11. Mai
Rating:4.5

Mir hat der Schreibstil richtig gut gefallen.Es hat sich angefühlt, als würde Kathy mir gegenübersitzen und mir eine Geschichte erzählen. Mit all ihren Abbiegungen und Schleifen. Ruhig. Klar. Befremdlich und berührend zugleich. Dieses ganze Kathy H., Jenny B, Aufseher, Kollegiaten, „vollenden“ Gerede hat seine Wirkung nicht verfehlt. Es passiert die meiste Zeit auch kaum etwas, es sind eher nur Kleinigkeiten und lauter ungesagter Dinge, die einen trotzdem in den Band ziehen. Manchmal hätte ich gerne mehr Hintergründe über diese ganze Spendersache gehabt und für mich blieben noch viele Fragen offen. Aber nur so viel zu wissen, wie unsere Protagonisten selbst wussten, hatte auch seine Wirkung. Ganz unterschwellig stellt der Autor wichtige Fragen und obwohl das Buch weder mit einem krassen Plottwist, noch mit einem großen Knall endet, hallt es doch noch lange nach.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
27. Apr.
Rating:3.5

Alles, was wir geben mussten, ist ein sonderbares und zugleich beängstigendes Buch. Anfangs war ich etwas verwirrt und habe mich, ehrlich gesagt ein bisschen „dumm“ gefühlt. Doch je mehr Informationen man beim Lesen aufnimmt, desto stärker zieht einen das Buch in seinen Bann. Ich muss allerdings sagen, dass sich viele Verständnisfragen erst durch den Film geklärt haben. Deshalb kann ich euch diesen nur sehr ans Herz legen, falls ihr euch nach dem Buch ebenfalls noch etwas lost fühlt.🫣💛

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
21. Apr.
Rating:5

Vollendet?

Kazuo Ishiguro schafft es mit einem unvergesslichen Stück Literatur die großen Emotionen hervorzurufen. Fast schon lethargisch nehmen die Protagonisten des Romans ihren „Lebenssinn“ hin. Die Dystopie dieses Romans entfaltet sich Stück für Stück und offenbart die Hilflosigkeit und Ausweglosigkeit in der sich die Romanfiguren befinden. Ishiguro zwingt den Leser zwischen den Zeilen zu lesen - und genau dort entfalten sich die eigentliche Emotionalität und Tragik der Geschichte, leise, aber umso nachhaltiger.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
20. Apr.
Rating:2

2⭐️

Abgebrochen nach etwa einem Drittel. Leider war es nichts für mich. Der Erzählstil war mir zu wirr, ständig wird etwas eingeschoben oder verschoben oder anderweitig geschoben, es hat mich nur noch frustriert. Dass die meiste Zeit Belanglosigkeiten beschrieben wurden verstehe ich noch, aber ich verstehe nicht warum so unfassbar viel und lang? Das Buch hätte bisher das gleiche auf 20 statt auf 120 Seiten vermitteln können. Schade! Weil thematisch eigentlich sehr spannend.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
3. Apr.
Rating:3

Unfassbar interessante Grundidee (ohne zu spoilern), aber…

Es ist dem Buch trotzdem nicht gelungen, mich abzuholen. Ich hatte recht hohe Erwartungen, was vielleicht ein Teil der Enttäuschung war, aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass die einzelnen Passagen etwas zu irrelevant für die zugrundeliegende Handlung sind. Dann wiederum sind spannende Teile dabei, aber wahrhaftig überzeugen konnte es noch (leider) nicht.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
2. Apr.
Rating:5

Ein Buch, dass einen länger begleitet.

Kazuo Ishiguros „Alles was wir geben mussten“ ist ein dystopischer Roman, über den man am besten möglichst wenig weiß, wenn man ihn liest. Die Erzählweise ist anfangs etwas ungewohnt, die Protagonistin, Kathy, erzählt ihre Lebensgeschichte und die ihrer zwei Freunde, Ruth und Tommy. Die Erzählung springt zeitlich vor allem am Anfang öfters hin und her, man kommt aber gut rein, und je länger man liest, desto mehr wird einem der düstere Hintergrund der Geschichte klar. Ich glaube, dass mich das Buch noch länger begleiten wird und kann es nur empfehlen, es wirft einige Fragen auf und gibt Stoff zum Nachdenken über den Wert des Lebens und die Sterblichkeit.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
31. März
Rating:3.5

Starke Story aber lahm geschrieben

Ich habe nur zwei Werke von Ishiguro gelesen, auch aus interessehalber, da er einen Literaturnobelpreis erhalten hat. Ich muss aber sagen, bei diesen zwei Werken wird es auch bleiben. Er hat eine Art zu schreiben, die mich einfach nicht abholt. Ich erkenne weder Spannung noch Emotionen in seinen Werken, so auch in alles, was wir geben mussten. Die Story selbst ist sehr gut gedacht Dystopisch und wahrscheinlich näher an der Realität dran wie wir sie mal haben werden, als man jetzt vielleicht noch denkt. Das Buch hat mich auch etwas an dem Film „Die Insel“ erinnert bloß dass der Film mir um einiges besser gefallen hat, obwohl ich ein Buch immer ein Film vorziehen würde. Ishiguro schildert die Situationen in diesem Buch und das Leben der Spender mit wenig Biss. Ich habe das Buch unter dem Genre Thriller gefunden, und ich weiß nicht, was es unter dieser Kategorie verloren haben soll. Die Spender selber leben ein resigniertes Leben. Sie geben sich ihrem Schicksal hin. Kein wirklicher Überlebenskampf. Sie schildern zwar in einem Teil des Buches, ihren Unmut, aber mehr als die Zeit hinauszuzögern, was die Spenden angeht, begehren sie nicht. Vielleicht hab ich auch zu viel von dem Buch erwartet oder besser gesagt etwas anderes. Vielleicht war ich durch den Film, der eine andere Geschichte erzählt, aber in etwa im Kern dasselbe hat, dass Menschen nur gezüchtet werden, um Organe für die andern zu spenden mich da soweit geimpft, dass ich auf ein Action geladenen Roman gehofft habe. Wie dem auch sei dies war der erste Roman, den ich gelesen habe von Ishiguro, „was vom Tage übrig blieb“, war der zweite Roman, den ich gelesen habe und ich denke, ich erkenne seine Schreibkultur und muss einfach feststellen, dass diese nichts für mich ist. Von daher gibt es für die Story 3,5 Sterne, aber als Empfehlung würde ich es mir doch vorbehalten.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
14. März
Rating:2.5

Enttäuschende

Ich war auf der Suche nach einem Buch mit einer traurigen Geschichte, da wurde mir dieses vorgeschlagen. Irgendwie hat dieses Buch etwas trauriges, aber dennoch hat es mich nicht so abgeholt wie ich es mir gewünscht habe und es war anstrengend es zu Ende zu lesen.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
9. März
Rating:4

Eine dystopische Geschichte, die sich fast wie eine normale Biographie liest, bei der man zeitweise den Horror ausblendet obwohl er auf subtile Weise allgegenwärtig ist und die zum Nachdenken anregt.

Durch die friedliche Erzählweise und die fast schon belanglose Handlung könnte man den Eindruck bekommen, dass eigentlich alles in Ordnung ist und die Charaktere ganz normale Probleme bewältigen, die jeder einmal hat. Das Thema Spenden wird zwar oft angesprochen, aber bleibt fast immer komplett unkritisiert und wird moralisch nicht in Frage gestellt, was dem ganzen einen subtilen Horror verleiht. Die Klone akzeptieren alles. Sie rebellieren nicht; sie lehnen sich nicht auf; sie fragen sich nicht einmal ob das, was sie tun müssen moralisch verwerflich ist oder nicht. Es gibt keine Rebellion gegen dieses System und es gibt keine Flucht. Es ist einfach wie es ist und niemand stellt es in Frage. Diese Gleichgültigkeit gegenüber diesem Thema ist erschreckend und es wird einem klar, dass eine Gesellschaft sehr fragwürdige Dinge tun kann, nur weil sie jemandem einen Vorteil bringen. Plötzlich hinterfragt man noch viele andere Dinge, die in der Gesellschaft normal sind und es vielleicht nicht sein sollten. Dinge, von denen wir als Kinder schon gelernt haben, dass sie halt einfach so sind, wie sie sind.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
16. Feb.
Rating:3.5

Mischung aus Dystopie und Coming-of-Age, die mich nicht ganz erreicht hat.

Das Thema von „Alles, was wir geben mussten“ bietet viel Potenzial; der Spannungsbogen wird auf den ersten Seiten aufgebaut und über die gesamte Handlung durch Andeutungen und Euphemismen genährt. Gerade die Uneindeutigkeit und der ruhige Schreibstil bis zur finalen Auflösung, die mir gut gefallen hat, ließen mich durchhalten, obwohl das Buch zwischendurch einige Längen aufweist. Nach dem Ende empfand ich dennoch ein Störgefühl, da das Verhalten aller Figuren angesichts ihres bevorstehenden Schicksals insgesamt unglaubwürdig wirkt. Zum Vergleich mit der Verfilmung (die mir wie das Buch zuvor unbekannt war): Das Buch hat seine Längen, der Film ist mir zum Ende zu unvollständig – ein Mittelweg wäre ideal gewesen.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
15. Feb.
Rating:4.5

So viel gleich vorab: Keine leichte Kost und nicht leicht zu lesen. Das Buch beginnt mit Kindheitserinnerungen an ein Internat irgendwo in Großbritannien in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Schilderungen erscheinen zunächst belanglos und beliebig. Doch die „Kollegiaten“ werden älter und nach und nach wird klar, dass es sich um kein gewöhnliches Internat handelt. Und keine gewöhnlichen Kinder. Sondern um Klone, die herangezogen werden, um später als Organspender zu dienen. Der Roman wirft viele Fragen auf: über Moral, den Sinn des Lebens und die eigene Sterblichkeit. Brillant!

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
29. Jan.
* „Was bleibt, wenn man weiß, dass nichts bleibt?“*
Rating:5

* „Was bleibt, wenn man weiß, dass nichts bleibt?“*

Kathy blickt zurück. Auf ihre Kindheit im Internat Hailsham, auf ihre Freunde Tommy und Ruth. Es wirkt zunächst wie eine gewöhnliche Erinnerung – aber schnell wird klar: Ihre Lebensgeschichte folgt keiner freien Entscheidung. Der Roman begleitet die drei durch ihre Jugend und hinein in eine Zukunft, die längst vorgezeichnet ist. Alles, was wir geben mussten ist eine Erzählung über Nähe, Verlust – und eine stille Akzeptanz des Unvermeidbaren. Kazuo Ishiguro stellt große Fragen: Was bedeutet es, ein Mensch zu sein? Was macht ein Leben lebenswert, wenn man keine Kontrolle über sein Schicksal hat? Die Dystopie steht nie im Vordergrund. Vieles bleibt unausgesprochen. Gerade dadurch wirkt der Roman nach – sachlich, fast kühl, und umso eindringlicher. Er zeigt ein System, das Menschen auf ihren Nutzen reduziert. Und er erzählt, wie schwer es ist, sich dem zu widersetzen, wenn man nichts anderes kennt. Am Ende geht es um Endlichkeit – und um den Versuch, in dieser Begrenztheit so etwas wie Würde zu bewahren. Mich hat das Buch sehr beschäftigt. Ishiguro schreibt zurückhaltend, fast distanziert – aber genau darin liegt die Kraft. Kathy erzählt ohne Wut. Ohne Aufstand. Und genau das macht es so beklemmend. Ich habe vieles gespürt: Hilflosigkeit, Wut, aber auch Zärtlichkeit. Zwischen den Zeilen entsteht eine Nähe, die schwer auszuhalten ist. Ein Roman, der nicht laut ist – aber bleibt. ⭐⭐️⭐️⭐️⭐️ Weil Alles, was wir geben mussten ein Roman ist, der existenzielle Fragen stellt und weil er schmerzhaft schön ist. Und weil er zeigt, wie kostbar Freiheit ist – gerade dann, wenn sie fehlt. #AllesWasWirGebenMussten #KazuoIshiguro #DystopieMitHerz #WasIstEinMensch #EndlichkeitUndWürde

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
29. Jan.
Rating:4

No big feelings but big impression

This book impressed me. Where do I start- #The authors writing style I did expect the "usual" sentence structure, way of expression emotions as I've seen from other Japanese authors. I was wrong. This book surprised me with it's magnificent story telling so grounded, so vital that the characters come to life and you're drawn into a world all without losing yourself. The way the story is told leaves you growing old and aging naturally with the characters without the impression of ever skipping years and yet many years go by. The book is written from the perspective of the main character. She retells as an adult how she's lived theough her youth and explains in such detail what she must have felt back then and how she understand the world in her limited understanding back then to come back to her present self with an understanding that things couldn't have gone differently. They were okay. They were right this way. There is no judgement. No I know it better. It is the most detailed and impressive description of how young people grasp the world grow and understanding bit by bit and how peer groups have their own life and rules stemming from this ever developing inexpirienced but for their age wise understanding. #The plot and worldbuilding I expected something else entirely from other comments on this book. From what I saw in ratings I expected some crazy brutal dark dystopian world that will escalate quickly. It was nothing like that. The world is soft. It was for me like pastelle coloured. Vibrant but so gentle. It gave you a gentle invite to just be there and sit with the characters. And if you have an interest in subtle feelings and gentle cues on emotions this book did never dissappoint. It was touching. The end wasn't different. Just read it. But don't expect a grim wild dystopian scenario that gives you explosions and emotional trauma. #ending and rating I give 4 stars not 5 because the ending was well it made me feel a bit dissapointed. And I do get that when you don't care about internal development as much or don't like subtle cues and story telling when you're not into soft world building that this book might be boring to you as I read from others. For me it wasn't. I was excitment every time I could open this book and wanted to know what is happening with the characters. For me the whole book was a mesmerizing experience and I'll treasure it in my bookshelf

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
25. Jan.
Rating:2.5

Enttäuschend langweilig.

Auf Reddit empfohlen mehrere dieses Buch. Die Prämisse ist interessant, allerdings empfand ich die Handlung extrem langweilig und -wierig. Beschreibungen verlieren sich in unnötigem Detail, die Erzählerin kommt immer wieder vom Faden ab. Die letzten Seiten habe ich einfach nur überflogen. Außerdem fand ich die „Offenbarungen“ um Hailsham ungenügsam - viel zu wenig Worldbuilding! Und die Bits and Pieces, die man als Leser bekommt, werden einem völlig plump hingeworfen. 2,5 Sterne für die Idee, insgesamt keine Weiterempfehlung meinerseits.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
14. Jan.
Rating:3

Extrem interessante und nachdenklich stimmende Thematik; interessante und komplexe Figuren und eine durch und durch melancholische bis tieftraurige Atmosphäre. Leider stellt der Roman mit seinen unzähligen langatmigen Stellen ein verschwendetes Potenzial dar; eine grossartige Idee, die hierbei "verschenkt" wurde.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
7. Jan.
Post image
Rating:5

EINDRINGLICH! Alles, was wir geben mussten von Kazuo Ishiguro habe ich vor langer Zeit gelesen und nun erneut zur Hand genommen. Im Mittelpunkt stehen Kathy, Ruth und Tommy, die gemeinsam in einem Internat aufwachsen. Dort werden sie auf ein späteres Leben vorbereitet, ohne genau zu wissen, was sie erwartet. Erst nach und nach begreifen sie, welche Aufgabe sie in dieser Welt haben und warum ihr Leben anders verläuft als das anderer Menschen. In dem Buch geht es um Freundschaft, Nähe, Verlust und das langsame Begreifen der eigenen Zukunft. Besonders ist diese Geschichte weil es einfache aber schwere Fragen stellt, nach einem erfüllten Leben, nach Kontrolle über das eigene Schicksal und nach dem was wir bereit sind zu akzeptieren, ohne es zu hinterfragen. Die emotionale und moralische Tragweite entwickelt sich langsam, bleibt dafür lange im Kopf. Ein Roman über Menschlichkeit und ein festgelegtes Schicksal.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
6. Jan.
Rating:4

Bittersüß

Ein wirklich gut geschriebenes, tolles Buch. Es war faszinierend wie es dem Autor gelungen ist etwas so unvorstellbares auf die vorstellbarste und natürlichste Art aus der Perspektive der Betroffenen zu erzählen. Trotzdem habe ich lange gebraucht, um mit diesem Roman warm zu werden und wollte ihn die erste Hälfte oft gar nicht in die Hand nehmen. Insgesamt hinterlässt die Geschichte eine lastende Schwere bei mir.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
27. Dez.
Rating:5

Eine Internatsgeschichte aus England. Tom, Ruth und Kathy sind Kollegiaten in Halisham. Sie durchleben die Höhen und Tiefen der Kindheit und der Pubertät, die Abgeschiedenheit des Internats formt engen Bande zwischen den Jugendlichen. Die Schüler werden angehalten ihrer Kreativität Ausdruck zu geben. Doch alles Tun, alle Erlebnisse, das Fühlen und Handeln wird von den Lehrern - die in Halisham Aufseher heißen - auf einen einzigen Zweck ausgerichtet. hin ausgeichtet. Was für ein Buch! Wirklich das beste, das ich seit langer Zeit gelesen habe. Ich möchte nicht mehr über die Handlung sagen, um für interessierte Leser nicht zu viel zu verraten. Kazuo schafft es die Internatsgeschichte auf sehr subtile Art mit einer schrecklichen Ahnung zu unterlegen. Und man sollte dieses Buch vom ersten bis zum letzten Wort lesen und am Schluß nochmals die ersten drei Worte in Betracht ziehen. Die Sprache ist einfach, authentisch und eindringlich. Die Botschaft des Buches ist ungemein zeitgemäß. Wirklich ein Volltreffer!

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
7. Dez.
Rating:5

5 ⭐️; was für eine Geschichte! Ich weiß nicht wie der Autor darauf gekommen ist, aber der Einfall ist was sehr besonderes und habe ich so noch von keinem anderen Buch gehört. Obwohl es ein sehr emotionales Thema ist, ist das Buch eher beschreibend rational formuliert. „Es ist halt einfach so…“. Die Charaktere im Buch sind auch etwas besonderes, ihre Handlungen und Gedanken sind passend zur Geschichte, auch wenn es ev erstmal schwer nachzuvollziehen ist. Klare Leseempfehlung!

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
2. Dez.
Rating:3

My feeling on this book is…. mixed?Let’s start with what I liked about this book: The story was told in a slow way that was essential in order to adapt to the environment and perspective of the characters. It perfectly portrayed the peaceful atmosphere of Hailsham.Furthermore, the morality behind all of it is also a very interesting theme that reminded me a bit of the game NieR Replicant (actually no I‘m just reaching to combine my current interests)<spoiler> Is life still worth living, even when there is no hope for a future? Was it all pointless?Also, is it reasonable to make some certain people suffer if it means creating  „peace“ for the rest of the world? Is „the greater good“ above all else? Humans, historically, always tried to reason their cruelty with survival and the greater good, but reading from the perspective of the lives directly affected by it shows again and again how unjust that is. No matter how much one tries to dehumanize the other in their mind, the „dehumanized“ still is objectively alive and conscious, it’s just that one can brush it off easier to eradicate their guilt.There was a simple quote from Kath I really liked: „It might be just some trend that came and went, but for us, it’s our life“ </spoiler>Although a little bit too boring for my taste, I could still very well understand each character’s struggle and motive, and how each represents different ways of coping with their unjust fate.Now to the less enjoyable parts:Omg I did not know how annoying the word sex could be. Why is this word so prevalent in this book? I’m not against it, it’s just that there could have been a  better way to describe it instead of reusing the same word multiple times on a single page. It get‘s tiring.And like I mentioned before, although the characters are representing different outcomes and I did feel emotional for them at the end, they were still a bit boring and flat? But maybe it’s just me because I expected a bit more.So again, great book overall but with some annoying pet peeves of mine.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
14. Nov.
Rating:3.5

Nach fast,zweieinhalb Monaten in denen ich immer wieder zu dem Buch gewechselt hab, Habe ich das Buch beendet. Jetzt kann ich meine subjektive Meinung dazu abgeben. Das Buch hat eine Moral, und zwar eine sehr gute, man muss genau in dem Moment leben, wo wir jetzt sind. Schließlich werden wir alle sterben, es ist unvermeidlich,die Hauptsache ist, menschlich zu bleiben! Das Buch selbst fiel mir schwer zu lesen, ich weiß nicht warum. Die Verfilmung gefiel mir etwas besser, obwohl das dem Autor gegenüber unfair ist. ( Teilweise ist es mein Fehler, wer schaut bitteschön Filme nebenbei den Buch in Kopf habend) Es gibt aber Momente im Buch, die es nicht in den Film geschafft haben, zum Beispiel wurde das Ende stark gekürzt. Und das Ende war im Buch viel Sinnlicher beschrieben. Im Großen und Ganzen hat das Buch seinen Platz verdient. Drama, Tränen, schwere Schicksale, starke Liebe tragisches Ende, Das alles war drin. Wir sind alle Menschen, wir alle erleben persönliche Tragödien. Aber irgendwas fehlte mir... entweder die Beschreibungen der Charaktere oder die Beschreibungen der Umgebungen.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
7. Nov.
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Rating:4

Was für ein Buch...selbst nach etwa der Hälfte war ich nicht ganz sicher, ob ich es über zu Ende lesen sollte. Denn irgendwie war mir nicht ganz klar, um was genau es geht. Natürlich fielen direkt zu Beginn Begriffe wie Betreuer, Kollegiat und Spender. Aber es hat gedauert, sie wirklich zu verstehen und dann das Abstrakte auch zu begreifen. Am Ende fügt sich alles zusammen- und man bleibt nachdenklich zurück.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
29. Okt.
Rating:2

Puh. Spannender Grundgedanke, aber...

Die Grundidee der Dystopie ist eigentlich mal eine interessante Story - das war auch das einzige, was mich bis zum Schluss lesen hat lassen, ob nicht doch noch irgendwie am Schluss irgendetwas außergewöhnliches passiert. Aber irgendwie würde ich voll enttäuscht. Schon nach 10 % des Buches hab ich mir gedacht, der Schreibstil mach mich fertig. Dadurch dass es immer aus der Erzählweise passiert, liest man gefühlt 500 mal: bevor ... muss ich noch weiter ausholen, da muss ich noch ausholen, das muss ich euch noch erzählen, dass war so und so, und beim 10. Da muss ich noch ausholen kam bei mir dann der Gedanke: nein.... auch wenn ich verstehe, dass das sehr "typisch" für ein junges Mädchen ist - aber die "so super wichtigen" Infos waren oft gar nicht so spannend und von kapitel 1 bis zum Schluss immer so dahin seichend. Ganz am Schluss kommt mal ein kleines bisschen Spannung auf, aber dann ist ja das Buch schon wieder aus und es gibt keinen Einblick in die Welt, in die Gesellschaft, in die Weltgeschichte. Und die Protagonisten lassen sich einfach alles so über sich ergehen, da kommt eigentlich keine "Wehr" was mit ihnen ungerechtes gemacht wird. Schade...

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
21. Okt.
Rating:5

Dieses Buch hat bei mir einen unglaublich starken Eindruck hinterlassen. Schon viele Jahre her, dass ich es gelesen habe und erinnere mich immer noch mit Grsuen an die ausweglose Atmosphäre dieser Geschichte. Dystopie allerdings leicht vorstellbar. Super gutes Buch

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
2. Okt.
Rating:5

Schön erzählt, hart getroffen, ein Highlight

Die Geschichte hat mich tief berührt. Ich habe es in Ausschnitten im Unterricht gelesen und den Film Zuhause angesehen. Die Ausschnitte waren mehrere Seiten lang. Es waren nur die Schlüsselmomente in den Ausschnitten. Beides hat diese leise, bedrückende Atmosphäre transportiert, die lange nachwirkt. Die Figuren sind zurückhaltend, fast gewöhnlich. Am Ende zeigt sich, warum sie benutzt werden. Die Frage, was Menschlichkeit bedeutet, zieht sich durch jede Szene. Ein Buch, das lange bleibt. Die Geschichte geht tief unter die Haut.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
1. Okt.
Rating:2

Great story, but I had to skip a lot.

The story is great, really. But the way it was told was just not for me. The things in between made me lose interest. While they made the story richer, for some, it made this unbearable to me. I was on the edge of my seat for just 2 parts of the story. Might give this another chance, but not soon.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
24. Aug.
Rating:4

Puh, keine leichte Geschichte. Letztlich doch lesenswert. Muss das erstmal sacken lassen... Update: Der Roman hat es mir nicht leicht gemacht. Ich habe das Buch irgendwann gebraucht gekauft, wahrscheinlich hatte mich die Story angesprochen. Lag jetzt länger auf meinem SuB. Anfangs folgt man 3 Kindern die in einem Internat aufwachsen. Kathy ist eines davon und die Ich-Erzählerin. Anfangs war es wie eine Erzählung vom Erwachsenwerden. Das änderte sich aber und die jetzt Erwachsenen bleiben immernoch in Kontakt. Soweit so gut. Für mich nicht sonderlich interessant. Das Buch wird aber gegen Ende und bis zum Schluss richtig gut. Jetzt erkennt man auch, warum der langwierige Anfang notwendig war. Es wirft hintergründig viele ethische und moralische Fragen auf. Der Roman wurde wohl auch verfilmt und der Autor ist Literatur Nobelpreisträger - erst nach diesem Buch. Trotz der anfänglichen Länge vergebe ich noch gute 4 von 5 Sterne.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
15. Aug.
Rating:4

tolles und besonderes buch, etwas zu lang für meinen geschmack, gerade im zweiten drittel war es mir nervig so ahnungslos zu sein. allerdings hat gerade das, also das langsame erzählen und die erzählperspektive mich gut zum denken gebracht.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
10. Aug.
Rating:3

It’s probably not the author’s fault... but all I could think about while listening to this book was: Why? What is the premise of this world that I the MC is what she is? (It’s explained a little in the end) That really distracted me from the rest of the story.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
30. Juli
Rating:4

Vom Zusammenhalten und Auseinanderfallen

Kathy, Ruth und Tommy leben abgeschlossen von der Außenwelt im englischen Internat Hailsham. Dort erleben sie ein scheinbar normales Aufwachsen, doch sie werden für eine bestimmtes Ziel großgezogen… Das Werk ist schwer in Worte zu fassen. Eigentlich schildert die Erzählerin Kathy eine typische Coming-of-Age-Geschichte, die vom Autor meisterhaft und sehr feinsinnig erzählt wird, egal ob es um Mobbing, (freundschaftliche) Liebe, Sexualität oder die feinen Risse, die in einer Freundschaft entstehen können, geht. Das ist sehr besonders, denn darin können sich sicherlich viele LeserInnen wiederfinden. Unterschwellig zieht sich jedoch die dystopische Atmosphäre durch das Buch, diese Elemente bleiben rätselhaft und werden sehr lange nur angedeutet, was natürlich auch mit dem Wissenshorizont der Erzählerin zu tun hat. Durch dieses Aufeinandertreffen der beiden Teile - Bekanntes und Dystopie- entsteht die Faszination für die Geschichte, die paradoxerweise viele Grundsatzfragen zum menschlichen Leben aufwirft: Leben im Angesicht der Endlichkeit, Wissen wollen, Hoffnung, Verdrängung… Eine komplette Ausgestaltung der dystopischen Welt hätte sicherlich nicht zum Buch gepasst, trotzdem hätte ich gerne noch ein paar mehr Informationen zum herrschenden System bekommen.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
25. Juli
Rating:5

Kazuo Ishiguro erzählt hier eine wichtige Geschichte über Menschen, die einander verpassen, über Hoffnung und Verzweiflung und ein wirklich grauenhaftes, dystopisches System, auf das ich an dieser Stelle gar nicht näher eingehen möchte - diese Geschichte entfaltet ihre Wirkung viel authentischer, wenn man beim Lesen nicht weiß, um was es tatsächlich geht - denn die Protagonist/-innen wissen es selbst vorerst auch nicht. "Klara und die Sonne" war mein erster Roman von Ishiguro und ich habe damals eine kritischere Reflexion von Moral und Ethik vermisst. Nach diesem Buch denke ich, dass es der Stil des Autoren ist, Denkanstöße zu geben - und das tiefere Nachdenken der Leserschaft zu überlassen. Und gerade das hat mir wirklich unglaublich gut gefallen. Dieses Buch zwingt dazu, seine eigenen Ansätze von Moral immer wieder zu hinterfragen, sich selbst kritische und schmerzhafte Fragen zu stellen und übt dabei eine Gesellschaftskritik auf höchstem Niveau. Es hat mich wirklich nachdenklich und aufgewühlt zurückgelassen und seitdem auch nicht mehr losgelassen.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
21. Juli
Perfekte Sommerlektüre
Rating:5

Perfekte Sommerlektüre

Ich verstehe, warum das Buch ein moderner Klassiker ist. Eine eigentlich normale Welt – mit einem nicht allzu unrealistischen dystopischen Twist. Die Protagonistin fand ich ausgesprochen realistisch und sympathisch. Besonders gut hat mir gefallen, wie nüchtern die Story durchgehend erzählt wurde. Und diese Distanz und Kühlheit zu dieser eigentlich echt kranken Realität, macht das ganze umso realistischer.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
17. Juli
Rating:4

Eine Geschichte, die bewegt - zum Ende hin.

Ich habe ein bisschen gebraucht, um reinzukommen bzw. baute sich zunächst keine Spannung auf. Zum Ende hin hat mich die Geschichte sehr bewegt und Tränen sind (mal wieder) geflossen.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
17. Juli
Rating:1

Das geht gar nicbt

Ob es gut geschrieben ist oder nicht so gut. Ich finde die Idee ganz furchtbar. Menschen als Organspender als ErsatzteilLager. Hoffe das bleibt eine Distopie. So grausam. Es interessiert mich nicht wie das Buch ausgeht. Das ist nichts für mich.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
18. Juni
Rating:5

Ein so feiner, friedvoller, klarer und schöner Schreibstil!!! Durch diese ruhige Art zu schreiben, wird das grausame Grundthema um so einprägender. Gerade auch am Anfang, da man überhaupt nicht weiß, wo der Plot hingeht und so schleicht sich das Unheil langsam beim Lesen tief unter die Haut. Nebenthema sind das Erwachsenwerden und Freundschaftsbeziehungen. Das Buch ist sehr zu empfehlen.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
16. Juni
Rating:3

"Never Let Me Go" von Kazuo Ishiguro ist ein Roman, der mich in vielerlei Hinsicht gespalten hat. Die zentrale Idee des Buches, in dem Klone als Organspender herangezüchtet werden, finde ich außerordentlich faszinierend und gut durchdacht. Diese Prämisse wirft tiefgründige ethische und moralische Fragen auf, die zum Nachdenken anregen. Der Schreibstil von Ishiguro ist sanft und schön, was dem Buch eine besondere Atmosphäre verleiht. Die Geschichte wird auf eine Weise erzählt, die die Leser in die Welt der Protagonisten eintauchen lässt. Allerdings empfand ich die Erzählung oft als zu langatmig. Die Handlung entwickelt sich sehr gemächlich, was dazu führt, dass das Buch an einigen Stellen an Spannung verliert. Für eine so dramatische und tiefgründige Story hätte ich mir mehr Tempo und Intensität gewünscht. Besonders beeindruckend fand ich die Charaktere, insbesondere die Madame und ihre Beweggründe. Diese Figur hat mich vor einige moralische Fragestellungen gestellt und zum Nachdenken angeregt. Die Komplexität der Charaktere und ihre Entwicklung sind definitiv ein Highlight des Romans. Leider hat es "Never Let Me Go" nicht geschafft, mich durchgehend zu fesseln. Ich musste mich oft dazu zwingen, weiterzulesen, was ich sehr schade fand. Trotz der interessanten Idee und der gut ausgearbeiteten Charaktere fehlte mir der Antrieb, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Insgesamt ist "Never Let Me Go" ein Roman, der mit einer starken Idee und einem einzigartigen Schreibstil punktet, jedoch in der Umsetzung etwas zu langatmig geraten ist. Für Leser, die sich auf eine ruhige und nachdenkliche Lektüre einlassen möchten, ist das Buch dennoch eine Empfehlung wert.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
13. Juni
Rating:3.5

An sich hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen und es wird bestimmt nicht mein letztes Buch von Ishiguro bleiben. Aber stellenweise zog es sich ein bisschen und persönlich fand ich den Film zu diesem Buch zugänglicher. Auch was die Figuren angeht. Die Thematik ist allerdings sehr interessant und originell. Und ob das in unserer Welt ethisch vertretbar wäre, wage ich zu bezweifeln. Einige Menschen schrecken allerdings vor nichts zurück...

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
21. Mai
Rating:3

"How can you ask a world that has come to regard cancer as curable, how can you ask such a world to put away that cure, to go back to the dark days?" There is such a profound sadness in this book. It permeates the story from the beginning. The author has a keen sense of the dynamics between friends, lovers, students and teachers. And the ending made the grief that was built over the course of the story burst out so violently that it made me acknowledge that this wasn't such a bad book after all. It is actually quite beautiful. But my god did the writing tick me off. The style is plain and simple, nothing wrong with that, but that also means that for a good 150 pages of the book - before you really know what's going on - you have the impression that someone at the bus station is randomly rambling to you about their life when you really don't care about it. I could find no beauty in the style. The problem was not that 'nothing' happened. The author spends a good deal of pages describing dynamics between friends and partners and that is quite intriguing. But for the first two parts of the book, the flow is constantly broken up by phrases such as "I don't know, but maybe-" and "I'm not sure, but I suppose-", "I didn't really know it at the time..." and that just gives you the feeling of wasting your time. How can you expect the reader to keep their interest if the narrator is so vague and constantly ruminating. It was rewarding in the end, but it's about getting there, and if I hadn't had to read this for university, who knows if I would have finished it? But the ending brought tears to my eyes, the grief of the story was palpable and the author refuses a happy ending - though the characters all make their peace in their own way, and such delicate storytelling in a thrill-seeking age such as ours must be commended.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
4. Mai
Rating:3.5

"Never Let Me Go" von Kazuo Ishiguro ist ein Roman, der mich in vielerlei Hinsicht gespalten hat. Die zentrale Idee des Buches, in dem Klone als Organspender herangezüchtet werden, finde ich außerordentlich faszinierend und gut durchdacht. Diese Prämisse wirft tiefgründige ethische und moralische Fragen auf, die zum Nachdenken anregen. Der Schreibstil von Ishiguro ist sanft und schön, was dem Buch eine besondere Atmosphäre verleiht. Die Geschichte wird auf eine Weise erzählt, die die Leser in die Welt der Protagonisten eintauchen lässt. Allerdings empfand ich die Erzählung oft als zu langatmig. Die Handlung entwickelt sich sehr gemächlich, was dazu führt, dass das Buch an einigen Stellen an Spannung verliert. Für eine so dramatische und tiefgründige Story hätte ich mir mehr Tempo und Intensität gewünscht. Besonders beeindruckend fand ich die Charaktere, insbesondere die Madame und ihre Beweggründe. Diese Figur hat mich vor einige moralische Fragestellungen gestellt und zum Nachdenken angeregt. Die Komplexität der Charaktere und ihre Entwicklung sind definitiv ein Highlight des Romans. Leider hat es "Never Let Me Go" nicht geschafft, mich durchgehend zu fesseln. Ich musste mich oft dazu zwingen, weiterzulesen, was ich sehr schade fand. Trotz der interessanten Idee und der gut ausgearbeiteten Charaktere fehlte mir der Antrieb, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Insgesamt ist "Never Let Me Go" ein Roman, der mit einer starken Idee und einem einzigartigen Schreibstil punktet, jedoch in der Umsetzung etwas zu langatmig geraten ist. Für Leser, die sich auf eine ruhige und nachdenkliche Lektüre einlassen möchten, ist das Buch dennoch eine Empfehlung wert.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
27. Apr.
Rating:5

Eines der prägendsten Bücher meiner Jugendjahre

Dieses Buch habe ich (mehrmals) in meiner Teeniezeit gelesen und dann nochmal, als ich selbst Mutter war. Die Geschichte ist wahnsinnig tragisch und unvorstellbar auf dem ersten Blick. Aber wenn man sich den Lauf der Geschichte und unserer Gesellschaft anschaut- was ist da noch unvorstellbar? Ich wünschte, solche Bücher würden zur Schullektüre gehören. Statt Emilia Galotti und den Leiden des jungen Werthers könnten sich junge Menschen schon gesellschaftskritisch mit heutiger Moral und Wertesystemen auseinandersetzen.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
13. Apr.
Rating:1

Das Buch hat kaum Handlung und ist passagenweise sehr trocken. Man weiß bereits relativ schnell, worauf es hinauslaufen wird. Die Charaktere sind unbedeutend (was das Buch auch darstellen möchte), wodurch es einfach unglaublich langweilig ist

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
9. Apr.
Rating:5

Ein Meisterwerk! Ich hatte keine Erwartungen, hatte aber in Benedict Wells „Die Geschichten in uns“ ein paar Beispiele aus dem Buch gelesen, die mich neugierig gemacht haben. Den Film hatte ich vor Jahren gesehen - kannte aber nur noch eine grobe Handlung und das ich es sehr ergreifend fand. Tja, hab Rotz und Wasser geheult am Ende. Es wirft so viele Fragen auf, man will die Charaktere schnappen und einfach in Sicherheit bringen. Die Sprache ist so einfach, so rein, so bildlich, und dennoch schwebt immer dieser Schatten mit. Das Buch hat mich tief berührt und ich würde es einfach jedem empfehlen. Ein Lebenshighlight!

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb
25. März
Rating:3

My feeling on this book is…. mixed? Let’s start with what I liked about this book: The story was told in a slow way that was essential in order to adapt to the environment and perspective of the characters. It perfectly portrayed the peaceful atmosphere of Hailsham. Furthermore, the morality behind all of it is also a very interesting theme that reminded me a bit of the game NieR Replicant (actually no I‘m just reaching to combine my current interests) Is life still worth living, even when there is no hope for a future? Was it all pointless? Also, is it reasonable to make some certain people suffer if it means creating „peace“ for the rest of the world? Is „the greater good“ above all else? Humans, historically, always tried to reason their cruelty with survival and the greater good, but reading from the perspective of the lives directly affected by it shows again and again how unjust that is. No matter how much one tries to dehumanize the other in their mind, the „dehumanized“ still is objectively alive and conscious, it’s just that one can brush it off easier to eradicate their guilt. There was a simple quote from Kath I really liked: „It might be just some trend that came and went, but for us, it’s our life“ Although a little bit too boring for my taste, I could still very well understand each character’s struggle and motive, and how each represents different ways of coping with their unjust fate. Now to the less enjoyable parts: Omg I did not know how annoying the word sex could be. Why is this word so prevalent in this book? I’m not against it, it’s just that there could have been a better way to describe it instead of reusing the same word multiple times on a single page. It get‘s tiring. And like I mentioned before, although the characters are representing different outcomes and I did feel emotional for them at the end, they were still a bit boring and flat? But maybe it’s just me because I expected a bit more. So again, great book overall but with some annoying pet peeves of mine.

Alles, was wir geben mussten
Alles, was wir geben musstenby Kazuo Ishigurobtb