Murakamis Geschichten wohnt ein eigener Zauber inne. Situationen, die jedem bekannt sind, Einblicke in Szenen menschlicher Leben – realistisch und lebensnah beschrieben – wandeln sich, fast ohne, dass der Lesende es merkt, in etwas surreales und märchenhaftes. Sein Erzählton ist für mich poetisch und entführt mich immer in einen schönen oder befremdlich oder auch gruseligen Traum.
Kurz aber spannend.
Wie ich eines schönen Morgens im April das 100 %ige Mädchen sah von Haruki Murakami ist eine kurze, poetische Erzählung über verpasste Chancen und die Sehnsucht nach der einen Begegnung. In ruhiger, klarer Sprache reflektiert Murakami über Liebe, Zufall und die Vergänglichkeit des Augenblicks. Ein leises, nachdenkliches Stück Literatur.
Anstrengende surrealistische Kurzgeschichten
In diesem Buch findet man ungefähr alles was man sich in einem Murakami Buch vorstellen kann. Manche Geschichten sind emotional und berührend, andere so verrückt, dass man sich erstmal fragen muss, was die Aussage der Geschichte war. Mir hat es insbesondere ganz gut gefallen - manche Geschichten mehr, manche weniger - es hat aber auf jeden Fall Spass gemacht verschiedene Facetten der Liebe zu entdecken.
Interessante surreale Geschichten, schwer zu greifen




