
Sehr, sehr dialoglastig und sperrig
„Ausgezeichnet als das beste Krimidebüt Schwedens“. Vielleicht kam ja aber im Jahre 1993 auch nur dieses Buch Debüt raus…. Bei mir kam zu keinem Zeitpunkt Spannung oder ein Bezug zu den handelnden Personen auf. Ausnahme was das letztere betrifft stellte eine Nebenfigur dar- die starb aber Mitte des Buches. Wie oben schon beschrieben, wird in dem Buch viel geredet…sehr viel geredet. Und diese Dialoge sind gar nicht mal so gut.. Noch dazu sind die Kapitel so aufgeteilt, dass ich manchmal gar nicht wusste um wen es eigentlich gerade geht und ob ich gerade die Perspektive des Täters, des Opfers oder des Kommissars lese. Apropos Kommissar - über den erfährt man so gut wie nix und der bleibt das ganze Buch völlig blass. Auch sein Team wird nicht großartig vorgestellt und so liest man immer mal wieder was über irgendjemand, der irgendwas macht und man dann irgendwann denkt „achso, der scheint wohl zum Team zu gehören“. Dies war der erste Band der Reihe des Kommissars Van Veeteren. Da ich schon letztens bei der „Rizzoli und Isles“ Reihe von Tess Gerritsen nach dem ersten Band vorschnell geurteilt und dann später noch viel Spaß mit der Reihe hatte, werde ich noch 1-2 Bücher von Hakan Nesser lesen. Generell hatte ich nämlich viel Gutes über die Reihe gehört…



