2.5⭐️; bestimmt viele Interessante psychologische Gedanken im Buch; diesen konnte ich aufgrund des sehr ausschweifenden Charakters nicht immer folgen. Zudem ist das Ende stockend und wenig raffiniert.
Ein realistischer, echter Einblick in die Psychoanalyse, der Therapeuten Patienten Dynamik und was da alles schief gehen kann. Menschlich, nah, tiefgründig, spannend, erotisch. Viele verschiedenen Charaktere, die irgendwie zusammenhängen, was manchmal doch etwas bizarr wirkt, dass sie sich alle irgendwie über den Weg laufen. Aber die alle wunderbar vom Autor bis in die Tiefe beschrieben sind und daher sehr plastisch wirken. Ein Buch voller Emotionen und Verstrickungen, genial kombiniert. Man sollte sich schon für die menschliche Psyche und therapeutische Denkweisen interessieren, sonst ist das Buch vielleicht nicht das Richtige, da die Handlungen fast ausschließlich im therapeutischen Setting spielen. Die Einblicke sind auf jeden Fall unfassbar spannend. Auch die ethischen Themen, Beziehungen und Manipulationen. Leider am Ende etwas vorhersehbar, aber trotzdem absolut lesenswert.
Die Idee der Story gefällt mir, ist ziemlich verschachtelt. Alles in allem doch ziemlich langatmig.
loti fantastiskas beigas
Die Anfangserzählung hat in den Bann gezogen, man war gespannt, dann wurden es plötzlich viele Gesichter und es zog sich im Mittelteil.. am Ende bekommt es einen aber wieder, hätte mir vielleicht einen noch aggressiveren „Zusammenfall“ des Personengerüsts gewünscht. Alle verfallen den Lügen der anderen, spannend, dass auch Psychiater hier nicht davon frei gemacht werden. Konnte Ernests Gefühle Carolyn gegenüber nicht mitempfinden, sie muss so überzeugend entgegen ihrer Gedanken gehandelt haben…oder sind Männer bei Hoffnung auf sexuelle Zuneigung wirklich so leicht zu manipulieren? Bei Marshals Habgier hätte ich die Einsicht am Ende nicht erwartet und fand sie umso schöner. Ich denke das Buch ist vor allem für Menschen etwas, die sich für psychoanalytische Arbeitsweisen interessieren, da kann man einiges mitnehmen.
Yalom schafft es wie kaum ein anderer, spannende Bücher zu schreiben, in denen jeder Charakter eine eigene Geschichte, einen eigenen Platz in der Handlung bekommt! Die Mischung von Belletristik und Psychoanalyse ist einfach faszinierend!
Zwiegespalten...das letzte Drittel war wirklich spitze, ab der Hälfte ging es bergauf! Das erste Drittel war wohl ein notwendiges Übel... :) Sprachlich top! Anfänglich keine Charaktere die ich sehr gemocht hätte, oder von denen ich dachte, dass ich sie je wirklich mögen würde...ich wurde überrascht! :)
Ich bewundere Yalom für seine Leistungen in der Psychotherapie und mag seinen Therapeutinnen-Ratgeber „Der Panama-Hut“ gern. Letzteren habe ich vor Jahren gelesen, „Die rote Couch“ stand nun schon lange ungelesen in meinem Regal. Das Buch hatte definitiv Längen, vor allem im Mittelteil. Hier merkt man dem Roman sein Alter auch etwas an und muss sich mit vielen Gesprächen zwischen privilegierten Männern und Einblicken in ihre Köpfe herumschlagen. Witzig übrigens, wie das Internet hier noch so gar keine Rolle spielt. Im letzten Drittel wurde es dann doch noch spannend und ich mochte die Art und Weise, wie die Schicksale der Figuren verwoben wurden. Beim Lesen dieses Buches kann man viel über Psychotherapie lernen. Mir gefiel, wie immer wieder wichtige ethische Fragen aufgeworfen wurden. Insgesamt lesenswert, wenn man an Psychotherapie interessiert ist. Ich werde in Zukunft noch andere Bücher von Yalom probieren.







