Man weiß nie, was einen erwartet. Wenn man denkt, man hat die Handlung durchschaut, nimmt sie wieder eine andere Richtung oder kann auch anders gedeutet werden. Das Buch ist so absurd und ich habe jede Seite geliebt
Was für eine wunderschöne verrückte Welt 🐰 Ich liebe die Serie einfach ❤️

Oh Bunny ... wirklich?
Bunny, wir müssen reden. Was hast du dir bei diesem Buch eigentlich gedacht? Während "Bunny" so ein Meisterwerk war... wie ein surreales Kunstwerk fast ... eine Explosion aus rosa Cupcakes und Blut ... eine Hommage an die Kunst selbst, ist "We love you, Bunny" vor allem eins: Zu viel. Zu viel Bunny, zu viele Phallussymbole, zu viel Hau drauf Erotik, zu viel rosa und Pastell, zu viel sinnloser Text. Zu wenig Spannung, zu wenig literarischer Diamantenstaub, zu wenig Meisterwerk. Gerade die Kapitel, in denen die Bunnys zu Wort kamen, haben mich mehrfach dazu gebracht, das Buch genervt in die Ecke zu legen. Augenrollend und grollend. Ich war kurz davor, abzubrechen und nur eines konnte mich davon abhalten. Oder eher jemand. Aerius. In meinen Augen war es ein absoluter Geniestreich, die erste Tranformation der Bunnys zu Wort kommen zu lassen. Die Kapitel aus seiner Sicht waren schräg, witzig, ergreifend, poetisch, pure Kunst. Wie die Quintessenz aus "Bunny", die ich herbei gesehnt habe. Ein wenig wie die Perspektive von Frankensteins Monster, nur etwas flauschiger in der Ursprungsform. Die Texte von Aerius haben es geschafft, dass ich zähneknirschend über die Sichtweise der Bunnys hinweg gesehen habe und das Buch stellenweise sogar genießen konnte. Braucht man "We love you, Bunny" nach "Bunny"? Nein, tatsächlich wäre "Bunny" als Einzelwerk für mich persönlich sinniger gewesen. "We love you, Bunny" ist in meinen Augen die typische Fortsetzung eines Buches, die eigentlich gar nicht geplant war. Eine Novelle aus Sicht von Aerius (vielleicht 200 Seiten) wäre eine sinnvollere Ergänzung zu "Bunny" gewesen, denn diesen Part würde ich wirklich nicht missen wollen. Fazit: Nach dem grandiosen Werk "Bunny" aus der Feder von Mona Awad ist "We love you, Bunny" leider im Schatten seiner literarischen Möglichkeiten geblieben. Weniger (eine Novelle aus Aerius Sicht) wäre hier deutlich mehr gewesen.
*We Love You, Bunny* von Mona Awad ist mindestens genauso weird wie der erste Band. Nachdem ich *Bunny* gelesen hatte und den trotz seines Fiebertraum-Charakters ziemlich faszinierend fand, war ich neugierig, wie die Geschichte aus der Perspektive der Bunnys funktionieren würde. Beim Lesen hatte ich allerdings permanent das Gefühl, komplett den Faden zu verlieren. Realität, Fantasie und Absurdität verschwimmen so stark, dass ich irgendwann ehrlich gesagt gar nicht mehr wusste, was eigentlich passiert. Während der erste Band für mich noch eine gewisse Struktur hatte, war das hier für mich eher ein großes Fragezeichen. Deshalb fällt mir auch eine Bewertung schwer. Ich kann kaum sagen, ob ich es gut oder schlecht fand, weil ich es schlicht nicht wirklich verstanden habe. Auf jeden Fall ein extrem eigenwilliges Buch.

Holy Moly!
Dieses Buch ist einfach weird as f*ck! Holla die Waldfee, was für ein Ritt das wieder war. Die Autorin hat es einfach drauf. Sie schreibt den krankesten (gibt es das Wort überhaupt?) sh*t und ich liebe es! Dieses Buch war wieder verwirrend, animalisch und verwirrend (sagte ich das schon?). Trotzdem war es wie ein nach Hause kommen zu alten Bekannten. Und Leute, wie viel Tiefe kann ein Buch haben, bei all diesem Irrsinn? Nachdem mir „Bunny“ so gut gefallen hat, wollte ich Mona Awad auch mit diesem zweiten Buch eine Chance geben und ich habe es nicht bereut. Ein schnelles und kurzweiliges Vergnügen sind diese zwei Bücher nicht. Man fliegt hier nicht durch die Seiten. Man liest und reflektiert das Gelesene. Immer und immer wieder. Was habe ich da gerade gelesen und warum? Ich habe mich oft selber hinterfragen müssen. Die Autorin spielt mit uns als Leser. Und sie verpackt ganz, ganz viel zwischen ihre Zeilen. Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen in diesem Buch mal wieder aufs feinste. Das hat mir schon an „Bunny“ so sehr gefallen. Ist dieses Buch provokant? Auf alle Fälle! Ist das auch gut so? Hell yeah! Diese Lektüre ist nichts für total entspannte Lesestunden. Hier ist Mitarbeit gefordert. Meine Gehirnwindungen haben geglüht, kann ich Euch nur sagen. Ich liebes es, wie die Mona Awad die Werke anderer Autor*innen mit ins Buch einfließen lässt. Wie sie ihnen Respekt zollt. (Und ja, ich möchte jetzt unbedingt endlich „Die Glasglocke“ lesen.) Dieses Buch ist eine Hommage an die Literatur. Über den Zauber von Literatur. Und was sie mit uns macht. Aus uns macht. Sowohl uns den Lesern, aber auch den Schriftsteller*innen. Inhaltlich treffen wir wieder auf Samantha, wie treffen auf die vier „Bunnies“ und auf noch so viel mehr. Wir setzen einige Zeit nach „Bunny“ an, also bitte chronologisch lesen. Ich glaube, diese Reise müsst Ihr ganz alleine machen. So wie ich sie ganz alleine gemacht habe. Und ich kann Euch auch dieses Buch nur wieder wärmstens ans Herz legen!
Ich weiß gar nicht so richtig, warum mich dieses Buch, diese Geschichte nicht richtig packte und mitriss. Das erste Buch war absolut genial ( warum auch immer - hier bei Reado fehlt es mir). Der zweite Teil, düster, das Cover mega gut, der Farbschnitt absolut passend. Die verschiedenen Erzählweisen mal menschlich, mal von BunnySeite - verstörend, gruselig, genial und gleichzeitig langweilig. Die Fülle der Seiten merkt man. Ist es nun ein absoluter Geniestreich oder großartiger Müll? Lest es selbst, beginnt aber beim ersten Teil.

Krass
Heiliges Kaninchen, war das wieder ein wilder Ritt. Als Fortsetzung funktioniert die Geschichte so gut, weil es all die Vorgeschichten der Protas (und Kaninchen *räusper) aufschlüsselt und dadurch Band 1 noch mal eine ganz andere Tiefe gibt, sodass ich zwischendurch dachte, dass ich "Bunny" doch noch mal lesen und verstehen müsste. Inhaltlich ist der Roman eine vielschichtige Satire. Ich konnte Kritik an der akademischen Welt und an der Literaturszene herauslesen und der Roman nahm selbst mich als Leserin aufs Korn. Das Ganze wird in unterschiedlichen Erzählperspektiven verpackt, die sicherlich nicht unbedingt für alle Lesenden zugänglich sind, mich aber wieder total abgeholt haben. Ich habe schon mal erwähnt, dass ich groteske Geschichten mit Horrorelementen und skurrile Plottwists gerne habe. Hier wurde ich auf keinen Fall enttäuscht. Der Roman kommt auch mit stattlichen 640 Seiten um die Ecke, die an keiner Stelle für mich langatmig waren. Das Buch hat Ebenen eröffnet, die mich haben wünschen lassen, ich hätte mir eine Mind Map erstellt, um am Ende noch alles zufriedenstellend zu erfassen. Aber diese Herausforderung macht Lesen für mich erst so unterhaltsam.
More Bunnys, less emojis would have been great
WTF (im positiven Sinne)
Ich fand den ersten Teil (Bunny) schon unfassbar verwirrend, das Ende von diesem hat aber alles nochmal übertroffen. Die Vorgeschichte von den Bunnies wird super erzählt und man bekommt Einblicke in ihre fiebertraum-artige Welt, die irgendwo zwischen Heathers und Frankenstein stecken geblieben ist. Auch Aerius Sichtweise ist super interessant und sein Einfluss auf alle Charaktere zieht sich wie ein roter Faden durch die einzelnen Parts im Buch. Außerdem merkt man zu Beginn richtig, wie toxisch die vier Bunnies sind und dass sie am Ende des Tages in einer Hass-Liebe zueinander stehen. Wie auch schon im letzten Teil könnte hier alles eine Metapher für Kreativität, oder einfach Teil eines Fantasy/Horrors sein und genau das hat mich an der Geschichte so gefesselt. Einzelne Kapitel habe ich überhaupt nicht verstanden, ich glaube aber, dass es auch so sein soll. Die Bunnies verstehen auch nicht was sie tun, ebenso wie Aerius lange Zeit über seine Existenz im Ungewissen ist. Insgesamt ist "We love you bunny" eine gelungene Fortführung von Bunny 🐇 🪓
wieder ziemlich wild, hätte mir noch mehr aus der sicht der 4 og bunnies gewünscht, weil sie so interessante figuren sind!!
Ich habs geliebt! 🐰 Einzigartig geschrieben. 🙂🙃 Auf jeden Fall ein würdiger zweiter Teil mit einem Twist am Ende, den ich nicht erwartet hätte…
Mehr will ich auch gar nicht sagen, außer: Mona Awad, schreibe bitte noch ganz viele Bücher!










