mir ein Fremder gegenüberstehen. „Halt einfach die Fresse, Sara“, erwidert er. 💔 Review: „Die Psychologin“ von Helene Flood Rating: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5 Pages: 381 Weiterempfehlung / rec: 75% Vielen Dank an @bloggerportal @btb_verlag @helene.flood für das Rezensionsexemplar ❤️ 🇩🇪 5 Sterne, aber nur 75% Weiterempehlung, weil dieser Thriller nicht allen gefallen wird. Wer Mord, Totschlag, rasante Spannung mit möglichst viel Gewalt sucht, wird hier nicht fündig, so ehrlich muss man sein. Aber dieses Buch war extrem gut, deshalb 5 Sterne von mir und hier ist warum: Sara und Sigurd, ein normales Ehepaar wie viele andere… ja und nein. Als Sigurd plötzlich verschwindet, beginnen die verstörenden Rückblicke auf das gemeinsame Leben. Die ich Erzählerin Sara hat mich bereits auf Seite 2 oder 3 in ihren Bann gezogen. Die Geschichte hüllt einen ein, gibt Gänsehaut und man fühlt sich während des Lesens ebenfalls in ihrem klaustrophobischen Leben gefangen. Man versteht nicht was passiert und das bleibt auch so bis zum Schluss. Das Ende ist extrem befriedigend und lässt keine Fragen offen. Habt ihr vor das zu lesen? Oder habt ihr es bereits gelesen? 🇬🇧 „The therapist“ by Helene Flood is a claustrophobic slow thriller which takes us into the life of I narrator Sara. After her husband disappears she starts showing the reader what life has been for them. The book is not for everyone as it doesn’t hold a lot of violence, murders and action (apparently something a thriller must deliver?!). But if you like deep books with lots of psychology and the why things are happening like they are happening then you will quite possibly love this book. It‘s scary and the ending could not have been foreseen (at least not by me). Would you like to read it?
Guter,Einstieg, stimmiger Anstieg zum ersten Höhepunkt und dann ... Ein riesiger Hänger, bevor kurz vor Ende erneut Interesse aufflammt, aber das Level vom Anfang nicht halten kann.
✒Und so spinnt Helene Flood in "Die Psychologin" eine mitunter sehr sehr spannende Geschichte, die mich von Anfang bis Ende gepackt und kaum mehr losgelassen hat! >>Alle wollen respektiert und geliebt werden, das ist nur menschlich, aber schlimmer, als gehasst zu werden, ist es, gar nicht gesehen zu werden. ...<< Innerhalb von Sara's Gedanken bekommt man tiefe Einblicke in ihren Alltag als Psychologin, ein mitunter sehr interessanter Aspekt, vor allem mit dem Bezug, wie sie über manches denkt und auf die Problematiken ihrer Patienten reagiert. Gleichzeitig wird schnell klar, dass auch Sara so ihre Sorgen hat und innerhalb der Ehe mit Sigurd nicht immer alles Gold ist was glänzt... Als er schließlich verschwindet entstehen nicht nur viele Fragen, für Sara beginnt gleichzeitig auch ein kleines ausgeklügeltes Maertyrium innerhalb der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft... Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten, denn es ist letztlich ein kleines Fest das alles selbst herauszufinden und all die Antworten auf die vielen Fragen zu finden
Darum geht es: Die 30-jährige Psychologin Sara behandelt Jugendliche mit familiären Problemen. Sie und ihr chronisch überarbeiteter Mann Sigurd sind vor kurzem in ein Haus mit Blick über Oslo gezogen, dort befindet sich auch Saras Praxis. Als Sigurd zu einer Übernachtung bei Freunden aufbricht, ist das letzte, was sie von ihm hört, eine Nachricht auf ihrer Mailbox, dass er gut angekommen sei. Doch noch am selben Abend ruft Sigurds Freund an und teilt ihr mit: Er war nie dort. Hat Sigurd gelogen? Was ist geschehen? Plötzlich fühlt sich Sara in dem großen Haus mit seinen vielen noch unfertigen Zimmern unwohl. Als die Polizei erscheint und sie befragt, beginnt sie zu ahnen, dass der Schlüssel zu Sigurds Verschwinden in ihrer Erinnerung liegt. Je näher sie der Wahrheit kommt, desto schwerer fällt es Sara, die Kontrolle über ihr Leben zu behalten. Verliert sie, die gelernt hat, die Emotionen anderer Personen zu deuten, ihre so wichtige Intuition? Seit langen mal wieder ein Thriller, und diesmal mochte ich es! „Die Psychologin“ hat mich mit einer ruhigen Spannung schnell in die Geschichte gezogen. Die Geschichte wird aus den Augen von Sara erzählt, und die Handlung findet fast ausschließlich in dem einsamen unfertigen Haus am Rande von Oslo statt. Wir wissen zwar nicht, was sich genau ereignet hat, aber die Erlebnisse im Haus ziehen eine Spannungsbogen über die gesamte Zeit hinweg und lassen den Leser miträtseln… Ich habe tatsächlich das Buch in kürzester Zeit verschlungen – und das soll schon was bei mir heißen! Einzig das Ende hat mir nicht gefallen. 4 von 5 Sterne
Der norwegische Bestseller „Terapeuten“, der gestern in Deutschland erschien (danke dafür an die Übersetzerin Ursel Allenstein!), bescherte mir ein besonderes Lesevergnügen. Wir haben es hier mit einem wahrhaft spannenden Psychothriller zu tun, der viele aufregende Wendungen beinhaltet und bei mir für absoluten Lesefluss sorgte. Flood beschert in ihrem Buch tiefe Einblicke in die menschliche Psyche und sorgt durch ihren Erzählstil für gelungene Verwirrung - so haben wir es bei Sara mit einer unzuverlässigen Erzählerin zu tun, die uns häufig an den Geschehnissen zweifeln lässt. Nach und nach rollt sich die Geschichte auf, wir steigen tiefer ein und erfahren mehr und mehr über die Abgründe der Beziehung Saras und Sigurds - aber auch über die ihrer Freundschaften und Familien. Ich dachte zuerst, dass ich die Auflösung bereits geahnt hätte, doch wurde ganz zum Ende eines Besseren belehrt, was mich sehr positiv überraschte. Wichtig zu erwähnen ist, dass Menschen in Verlustsituationen oder bei Angststörungen (Triggerwarnung!) sich sehr unterschiedlich verhalten können, was oftmals von Andersdenkenden falsch oder gar als schuldig interpretiert wird. Das ist ganz häufig im True Crime-Bereich der Fall und führt oft zum Victim-Blaming. Ich finde es daher toll, wie sich Flood mit eben dieser Vielfältigkeit der menschlichen Psyche auseinandersetzt. Kleines Manko für mich ist der Schreibstil, der aber auch die Psyche Saras widerspiegelt: Kurz, aufzählend, abgehackt und manchmal chaotisch. Ingesamt für mich aber eine klare Empfehlung und (fast) ein Jahreshighlight!



















