Echt gut, hab so einiges beim Lesen gelernt. Ich finde es auch hervorragend, dass es am Ende eine Zusammenfassung und eine Auflistung der Werkzeuge gibt. Für den Fall, dass man nochmal was nachlesen möchte. Ich kann es nur empfehlen, ob man nun Grübler ist oder nicht, ich denke den Fokus auf dieses Thema und was man dagegen tun könnte mal zu legen, ist für alle hilfreich.

Intessant und trotz Sachbuch so geschrieben, dass man nicht einschläft 😉
. KLAPPENTEXT Der renommierte Psychologe Ethan Kross erklärt uns, wie die (zumeist stummen) Selbstgespräche, die wir alle täglich führen, unser Leben, unsere Arbeit und unsere Beziehungen prägen. Er warnt davor, dass negative und desorientierende Selbstgespräche unsere Gesundheit belasten, unsere Stimmung negativ beeinflussen, unsere sozialen Verbindungen ins Wanken bringen und sogar dazu führen können, dass wir psychisch zusammenbrechen. Aber die gute Nachricht ist: Wir sind bereits mit allen Werkzeugen ausgestattet, die wir brauchen, um unseren inneren Kritiker zu überlisten und zu besiegen – und die Stimme in unserem Kopf zu unseren Gunsten nutzen können. MEINUNG Ein Sachbuch, das mir wohl nicht unbedingt von selbst in die Hände gefallen wäre, hätte ich es nicht in den Shownotes einer Folge meines Liebslingspodcasts als Empfehlung entdeckt. Und es hat sich gelohnt! Es lässt sich zwar nicht so schnell weglesen wie ein Roman, war dafür aber sehr interessant und definitiv auch gut zu lesen. Ethan Kross hat eine Art seine Themen sehr anschaulich zu beschreiben, sodass ich am Ende nicht das Gefühl hatte ständig einzuschlafen, weil es so trocken ist, sondern vorsichtig an die Themen herangeführt wurde und dennoch was gelernt habe – in einem flüssigen Schreibstil. Ich habe mir vieles rausgeschrieben, fand vieles sehr interessant und vor allem auch insofern, dass ich gemerkt habe, dass ich manches rein intuitiv schon so mache. Wie oft ich meine innere Stimme schon verflucht habe, kann ich gar nicht mehr zählen – jetzt aber so viel über genau diese Stimme gelernt zu haben, gelernt zu haben, dass es eigentlich sogar ganz schön gut ist, dass sie da ist und ein bisschen besser zu wissen, wie ich damit umgehen kann, hat mir gefallen. Das Buch ist kein Ratgeber, erklärt aber dennoch verschiedene Möglichkeiten mit der inneren Stimme umzugehen. Es werden die Ergebnisse aus verschiedenen Forschungen zusammengetragen und am Ende sogar nochmal ein kleines „Handbuch“ zusammengefasst. Alles ist mit Quellen im Quellenverzeichnis hinterlegt. Wer einen Ratgeber sucht, wird hier eventuell enttäuscht. Ich mochte, dass es den wissenschaftlichen Charakter hatte, dass es eben kein Ratgeber war, sondern das Zusammentragen der Forschungsergebnisse. Aus denen man für sich selbst auch Strategien finden kann. Sehr interessant und für alle, die sich für solche Themen interessieren und sich die Art des Schreibens gut finden: Bitte lesen :) 5 ⭐️
Das Buch ist ganz gut um zu verstehen was unsere innere Stimme mit uns macht und wie wir mit unserer inneren Kritik umgehen können.
Im Großen und Ganzen kann ich das Buch weiterempfehlen der Probleme hat mit eigener Kritik umzugehen und auch verstehen möchte warum die innere Stimme so lästig ist. Ich hätte mir aber mehrere Tipps und Trick gewünscht um sich selber zu helfen. Dennoch ist doch Buch sehr verständlich geschrieben neben vielen theoretischen Wissen sind auch Beispiel aus Studien oder aus unserem Alltag gegeben. Ich habe das Buch in Kombination mit dem Buch Schuld und Sühne von Dostojevski gelesen. Es ist bemerkenswert wie die innere Stimme von Raskolnikow in diesem Buch widerspiegelt wird.
Mithilfe von bekannten Fallbeispielen und Studienverweisen in seinen Fußnoten beschreibt Ethan Kross den Umgang mit den eigenen Gedanken und inneren Stimmen, wie sie uns mental und körperlich beeinflussen und wie wir diese in den Griff bekommen oder ihnen zumindest zeitweise entkommen können. Dabei bezieht er sich auf eine Vielzahl von situationsbedingten und individuellen Faktoren wie emotionalem Stress, der Umgebung, Schicksalsschlägen etc. und erklärt, weshalb die Betrachtung dieser Faktoren durchaus von Bedeutung für die Erforschung der sogenannten "Chatter" ist. Gegen Ende gibt er zusätzlich erfolgreiche Anwendungsbeispiele, um diesen Faktoren entgegenzuwirken. Es handelt sich also einerseits um eine Art Fallstudie, andererseits auch um eine Anleitung für einen gesünderen, sanfteren Umgang mit uns selbst. Reden hilft, Abstand nehmen hilft. Mit Freunden reden hilft, aber eben auch mit einem Therapeuten. Jede Person geht anders um mit prägenden oder traumatischen Erlebnissen. Es ist schwierig, einen klaren Leitfaden zu finden, welcher besagt, dass diese oder jene Praxis die wirklich perfekte ist. In wissenschaftlichen Studien von ihm oder seinen Kollegen zeigte sich jedoch, dass mentaler Abstand ein sicherer Weg ist. Sich in eine andere Perspektive begeben und das Erlebnis von dort aus betrachten. Oftmals rauben uns Traurigkeit, Erregtheit oder Rage den Blick für das Offensichtliche. Ich für meinen Teil habe dennoch innere Gelassenheit finden können, als ich nachts wieder einmal weinend im Bett lag. Als ich mental einen Schritt zurück gegangen bin, Abstand genommen habe und mir sagte: "Das wird wieder vergehen. Deine Geldsorgen sind nur temporär. Bald wird dieser Zustand vorbei sein. Halte durch." Es hilft, in Momenten intensiver Gefühle Abstand davon zu nehmen, um die inneren kritischen Stimmen verstummen zu lassen. Ich kann das Buch jeder Person empfehlen, die aufgrund von diversen Gründen Probleme hat, die inneren Stimmen zu kontrollieren.

Hilfreiche und spannende Lektüre für jede*n mit dieser nervigen inneren Stimme
Mithilfe von bekannten Fallbeispielen und Studienverweisen in seinen Fußnoten beschreibt Ethan Kross den Umgang mit den eigenen Gedanken und inneren Stimmen, wie sie uns mental und körperlich beeinflussen und wie wir diese in den Griff bekommen oder ihnen zumindest zeitweise entkommen können. Dabei bezieht er sich auf eine Vielzahl von situationsbedingten und individuellen Faktoren wie emotionalem Stress, der Umgebung, Schicksalsschlägen etc. und erklärt, weshalb die Betrachtung dieser Faktoren durchaus von Bedeutung für die Erforschung der sogenannten "Chatter" ist. Gegen Ende gibt er zusätzlich erfolgreiche Anwendungsbeispiele, um diesen Faktoren entgegenzuwirken. Es handelt sich also einerseits um eine Art Fallstudie, andererseits auch um eine Anleitung für einen gesünderen, sanfteren Umgang mit uns selbst. Reden hilft, Abstand nehmen hilft. Mit Freunden reden hilft, aber eben auch mit einem Therapeuten. Jede Person geht anders um mit prägenden oder traumatischen Erlebnissen. Es ist schwierig, einen klaren Leitfaden zu finden, welcher besagt, dass diese oder jene Praxis die wirklich perfekte ist. In wissenschaftlichen Studien von ihm oder seinen Kollegen zeigte sich jedoch, dass mentaler Abstand ein sicherer Weg ist. Sich in eine andere Perspektive begeben und das Erlebnis von dort aus betrachten. Oftmals rauben uns Traurigkeit, Erregtheit oder Rage den Blick für das Offensichtliche. Ich für meinen Teil habe dennoch innere Gelassenheit finden können, als ich nachts wieder einmal weinend im Bett lag. Als ich mental einen Schritt zurück gegangen bin, Abstand genommen habe und mir sagte: "Das wird wieder vergehen. Deine Geldsorgen sind nur temporär. Bald wird dieser Zustand vorbei sein. Halte durch." Es hilft, in Momenten intensiver Gefühle Abstand davon zu nehmen, um die inneren kritischen Stimmen verstummen zu lassen. Ich kann das Buch jeder Person empfehlen, die aufgrund von diversen Gründen Probleme hat, die inneren Stimmen zu kontrollieren.



