„Die Einsamen“ zeigt für mich wieder, warum ich Håkan Nesser so schätze. Die ruhige, melancholische Stimmung zieht sich durch das ganze Buch und wirkt lange nach. Es ist ein langsamer, leiser Roman – kein klassischer Krimi, sondern eher philosophisch und sehr menschlich. Besonders die Bücher rund um Kommissar Barbarotti mag ich sehr, auch hier spürt man diese typische Tiefe und Nachdenklichkeit. Das Ende kam mir etwas zu schnell, trotzdem bleibt die Geschichte im Kopf. Ein stilles, intensives Buch, das ich sicher noch einmal lesen werde. 📚🤍
2 ⭐️; gute Story aber viel zu zäh geschrieben. Seitenanzahl schier unendlich
Für mich ein schwächerer Band der Barbarotti Reihe. Sprecher wie gewohnt sehr gut.
Stimmungsvoll, tiefsinnig, zu lang
Dem Autor gelingt es wieder sehr gut, Stimmungen zu schaffen, Gruppendynamiken zu skizzieren und ein Gefühl von Bedrohung beim Leser zu erzeugen. Wer allerdings eine schnelle Handlung mit Plottwists wünscht, ist hier falsch. Die ersten 300 Seiten passiert sehr wenig, dann wird es plötzlich sehr spannend, um dann aber weiter so dahinzuplätschern. Die Auflösung ist dann sehr überraschend. Die Dialoge des Ermittlerduos habe ich gern gelesen, aber die Ermittlungen drehen sich viele viele lange Seiten nur im Kreis. Etwa 150 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan. Ich denke, ich lese nur noch Bücher von Nesser mit weniger als 500 Seiten.
Sehr gute Story
Aber sehr sehr ausführlich und was geschehen ist erfährt man ca auf S 350 also durchhalten




