
Für alle, die sich nicht gesehen fühlen. Für alle, die glauben sich den Erwartungen der Gesellschaft fügen zu müssen. Ana gibt Dir eine Stimme. Denn Ana selbst ist eine Stimme.
„Das Buch Ana“ von Sue Monk Kidd ist ein historischer Roman, der die fiktive Geschichte der Jüdin Ana erzählt, die später die Frau von Jesus von Nazaret wird. Die Geschichte bettet sich in den historischen Kontext und die Rolle der Frau vor 2000 Jahren ein. Wissenschaftlich ist nicht nachgewiesen, ob Jesus verheiratet war oder nicht. Und doch liest sich Anas Geschichte so glaubhaft, so fesselnd, dass ich beim Lesen immer wieder vergessen habe, dass es sich um Fiktion handelt. Im Fokus steht das Leben von Ana, sowie die Geschichten der Frauen, die Anas Leben kreuzten und begleiteten. Die Autorin selbst sagt über Ana: „ich sah Ana nicht nur als Frau von Jesus, sondern als Frau mit einer Aufgabe - eine Frau, die ihren Sehnsüchten folgt und auf der Suche nach der Weite in sich selbst ist.“ Dieses Buch ist eine wahre Quelle der Inspiration. Es ermutigt dazu sich den Regeln zu Widersetzen, um sich selbst zu finden. Es ist außerdem ein Appell an das Einstehen für Bildung. Das Schreiben wird dabei als etwas Spirituelles, als Tätigkeit der Selbstfindung und des Ausdrucks der eigenen Sehnsüchte betrachtet. Gleichzeitig dient Anas Schreiben aber auch der Erhaltung und Bewahrung von dem, was ihr heilig ist. Denn das geschriebene Wort gibt denen eine Stimme, die nicht vergessen werden sollen.




















































