Wer zu Rauch allen voran wegen des kleinen Sidekick-Cliffhangers in Nacht greift, der wird wahrscheinlich ein bisschen enttäuscht sein, weil sich dahingehend weiterhin nichts klärt. Wer sich drauf einlässt, diesen Teil als unabhängigen Teil zu sehen, bekommt einen sehr interessanten Plot mit einer auf ihrer ganz eigenen Art sympathischen Ermittlerin. Ich fand Rauch letztendlich nicht ganz so atmosphärisch wie Nacht, dafür insgesamt den Plott und auch den Ermittlungsteil besser. Hat Spaß gemacht!
Ein (fast) typisches Yrsa-Buch ;-) Ich bin ein wenig an den Personen und Zeitsträngen verzweifelt. Ich glaube, um die Handlung komplett zu verstehen, muss ich es ein zweites Mal lesen ;-) Und mir dann Notizen machen. . . Dieses Buch verlangt ein wenig mehr Aufmerksamkeit, aber trotzdem eine klare Lese-Empfehlung!
Gut lesbar, aber bemüht konstruierte, gewollt verwickelte Handlung.
Das ist mein drittes Buch von Yrsa Sigurdardóttir und ich muss sagen, dass ist auch ihr schwächstes unter dem Trio. Ich ging mit Motivation und großer Erwartung an die Lektüre. Der Start war fantastisch, vielversprechend und verheißungsvoll. Ich finde die Erzählart von Yrsa sehr packend. Man weiß wie alles Beginnt und man hat schon ein Einblick des Endes. Man arbeitet sich langsam zur Mitte hin und rekonstruiert das Geschehen. Man lernt Stück für Stück die Handlung. Hier jedoch kam nach dem echt gutem Auftakt ein Wirrwarr an Handlungen, die mich persönlich in nicht nachvollziehbare Handlungen enden. Die Idee war sehr vielversprechend: Wieder eine Gruppe an Freunde, wie ein Mysterium und wieder Tote. Jedoch wirkten die Charaktere sehr oberflächlich und unnahbar. Bei einigen Entscheidungen saß ich mit Fragezeichen im Gesicht auf meiner Couch und hatte nicht verstanden, warum das jetzt so passiert ist, da die Logik dahinter nicht klar war. Zumindest für mich nicht. Ich konnte mit der Freundesgruppe und hier auch mit unserer Rechtsmedizineiern Idunn nicht viel anfangen. Ich selbst bin ebenfalls nicht der kommunikativste Mensch oder fühle mich unter Menschen wohl. Auch Idunn scheint lieber eine Einzelkämpferin zu sein. Das ist alles schön und gut. Aber, ein ganz dickes Aber, haben persönliche Belange nichts auf der Arbeit zu tun, zumindest sollten sie die Qualität der eigenen Fähigkeiten und das Urteilsvermögen nicht darunter leiden. Vor allem nicht in ihrem Berufsfeld. Als Bürohengst kann es einem egal sein, aber nicht wenn die Lösung eines Mordfalles daran hängt. Hier hatte sie sich und ihr Familiendrama sehr in den Vordergrund gestellt. Für mich hätte man das komplett aus dem Buch nehmen können. Es trägt nicht sonderlich zum positiven Lesefluss bei, wenn unsere sehr wichtige Rechtsmedizinerin in gefühlter jeder erdenklichen Minuten die Insel verlassen möchte, kaum mit ihrem Team in Kommunikation steht und der Fall ihr nicht als Priorität am Herzen liegt. Zum letzten Viertel hin konnte ich mir viele Fragen schon selbst beantworten und hatte keine große Überraschung. Die Enthüllungen der Todesarten und Hintergründe waren ebenfalls vorhersehbar oder stumpf ohne große Oha-Momente.

Gutes Buch - weniger Thrill als erwartet
„Rauch“ ist ein gutes, solide aufgebautes Buch mit einer angenehm düsteren Stimmung. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und die Geschichte bleibt durchgehend interessant. Allerdings fehlt diesmal ein bisschen der starke Nervenkitzel, den ich aus anderen Büchern von ihr kenne. Es ist spannend, aber nicht ganz so packend wie erwartet. Trotzdem auf jeden Fall lesenswert – nur mir hat der gewohnte Thrill gefehlt.
Rauch ist das erste Buch, das ich von Yrsa Sigurðardóttir gelesen habe, und es hat mir insgesamt gut gefallen. Ich würde dem Roman 3,5 von 5 Sternen geben. Die Geschichte ist atmosphärisch, düster und typisch nordisch, ohne sich zu ziehen. Besonders positiv hervorheben möchte ich den Schreibstil: Er ist klar, flüssig und sehr angenehm zu lesen, was mir den Einstieg leicht gemacht hat. Die Handlung entwickelt sich ruhig, bleibt dabei aber spannend genug, um dranzubleiben. Nicht jede Wendung hat mich vollkommen überrascht, dennoch hatte ich durchgehend Lust weiterzulesen. Rauch ist ein solides, gut geschriebenes Buch, das neugierig auf mehr macht. Wer die Autorin noch nicht kennt, bekommt hier einen gelungenen Einstieg und sollte dem Buch definitiv eine Chance geben. 📚
Bitterkalt und bitterböse
Spannung garantiert
Das war mein dritter Thriller von Yrsa Sigurdardottir. Auch wieder sehr spannend. Zwei getrennte Erzählstränge, die zum Schluss hin Fahrt aufnehmen. Ende wie immer etwas überraschend.
🎧 Unglaublich! So gut!
Vom Verlierer zum Gewinner. Unfassbar, wie genial dieser Thriller ist. Das wird meine neue Lieblingsautorin. auch toll eingelesen.
8/2026 Was bleibt ist unterhaltsame Lektüre mit deutlichen Abzügen gegen Ende.
Im Januar lese ich immer (zufällig) Yrsa Sigurdardóttir. "Schnee" in 2024, "Nacht" in 2025 und dieses Mal also "Rauch"... Lange dachte ich den nächsten Teil "Blut" würde ich diesmal schnell hinterher schieben... Nun denke ich eher, ich werde Idunn, Tyr und Karó doch ein Jahr Ruhe gönnen und mir auch 🤣 Ich finde, dass sich die Bücher spannend und flüssig lesen. Die kapitelweise "Aufholjagd" zwischen Resultat und was vorher geschah ist wirklich geschickt. Eine verbrannte Leiche und eine weitere Tote werden gefunden, aber wie kam es dazu und was hat eine Clique von Freunden damit zu tun, die fünf Tage vorher auf die Insel kamen. Sehr unterhaltsam, auch wenn mir die Personen von Anfang an unsympathisch waren. Leider habe ich heute die letzten 20-30% gelesen und da war schon seeeehr viel, seeehr an den Haaren herbei gezogen. Zufälle, Unglücksfälle, Fehlentscheidungen, unglaubhaftes Verhalten am laufenden Band. Der Epilog hat etwas versöhnt. Was bleibt ist unterhaltsame Lektüre mit deutlichen Abzügen gegen Ende. Paperback (Bücherei)
Ein spannendes Buch, auch wenn mir die Hauptperson hier und da etwas auf die Nerven ging, aber dennoch war der Fall super fesselnd und wie schon im Band zuvor konnte ich es nur schwer beiseite legen. Nur die unsympathische Gerichtsmedizinerin nervte mich wie gesagt, mal sehen wie es im nächsten Band sein wird.
Einfach toll
Das war mein erster Krimi von Yrsa Sigurdardóttir und da das die Lieblingsautorin meines Vaters ist, musste ich da mal reinlesen. Und ich wurde nicht enttäuscht 😊 Die Spannung war teilweise kaum auszuhalten und der Schreibstil hat mich sehr abgeholt. Auf jeden Fall eine Empfehlung!
Yrsa Sigurdardottir schafft es wirklich einen zu fesseln. Auch in diesem Band gibt es wieder zwei Zeitlinien. Dieses Mal jedoch wird der Fall nicht aus Sicht eines Ermittlers aufgearbeitet sondern aus der Sicht der Gerichtsmedizinerin. Das fand ich auch Mal spannend.
Viele falsche Entscheidungen
werden zum Kriminalfall. Typisch nordisch unaufgeregt, gut gefallen hat mir, dass Vergangenheit und Gegenwart paralell erzählt werden, man ist immer auf dem gleichen Stand in der Geschichte und im Fall, dennoch fand ich die Auflösung nicht ganz schlüssig und war etwas unzufrieden. Die Getichtsmedizinerin hat sehr wenig zu untersuchen, ich fragte mich immer, was sie da auf der Insel so macht? Rauch… auch der Titel war nicht passend, Die Auflösung ist dicht und man muss sich stark konzentrieren.
Es war SO GUT. Ich konnte nix vohersehen. Es war spannend und am Ende geht es wunderbar auf. Mindblown!
Was soll ich sagen? Yrsa Sigurdardottir ist einfach die Meisterin des Thrillers. Spannend vom Anfang bis zum Schluss. Einfach nur genial.
Immer noch sehr gut!
Nicht so gut wie "Nacht", aber immer noch sehr gut. Das ist hohe Thriller-Kunst, atmosphärisch, dicht, spannend erzählt. Was mir auch sehr gefallen hat: dass diesmal aus dem Ermittler*innen-Team eine andere Person im Vordergrund stand. Aber das Persönliche rückt nie so nach vorn, dass es den Hauptplott verdrängt. Leider fehlt der tiefe Thrill, das im Dunkeln liegenden, der Gruselfaktor - das, was im Vorgängerbuch noch sehr stark war. Aber wie gesagt: immer noch ein sehr guter Thriller. Lese-Soundtrack: Messa
Zwischen 3,5 und 4 Sternen
Ich habe das Buch gerne gelesen, aber die Spannung, die ich lir erhofft habe, hat leider gefehlt. "Nacht" konnte ich kaum aus der Hand legen und das war bei "Rauch" leider nicht der Fall.
Wieder einmal ein gutes Buch!
Ich habe bisher jedes Buch der Autorin verschlungen. Die Mischung aus Thriller, spannenden Biografien der Charaktere, unerwartete Wendungen und gruseligen Elementen holt mich immer wieder ab. Sehr empfehlenswert!
Spannend mit vielen unerwarteten Enthüllung
Auch wenn mir andere Bücher der Autorin noch besser gefallen haben, konnte mich "Rauch" gut unterhalten und überzeugen. Mam sollte sich mit dem Lesen aber nicht zu viel Zeit bzw. zu lange Pausen zwischendrin lassen, sonst kommt man schnell raus, zumindest ging es mir so.
Mehr Wind als Rauch
Ein Thriller mit einem halbwegs interessanten Fall, der sich ein Rest an Glaubwürdigkeit bewahrt. Island im Januar ist schön ungemütlich, ansonsten spielt es kaum eine Rolle, dass sich die Geschehnisse in Island abspielen. Und irgendwie hat die Autorin es geschafft, dass ein Saugroboter der einzige sympathische Protagonist ist, den wir kennen lernen.
Nachdem ich „Nacht“ und „Schnee“ von der Autorin gelesen hatte, habe ich mich sehr auf „Rauch“ gefreut. Leider wurde ich enttäuscht. Schon die ersten Seiten konnten mich, anders als gewohnt, nicht in ihren Bann ziehen. So zog sich das durch das komplette Buch. Leider war es im Gegensatz zu den anderen Büchern nicht spannend. Auch die Landschaft wurde nicht so detailliert wie sonst beschrieben und es kam keine düstere Stimmung auf. Schade, aber der Schreibstil war wie immer gut und ich werde trotzdem weitere Bücher der Autorin lesen :)
Rauch
Ich fand das Buch gut - nicht so bedrückend und dunkel wie „Nacht“, aber es hat mich von Anfang bis Ende mitgenommen. Auch hier ist die Geschichte in zwei Zeitstränge aufgeteilt, man springt immer zwischen der Gruppe alter Freunde und den ermittelnden Polizisten hin und her, was für zusätzliche Spannung sorgt. Man fragt sich, was ist hier passiert? Stück für Stück schraubt sich die Story zu, das Ende ist schon etwas crazy, aber schlüssig. 3,5/5
Sehr gut, aber auch grausam, ging unter die Haut
Was geschah mit Guðbjört?
Das Buch war im Prinzip sehr gut und hat am Anfang sehr viel Interesse geweckt - aber ab einem gewissen Punkt wurden die Ereignisse schon fast surreal und die literarische Ausgestaltung wurde immer knapper. Insbesondere zum Ende hatte man das Gefühl, dass es nur noch darum ging dem Leser die richtigen Geschehnisse aufzutischen - ohne das die Charaktere noch einer durchgehenden Handlung nach gingen. Das war sehr schade. Was auch ziemlich die Luft rausgenommen hatte, war dass bei den Kapiteln mit Iðunn ziemlich schnell herauskam wer die Leichen sind - das hatte die zeitliche Rückblende mit den Studienfreunden ziemlich ruiniert da man schon ungefähr vor der Hälfte des Buches wusste, wer stirbt. Die Spannung war also weg. Auch wenn man sich fragte, warum diejenigen sterben mussten. Zusätzlich, hatte das Buch im Grunde sehr viele Plottwist, weil es hauptsächlich nur um die Lügen und Geheimnisse von Gugga und Guðbjört ging. Die Charaktere waren zwar sehr authentisch, aber die doch sehr skurrile Handlung hat der ganzen Geschichte ihre Ernsthaftigkeit genommen - auch wenn so kuriose Fälle tatsächlich vorkommen können. Aber gruselig, beängstigend oder beunruhigend war die Geschichte nicht. Dennoch würde ich noch weitere Werke der Autorin lesen da ich den Schreibstil sehr angenehm, die Idee prinzipiell gut und Island als Ort sehr erfrischend fand.
Bei solchen Freunden brauchst du keine Feinde mehr! Durch die in der Zeit springende Ermittlung und die Erzählung in Echtzeit des Freundeskreis war ich zunächst etwas verwirrt. Aber nach und nach setzt sich diese perfide Erzählung in Gang und wird von Seite zu Seite unheimlicher. Der Plottwist gegen Ende hat mir die Socken ausgezogen. Konzentration ist nötig, was der Unterhaltsamkeit aber keinen Abbruch tut. Die Autorin kann ich von Herzen empfehlen! Auch, wenn das hier eher ein schwächeres Werk war (bei 4 Sternen 🫣).
Wow. "Rauch" hat mich gefesselt. Eine Gruppe ehemaliger Studienfreunde kommt wegen eines traurigen Anlasses auf einer kleinen isländischen Insel zusammen. Seit der gemeinsamen Zeit im Wohnheim der Uni in Reykjavik sind einige Jahre vergangen und mit der räumlichen Entfernung ist auch das Interesse aneinander verloren gegangen. Allerdings verbindet alle ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit. Der harte isländische Winter sorgt dafür, dass sich jeder einzelne der Freunde der Vergangenheit stellen muss. Und dabei bleibt viel mehr als nur die Freundschaft der Fünf auf der Strecke. Idun, die einzig praktizierende Gerichtsmedizinerin Islands, muss mit einem Team von Kriminaltechnikern und Ermittlern auf die Insel reisen. Ein mysteriöser Autounfall sowie zwei Leichenfunde sind aufzuklären. Dafür müssen die Toten von der Insel nach Islands Hauptstadt überführt werden. Eigentlich keine große Sache für Idun, sie rechnet damit am gleichen Abend zurück in ihrer warmen Wohnung in Reykjavik zu sein. Doch der Schneesturm macht keine Ausnahmen für Mordermittler - auch Idun mit ihrem Team sitzen auf der Insel fest. Und sie hat ebenfalls einiges aus ihrer privaten Vergangenheit mit im Gepäck... Mir hat der Krimi wirklich gut gefallen. Eine nicht ganz greifbare schaurige Stimmung hat mich durch den gesamten Plot begleitet. Zugegeben, das eine oder andere Ereignis kann man als Leser etwas zu überzeichnet empfinden. Ich konnte das aber ausblenden. Mir haben die falschen Fährten und Wendungen mit der mich Yrsa Sigurdadottir immer wieder an der Nase herumgeführt hat richtig Spaß gemacht.

Das konnte Sigurdardóttir schon mal besser...
Sieben Freunde, die im Studentenwohnheim eine Clique gebildet hatten. Eine von ihnen verschwand damals spurlos, die zweite ist nun verstorben. Nach vielen Jahren treffen die anderen fünf nun wieder aufeinander, um auf den Westmännerinseln vor der Südküste Islands an ihrer Beerdigung teilzunehmen. Nachdem ein Sturm das Verlassen der Insel unmöglich macht, beschäftigt sich die ehemalige Clique zwangsläufig mit der Vergangenheit. Die Geheimnisse, die dabei ans Licht kommen, sorgen dafür, dass sie einander nicht mehr trauen können. Wer von ihnen weiß mehr über das damalige Verschwinden des Mädchens und wer sagt nicht die Wahrheit über den letzten Kontakt zur nun Verstorbenen? Ein mörderisches Katz- und Maus-Spiel in den dunklen Nächten auf der Insel beginnt... Zu Beginn lässt Sigurdardóttir erneut den Hauch eines Mystery-Touches einfließen, der zum Glück für mich (😱🐇!) jedoch rasch vorbei war. Sie erzählt die Geschehnisse aus den Perspektiven der Rechtsmedizinerin Iðunn, die ich im letzten Thriller der Autorin bereits sehr mochte und mit der ich mir ein Wiedersehen erhofft hatte, und aus der Sicht mehrer Personen der Freundesgruppe. Nicht nur das Wiedersehen mit Iðunn habe ich begrüßt, auch dass die beiden Ermittler aus Reykjavik erneut im Einsatz waren, hat mir gut gefallen. Die Perspektive der Fünf aus der ehemaligen Clique fand ich leider nicht wirklich spannend und im Laufe der Geschichte wurde deren Handeln so abstrus und absolut nicht nachvollziehbar, dass ich jegliches Interesse daran verlor. Logikfehler und die Entscheidungen, die getroffen wurden, bereiteten mir kurzzeitig Sorgen, dass mir beim so machen 🙄 eventuell die Augen stecken bleiben könnten... Bis zum Ende habe ich auf das Bäm! 🤯 gehofft - es kam nicht. Das konnte Sigurdardóttir schon mal besser.
Die Autorin kannte ich bisher nicht, habe aber auf Bookstagram viel Gutes gehört. Und ich wurde nicht enttäuscht. 📚Die Freundesgruppe, die nach Jahren der Trennung hier auf den Westmännerinseln wieder zusammen kommt, kennt sich aus Studienzeiten. Der Grund des Treffens ist allerdings kein erfreulicher, denn sie sind zur Beerdigung einer Kommilitonin aus ihrer Clique angereist. Als sie im Haus ihrer Freundin auf der Suche nach Erinnerungsstücken einen grausigen Fund machen, kommen dunkle und längst verdrängte Ereignisse aus der Vergangenheit wieder ans Tageslicht. Was ist damals während einer verhängnisvollen Partynacht wirklich passiert? Und können sich die einstigen Freunde noch gegenseitig trauen? ⭐️Zu Beginn musste ich mich erstmal an die ganzen isländischen Begriffe und Namen gewöhnen, um nicht völlig durcheinander zu kommen. Tatsächlich liest sich das Buch nicht in einem Rutsch, man muss schon dabei bleiben, um alle Ereignisse und die Chronologie zu verstehen. Die Zeitsprünge und Perpspektivwechsel zwischen den Hauptpersonen lassen dabei aber keine Langeweile aufkommen. Zudem trägt das Setting im rauen Klima Islands seinen Teil zu der sehr düsteren Geschichte bei. Hat mir gut gefallen 😊. Sehr lesenswert für Liebhaber der guten Krimi-Unterhaltung.
Mögt ihr Bücher, die an einem schaurigen Handlungsort spielen, ein kleineres Setting haben und viel Spannung in sich tragen? Dann seid ihr mit diesem Buch sehr gut beraten. Die Geschehnisse spielen auf einer kleinen Insel Islands, wo sich die Bewohner untereinander kennen und man sich regelmäßig über den Weg läuft. Die eigentliche Geschichte beginnt mit der Beisetzung von Gugga, an der auch ihre alten Studienkameraden teilnehmen. Doch ahnen sie dabei nicht, dass sie von der Vergangenheit eingeholt werden, die noch einige dunkle Seiten ans Licht bringen wird. Die Handlung ist zunächst recht ruhig, damit der Leser sich mit der Umgebung und den Figuren vertraut machen kann. Dabei gibt es nicht nur die Studienkameraden, sondern auch das Ermittlerteam, aus deren Sicht erzählt wird. Wobei beide in verschiedenen Zeitachsen spielen, die sich um nur wenige Tage unterscheiden und am Ende treffen und somit ein gutes Gesamtbild ergeben. Was ich etwas anstrengend fand, war das Konfliktverhalten zwischen Idunn und ihrer Schwester. Lange Zeit ist unklar, warum Idunn so distanziert, zickig und abweisend ist. Erst gegen Ende des Buches erfährt der Leser, was es damit auf sich hat. Auch fiel es mir manchmal schwer, manche Entscheidungen nachzuvollziehen. Darunter die von Guggas Vater oder den Studienkameraden, als die Reihe von nicht gut überlegten Entscheidungen gefällt wurde. Jedoch haben diese maßgeblich zum Geschehen beigetragen und dadurch die Spannung aufrechterhalten. Ich mag die Bücher der Autorin sehr und was mich immer wieder aufs Neue begeistert, sind die Handlungsorte selbst und die facettenreichen Charaktere, die uns im Laufe des Buches begegnen.
Bin etwas zwiegespalten. Einerseits hat mir die Erzählweise gut gefallen mir den zwei verschiedenen Zeiten. Andererseits kam nicht so richtig Spannung auf und ich kam nur zäh voran.
Schade 🥺
Leider das erste Buch dieser Autorin was mir nicht so gefallen hat... Ich konnte absolut keinem Zugang zu der Clique finden - mir waren die Charaktere ziemlich unsympathisch. Und auch die Geschichte allgemein fand ich eher gezogen / unspektakulär - ich hatte keinen "Drang" unbedingt weiter lesen zu wollen. Das ist aber nur Meinung und dies sollte andere nicht davon abhalten, dieses Buch zu lesen 😊 Geschmäcker sind zum Glück verschieden und vielleicht ist es für dich ein Highlight 😊 2 von 5 Sternchen ⭐️⭐️
Spannende Perspektiven Wechsel
Es ist einfach nur spannend gewesen und der Wechsel zwischen den zwei Perspektiven fand ich super
Das war nicht ihr bestes Buch, aber ich finde es toll wie gut die Autorin Spannung aufbauen kann! Das Buch habe ich mit Spannung und einem Hauch Grusel gerne gelesen und freue mich schon auf ihr nächstes Buch.
Spannend, wie immer...
Aber diesmal hat mir das mysteriöse, geisterhafte gefehlt. Yrsa Sigurdardóttir ist wirklich eine meine Lieblingsautorinen und ich habe, bis auf die 4 Bände der Hulda / Freyja Reihe, alle ihre Bücher verschlungen. Ich mag die Stimmung und auch das immer so etwas nicht zu erklärendes Geisterhaftes mit schwingt. Doch in diesem Buch kam mir das etwas zu kurz bzw. fand ich es zu banal. Dieses gruselige Gefühl hat sich nicht bei mir eingestellt. Trotzdem war es durchgehend spannend und ich habe es gern gelesen.
Sehr atmosphärisch geschrieben, unvorhergesehener Plottwist. Geniales Buch!
Top...
2tes Buch aus der Reihe, wieder sehr spannende Story und die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart. Diesmal weniger Horrorelemente dafür Chaos und unvorhersehbare Twists. Auch das Ermittlertrio und ihre persönlichen Geschichten entwickeln sich weiter, hat mir gut gefallen. Hoffe es gibt bald wieder ein neues Buch aus der Karolina,Tyr und Idunn Reihe.
Im Vergleich zu den anderen Büchern echt enttäuschend. Es fehlt an allem, was ich sonst bei der Autorin liebe. Auch sprachlich könnte es mich weniger überzeugen.
Nicht so stark wie „Schnee“
„Rauch“ war ein solider dritter teil, aber genau wie „Nacht“ kam er nicht an „Schnee“ heran. (Wobei ich immer noch nicht verstehe, inwiefern „Schnee“ mit den anderen beiden Teilen zusammenhängt. 🤔) Die Story war definitiv gut durchdacht, und auch dieses mal habe ich das Ende so nicht kommen sehen. Trotzden hat mir wieder der Drang gefehlt, weiterzulesen. Das Ganze war dann leider doch wieder an manchen Stellen etwas zu langatmig.
Leider total langatmig und langweilig. Ihre beiden davor waren auch nicht berauschend, aber besser als 'Rauch'. Hatte nichts mit Thriller zu tun, war einfach nur eine lange Erzählung.
Bin von der Autorin besseres gewöhnt
Die Gruppe von Studienfreunden hat superviele wirre Entscheidungen getroffen, sowohl bei den Rückblicken aus der Studienzeit, als auch bei dem Besuch in der Heimat, ich hab mir echt oft an den Kopf gefasst und mich gefragt, was zur Hölle die sich dabei gedacht haben. Die Erzählperspektive war etwas anstrengend (immer der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ), ergab aber zunehmend Sinn. Die endgültige Aufklärung erfolgte erst auf den letzten Seiten und kam mir so übereilt vor, als ob das Buch plötzlich schnell fertig werden musste. Außerdem hat mich das Privatleben von der Rechtsmedizienerin total genervt, was völlig fernab der Haupthandlung war und am Ende sogar noch Fragen offen gelassen hat. Ich kann es wirklich nicht empfehlen, bin aber froh das die wichtigsten Fakten am Ende geklärt waren.
Ihre anderen Werke, die ich bisher von der Autorin gelesen habe (Schnee und Nacht) fand ich wesentlich stärker. Hier war der Plot selbst zwar sehr interessant und überraschend, aber irgendwie hat sich das Buch doch sehr gezogen. Ich fand es auch nicht so atmosphärisch beklemmend geschrieben wie ihre anderen Bücher.
Ein hochspannender Thriller, bei dem ich immer weiter zuhören wollte. Clever konstruiert und mit interessanten Charakteren. Auch der Sprecher war großartig.
Schwieriger Einstieg aber spannendes Ende !
Ein weiteres sehr spannendes Buch von Yrsa Sigurdardóttir bis zur letzten Seite! Ihre Art zu schreiben fesselt mich. Definitiv eine Empfehlung für alle die Thriller mögen.
📬 Reziexemplar=Werbung 📭 Die gute Yrsa lässt mich immer etwas zwiegespalten zurück. Was ich an ihr mag, sind definitiv ihre atmosphärische, leicht düstere Stimmung, die in ihren Geschichten entsteht. Es ist immer kalt, meistens liegt Schnee, der Wind weht erbarmungslos, sodass man fast abhebt und die Ermittler werden natürlich meistens im Morgengrauen oder in der Nacht, wenn es dunkel und gruselig ist, zu abgelegenen Tatorten gerufen. Außerdem konzentriert sie sich sehr auf ihre Figuren. Sie heben sich klar voneinander ab und man hat sie schnell vor Augen. Ich schwanke noch, ob mir die Hauptfigur Idunn sympathisch ist oder nicht. Auf jeden Fall hat sie ihre Macken und Eigenheiten, die aber irgendwie zu ihr passen. Womit sie mich aber echt immer kurz vor einen Nervenzusammenbruch bringt, sind diese Namen: Ragga, Sigga, Gugga, Gudbjört und so weiter. Nicht nur, dass sie oft so ähnlich klingen, kann ich mir bis zum Schluss nicht merken, wer Männlein und wer Weiblein ist. Gut, könnte man bei nem Autorennamen wie Yrsa Sigurdardottir eigentlich mit rechnen…😊Es macht das Lesen bzw das Dranbleiben an der Geschichte aber definitiv zu einer wahren Herausforderung. Aber genau da kommt wieder ihr Erzähltalent und ihre gut ausgearbeiteten Figuren ins Spiel. Dadurch schafft sie es nämlich, dass ich trotz kurzer Irritation gefesselt dranbleibe und sich diese dann immer während des Lesens schnell wieder legen. Wer sich davon, so wie ich, auch nicht abschrecken lässt, bekommt einen ruhigen, schön verzettelten Thriller mit besonderer Atmosphäre serviert. Vielen Dank @team.bloggerportal für das Reziexemplar. ❤️
Zwischen Rauch und Schweigen
Was bleibt, wenn die Vergangenheit in Flammen aufgeht? "Rauch" von Yrsa Sigurdardottir hat eine düstere Atmosphäre, winterliche Kälte Islands und eine Gruppe Freunde, die nichts von dem sind, was sie zu sein scheinen. Im Haus der Verstorbenen stoßen sie auf ein dunkles Geheimnis aus ihrer Vergangenheit. Bald bröckeln alte Lügen, Misstrauen schleicht sich ein, und der Kampf ums Überleben beginnt. Was als Thriller beginnt, fühlt sich wie ein Krimi an – die Spannung wabert leise im Hintergrund, doch keiner der Figuren bleibt wirklich greifbar - wie Rauch, der sich verflüchtigt. Die Freundesgruppe? Ein Trümmerhaufen aus Täuschung und Schweigen. Es passt zur Geschichte, dass Misstrauen wie schleichendes Gift durch ihre Reihen kriecht. Jede Entscheidung, jeder Fehler treibt sie tiefer in den Abgrund – man kann zusehen, wie sie sich gegenseitig zerstören. Die Spannung ist da, ja, aber sie bleibt unterschwellig. Statt großer Schockmomente gibt es hier eher stilles Unbehagen. Was dem Buch wirklich gut gelingt, ist die düstere, winterliche Atmosphäre Islands. Die kalte Landschaft und die dichte Erzählweise machen die Geschichte bedrückend und spannend. Der Perspektivwechsel bringt Abwechslung - die Erzählstruktur hat mich anfangs verwirrt. Es dauert, bis man sich in der Erzählweise zurechtfindet. Aber dann hält die Geschichte einen doch fest. Es ist gut geschrieben, der große Nervenkitzel jedoch, den ich erwartet hatte, blieb leider Rauch...

☆ Meine Rezension ☆ Die Erwartungen an "Rauch" waren hoch. Der Einstieg war auf jeden Fall richtig gut. Wieder eine Gruppe von Leuten, denen irgendwas passiert ist. Man weiß nur nicht wem. An sich war der Fall gar nicht mal so unspektakulär, aber gemessen an dem was wir von Yrsa Sigurdardóttir gewohnt sind, leider der schwächste Fall. Manches war dann doch sehr undurchsichtig und verworren. Es hatte so gut angefangen und verstrickte sich in völlig unlogische Aktionen. Aber am schlimmsten war diesmal die Ermittlerin Idunn. Mich nervte sie wirklich von Anfang an, Sarah hatte da zunächst mehr Verständnis. Aber im Laufe des Buches wurde sie für uns beide schier unerträglich. Anstatt sich um den Fall zu kümmern, oder mit Ihrem Kollegen zu sprechen, dem sie etwas wichtiges vorenthielt, kümmerte sie sich nur um sich selbst und ging der Frage nach, wann sie die Insel wieder verlassen könnte. Zum Schluss war es wirklich ein Kampf. Der Fall war in Ordnung, aber nichts was einem lange im Gedächtnis bleibt. 6,5/10 ⭐
Na ja ..war leider nicht so meins.
Die Geschichte zieht sich ziemlich in die Länge und wird erst zum Schluss spannender. Die Figuren sind eher unpersönlich beschrieben. So richtig gepackt und überzeugt hat mich das Buch leider nicht.

















































