17. Okt.
Rating:3

Ein atmosphärisches Buch, das zugleich von Sucht und Heimat handelt - mich aber nicht abgeholt hat und mit der Frage zurück gelassen hat, ob wir einfach nicht zusammengepasst haben.

Ich hab mich sehr darauf gefreut und habe die Szenen, die mit Sucht und Familie und Innen Welt zu tun hatten mit viel Gefühl und Interesse gelesen, da es ja autobiographisch ist. Den eigentlich atmosphärischen Teil über Orkney hab ich nicht gefühlt. Es hat mich einfach nicht interessiert und ich habe je länger das Buch ging immer mehr quer gelesen. Ich kann nicht sagen, ob es am Schreibstil oder am Flow lag oder vielleicht an meiner Unfähigkeit es mir vorzustellen und dann emotional damit etwas zu verbinden. Das Buch war zäh zu lesen und ich hab mich manchmal gefragt, ob es das am Ende wert war dran zu bleiben.

Nachtlichter
Nachtlichterby Amy Liptrotbtb
21. Sept.
Rating:5

Die Art und Weise wie persönliche Geschichte mit Naturbeschreibung verknüpft wird, ruft einem sehr eindrücklich ins Gedächtnis, dass wir selbst auch nur ein kleiner Teil der Natur sind.

Ich habe das Buch mehr oder weniger am Stück „weggelesen“, weil der spontane Wechsel zwischen autobiografischen Erinnerungen und Beobachtungen der Natur der Orkney Inseln mich so in seinen Bann gezogen hat. Liptrot schreibt sehr nahbar und eindrücklich, sodass es leicht wird ihren Gedanken zu folgen, selbst an Stellen an denen die Themen eigentlich sprunghaft wechseln. Meiner Meinung nach eine absolute Leseempfehlung!

Nachtlichter
Nachtlichterby Amy Liptrotbtb
28. Feb.
Rating:4.5

Ein Buch so wild wie das Meer! Einerseits Lebensbericht und andererseits Naturbeschreibung. Amy erzählt aus ihrem Leben. Von Orkney nach London und wieder zurück. Der Weg in die Sucht und der Weg daraus. Aber sie lässt uns auch teilhaben an der Wildheit der Natur und an der Sanftheit der Natur. Naturbeschreibungen, die ich persönlich sehr liebe, sind ein großer Bestandteil ihrer Erzählung. Aber es wird mitunter auch wissenschaftlich, und das hat hier den halben Stern gekostet, was mir manchmal etwas viel war. Sie erzählt einerseits viel von sich und nimmt das Bezug auf natürliches und auf Orkney. Sie verwebt ihr Schicksal mit ihrer Heimat und geht auf Spurensuche. Sehr mitreißend erzählt und mitunter sehr bedrückend und die Natur und das Land sind es, die dem Buch dann wieder die Schwere nehmen. Ab und an etwas trocken. Aber auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

Nachtlichter
Nachtlichterby Amy Liptrotbtb
1. Okt.
Rating:5

“Ich befinde mich im freien Fall, doch an diesen Dingen halte ich mich fest. Vielleicht ist es das, was geschieht. Ich habe die Drogen aufgegeben, glaube nicht an Gott, und meine Liebe ist gescheitert, also suche ich mein Glück und meine Höhenflüge jetzt in der Welt um mich herum.” War für mich ein ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️-Buch Anfangs ging es viel um den Kontrast zwischen London und Orkney, um Sucht und Heilung und im weiteren Verlauf um Neuerfinfindung, Wiederentdeckung, Wolken, Sterne, die Einsamkeit und den Wind in Schottland

Nachtlichter
Nachtlichterby Amy Liptrotbtb
12. Feb.
Rating:4

I am not a big fan of autobiographies... But Amy Liptrot really got me hooked. Her personal developement is fascinating, her unsparing view on herself is remarkable. I loved the nature descriptions. She writes so beautifully. I could hear the birds, smell the sea, listen to the wind, be in the trailer, in the cottage, on the bike, in the sad london flat, with her cleaning the oil workers ship, swimming in the cold ocean, watching the stars and the northern lights. I just loved this book

Nachtlichter
Nachtlichterby Amy Liptrotbtb
25. Juli
Rating:1

As a psychologist who works in rehab with patients who battle with addiciton I found it rather shocking how little insight Liptrot gained in the reasons for becoming an alcoholic, the connections to her personality, upbringing and family and all this even after therapy and writing a novel about all of this!!!! The description of the horrible events before she was sober seemed pretty superficial and cold to me. In this regard the novel brought basically nothing new about the subject of addiction. Also I found it rather disturbing that many parts felt like I was reading an article in a newspaper (e.g. the description of her visit of another patient in his home after therapy and others.) I didn't know that the author was a journalist until after reading the novel but it shines through a lot and added to this superficial cold account of the book. Secondly, I knew that the island of Orkney played an impotant role in this memoir, but didn't expect nature describtions to fill 2/3 or even more of the 344! pages. I skipped most of this as I found it quite boring and too meticulous. After all I was pretty disappointed after all this hype about the book. If your interested in novels about addiction there are better ones, same as with novels about the british or scottish islands, nature, birds and sheep.

Nachtlichter
Nachtlichterby Amy Liptrotbtb